So, wie mich jetzt schon. Abgesehen davon war Helix unerträglich, fast ein „echter“ Dan Brown.
Andreas Eschbach, Todesengel
print, 541 Seiten
Das ist ein echter Knaller
Ich bin auf Seite 62 und bisher begeistert!
Edit, 24.05.: Ich bin auf Seite 141. Das Buch ist wirklich richtig gut. Keine einzige langweilige Zeile, interessante Figuren, ein spannender Plot. Weder Ungereimtheiten noch unglaubwürdiges Zeugs, trotz Engel! Ich bin gespannt, wer dahintersteckt.
Edit, 27.05.: Heute morgen fertig geworden. Einfach toll. Solltet ihr unbedingt lesen!
Frank Goosen, Spiel ab
Hardcover, 333 Seiten
Edit, 04.06.26: Eben fertig geworden. Es ist das 3. Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Die anderen beiden (So viel Zeit und Förster, mein Förster) fand ich richtig gut.
Spiel ab! ist unfassbar. Und zwar dahingehend, dass es der Autor geschafft hat, auf 333 Seiten nichts, aber auch gar nichts zu erzählen. Inhaltsleere Seitenfüllerei. Sehr schade!
Das Synonymwörterbuch von Papyrus Autor 12. Etwas Spannenderes habe ich noch nie gelesen!
Wie? Täglich!
Einen Klassiker. Gestern Abend bei einem Glas Lugana angefangen.
Vicki Baum „Menschen im Hotel“.
Ich mag die Zeit. Ich mag gute Hotels.
Gruß aus MG
Klaus
Ja, Eschbach kann super schreiben. Den lesen ich auch immer sehr gerne.
Tamara Bach: „Busfahrt mit Kuhn“, 144 Seiten, Oetinger 2004
Da schnallt dich eine wie du auf dem Sofa fest und tätowiert dir den gesamten horror vacui post scholam relictam bei vollem Bewusstsein ins offene Herz. Was für ein atemloser Ritt zwischen melancholischem Liebesgedicht und Roadmovie-Drehbuch!
Und danach: „Salto“ von Kurt Prödel. Gleiches Thema aber männliche Perspektive und 20 Jahre später. Bin schon sehr gespannt.
(Ifrah! Lateihein! Und Mathematihik!)
Das klingt ja sehr nach Christians Einfluss ![]()
Ja, der mag das auch, ist aber Vorbereitung für ein Schulprojekt „Vergleichende Literatur“ - das letzte für heuer.
Haha,
lich gelacht! (Und das morgens!))
Total, da kann man mal sehen. Die Umgebung formt den Menschen. ![]()
Raubtieraugen von Tobias Quast. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber mittlerweile macht es mir Spaß! Läßt sich gut lesen.
Österreichisches Deutsch: eine 300-jährige Liebesgeschichte.
https://www.amazon.de/Österreichisches-Deutsch-Eine-300-jährige-Liebesgeschichte/dp/3700323379
Stefan Dollinger zeigt in seinem mit Anneliese Rieger-Roschitz und Simon Schwaighofer verfassten, schmalen Band »Österreichisches Deutsch. Eine 300-jährige Liebesgeschichte« (New academic press) anhand von Ludwig Wittgensteins in Vergessenheit geratenen »Wörterbuch für Volksschulkinder« (1926), dass sich dieses »mit dem von der Germanistik gepflegten Axiom des Einheitsdeutschen nicht vereinbaren« lässt, wie Günther Haller in der »Presse« bemerkt.
Ludwig Wittgenstein hat außer dem »Tractatus logico-philosophicus« zu Lebenszeiten nur dieses »Wörterbuch für Volksschulkinder« veröffentlicht. Der »intellektuelle Millionärssohn«, der selbst nur von Hauslehrern unterrichtet worden war, war ab 1920 für sechs Jahre Volksschullehrer in der österreichischen Provinz. Er war am Wortschatz seiner Schüler interessiert und legte eine Wörtersammlung an, die Austriazismen berücksichtigte. Damit wollte er die Rechtschreibung verbessern und den Schülern die Möglichkeit geben, selbst nachschlagen zu können. Ein Wörterbuch für Volksschulen gab es noch nicht. Zwar existierte »die Idee, es sollte extra für Kinder Wörterbücher geben« schon im 19. Jahrhundert, aber Wittgensteins Wörterbuch hatte die Besonderheit, auch Austriazismen einzubeziehen. Es interessierte sich der Verlag Hölder-Pichler-Tempsky; nach der Approbation wurde es – mit Wittgenstein als Autor – gedruckt, hatte aber »für die Schulpraxis keine Relevanz«, erfuhr nur eine Auflage und einen Faksimile-Druck 1977. (lmv)
Super. Vielen Dank, liebe Susi und herzlich Willkommen. (Sog jetz net, du bist 17 und kummst aus Österreich herst, sunst weri narrisch!)
The Reservoir, David Duchovny. Surreal-psychologische Novelle über verschrobenes Denken (Verschwörungsglauben), Einsamkeit und Sterben während des Lockdown, deren Tiefe man sicher erst beim 3. oder 4. Lesen oberflächlich anstochert. So habe ich erstmal über den Witz in der Mitte Tränen gelacht und am Ende einen Kloß im Hals gehabt.
Das tue ich auch - und es ist normal (?) dass mal Spitzenschreibe herauskommt und mal auch etwas Schwächeres.
Ja, ist es. Wer so viel schreibt, wie er, kann nicht immer nur on-top-Geschichten verfassen. Das ist unmöglich. Ich sehe es wie bei herausragenden Schauspielern, die mal einen Oscar einstreichen, mal eine Goldene Himbeere. Normal, so wie nicht jeder jeden Tag gute Laune haben kann.
Dass der angegebene Link ausgerechnet zu einem von Peter F. Mayer aufgelegten Blog führt, lässt mich die Stirn runzeln. Der gleiche Peter F. Mayer, der in allerlei Publikationen u.a. Pilze als Heilmittel bei Krebserkrankungen befürwortet? Hm …

