Der Plot
Furchtlos blickte der einsame Krieger auf die dreißig Gegner, die ihn gerade einkreisten und zog mit einem kalten Lächeln seine beiden Schwerter, die er, wie jeder sagenumwobene Held, natürlich auf dem Rücken trug. Als die ersten beiden Angreifer ohne jeden Selbsterhaltungstrieb auf ihn einstürmten, war er darauf vorbereitet. Er wirbelte zuerst anmutig um die eigene Achse, dann stach er zu. Spürte zufrieden, wie die scharfen, schmalen Klingen seiner unzerstörbaren Katanas problemlos durch Kürass, Kettenrüstung und Gambeson seiner Gegner drangen. Er selbst trug nur eine dünne Lederrüstung. Kein gesottenes Leder, nein, nur so ganz einfaches. Natürlich hübsch punziert und mit ein paar glänzenden Nieten versehen. Einen Helm besaß er nicht, sein goldenes Haar wehte frei im Wind. Er brauchte derlei Schnickschnack nicht. Keiner der verbliebenen achtundzwanzig Gegner würde es wagen, ihn hinterrücks zu erstechen. Denn er hatte die beste Rüstung von allen: den Plot.