Hier sind ein paar Details zum Ausfall:
Bin grad in Graz beim psychiatrischen Akut-Interventionsdienst.
Dass ein Serverausfall für viele die darauf angewiesen sind, enormen Stress bedeutet, kann ich mir vorstellen. Aber es gibt Schlimmeres.
Und ja, @Kick : Die Schlange vor der Praxis ist enorm.
So wie ich das kompetente Papyrus Team kenne, wird uns eine bessere Lösung präsentiert werden. Denn was wäre, wenn Serverfarmen durch feindliche Hackerattacken außer Gefecht gesetzt werden. Oder durch kriegerische Aktionen? Ein solcher Ausfall könnte dann Tage/Wochen und evtl. länger andauern. Man käme somit an seine Texte nicht mehr ran. Worst Case! In diesem Fall nützen keine Backupdateien; lediglich ein ständiger Export nach .txt UTF8 würde einen Zugriff mit einem anderen Programm gewährleisten.
es geht ja wohl nicht um 90 Minuten Unterbrechung, zur Not schreibt man halt mal was in Word&Co. wenns einem unter den Nägeln brennt… mir geht es eher ums Prinzip. Die Abhängigkeit der Funktionsfähigkeit von Pap12 von irgendwelchen Cloudservices halte ich für ein no-go und diese wurde nirgendwo offen kommuniziert. Mir war nur von 11 her bekannt. dass man alle paar Wochen mal online sein muss, um die Lizenz aufrecht zu erhalten, was ich ja noch akzeptieren kann, solange eine Funktionsfähigkeit über das Bestehen von Novelity Writing hinaus geregelt ist.
Ich als exzessiver Geistertext-Nutzer [fast all meine Notizen stehen bei mir als Geistertext direkt in dem Abschnitt des Textes, auf den sich die Notizen beziehen, so dass in meinen Notizen auch die Stichwortsuche funktioniert] habe für den Super-GAU zwei Backups in papyrus-unhabhängigen Textformaten: einmal das Manuskript ohne Geistertext, einmal eine Version des Manuskript, in der aller Geistertext in normalen Text umgewandelt ist. Im Fall des Super-GAUs könnte ich in ungefähr 100 Arbeitsstunden mit Hilfe einer Dateienvergleichs-Software meinen Geistertext in einem anderen Programm in eine andere Notiz-Form umwandeln.
Das ist, mit Verlaub, keine Lösung. Die Lösung muss vom Hersteller aus angeboten werden, ansonsten bleibe ich bei Programmen, die ich offline dauerhaft benutzen kann. Meine Diplomarbeit schrieb ich 2005 mit Emacs unter Linux, völlig problemfrei. Weniger Komfort, dafür sicher, transparent mit permanentem Datenzugriff.
Hallo liebe Community,
sorry für den Ausfall von knapp zwei Stunden gestern! Ich bringe euch ein paar Hintergrundinfos. ![]()
Gestern ist ein unwahrscheinlicher Spezialfall eingetreten, um den wir uns kümmern und für den wir eine Lösung entwickeln.
Die Server des Infrastrukturanbieters waren nicht einfach offline - sie haben eine Fehlermeldung ausgelöst, die Accounts temporär an ihrer Anmeldung gehindert haben.
Wären die Server einfach ausgefallen und offline gegangen, hättet ihr von der Störung nichts mitbekommen und hättet einfach offline arbeiten können.
Wir wissen, was wir ändern müssen, damit wir in Zukunft vor diesem Fall (der übrigens einen ordentlichen Teil der Welt kurzzeitig lahmgelegt hat) geschützt sind!
Beste Grüße
Leon
Ich bin auch gerne Selfpublisher - aber:
Gestern schrieb ich eine sauschwere Szene und war gottfroh, dass ich die so weit im Kasten hatte. Dann habe ich gebangt, ob sie nachher noch da sein wird …
Wenn ich durch so eine Szene durch bin, dann schließe ich bis zum Überarbeiten mehr oder weniger damit ab und weiter geht es im Kopfkino. Heißt, ich hätte sie „so“ nie wieder hinbekommen.
Okay, am Ende wäre sie vielleicht sogar besser geworden , ha, aber eben nur vielleicht.
Nun bin ich fast ein bisschen froh, dass das passiert ist, denn ich traue der Papyrus Crew zu, dass das auf die Art nie wieder vorkommt.
Dein Text ist doch aber auch einfach erhalten geblieben, oder?
Wenn Du Papyrus nicht geschlossen hast, sollte es keine Probleme gegeben haben.
Mein Post ging auch gar nicht gegen Verlagsautoren. Ich war nur mal wieder irritiert, wie abhängig wir in der heutigen Zeit von bestimmten Sachen sind. Wenn irgendwas ausfällt, ist der Aufschrei groß.
Die Welt ist immer stärker vernetzt und wenn in den USA ein Server ausfällt, hat das globale Auswirkungen. Wenn in einem Umspannwerk ein Fehler auftritt, sind plötzlich ganze Länder mehrere Stunden ohne Strom. Wenn das Handynetzt zusammenbricht, sind wir hilflos. Unsere Abhängigkeit von diesen Dingen macht mir ein wenig Angst. Was wird passieren, wenn tatsächlich ein großer Blackout kommt?
In diesem Fall waren es nicht Tage, sondern eineinhalb Stunden. Ärgerlich, aber das Leben geht weiter. Die Reaktionen und Vorwürfe fand ich halt ein wenig drüber.
Nichtsdestotrotz kann ich jeden verstehen, der sich über die Abhängigkeit des Programms von irgendwelchen Servern ärgert. @Leon hat ja schon geschrieben, dass sich das Team darum kümmert, dass diese Probleme vermieden werden.
Bei mir war das auch so. Geht echt nicht. Musste deshalb online-Termine absagen.
Weiß jetzt nicht genau, ob du mich meinst .?.
Falls ja: JA, alles noch da.
Zum GLÜCK!!!
Ich hatte vorher fälschlicherweise von einer geschriebenen Szene geschrieben, Nee, es war ein drittel Kapitel. Da knie ich mich so dermaßen rein, dass es sich hinterher anfühlt, als habe ich Hochleistungssport betrieben. Und wenn das futsch gewesen wäre (wusste ich ja während der „Pause“ nicht) hätte es mich vielleicht aus den Latschen gehauen. Will sagen, das war echt ne spannende Zeit. Zumal ich normalerweise wirklich noch andersweitig speichere. Nur gestern nicht!!! ARGL! Das hätte nen richtigen Freitag den 13ten eingeleitet. Apropos - bin online (ich könnte auch hin) zu einer Hochzeit eingeladen - heute - auf Hawaii. Bin deswegen um 6 Uhr früh aufgestanden. Die Hochzeit ist aber - da Hawaii - erst morgen. Zusätzlich hab ich mein Feuerzeug auf ner anderen Liege vergessen und mein Handtuch später in der Umkleide liegen lassen. Es war dann weg. Nee, ich bin nicht abergläubisch. Aber wenn das heute noch so weitergeht, werde ich es vielleicht.
Zurück zum Thema. Ich glaube, wir haben gestern alle etwas gelernt. Ihr wisst, was euren Fans wichtig ist und wir wissen, dass wir derzeit noch dringend andersweitig speichern/sichern müssen.
Zudem wart ihr sofort am Start und das war großartig! DANKE dafür!
Wir Autoren sind nun mal gefühlsbetonte Menschen, Koebes.
Wenn ich in einem Projekt/Roman stecke - dann mit Haut und Haaren, volle Kanone. Da kann man bei Ausfall des Programms schon mal Schnappatmung bekommen - hechel - ächz.
Wenn man beruflich davon abhängig ist - ganz sicher. Das stelle ich mir vor, wie eine Aufnahme im Studio, die nach Stunden oder Tagen fertig ist und dann: Badauz!!! (Erst mal) alles weg. Das haut rein. Da gehen vielleicht manchen die Gäule durch.
Ich bin ziemlich sicher, dass so gut wie jeder hier, irre gerne mit Papyrus arbeitet. Und die Pap-Crew bekommt das hin, dass so etwas nicht nochmal vorkommt.
Ach ja - was passiert, wenn … Blackout usw. … Kleiner Tipp: Lies nicht meinen nächsten Roman ![]()
Sicher ist - du hast recht - Das Leben geht weiter - YEAH
Wer weiß? Am Ende schöner als vorher? Relaxter. Aber das wäre dann schon der übernächste Roman derselben Reihe. Hab’ ich eigentl. nicht vor zu schreiben. Okay, den zweiten Teil hatte ich ebensowenig geplant und nun entsteht er doch.
Richtig festgestellt hast du in jedem Fall, das unsere Abhängigkeiten enorm sind. Mir macht das begrenzt Angst. Im ersten Moment werde ich totaaaal ausflippen. Dann überlegen, wie es am besten weitergeht, was Sinn macht. Wünsche dir nen schönen Abend ![]()
Ich habe die Meldung und Diskussion erst jetzt entdeckt, dazu eine Nachfrage: Habe ich das richtig verstanden, offline kann ich nicht mit Papyrus 12 arbeiten? Das wäre ganz blöd, generell und ganz speziell! Damit würden nämlich meine Sommer-Pläne für ein Schreib-Retreat flachfallen (in unserem Garten gibt es kein Internet). Und, habe ich richtig verstanden: Papyrus 11 braucht keine ständige Verbindung, nur einen gelegentlichen Abgleich? Wenn ja, in welchen Abständen? Danke fürs Antworten, LG, Anke
Du kannst Pap12 auch offline nutzen 14 Tage lang. Das war wohl nun ein komischer Serveraufall, den es so wohl nicht mehr geben wird. Das Team arbeitet an einer Verbesserung dahingehend.
Vielen Dank, da bin ich beruhigt. Wär ja auch zu blöd …
Ich habe seit langem hier wieder hereingeschaut um zu sehen wie sich V12 so entwickelt und ob es irgendwelche Features gibt die mich zum Wechsel von V11 auf V12 überzeugen können. Der Server-Ausfall ist echt fatal und bewirkt aktuell bei mir das Gegenteil. Vielleicht wird es besser aber so lange warte ich lieber ab.
Da ich neben V11 eine andere deutsche Autorensoftware nutze die nach Aktivierung komplett offline auf unbegrenzte Zeit arbeiten kann, habe ich es aktuell nicht eilig zum upgraden.
Vielleicht solltest du den gesamten Verlauf der Diskussion noch einmal lesen. Dann wird deutlich, dass dies eine nicht voraussehbare ungünstige Kombination einiger Faktoren war. Kein Schwachpunkt der Software.
Bei vollständiger offline Nutzung ist übrigens keinem etwas passiert.
Ja den Verlauf habe ich gelesen. Auch wenn so etwas sehr selten vorkommt, sind es mir persönlich zu wenig neue Features aber ich warte einfach ab. Und das gute ist, da es jetzt passiert ist wird sich was ändern.
Die Software ist ja nicht ganz günstig, daher - wenn du zufrieden mit 11 bist - passt es doch. Für mich persönlich war der Vorteil von 12 der viel bessere Schreibfokus, sowie die „schnelle und angenehme“ Erstellung von KDP korrekten Büchern in Print.
Da habe ich früher länger herumprobieren müssen, bis das Format das Amazon online in der Vorschau anzeigt, auch tatsächlich so ist. Ränder, Seitenumbrüche etc. Bei Papyrus 12 stimmen die Layoutdaten perfekt überein. Aber das sind halt Vorteile die für mich wichtig sind, die können andere weniger wichtig finden.