Ich finde, jede Kritik hat ihren Platz…aber es ist nur eine Meinung von vielen. Vielleicht sollte man sich selbst nicht immer so wichtig nehmen… Ich ärger mich auch, wenn ich für ein Buch 25 Euro oder mehr ausgebe und es gefällt mir nicht oder strotzt vor Rechtschreibfehlern und/oder unterirdischen Formulierungen. So what … andere finden das Buch aber ganz toll.
Eine seltsame Richtung hier.
Seit wann werden themenfremde Sachen in aller Öffentlichkeit breitgelatscht?
Früher gehörte es zum guten Ton, Kritik persönlich zu kommunizieren.
Und ganz nebenbei würde ich mit Sicherheit ein Buch, welches aber auch jeder Regel und Norm angepasst ist, nicht als das ultimative Buch empfinden.
Alle Füllworte entfernen. Nur treibende Absätze und alles strikt nach Schema F?
Da würde mir was fehlen.
@Bommel @Annabell @nolimit & Co.
Schön, dass ihr Euch so darüber amüsiert! Passt wohl eher in Eure Welt des Schreibens.
Viel Erfolg noch mit euren Werken und herzliche Grüße!
Carlo, du musst nicht immer so von oben herab agieren und persönlich werden. Das zu Punkt 1. Punkt zwei: Du musst nicht immer alles auf dich beziehen. Es ging ja nicht um dich. Furchtbar
Die Literaturwissenschaft ist voll von Regeln (oder besser: Bewertungen) des Stils, Plots, historischer Einordnung und Komparistik.
Das Fazit ist nur ernüchternd: Jede Bewertung ist anfechtbar, diskutierbar und schwer objektivierbar.
Und Unterhaltungswert spielt meines Wissens nach überhaupt keine besondere Rolle…
Danke, ich hab gern Spaß im Leben ![]()
Auf jeden Fall. Für mich gehört Spaß dazu.
Danke, das wünsche ich dir auch. Und da stecken weder Ironie oder Sarkasmus drin.
Ich lese extrem viel, die unterschiedlichsten Stile und Nichtstile. Nicht alle gefallen mir, manche finde ich nur seltsam, andere landen auf der No-Go-Liste. Aber ich stelle mich nicht prophetisch hin und predige, dass nur mein Konzept das einzig Wahre ist. Denn das ist es nicht.
Du teilst hier nur aus und das teilweise wirklich heftig und keineswegs gewinnbringend für die Person, gegen die sich dein Ärger gerade richtet. Und ja, es kommt bei mir wie Ärger und teilweise richtiggehend aggressiv an. Dann leb auch mit dem Gegenwind, denn dein Ton trägt nicht zu einem freundlichen Austausch bei.
Im Gegenzug teilst du aber nichts von dir. Keinen Auszug aus deiner Verlagsreihe zu teilen, die noch unveröffentlicht ist, kann ich absolut nachvollziehen. Aber jeder hat die eine oder andere Fingerübung in der Schublade. Dann lass uns doch darüber an deinem überragenden Stil teilhaben. Daran sehen wir ja, wie gut deine mindestens 7 Überarbeitungsrunden tatsächlich sind.
Ich hab keines meiner Bücher vor Veröffentlichung sieben Mal gelesen. Mam möge meinen Stil bitte ebenso auf dem Scheiterhaufen der schlechten Beispiele für Selfpublisher in die Luft jagen. Wobei ich jetzt im Nachgang genau diesen Einwand von dir nicht verstehe, wo du doch einen Verlag hast.
Bin dann mal Auto putzen. Mit Besenstiel.
Also ick freu ma wie’n Schnitzel auf Carlo’s Buch.
Das muss der Überknaller sein.
Und das meine ich wirklich ehrlich: ich freue mich über jede Leseprobe, die ich (allein schon zum Vergleich) lesen darf.
Natürlich um so mehr, wenn der Autor mich dadurch auch noch weiterbringt…
Ich genauso! Ich hab nicht immer etwas hilfreiches beizusteuern, aber manchmal lässt es bei mir einen Knoten platzen.
Genauso wie mein Text hier, bei dem ich mir unsicher war, ob das überhaupt was geben kann, weil eben ganz was anderes für mich. Das Feedback war super, also werde ich bei Zeiten mehr aus dem Text machen. Das geht aber nur, wenn man offen für hilfreiche Kritik ist.
Ich finde, du bist doch jetzt gut im Gespräch. Vielleicht bringt dir das viele Verkäufe.
Mich wundert nicht viel, hier mal eben nur die Perspektive.
Für wen schreiben wir?
Für die vielen Leute, die gerne lesen, obwohl ihr Wissen über Regeln, Stile oder Normen eher wenig vorhanden ist.
Sie haben ein Gefühl dafür, was ihnen gefällt. Sie brauchen keinen erhobenen Zeigefinger.
Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass die Lesermeinung oft nicht mit der von Kritikern einhergeht.
Von der Seite aus betrachtet sind mir die Leser wichtiger.
Eine Verbesserung meines »Stiles« passiert mit aber auch ohne die kritischen Worte von Mitinsassen der schreibenden Gilde. Das ist ein natürlicher Prozess.
Wie bei Koebes…es hat gewirkt ![]()
Ich kann @Carlo-Valentino gut verstehen. Leider ist die selbstkritische Masse gegenüber jenen, die zweifeln oder mehr lernen wollen, gering. Ich lese hier nur raus, dass man sich seinen Stil nicht verbiegen lassen will (was auch immer man sich darunter vorstellt) und natürlich, dass man doch bitte die Leser entscheiden lassen soll. Darf ich euch etwas verraten?
Viele Leser haben sich längst entschieden und nehmen Bücher von Selfpublishern nur (noch) ungern in die Hand. Dass man an die Leser denkt, ist schön und gut. Aber meint ihr nicht auch, dass dieser ominöse Leser lieber eine Geschichte liest, die ihn nicht langweilt und die sich an die gängigen Konventionen der Schriftsteller hält? Schön, wenn jemand trotzdem Bücher an den Mann bringt, aber ich lese (wenn schon nicht die Bücher selbst) aber rundweg fast alle Rezensionen der in @Koebes Liste stehenden Bücher auf Amazon. Ich ziehe pro Buch zwei (familiäre) Fünf-Sterne-Rezensionen ab. Dann noch die, die von den schreibenden Kollegen aus dem Forum kommen und oft nur mühsam wohlwollend klingen. Ab drei Sternen und weniger kommen dann die Rezensionen, die durch die Bank ehrlich klingen. Von Leuten, die Geld ausgegeben haben und es mal mehr, mal weniger bereuen.
Auch meine Freundin schreibt mir eine Rezension, das ist weder verboten noch ehrenrührig, ich selbst schreibe mir auch eine, dennoch bleiben genug andere übrig, sodass ich mir ein Urteil erlauben kann. Von vierhundert Rezensionen (gerundet) ist eine Ein-Stern-Bewertung. Das war inhaltlich. Aber gut, man macht es niemals allen recht. Dennoch habe ich noch keine gravierenden Abzüge bekommen, weil ich humorlos sei, langweilig, stümperhaft oder Rechschreibung nicht beherrsche. Inhaltlich stoße ich die meisten Leute vor den Kopf, formal halte ich mich an die gängigen Regeln. Wer gegen sie verstößt, braucht gute Gründe. Und jetzt komme ich zum Punkt: @Carlo-Valentino will uns nur sagen, dass er in manchen bisher gelesenen Beispielen von hier eben keine guten Gründe gefunden hat. Sondern vielmehr Nichtwissen und Nachlässigkeit. Und dass dies eben nicht auf Stil zurückzuführen ist, sondern auf dessen Abwesenheit.
Verzeihung - aber das weißt du woher genau?
Ich hätte nicht gedacht, dass es noch persönlicher und unterirdischer werden kann.
Das sind keine Diskussionsbeiträge, sondern dissen.
Gehört hier nicht her!
Das Thema ist ein anderes, das sollte man als erstes bedenken.
Fällt nur mir unangenehm auf, dass die scharfzüngigsten Kritiker hier mit ihren eigenen, von ihnen selbst hochgelobten Werken hinterm Berg halten, aus Angst vor Kritikern, die aus ähnlichen überheblichen Motiven meckern wie sie selbst? Selbst wenn etliche Körnchen Wahrheit darin enthalten sind, geht mir die selbstherrliche Arroganz im Ton mächtig gegen den Strich!
(Sorry, Digital Detox hin oder her, das muss ich einfach loswerden.
)
Danke @Klonschaf !!!
nur zur abschließenden Ergänzung meiner Intention; und dann halte ich mich diesbezüglich auch endgültig zurück, weil ich keine Lust mehr habe, mich hier zum Clown zu machen.
- Es gibt sehr wenige glaubhafte Indikatoren zur Marktlage im SP. So ist es beispielsweise lachhaft, anhand zunehmend beantragter ISBN Nummern für SP-Werke eine Wachstumsprognose festzumachen.
Einer der ältesten und größeren Dienstleister wirbt damit, 70.000 Autoren unter Vertrag zu haben und jährlich 5.000.000 Euro an Honoraren auszuzahlen. D.h. im Schnitt keine 80 Euro pro Autor und Jahr. Na BRAVO!!! - Daher ist es mir unverständlich, wie manche Kollegen ihren resistenten Dilettantismus hinter eigenem Stil verstecken und es sich erlauben, in dieser prekären Situation, munter ein Buch nach dem anderen auf den Markt zu werfen.
Mir persönlich kann das grundsätzlich egal sein, aber mir tun alle leid, die handwerklich gewissenhaft und sorgfältig arbeiten und trotz Qualität keine Chance haben, in diesem Sumpf Fuß zu fassen.
Im Mittelfeld oder eher oben angesetzt? Und was bezweckst du damit?
Kleiner Scherz, den du doch sicherlich verstehst. Denn du bist ja ein humorvoller Mensch, nehme ich an.
Hörst du dir gelegentlich mal selber zu?
Du hast es geschafft, mit einem/mehreren Werken einen Verlag gefunden zu haben. Toll! Glückwunsch und ganz ehrlich, viel Erfolg. Doch erhebt dich das noch längst nicht darüber, in so abfälliger Weise darüber zu urteilen, ab wieviel Überarbeitungen man in deinen Augen vom Dilettanten zum Experten, zur Autorität wird. Kritik versteht hier jeder mehr oder weniger, Herablassung und hochmütige Kommentare, die nun schon, wenn ich mich recht erinnere, zum zweiten Mal im kindischen Eingeschnapptsein enden, niemand. Damit machst du dich nur selbst klein.
Die meisten arbeiten hier, so wie ich es wahrnehme, genauso lange an ihren Texten, wie sie es für nötig erachten.
Das hätte sich der Herr vielleicht vor seinen pauschalen und doch einwenig zweifelhaften Überlegungen beherzigen sollen.
Wieviele Bücher hat er den dieses Jahr an den Mann gebracht?
Wie sehen den die Rezensionen dafür aus?
Ein Verlagsvertrag ist keine Garantie für Erfolg.
Anstatt zum Thema beizutragen wird lieber gebasht und mit Sicherheit weggeduckt.
Nicht das erste Mal und sicher auch nicht das letzte Mal.
Oh fuck, ne Wortdoppelung! Ich bin so schlecht, hab kein Stil und außerdem Selbstpublisher.