Also, falls du es dir nochmal überlegen möchtest, kann ich Meteor von Dan Brown empfehlen. Laut den Kritiken sein schlechtestes Werk, ich finde, es ist sein Bestes. Diabolus hingegen, finde ich absolut schlecht, sehr konstruiert und künstlich in die Länge gezogen. Die Kritiken damals waren wieder anderer Meinung als ich.
Ob meine Kritik an Diabolus auch daher rührt, dass ich mich mit dem Thema besser auskenne, als bei Meteor?
Über solche Ungereimtheiten stolpere ich auch in aktuellen Werken. Wenn beispielsweise in einem Folgeband, der ein Jahr später spiel, die Kinder der Protagonisten aber plötzlich zwei, oder drei Jahre älter sind, ist sowas schon auffällig. Und nein, Zeitreisen kamen in den Büchern nicht vor.
Meine aktuelle Lektüre ist von Thariot, die „Nebula Rising“-Reihe. Sehr spannend, eine Erzählung in unterschiedlichen Zeitsträngen, die aber alle miteinander zu tun haben. Ist Hard-Sci-Fi vom Feinsten.
In Genre ein extrem strenges Realitäts-Level zu halten. Also keine Überlichtgeschwindigkeit, keine künstliche Schwerkraft, ungerne Aliens, ausschließlich … was würde nach aktuellem Wissensstand der Physik wirklich funktionieren?
Ich lese aktuell parallel zwei Genres: Krimi & Fantasy
Krimi = Den Schluss vom „Spreewald-Marathon“ (so heißt das Buch von einer Franziska Steinhauer, das ich im Spreewald-Urlaub begonnen habe)
Fantasy = Da habe ich die „Warrior Cats - Feuer und Eis“ (Band 2 von Staffel 1) zu Ende gelesen und habe als Bettlektüre neu mit „Eislotus - Wasser findet seinen Weg“ [Band 1] (von einer Liza Grimm) angefangen.
Kurzum, Langeweile kenne ich nicht!
Gruß
Super Girl
PS: Nach dem „Spreewald-Marathon“ kommt „Tod im Obstgarten“ - Ein Hochtaunus-Krimi (Band 1) von Alex Sassland dran. Aber mich hat neben der Fantasy auch das Krimi-Fieber gepackt!
Nach dem mich nicht ganz so mitreißenden Roman EDEN, habe ich in den vergangenen Tagen
Zero – Sie wissen, was du tust (Eigenschreibweise ZERO) ist ein deutscher Kriminalroman von Marc Elsberg, dessen erste Auflage 2014 im Blanvalet Verlag erschien. Im Zentrum der Handlung steht die Journalistin Cynthia Bonsant, die sich mit dem zunehmenden Interesse staatlicher und privater Einrichtungen an Informationen über Personen und deren Interessen beschäftigt.
zu mir genommen. Und finde ihn
spannender
authentischer
dramaturgisch nicht so überdreht
lesenswert, weil DAS 2014 so geschrieben zu haben, beweist, wie weit sich Elsberg in die Recherche hineinbegeben hat. Chapeau.
Mir hat’s gut gefallen und hat damit eine MKors-Empfehlung
Leider wird er sich zukünftig nicht mehr hineinknien sondern KI die Arbeit machen lassen, damit er schneller fertig wird.
ZERO ist absolut empfehlenswert mit einer außerordentlich spannenden Verfolgungsjagd, die sich von anderen Verfolgungsjagden positiv abhebt.
Durch die KI-Geschichte hat er sich in meinen Augen jedoch selbst abgeschossen. Aktuelle Werke werde ich von ihm daher nicht mehr lesen.
David Duchovny: „Miss Subways“.
Leseempfehlung für alle, die glauben, dass „love conquers all“ eine ausgelutschte Prämisse wäre.
Duchovny (Mulder aus Akte X) hat Literatur studiert, und man merkt es, nicht nur daran, wie belesen dieser Typ ist, auch, dass er das Handwerk beherrscht und mit einer mythologisch durchwirkten, dabei zero esoterischen, quasi universellen down-to-Earth rührenden Urban Fantasy (?) zutiefst menschlichen Love Story komplett umhaut. Neuer Zuwachs bei den Lieblingsautoren. (Tochter liest gerade „Holy Cow“ von ihm, muss ich mir ausleihen).
Gerade zu Ende gelesen - der Neue von Andreas Eschbach (Ins fahle Herz des Sommers). Fängt interessant an, das Thema ist ja auch aktuell (egal, ob man damit übereinstimmt oder nicht) und dümpelt dann leider viele Seiten lang einfach so vor sich hin (ungewohnt für AE), irgendwann ium letzten Drittel tauchen neue Protas auf, die dem Ganzen eine Wende zu geben scheinen, es aber dann doch nicht tun. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es einen Folgeband, der irgendwann im Herbst erscheinen soll.
Oh je. Wie schade. Aber leider kommt das bei Andreas Eschbach immer wieder mal vor. Ein König für Deutschland fing auch spannend an und dann … Es wandert in den Bücherschrank.
Dann streiche ich das Buch lieber von meiner Leseliste. Er hat so viele andere Bücher geschrieben.