Ich denke, es ist nur eine manuelle Kopie möglich.
Ich bin da bei Suse, es wird wohl nicht automatisch gehen, da ich nicht glaube, dass sich Papyrus mit einem Script oder Makro erweitern lässt.
Lass mich aber gern eines Besseren belehren.
Speichere es als Hybrid: *.pap.PDF.
Dann kann jeder es lesen und du kannst es mit Papyrus jederzeit bearbeiten.
Ich hatte auch darüber nachgedacht, diesen Tipp zu geben. Aber die Speicherung größerer Dokumente mit der Hybridmethode dauert einen Moment. Außerdem geht es ja nicht um die Lesbarkeit, sondern um die Weierverwendbarkeit, wenn Papyrus aus welchen Gründen auch immer nicht mehr zur Verfügung steht.
Bedenke: Die Software dieses Österreichers, dessen Name man nicht aussprechen darf, wird nach dessen Ableben tatsächlich nicht mehr gewartet. Wenn man bedenkt, dass Papyrus alle paar Wochen nach Hause telefoniert, ob es noch funktionieren darf, kann ich durchaus die Ängste verstehen, auch wenn ich mit einem ähnlichen Fiasco wie dem beschriebenen nicht rechnen würde.
Darum würde ich als Backup-Format entweder docx oder besser noch rtf empfehlen. Das sind Formate, die nahezu jedes Programm einlesen und auch weiterverarbeiten kann.
Ich als exzessiver Geistertext-Nutzer (meine Manuskriptdatei beinhaltet ca. 200.000 Wörter Geistertext, in und zwischen fast jedem Satz eingestreut) habe für den Super-GAU vorgesorgt, indem ich eine zusätzliche Sicherheitskopie gespeichert habe, in der aller Geistertext in normalen Text umgewandelt ist.
Im Fall des Falles müsste ich dann einige Tage Arbeit investieren, um mit Hilfe von spezieller Dateien-Vergleichs-Software das gesamte Manuskript Satz für Satz durchzugehen und den Geistertext vom normalen Text zu trennen - aber es wäre keine Info verloren.
Randkommentare nutze ich nicht, von den Pinnwänden und Denkbrettern und vom Organizer habe ich für den Notfall Screenshots.
Die kann man auch prima einzeln als pdf speichern. Ich mache Ausdrucke und hänge sie prominent im Flur auf, damit ich jeden Tag dort drauf schaue.
Denkbretter habe ich noch nie versucht einzeln zu speichern. Beim Organizer weiß ich, dass Papyrus 11 das nicht selbst kann, sondern dass es nur über den Umweg funktioniert, die Datei an den Drucker zu geben. Falls man einen Drucker hat, der die Datei in ein pdf umwandeln kann. Aber mein Drucker kann das nicht. „Prima“ geht anders.
Bei den Denkbrettern muss man nur auf die Diskette links unten klicken. Speicherort aussuchen. Fertig ist die Speicherung für das aktuell auf dem Bildschirm sichtbare Denkbrett.
Ich verstehe die Angst vor Datenverlust und dazu gehört auch, Dateien nicht mehr lesen bzw. öffnen zu können. Allerdings halte ich sie in diesem Fall für eher unbegründet.
Mögliche Szenarien:
-
Der Massenspeicher hat einen Fehler und ist nicht mehr lesbar.
Nach Reparatur(Austausch des Speichermediums/Neuanschaffung eines Rechners muss Papyrus neu installiert werden. Entweder habe ich noch die Zugangsdaten zum Download oder der Support hilft mir. Die Daten meiner Projekte und Papyrusdateien lade ich vom Backup, dass regelmäßig manuell der automatisiert erstellt wird. -
Papyrus-/Projektdateien lassen sich mit Papyrus nicht mehr öffnen
Eher unwahrscheinlich, aber hier hilft eine Neuinstallation von Papyrus bzw. zuerst einmal den Rechner neu starten. Lassen sich die Papyrus-/Projektdateien immer noch nicht öffnen, ist die nächste Massnahme ein Backup einspielen und/oder den Support um Hilfe bitten. -
Die Papyrus-/Projektdateien sind verschwunden/wurden gelöscht.
Ein Backup einspielen. -
das Softwareunternehmen, das Papyrus herstellt, beendet seine Tätigkeit.
Das wird, wenn überhaupt, nicht von jetzt auf gleich passieren. D.h. die Nutzer haben Zeit nach Alternativen zu suchen. Keine Alternative wird die Projekte so einlesen können, wie sie von Papyrus abgelegt wurden, da jede Autorensoftware eine andere Philosophie verfolgt und proprietäre Datenformate verwendet.
Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meine Papyrus-/Projektaten in ein anderes, universelles Format (rtf, txt) überführen sollte und mir Gedanken über eine Migration in eine andere Software mache.
Ich sehe keinen Grund permanent in ein zweites Format zu speichern. Den einzigen kritischen Punkt, den ich sehe, ist die Lizenzprüfung via Internet auf einen Server vom Softwarehersteller. Fällt der Lizenserver dauerhaft aus oder wird er abgeschaltet und die letzte Überprüfung ist schon eine Weile her, könnte es kritsich werden. Papyus würde bei fehlerhafter/fehlgeschlagener Prüfung vermutlich den Dienst einstellen. Allerdings halte ich dieses Szenario für äusserst unwahrscheinlich. Lizenzserver leben meist am längsten.
Unerlässlich ist aber eine geeignete Backupstrategie. Diese zu entwickeln kostet Zeit, ist aber gut investierte Zet, denn sie erspart Nerven und Zeit im Fall der Notwendigkeit etwas aus dem Backup zu holen.
(IMHO)
Gruß
Klaus
Ich gebe dir recht, halte aber das Speichern in einem zweiten Format für derart unaufwändig, dass ich es trotzdem mache.
Ich hab ja oben etwas dazu geschrieben und fand es irgendwie kleinlich oder peinlich. Aber schau dir mal an, was mit dem Österreicher vom Konkurrenzprodukt von Papyrus passiert ist. Er hat einfach einen Herzinfarkt gehabt und war weg. Ein paar Tage lang haben einige Leute versucht, das Projekt zu übernehmen, bis klar war, dass sie es nicht hinkriegen.
Ich habe gerade letzte Woche durch Zufall ein Video über die Band Lynyrd Skynyrd gesehen. Die sind alle zusammen mit dem Flugzeug abgestürzt, wenn auch ein paar überlebt haben. Auch wenn ich gerade sonst keine Bands benennen kann - es gab noch weitere Musiker oder Bands, die abgestürzt sind.
Wenn man nun überlegt, dass Papyrus tatsächlich alle paar Wochen nachfragt, ob es keine Raubkopie ist und ohne Internetverbindung nicht mehr läuft - finde ich die Vorgehensweise, wenigstens gelegentlich mal Sicherheitskopien in einem anderen Format abzulegen, gar nicht mehr so abwegig.
Ich finde dazu nichts, liegt vielleicht daran, dass du das Kind nicht beim Namen nennst. Ist das verboten?
Liegt nicht daran.
Google brauchte keine 3 Sekunden für die Antwort und Artikel dazu.
Es gibt doch diese Decken, die aus verschiedenen Stoffresten zusammengenäht sind …
Berti! Nun verrate doch nicht so viel!
Was die PAP-Dateien angeht, dafür habe ich noch die Installationsdatei der 11-er Version. Die ist noch Eigentum und nicht geliehen, wie die 12-er.
Zum Sichern nehme ich TortoiseSVN. Da habe ich eine Versionsverwaltung.
… die muss aber nach dem Installieren von Ulli und Co. verifiziert werden.
Für mich sind das eigentlich zwei verschiedene Fragen in Bezug zu Textbackup, die man sauber trennen sollte:
Was ist ein gutes Arbeitsformat? Was ist ein wirklich sicheres Langzeit-Backup, falls Software/Server/Lizenzprüfung irgendwann im Weg stehen?
- DOCX / RTF / DOC
DOCX basiert auf Office Open XML und ist formal standardisiert (ECMA-376 / ISO/IEC 29500). Trotzdem hat es ein paar Punkte, die es als „sicheres, universelles“ Archivformat relativieren:
Es gibt Strict vs. Transitional. In der Praxis speichern viele Office-Versionen standardmäßig „Transitional“ (Abwärtskompatibilität), während „Strict“ zwar standardkonformer ist, aber nicht überall der Default ist. Dadurch entstehen schon auf Standards-Ebene zwei „Geschmacksrichtungen“, die sich in der Praxis unterschiedlich verhalten. Ich hatte beruflich mit Schnittstellen zu tun und glaubt mir: es ist kein wirklich gutes Backup Format.
In der Realität ist DOCX deshalb oft eher „standardisiert, aber nicht zuverlässig interoperabel“ – besonders bei komplexen Layouts, Feldern, Kommentaren, Änderungsverfolgung etc.
Das heißt nicht: DOCX ist „schlecht“. Es heißt nur: DOCX ist kein maximal robustes Format für den Worst-Case (Software weg / Import in beliebige Tools / garantiert identische Semantik).
- .txt (UTF-8) ist für den Notfall am besten
Keine Abhängigkeit von Hersteller, Bibliotheken oder Parsern. In Jahren sehr wahrscheinlich noch lesbar (Notepad, vi, Emacs, alles). Minimale Angriffsfläche: kein komplexes Dateiformat, keine Makros, keine Layoutlogik. Ja, man verliert Formatierung, Fußnotenapparat, Kommentare, Metadaten, Denkbrett/Notizen, Layout usw., aber als Rettungsboot ist Plaintext unschlagbar.
Mein Ansatz:
Arbeitsdatei weiterhin im nativen Format (.pap), weil sonst die Funktionen weg sind und zusätzlich regelmäßig Export:
.txt (UTF-8), optional .rtf oder .odt (= ich komme an viel Struktur, auch ohne Papyrus). Oder PDF (ggf. PDF/A).
Warum halte ich diese Dinge für wichtig?
Die Frage nach einem wirklich sicheren Format ist berechtigt, weil Papyrus (12) vermutlich eine Lizenzprüfung über Server/Cloud-Komponenten nutzt. Und wir hatten bereits den Fall, dass ein Serverproblem Logins blockiert hat (12.06.2025 / Server-Ausfall (behoben seit 22:09 Uhr) - #57 von JörgBergs)
Wenn du in so einer Situation zusätzlich ausgeloggt wirst und Papyrus nicht mehr öffnet, sind .pap-Backups zwar vorhanden – aber ohne Papyrus nicht nutzbar. Genau deshalb ist ein regelmäßiger Export in ein papyrus-unabhängiges Format (mindestens .txt) für mich wichtig.
Und ja: In heutigen Zeiten ist die Annahme „Rechenzentrum/Cloud ist immer verfügbar“ keine Garantie. Ausfälle, Fehlkonfigurationen, Angriffe – alles schon oft genug passiert. Das mag ein jeder machen wie er möchte, ich behalte mir bei wichtigen Dingen .txt vor wie gerade beschrieben.
Ich kann mich irren, aber so weit ich mich erinnere braucht man nur den Key. selbst ohne Key war meiner Meinung nach noch eine 30 Tage Demoversion zu nutzten. Ich dachte auch nicht daran, dann später dauerhaft die 11-er zu nutzten, sondern dann die Texte umzurubeln.
Wenn ich ich irre, dann wäre es gut, das es eine Möglichkeit eines Batchbefehls gäbe.
Ungefähr so: \\papyrus.exe -doc
ACHTUNG ICH CANCEL DAS MAL.
Es sind bei Test Einstellungen verloren gegangen. Ich arbeite weiter daran.
Es gibt einen Batchbefehl:
„*C:\Program Files\Papyrus 12\Papyrus.exe“ -q „C:\Buch\Invasion\Die Invasion\Die Invasion.pap“ -e „C:\Buch\Invasion\export\Die Invasion.rtf“ *
**Damit kann per Klick seine wichtigsten Dokumente um wandeln. Wichtig: Batchfile bzw. Dos-Fenster als Adminisrator starten.
