Was und wie lest Ihr gerade?

Zwar bin ich mit dem Glöckner von Notre Dame noch nicht ganz durch (letztes Viertel), habe aber schon mit
Hugo Bettauer, Der Frauenmörder (E-Book, im Original von 1926) angefangen.
Ich brauchte was Dünnes (also den Reader), das ich beim Radtraining lesen kann.

Bisher wurde ich sehr gut unterhalten. Der Mörder scheint festzustehen. Im Mittelpunkt steht die Überführung, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.

Edit, 31.01.2026: Das amüsante Ende hat mich überrascht. Der Autor gefällt mir. Von ihm werde ich mit Sicherheit noch mehr lesen. Habe vorhin mal nachgeforscht, was er sonst noch so geschrieben hat und musste feststellen, dass er ermordet worden ist. Schrecklich.

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„Quipu“ von Agustin Sanchez Vidal

Heute begonnen: „Animox - Der Biss der Schwarzen Witwe“ [Band 4] (von Aimée Carter) auf E-Book!

‚Der letzte Wunsch‘ von Andrzej Sapkowski. Mein erstes Witcher - Buch, und ich denke, ich werde da noch ein Stück tiefer in die Serie eintauchen.

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Zum zweiten Mal „Herkunft“ von Sasa Stanisic. und wie schon vor fünf Jahren stößt er mir das Messer in die Brust und ritzt seine Geschichten in mein finsteres Herz. Jetzt sitze ich da, alter Mann, der ich bin, und weine mich wieder durch einen der schönsten Romane der neueren deutschen Literatur.

So. Ich bin nun endlich mit dem Glöckner von Notre Dame fertig. Meine Güte, war das ein Unterfangen. Ich hatte am 24.12. mit dem Lesen begonnen. Eine sehr komplizierte Geschichte, tragisch und teilweise richtig ekelig. Heutzutage gäbe es wahrscheinlich vor jedem 4. Kapitel eine Triggerwarnung, zusätzlich mit der Telefonnummer eines Psychologen, falls man wegen der Brutalität der Schilderungen Hilfe benötigt. Dann wieder endlos lange, vollkommen überflüssige Beschreibungen von der Architektur irgendwelcher Gebäude und Straßenzüge.
Eine seltsame Mischung aus Langeweile, Spannung, Schockelementen, Tragik und auch Komik. Diese vermutlich unbeabsichtigt und nur aus heutiger Sicht lustig wirkend.

Ich bleibe dann mal bei den Klassikern.

Herman Melville, Moby Dick, Hardcover
318 Seiten

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Also wenn dir der Glöckner schon fad vorkam, dann wird dich Ismael auch nicht wirklich begeistern… - Wobei: ich finde den extrem spannend

Ich mag Klassiker eigentlich gern. Ismael wird mich sicher begeistern, denn meinem Mann gefällt er sehr gut und das will was heißen.

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E. T. A. Hoffmann- Elexire des Teufels- grandiose Sprache
Jack London- Der Seewolf - schöne Abenteuergeschichten
Stephan Zweig - Schachnovelle - Hmmm…
Roland Muller - Eisrausch - Spannend

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Die beiden habe ich noch nicht. Und Roland Mullers Eisrausch ist offenbar schon jetzt ein Klassiker. :joy:

Nach 50 Jahren wieder: Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Bist du deppert ist das brutal!

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Ich überlege, ein Buch ohne Verben zu lesen, was meint ihr?

Ich habs gelesen, als es rauskam.
Und mich danach nicht zum selbigen Bahnhof getraut.

Einen Versuch wäre es wert. José Saramangos Werk nahezu ohne Interpunktion / Absätze, fast ausschließlich Fließtext wäre mit einer übersichtlicheren Erzählweise vermutlich unerträglich gewesen.
So hat mich die Geschichte „Stadt der Blinden“ fasziniert und absolut überzeugt.

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Das Café ohne Namen von Robert Seethaler - hach, kann der Menschen und Situationen schön beschreiben!

Ralph Knispel „Rechtsstaat am Ende“

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Der Seewolf ist immer wieder stark. Kennst du auch „König Alkohol“? Mein Favorit von Jack London. Ehrlich, rauh, mitreißend.

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Da muss ich mal suchen, danke für den Tipp :wink:

Das ist eine Kurzversion.

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