Bastian Sicks Zwiebelfischkolumnen. Teilweise schon mehr als 20 Jahre alt und noch immer passend wie die Faust aufs Auge. Bloss: bisweilen bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
Bin gerade mit Joan Aiken- Schattengäste fertig und nun ist mir Helene Bessette - Ida oder das Delirium in die Hand gefallen. Keine Ahnung wer das gekauft hat aber es stand da so im Bücherregal und wollte wohl gelesen werden. Dann solls wohl so.
Momentan liegt „Save the Cat! Writes a Novel“ von Jessica Brody ganz oben auf meinem Lesestapel.
„Steingesicht“ von Karen-Susan Fessel, saugut weil extrem realistisch. Und das erste E-Book, das ich lese.
Viel Spaß. Womit liest du denn?
Mit der Tolino-App am Handy. Angenehmer, als gedacht.
Echt? Aha. Habe ich noch nie ausprobiert. Ist das nicht viel zu klein, also dass man immer nur einen Ausschnitt sieht?
Nein, passt so. Die Schriftgrösse kann man ohnehin verstellen. Und im Liegen ist es wirklich praktisch. (Tablet hab ich keines und sitzen geht noch immer nicht länger als 10 Minuten.)
Henry Miller „Opus Pistorum“ - stand seit Jahren im Bücherschrank, wusste gar nicht mehr, dass ich es habe. Heftige Kost - aber aufgeben gilt nicht.
Ein Kampf um Rom - Felix Dahn
Dicker historischer Ziegel, bestehend aus sieben Büchern in einem Band. Altbackener, aber wunderschöner Stil um den endgültigen Fall Roms und zugleich dem weströmischen Reich. Wurde mindestens ein Mal verfilmt, wenngleich eher mangelhaft.
Mats und Milad, von Eva Rottmann, so ein Buch von der Art, wo du auf der zweiten Seite weisst, du musst das weglegen, jetzt sofort, denn sonst bleibt das Geschirr in der Spüle und die Wäsche am Trockner und du warst zu Mittag noch immer nicht im Bad, weil es Bücher gibt, die dich so fesseln, wie kein Knochenmarksödem es könnte.
(Sorry. Schon wieder ein Jugendbuch. Ich hab kein Talent für Fantasy.)
Ich habe Vox von Christina Dalcher beendet.
Printausgabe: 398 Seiten - Fischer E-Books
Hörbuch: Argon Verlag - 9, Stunden, 47 Minuten - gelesen von Andrea Sawatzki
Frauen ist es nicht mehr erlaubt, mehr als 100 Worte am Tag zu sprechen. Mädchen wird nicht mehr Lesen und Schreiben beigebracht, sondern nur das Nötigste, um sich um den Haushalt und die Familie zu kümmern. Niemand hätte für möglich gehalten, dass so etwas im aufgeklärten 21. Jahrhundert und in Amerika möglich ist, bis es zu spät war.
Ein ziemlich krasses Buch, aber sehr gut. Die Protagonistin erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Ihre Ausdrucksweise ist sehr bildhaft, gewürzt mit zynischem Humor, ohne das Ganze ins Lächerliche zu ziehen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Andrea Sawatzki ist eine wirklich sehr gute Hörbuch-Sprecherin.
Fucking fucking schön, von Eva Rottmann
Zehn wunderbar zärtliche und spannende Kurzgeschichten über „Das erste Mal“. Nicht nur für Teenies lesenswert!
Ich habe heute morgen @Don_Diego Die Diebe von Crodin beendet.
Es hat mir gut gefallen und ich werde gleich noch eine Amazonbewertung tippen. Ich habe lange überlegt, an wen mich der Schreibstil erinnert, aber das ist schwierig. Es liest sich ein bisschen wie ein Fantasy Roman „von früher“, vielleicht wie der „Der blutrote Schatten“ von R.A Salvatore → nur ohne Magie, und blutrünstigen Szenen
(Allerdings habe ich das mit 14 gelesen und meine Erinnerung mag mich hinters Licht führen)
Man ahnt ein bisschen den Rollenspielhintergrund, da die Gruppe sich immer mal wieder trifft und auffällig Pläne bespricht. Witzig fand ich, dass die Ritter sich alle gegenseitig mit wohlformulierten Floskeln versuchen zu übertreffen.
Abenteuer in der Rittermark trifft es ganz gut. Gute Laune Fantasy mit Protagonisten, die man echt gerne hat.
So, genug geschmeichelt. @KaePi dein Werk ist dran ![]()
Leila Slimani: „Trag das Feuer weiter“
Habe gestern mit diesem neuen Buch der vielgelobten französischen Bestellerautorin begonnen. Mit dem ersten Satz ist man sofort im Geschehen: Corona. Pandemie. - Dramatik. Man erfährt schnell viel über die Hauptfigur (Frau, lesbisch, krank, Schriftstellerin, Blockade etc.). Insgesamt guter Einstieg in die Geschichte. Sehr hilfreich auch das Personenverzeichnis vor dem Prolog. Wie bei einem klassischen Drama. Man ist gleich orientiert, was bei Familienromanen mit ihren verzweigten Verwandschaftsverhältnissen nicht immer so leicht ist.
Interessant ist die Entwicklung der Figur Mehdi, vom jungen Revoluzzer zum Banker und seine darin begründete Ambivalenz. Natürlich auch das Verhältnis zu Tochter Mia, die lieber sein Sohn wäre.
Sehr gut im Gedächtnis geblieben ist mir der letzte Absatz des Prologs mit der Empfehlung des Arztes: “Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, Mademoiselle: Finden Sie Ihre Madelaine.” - Was für eine herrliche Eröffnung der folgenden Reise in die Vergangenheit Mias!
Leider fehlt mir im Buch der Hinweis darauf, dass Mia von Paris aus in ihre alte Heimat Marokko reist. Habe ich da etwas überlesen oder muss man dazu die vorangegangen Bände der Trilogie kennen?
Heute mit „Die Tochter der Hexe“ (von Paula Brackston) von der Stadtbücherei Nürnberg begonnen. Fängt schon mal gut an. Es geht - wie der Titel vermuten lässt - um die Tochter einer Hexe, die aus ihrem Leben erzählt. Sie hat Angst, sich an Menschen zu binden, die sie nicht kennt, weil sie nicht als Hexe erkannt werden will. Und sie ist über 300 Jahre alt…
Gruß
Super Girl
Der dunkle Wald von Cixin Liu (Die Trisolaris-Trilogie, Band 2), nachdem ich die Foundation Trilogie beendet habe.
Rad der Zeit, Band 2 liegt gerade ganz oben.
Klasse, das habe ich 2024 nachgeholt, hat mir sehr gefallen. Schicke mir gern eine PN, wenn du durch bist, dann schnacken wir drüber ![]()
Römer im Schatten der Geschichte, von Robert Knapp. Eine unterhaltsame Aufarbeitung der Geschichte.