Öffentliche Schreibwettbewerbe

:clap: :clap: :clap:

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Herzlichen Glückwunsch!

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Herzlichen Glückwunsch auch von mir

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Herzlichen Glückwunsch!

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Danke auch an euch :slight_smile:

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Der Eridanus Verlag hat bis Ende März noch eine Ausschreibung für eine seiner Anthologien laufen.

https://eridanusverlag.de/ausschreibungen.html

Ist nicht das erste Mal, dass sie einen solchen Wettbewerb ausschreiben. Hat jemand Erfahrungen mit denen gemacht? Sie scheinen auch für den Deutschen Science Fiction Preis des Science Fiction Club Deutschland’s berücksichtigt zu werden, und Kurzgeschichten aus den Wettbewerbs Anthologien sind da durchaus auch schon in die Platzierungen gekommen. Was unter dem Aspekt den Wettbewerb als Werbung zu betrachten durchaus nicht uninteressant ist.

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Immerhin mal bis zu 40 000 Zeichen. Und ein cooles Thema.
Aber nee, auskennen tue ich mich mit der Ausschreibung, den Ausschreibenden nicht.

Nachdem ich an den Likes und der Verlinkung gesehen habe, dass der Wettbewerb auf Intresse stößt vielleicht interessiert sich ja auch noch jemand für ein Beispiel was aus den früheren Wettbewerben hervorgegangen ist.

Alien Contagium war wohl die momentan letzte Wettbewerbs Anthologie. Aus dieser Anthologie hatten Kurzgeschichten 2023 beim erwähnten Deutschen Science Fiction Preis in der Kategorie Kurzgschichte sowohl den fünften als auch den sechsten Platz belegt.
Preisträger 2023

Davor hatte eine Kurzgeschichte aus Alien Eroticon erotische SF schon 2020 den zweiten Platz belegt. Preisträger 2020 Und nein da ich ausser Teilnahmeintresse nichts mit dem Wettbewerb zu tun habe kann ich für das Thema nichts.

Und für den Fall das jemand davon eines bestellen möchte um zu sehen was bei diesen Wettbewerben eine Chance hat, das geht über den Buchhandel innerhalb der normalen 24 Stunden Lieferzeit anstatt der auf der Verlagsseite angegebenen Lieferzeit. :sunglasses:

Sagen wir mal so ich habe die Erfahrung gemacht das beim Kurzgeschichten Wetttbewerb des Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V. technologisch kritische Geschichten nicht unbedingt die beste Chance haben. So „den richtigen Wettbewerb“ für die „richtige Geschichte“ zu finden ist auch ein Thema über das man sich Gedanken machen kann.

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Da habe ich auch schon mal erfolglos mitgemacht und zwar bei der Micro-SF 2024.

Bis Ende Januar (31.1.2026) gibt es beim Carpathia Verlag eine Ausschreibung für eine Dark/Urban Fantasy-Anthologie zum Thema Feuer. Link: Ausschreibung: Ignis lucidus – Carpathia Verlag

Ich habe 2025 bei der ersten Ausschreibung zum Thema Wasser mitgemacht und meine Gezeitenfeste hat ein Plätzchen in der Anthologie gefunden (Mein Blogpost zur Anthologie). Das Taschenbuch hat eine sehr schöne Gestaltung bekommen und ich bin mir sicher, bei der „Feuervariante“ wirds wieder etwas Tolles.

(ich muss mich unbedingt erinnern, was meine Idee war …)

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Stand 30.12. sind wohl ca. 160 Geschichten eingereicht worden. Das geht aus einer E-Mail hervor, die ich gestern von der Quintessenz Manufaktur bekommen habe.
Interessant dabei: Die Quote der Geschichten von Männern liegt bei 39% und liegt somit wohl über der Quote von früheren Ausschreibungen.

Was mich zu der Frage führt: Gibt es generell mehr Autorinnen als Autoren? Gibt es dazu offizielle Zahlen?

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angeblich in Deutschland noch knapp mehr Männer (weltweit sowieso). Allerdings sind da Sachbücher u.a. mitgezählt, bei denen der männliche Anteil weit höher ist. In der Belletristik sind es wohlö mehr Frauen. Das hier gibt es dazu offziell:

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Also, ich habe mir das Alien Contagium durchgelesen um zu sehen was bei dem von mir verlinkten Wettbewerb in der Vergangenheit so gewonnen hat.

Kurzfassung ich habe so gewisse Zweifel. Insgesamt 23 Kurzgeschichten waren in der Anthologie. Davon eine vom Herausgeber und 3 von Autoren die für den Verlag schreiben der den Wettbewerb ausschreibt. Da damit noch 19 Kurzgeschichten fremd vergeben worden sind war dies nicht was mich störte.

Da bei der aktuellen Ausschreibung ausdrücklich erwähnt wird, dass

Sollten bis zum 31.03.2026 zu wenige Manuskripte bei uns eintreffen, die den thematischen Vorgaben und unseren qualitativen Vorstellungen entsprechen, behalten wir uns vor, entweder die Deadline zu verlängern oder über eine Nichtveröffentlichung der Anthologie zu entscheiden.

war ich doch etwas überrascht was für Kurzgeschichten es alle in die Anthologie geschafft haben. Manche Beiträge hätte man hier im Forum als Beispiele wie man es nicht macht verwenden können. Also hätte oben zitierter Regelpassus schon damals existiert, und ich wäre Juror gewesen ich hätte ziemlich wahrscheinlich für die Deadline Verlängerung oder die Nichtveröffentlichung gepusht.

Bei 23 Beiträgen kann ich gleich erst mal nur Tendenzen aufzählen, weil definitiv nicht jeder Beitrag die selben Probleme hatte aber ein paar Dinge könnten für die, die am Wettbewerb teilnehmen möchten interessant sein. Natürlich kann ich nur das beurteilen was im Buch ist, weil ich nicht weiß was nicht akzeptiert wurde. Was zu mindestens den einen Punkt den ich anspreche mit einer gewissen Unsicherheit behaftet jedoch ist er auffällig genug um mindestens den Verdacht zu äußern.

Die gute Nachricht für die, die teilnehmen wollen die Latte scheint nicht so besonders hoch zu sein. Die schlechte Nachricht ist wenn andere nach dem lesen von Alien Contagnium die selben Gedanken haben wie ich könnte der Wettbewerb wirklich mehr dazu sein um sagen zu können den Beitrag kann ich in meiner Vita erwähnen ,nicht dazu um Leser zu werben. Weil wer nach dem lesen des Buches ähnliche Gedanken hat wie ich wird nicht unbedingt scharf darauf sein ein weiteres Buch das aus diesem Wettbewerb hervorging zu kaufen.

Also was hat mich gestört?

  1. Der Anteil der Beiträge bei denen ich sagen würde Thema verfehlt war hoch.
    Hier waren tatsächlich bereits veröffentlichte Autoren die noch keinen Durchbruch hatten und den Wettbewerb nutzen wollten um bekannter zu werden gar nicht mal so unschuldig. Viele der Beiträge liefen ungefähr so ab, ich schreibe was ich normalerweise schreibe und würge irgend wie das Thema Erstkontakt mit rein um für den Wettbewerb zu passen. Ein Beispiel aus dieser Kategorie war „Der Stein der Weisen“ von Erin Lenaris. In der Geschichte ging es um eine verwitwete Clubbesitzerin die seid dem Tod ihres Ehemannes versucht den Club alleine zu führen. Dies wurde noch dadurch erschwert, dass Hurrikan Kathrina die Hauptattraktion des Clubs zerstört hatte. Der Sänger der im Club auftrat versuchte seid dem Tod ihres Mannes mit der Besitzerin anzubandeln und trank zu viel Alkohol. Eines Tages erzählte der Sänger der Besitzerin er hätte einen außerirdischen Stein mit Hellseherischen Fähigkeiten gefunden. Aufgrund des Steins wüsste er jetzt ein paar Dinge über die Club Besitzerin die sie ihm nie verraten hat. Die Besitzerin dachte erst er hätte zu viel getrunken, nachdem die Sachen die er erzählte aber durchaus stimmten verdächtigte sie ihn dann aber sie zu stalken. Letztendlich ließ der Sänger ihr dann eine Nachricht mit einem ausgefüllten Lotterielos zukommen, er würde jetzt den Stein aus dem Wald holen gehen sie würde schon sehen das er recht hat. Als er daraufhin nicht zu seinem nächsten Auftritt erscheint geht die Clubbesitzerin ihn suchen weil sie feststellte, dass sie doch Gefühle für ihn hatte und findet ihn dann betrunken bei sich zu hause. Findet den Erstkontakt in dieser Story… Leider war das nicht die einzige Erstkontaktstory mit so viel Erstkontakt in dieser Anthologie, wo ich dann schon leichten Etikettenschwindel unterstellen würde. Zumindest hatten diese Geschichten noch Charaktere und eine Handlung die den Namen verdienten dies war bei den unteren Kategorien auch nicht immer der Fall.

  2. Die Klischees flogen tief
    Also Variationen des Satzes „Der Erstkontakt verlief nicht wie in Science Fiction Filmen“ habe ich eindeutig zu oft gelesen aber das war auch nicht unbedingt das schlimmste. Also wenn ihr wissen wollt warum Autoren nicht unbedingt über Autoren schreiben sollten, Pop Kultur Referenzen eher spärlich eingesetzt werden sollten dann brachte „Something Alien“ von Detlef Klewer das in einer Geschichte unter. Diese begann damit das der Protagonist von seinem Verleger angerufen wurde der Abgabetermin für seinen Roman steht bevor und wenn er seinen Vertrag nicht verlieren will sollte er endlich liefern. Als er darauf hin mit Tatendrang einen Kaffee machen wollte kam es zu einem Unfall mit Kopfstoß und Elektroschock die ihm ermöglichte Außerirdische zu erkennen die verkleidet unter den Menschen lebten. Dies war eine Anspielung an einen weniger bekannten Science Fiction Film. Ob das jetzt Leuten die den Film nie gesehen haben interessiert ist eine andere Sache. Und wenn nicht alles so in eine Geschichte gepackt wurde wie hier skurrile Anspielungen an Dinge die der Autor kannte fand man in mehreren Beiträgen.

  3. Die „liebe“ Politik…
    Als wenn ich diesen Punkt im Detail erörtern soll brauche ich dafür wahrscheinlich nochmal so lang wie dieser komplette Beitrag. Aber manche die Beiträge die in die Anthologie gekommen sind waren mehr politische Slogans als Geschichten mit Charakteren und Handlung. Jetzt spricht natürlich generell nichts dagegen Politik zu diskutieren jedoch wenn das auf Kosten der Charaktere und Handlung geht kann man darüber streiten ob dies Preiswürdig sind. Wenn man nun die Geschichten wo dies Auftrat mit der Geschichte des Herausgebers vergleicht und sich seine Homepage anschaut, dann kommt man nicht umhin den Verdacht zu bekommen das die Geschichten wo politische Slogans in die Anthologie aufgenommen wurden sich für Dinge einsetzten für die sich auch der Herausgeber einsetzt. Was halt der Punkt ist wo es etwas zweifelhaft wird wie die Geschichten die in die Anthologie kamen ausgewählt wurden. Und auch der Punkt ist wo ohne zu wissen was sonst noch im Rennen war eher schwierig endgültig zu beurteilen ist.

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Der Wettbewerb ist wohl nicht so gut gelaufen, weil

  • die maximal erlaubte Zeichenzahl zum Teil massiv überschritten wurde,
  • die Konvention für den Dateinamen nicht eingehalten wurde,
  • die Geschichten keinen Titel hatten,
  • die Geschichten nicht zur Teilnahme angemeldet worden sind,
  • die …

Kurz ausgedrückt: Einige, offenbar nicht wenige, der Teilnehmer haben sich nicht an die Ausschreibung gehalten.

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Mal was Positives dazu. Ich habe mittlerweile an einigen Wettbewerben teilgenommen aber nie eine dermaßen offene Kommunikation erlebt. Die Teilnehmer bekommen per E-Mail diese Information, während man von anderen Wettbewerben nicht mal erfährt, wann die Jury ihre Arbeit beendet hat. Man muss stattdessen hoffen, irgendeine Info mit den Gewinnern zu finden um festzustellen, dass man selbst nicht dazu gehört.

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Hauptproblem meiner Erfahrung nach ist, dass Teilnehmer Längenvorgaben ignorieren. Ich nehme an, das ist auch einer der Gründe, warum bei manchen Wettbewerben der Text in ein Formular eingegeben werden muss.

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Was Frau Schaberger von ‚Quintessenz‘ in dieser Mail zum Ausdruck gebracht hat, deckt sich mit meinem, zugegeben sehr subjektivem, Eindruck, dass es zwar eine wachsende Zahl Interessenten für Schreibwettbewerbe gibt, sich aber auch hier die allgemein zu beobachtende Aufmerksamkeitsschwäche wie ein grippaler Infekt ausbreitet und bemerkbar macht. Es wird nicht mehr selbsttätig nach Informationen oder Rahmenbedingungen gesucht, sondern einfach ‚gemacht‘ oder höchstens gefragt, was ganz leicht zu lesen gewesen wäre.

Bei BoD-Wettbewerben fiel mir das schon auf. Auf der Website und bei Social Media wurden Dinge erfragt, die längst in Teilnahmebedingungen erwähnt wurden. Das alles doppelt zu erklären ist mühsam und verständlicherweise nervig, wenn alle Vorgaben in den Wind geschlagen werden. (Übrigens auch gut bei Privatverkäufen auf entsprechenden Plattformen zu beobachten, dass Infos erfragt werden, die im Text beschrieben sind.) Eine Form von Aufmerksamkeitsschwäche? Lesefaulheit/Bequemlichkeit?

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Ignoranz? Schwindende Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen?
Beim Seitenwind haben es damals einige Leute ja auch nicht geschafft, ihre Geschichte im richtigen Thread zu posten.

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Meines Wissens gab es schon Untersuchungen bei Schülern, die eine alarmierend rasche Zunahme von nachlassendem Leseverständnis zeigen. Man führt das u.a. auf den übermäßigen Medien-Konsum zurück. Paradox: Einerseits immer mehr verfügbare Informationen, aber gleichzeitig schwindendes Verständnis für die konsumierten Inhalte. Also, mehr wissen können und doch dümmer werden. :face_with_hand_over_mouth:

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Ja, dem stimme ich zu. Was aber beweist, dass es durchaus möglich ist, mit Teilnehmern zumindest so respektvoll umzugehen, ihnen eine kurze (meinetwegen automatisierte) Nachricht zukommen zu lassen, wenn sie nicht weitergekommen sind.
Desgleichen gilt für Agentur- und Verlagsabsagen. Ich ‚warte‘ bis heute auf vor zwei Jahren versprochene Antworten.

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