Was und wie lest Ihr gerade?

ich habs auch mal auf meine Wunschliste gepackt, danke für den Tip.

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Post-Weihnachtsleserausch:
John Scalzi: Redshirts.
Spannende SciFi, die gleichzeitig als how to write witty gelesen werden kann.

Die unteren Ränge an Bord des prestigereichen Forschungsraumschiffs Intrepid stellen fest, dass ihre Todesrate enorm ist - wannimmer sie sich mit einem oder mehr höchstrangigen Offizieren auf einer „away mission“ auf einem fremden Planeten etc befinden. Stets Drama pur, aber den Offizieren passiert nie etwas - nur einem, aber der wird immer in letzter Sekunde gerettet, durch ein Ding, von dem keiner weiß, wie es funktioniert, nur, was man tun muss, damit es funktioniert.
Durch Vergleiche mit anderen Raumschiffen kommen sie auf eine Hypothese, was bei ihnen nicht stimmt, und das ist total gaga. Muss aber stimmen, sag ich als SciFi-Fan sofort. Nur, wie wird man das los?

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Witzig. Das kommt doch aus Kirks Enterprise Zeit, bei dem der unbekannte „Mit heruntergebeamte Redshirt (von der Sicherheit)“ immer vorgehen musste :wink:

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Der Titel verrät ne Menge … :smiley:

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Die „Old Man’s War“ Serie von Scalzi ist aber um Längen besser. Könnte ich glatt mal wieder lesen … :slight_smile:

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Bin gerade erst von Scalzi angefixt. Ist bestimmt nicht mein letzter.

Oder „Das Leben Gebrauchsanweisung“ von Georges Perec mit seinen 1467 Protagonisten.

Dann empfehle ich nochmal die „Old Man’s War“ Trilogie von Scalzi (auf Deutsch mit dem eher blöden Titel „Krieg der Klone“) - das ist meine absolute Nr. 1 in SF.

schlägt sogar den bisherig ewigen :wink: Besten, Joe Haldeman’s „Der ewige Krieg“ und auch knapp den „Marsianer“ von Andy Weir oder Martha Wells’ „Killerbot“ (entgegen der grauenvoll verpfuschten Verfilmung als Serie bei Apple TV sind die Bücher großartig).

Liegen aber alle dichtauf.

Und natürlich dickere, epischere Werke wie die von Alastair Reynolds, Isaac Asimov, Stanislav Lem uvm …

Hm. Ich muss die alle nochmal wieder lesen.

Merkt man, dass ich gern SF lese …?

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Danke für den Tipp!
Die Killerbot-Storys liebe ich, und der „Marsianer“ ist auch besser als sein Film :smiley:

„Träumer“ von Volker Weidemann.. Ein kleiner Exkurs, wie gute Geschichtsbücher aussehen, warum Revolutionen in Bayern keine gute Idee sind und wieso sich Dichter nicht als Politiker eignen, sowie „Jumping the scratch“ von Sarah Weeks,, das Buch von dem Sebastian Fitzek und Stephen King wünschen, sie hätten es nie gelesen.

Die Trilogie besteht mittlerweile aus 5 Bänden + 2 Kurzgeschichtenbände, jedenfalls ergab das mene Kurzrecherche.

Also „Der Marsianer“ war wirklich großartig und wenn „Krieg der Klone“ da heranreichen soll, bin ich wirklich gespannt drauf. Vielen Dank für den Tipp und die subjektive Einordnung.

Ich bin noch nicht ganz überzeugt. :rofl:

Ich habe von Roger Zelazny - Straße nach Überallhin beendet.
Print: Piper-Verlag - 256 Seiten
Hörbuch: OSTERWOLDaudio - 6 Stunden 8 Minuten - gelesen von Mark Bremer

Ein seltsamens Buch. Die Story findet auf zwei Ebenen statt. Hinzu kommt noch, dass die Kapitel, absichtlich in willkürlicher Reihenfolge gedruckt sind.
Die Protagonisten fahren auf einer Straße, auf der man durch die Zeit reisen kann. Durch Veränderungen in der Zeit, können weitere Abzweigungen auf der Straße entstehen.

Das Buch ist wohl ein Klassiker aus der Sci-Fi, mir war er gänzlich unbekannt. War aber kein schlechtes Buch.

Nettes Buch, AFAIR verfilmt mit Viggo Mortensen. Allerdings im letzten Jahrtausend gelesen, ich glaube in den 80ern oder 70ern, ist in meiner Sammlung von gut 500 SF …

Scalzis „Old Man’s War“ ist um Längen besser, moderner, geht emotional in die Tiefe und berührt auf allen Ebenen, emotional, logisch, wissenschaftlich, taktisch, menschlich konsequent. Kaum zu toppen.

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Lustig. Gerade meine aktuelle Lektüre. :+1:

Habe mir das Buch „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ von Hanna Arendt besorgt. Dazu einen Essay von Thomas Meyer zu „Die Freiheit, Frei zu sein“ ebenfalls von Hanna Arendt. Bin gespannt.

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Außerdem gibt es jede Menge Infodump. Wenn ich die Verfilmungen nicht kennen würde und daher extrem neugierig auf den Roman gewesen wäre, hätte ich das Buch beiseite gelegt. Was nicht ganz stimmt, da ich fast immer alles zu Ende lese, aber ich habe extra gezählt:
Auf 22 Seiten werden die 4 Stadtteile von Paris im 15. Jahrhundert beschrieben. Die Seiten sind eng bedruckt und groß. Könnte Din a 5 sein. Keinerlei Handlung. Nicht ein Fünkchen. Nur Paris und die Architektur zur damaligen Zeit - auch im Vergleich zur aktuellen Zeit (also der, in der Hugo den Roman geschrieben hat). Ich habe selten etwas Anstrengenderes, Langweiligeres und Überflüssigeres in einem Roman gesehen.
Nun geht es aber wieder voran. Mit einer Rückblende nach den hunderttausend Sätzen, wie es damals in Paris ausgesehen hatte und worüber sich der Autor zum Teil beklagt. Architekturfreunde kommen auf den 22 Seiten voll auf ihre Kosten. Ich freue mich, dass der Glöckner nun als Findelkind endlich entdeckt wird.

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Jetzt weiß ich wieder, warum das Buch irgendwo in einem Regal herumgammelt …

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Nachdem mich Joe Hill mit seinem Roman „Fireman“ abgeschüttelt hat, lese ich jetzt Fern vom Licht des Himmels von Tade Thompson. Und das finde ich doch recht gut.
Schade finde ich ein wenig, dass der Grund für all die Ereignisse erst im letzten Drittel des Romans ausführlich beleuchtet wird, ohne dass man Brotkrumen hatte und die als Kapitel präsentierte Erklärung zwar angemessen erscheint, aber auch irgendwie aufgesetzt. Ein abschließender Eindruck ist das nicht, ich lese es zu Ende. Soviel kann ich jedenfalls sagen: Es ist lesenswürdige SF und ich mag die Stimme des Autors und den entspannten Afrofuturismus, der die Geschichte trägt.

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NOS4A2 war extrem gut! Besser, als Papa.

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Aus meinem Bücherstapel

Gerade zuende gelesen: „Ich möchte lieber nichts“, Autor John von Düffel: wortgewandt gewendete Konsumkritik. - Empfehlung
Aktuelle Lektüre: „Warum es so gekommen ist. Erinnerungen eines Historikers“ von Heinrich August Winkler. Die Lebensgeschichte von einem der bedeutendsten deutschen Zeitgeschichtler. - Interessant
Als nächstes: „Bei aller Liebe“ von Jane Campbell. Eines der Bücher mit den besten Anfangssätzen. Mit 82 Jahren entstandener Debütroman über die großen Tragödien des Lebens und die kleine Kalamitäten des Alltags. - Es besteht also noch Hoffnung für alle spätberufenen Schreiber.

Heute beendet: „Hüter der Erinnerung“ (von Lois Lowry)

Heute angefangen: „Hexenring - Im Schatten der Hexen“ (Band 1; von Kathrin R. Hotowetz)

Gruß

Super Girl

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