Was und wie lest Ihr gerade?

Also, falls du es dir nochmal überlegen möchtest, kann ich Meteor von Dan Brown empfehlen. Laut den Kritiken sein schlechtestes Werk, ich finde, es ist sein Bestes. Diabolus hingegen, finde ich absolut schlecht, sehr konstruiert und künstlich in die Länge gezogen. Die Kritiken damals waren wieder anderer Meinung als ich.
Ob meine Kritik an Diabolus auch daher rührt, dass ich mich mit dem Thema besser auskenne, als bei Meteor?

Über solche Ungereimtheiten stolpere ich auch in aktuellen Werken. Wenn beispielsweise in einem Folgeband, der ein Jahr später spiel, die Kinder der Protagonisten aber plötzlich zwei, oder drei Jahre älter sind, ist sowas schon auffällig. Und nein, Zeitreisen kamen in den Büchern nicht vor. :smiley:

Meine aktuelle Lektüre ist von Thariot, die „Nebula Rising“-Reihe. Sehr spannend, eine Erzählung in unterschiedlichen Zeitsträngen, die aber alle miteinander zu tun haben. Ist Hard-Sci-Fi vom Feinsten.

Das ist lieb von dir, aber: Nein. Ich habe mich durch 2 Wälzer gekämpft, die ich beide grottenschlecht fand. Da brauche ich keinen dritten.

Was ist den Hard-Sci-Fi? Das würde mich wiederrum interessiern.

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In Genre ein extrem strenges Realitäts-Level zu halten. Also keine Überlichtgeschwindigkeit, keine künstliche Schwerkraft, ungerne Aliens, ausschließlich … was würde nach aktuellem Wissensstand der Physik wirklich funktionieren?

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Schade. Ich habe Paul doch so furchtbar gern und natürlich Kelwitt und E.T.

Ah, ok! Leuchtet ein und würde mir auch gut gefallen. Obwohl Kelwitt in seiner Not-Badewanne wirklich schnuckelig ist.

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Aliens funktionieren nach aktuellem Wissensstand der Physik aber auch, obwohl man noch keine entdeckt hat. Genauso wie Wurmlöcher. :rofl:

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Das kann ich unterschreiben!

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Dean Koontz, Meer der Finsternis
print, 382 Seiten

Edit, 24.05.26: Absolut kein Meisterwerk, doch dafür sehr kurzweilig.

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David Duchovny, Miss Subways bisher :+1:

Ich lese aktuell parallel zwei Genres: Krimi & Fantasy

Krimi = Den Schluss vom „Spreewald-Marathon“ (so heißt das Buch von einer Franziska Steinhauer, das ich im Spreewald-Urlaub begonnen habe)
Fantasy = Da habe ich die „Warrior Cats - Feuer und Eis“ (Band 2 von Staffel 1) zu Ende gelesen und habe als Bettlektüre neu mit „Eislotus - Wasser findet seinen Weg“ [Band 1] (von einer Liza Grimm) angefangen.

Kurzum, Langeweile kenne ich nicht!

Gruß

Super Girl

PS: Nach dem „Spreewald-Marathon“ kommt „Tod im Obstgarten“ - Ein Hochtaunus-Krimi (Band 1) von Alex Sassland dran. Aber mich hat neben der Fantasy auch das Krimi-Fieber gepackt! :slight_smile:

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Das ist bei dir ganz offensichtlich. Dein Leben verläuft offenbar lückenlos.

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Ich mag die Bücher von Liza total gern. Ich bin gespannt, was du zu dem Buch sagst. Das habe ich selbst allerdings noch nicht gelesen.

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Ich werde hinterher berichten, aber nicht zum Inhalt, nur zum Schreibstil! :slight_smile:

Vom Buchclub:


Isabelle Schuler, Ich, Lady Macbeth.

Laut Sendungsverfolgung kommt es Dienstag.

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Nach dem mich nicht ganz so mitreißenden Roman EDEN, habe ich in den vergangenen Tagen

Zero – Sie wissen, was du tust (Eigenschreibweise ZERO) ist ein deutscher Kriminalroman von Marc Elsberg, dessen erste Auflage 2014 im Blanvalet Verlag erschien. Im Zentrum der Handlung steht die Journalistin Cynthia Bonsant, die sich mit dem zunehmenden Interesse staatlicher und privater Einrichtungen an Informationen über Personen und deren Interessen beschäftigt.

zu mir genommen. Und finde ihn

  • spannender
  • authentischer
  • dramaturgisch nicht so überdreht
  • lesenswert, weil
    DAS 2014 so geschrieben zu haben, beweist, wie weit sich Elsberg in die Recherche hineinbegeben hat. Chapeau.
    Mir hat’s gut gefallen und hat damit eine MKors-Empfehlung :wink:
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Leider wird er sich zukünftig nicht mehr hineinknien sondern KI die Arbeit machen lassen, damit er schneller fertig wird.
ZERO ist absolut empfehlenswert mit einer außerordentlich spannenden Verfolgungsjagd, die sich von anderen Verfolgungsjagden positiv abhebt.

Durch die KI-Geschichte hat er sich in meinen Augen jedoch selbst abgeschossen. Aktuelle Werke werde ich von ihm daher nicht mehr lesen.

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David Duchovny: „Miss Subways“.
Leseempfehlung für alle, die glauben, dass „love conquers all“ eine ausgelutschte Prämisse wäre.
Duchovny (Mulder aus Akte X) hat Literatur studiert, und man merkt es, nicht nur daran, wie belesen dieser Typ ist, auch, dass er das Handwerk beherrscht und mit einer mythologisch durchwirkten, dabei zero esoterischen, quasi universellen down-to-Earth rührenden Urban Fantasy (?) zutiefst menschlichen Love Story komplett umhaut. Neuer Zuwachs bei den Lieblingsautoren. (Tochter liest gerade „Holy Cow“ von ihm, muss ich mir ausleihen).

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Gerade zu Ende gelesen - der Neue von Andreas Eschbach (Ins fahle Herz des Sommers). Fängt interessant an, das Thema ist ja auch aktuell (egal, ob man damit übereinstimmt oder nicht) und dümpelt dann leider viele Seiten lang einfach so vor sich hin (ungewohnt für AE), irgendwann ium letzten Drittel tauchen neue Protas auf, die dem Ganzen eine Wende zu geben scheinen, es aber dann doch nicht tun. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es einen Folgeband, der irgendwann im Herbst erscheinen soll.

Untertitel:
Memoiren einer Frau mit Handwaschzwang. :joy:

Bin gespannt, was du sagst. Macbeth ist mein absoluter Shakespeare-Favorit. Auch, weil die Alte (sry) völlig irre ist…

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Oh je. Wie schade. Aber leider kommt das bei Andreas Eschbach immer wieder mal vor. Ein König für Deutschland fing auch spannend an und dann … Es wandert in den Bücherschrank.
Dann streiche ich das Buch lieber von meiner Leseliste. Er hat so viele andere Bücher geschrieben.

Die alten Bücher sind richtig gut, aber wenn er das macht, wird er an Erfolg einbüßen.
Leser sind sehr sensibel, was solche Änderungen angeht.

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