Tom Michell, Der Pinguin meines Lebens, 2025 (11. Auflage),Fischer Verlag, 252 Seiten.
Ein junger Austauschlehrer. Ein ölverschmierter Pinguin. Eine Freundschaft fürs Leben.
Eine wahre Geschichte.
Herzlich. Lustig. Traurig. Phantastisch. Empfehlung auf jeden Fall.
1 Tag später.
Fazit: kurzweilig und schön.
Lebenserlebnisse eines jungen Mannes im Südamerika des politischen Umbruchs. Keine reine Pinguin-Mann-Buddy-Story, aber toll beschrieben und zu Recht eine wahre Geschichte, die erzählt werden sollte. Lesenswert.
F. Paul Wilson, Der Spezialist, 1998.
Der zweite Roman um „Problemlöser Jack“. 12 (?) Jahre nach Band 1 (Die Gruft). Die Figur ist so gut, dass jahrelang Forderungen nach einem Folgeband kamen. Dies ist er.
Dean Koontz lobt die Figur, S. King ist Mitglied im „Handyman Jack“ Fanclub. In Deutschland nicht so bekannt, aber für alle, die mal guten Thriller/Mystery/Mix lesen wollen. Wilson ist vielseitig und dennoch Werk übergreifend. Die Einzelbücher sind wie Puzzelteile des Gesamten und dennoch funktionieren sie für sich allein.
Der Mann hat Unmengen geschrieben und zwar neben der Tätigkeit als praktizierender Arzt. „Das Kastell“ ist ein guter Einstieg in seine homogene Welt.
Dagegen ist King als Vollzeitautor fast ein Faulenzer…
Tja nun, ich brauchte offensichtlich 27 Tage für das Buch, habe aber nicht jeden Tag darin gelesen, dafür durfte ich aber Testleser sein für 3 Bücher.
Gestern hab ich es beendet. Die Lösung war für mich viel zu vorhersehbar, auch wenn der Autor sich Mühe gegeben hat. Ich hatte aber auch leichte Probleme mit der Sprache, auch wenn den Zeiten passte, in denen das Buch spielt.
Nächstes: Freida McFadden - Die Kollegin. Ich bin gespannt.
Las sich leicht und schnell, ich war binnen weniger Stunden durch. Die Wendungen waren klasse, überraschend, aber nicht schockierend. Richtig überrascht hat mich dann die Aufklärung des Opfers, damit hatte ich nicht gerechnet. Kann ich also voll empfehlen das Buch.
Jetzt: Elena Armas - The long Game
Mal Romantik als Kontrastprogramm
Gerade mit großer Begeisterung gelesen: „In uns der Ozean“ von Theresia Graw, erschienen bei List, einem Imprint von Ullstein. Ein biographischer Roman um Rachel Carson, die Begründerin der Umweltbewegung in den USA. Es ist selten einer Autorin gelungen, mich so schnell in eine weibliche Protagonistin hineinzuziehen wie in diesem Fall. Davon abgesehen eine überaus spannende, oft dramatische und wendungsreiche Biographie einer Frau, die in den 20er, 30er und späteren Jahren gegen jeden Widerstand das Thema Umwelt und Umweltschutz in die Gesellschaft getragen hat. Faszinierend!
Ich genieße ebenfalls, was ich lese. Aber ja, ich gehöre zu den Menschen, die sehr schnell lesen können. Und ich sitze derzeit ständig irgendwo wartend rum und habe noch mehr Zeit zu lesen als sonst
Nachdem mich ja frecher Weise Helmut Jakob, Die Kugel, aka Koebes
gestern quasi mit dem Reader auf die Veranda festgepinnt hat (weil es so gut ist!), habe ich meinen Wilson gerade beendet.
Für alle Thriller Autoren ist Wilson durchaus interessant, wenn man ihn in Bezug auf Stil (Satzbau, Verhältnis Dialog/Handlung/Beschreibung), Aufbau (Dramaturgie, Cliffhanger) und Struktur (Kapitellänge, konsequente Perspektive im Kapitel) liest. Selbst wenn man ihn thematisch nicht so mag (ich liiiebe es!), als „Lehrbuch“ vielleicht interessant,weil er es richtig verstanden hat.
Daher nochmals der Hinweis, als Tipp so zu sagen…
Heute wird ein neues Buch angefangen. Robert Heinlein, Tunnel zu den Sternen.
Eines seiner Jugendbücher. Ich erwarte routinierte SciFi mit ein wenig naivem Patriotismus.
Es ist kaum zu glauben. Ich habe nun 50 Kapitel (von 96) gelesen und es wird immer spannender.
Bisher nur 1 Kapitel, was mir nicht so gut gefallen hat (infodump).
Bin wirklich auf die Auflösung gespannt. Bis jetzt habe ich noch nicht die geringste Idee, wie der Fiesling es fertig bringt, unentdeckt so fies zu sein.
Außerdem spielt ein riesiges Haus eine Rolle und ich liebe überdimensionierte Häuser.
Lese jetzt weiter.
„Die Leiche“ von Stephen King.
(Es ist meine Story, sie ist autobiographisch. SK)
Schon vor 20 Jahren oder mehr gelesen. Und völlig verdrängt die Szene, gleich im zweiten Kapitel, in der Teddys Vater dem Sohn den Kopf auf die heiße Herdplatte drückt …
Ich glaube, ich bin mit meinem Roman in guter Gesellschaft.
Bist du das nicht schon? Bei der Steilvorlage… es tut mir auch nur fast leid
Mit Locked In bin ich durch. Die Story war gut, die Entwicklung selbiger sogar überraschend an einigen Stellen. Aber der Stil war bis zum Ende nicht ganz meins.
Jetzt liegt hier Cleo Konrad - Deep Fake und wartet darauf, nach dem Nachmittagskaffee angefangen zu werden.
„Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach.
Das erste Kapitel ein Dialog über 15 Seiten. Ohne Hinweis, wer da mit wem spricht, ohne auch nur einen einzigen Inquit. Und schon fliegt dir die Spannung um die Ohren, wie eine Handgranate. Wahnsinn.
(Ich halte die Frau für die beste deutsche Jugendbuchautorin seit Cornelia Funke.)