Was investiert ihr in eure Bücher

Das Problem ist: 1. Ein Lektorat ist unglaublich teuer. Ich habe mir neulich die Preise von meiner Lektorin angesehen und die sind wieder um mindestens 30 % gestiegen. Mir persönlich hat es einiges gebracht. Die Lektorin, die ich hatte, ist aber auch sehr gut geeignet für mein Genre und sitzt auch in zig Jurys für Fantasikpreise etc. Einen guten Lektor zu finden, ist das Wichtigste, sonst bringt es dir gar nichts und du schmeißt viel Geld raus. Ich habe das Glück, einen guten Beruf zu haben und nicht vom Schreiben leben zu müssen. Ich finde aber, ein Teillektorat für ein paar hundert Euro reicht absolut aus.
Abgesehen davon, und das ist nur meine Meinung, bringen dir testlesende Mitautoren auch eine ganze Menge, zumindest je erfahrener du selbst wirst

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Auch die Kosten für ein Teillektorat wird man mit SP niemals amortisieren können. Selbst wenn dabei nur ein paar Hundert Euro anfallen - wieviele Exemplare muss ich im SP verkaufen, bis ich wieder bei Null bin?
Ich muss auch nicht vom Schreiben leben, ich schreibe, weil es mir Spass macht. Aber mein Geld mit der Schaufel zum Fenster rausschmeissen ist auch nicht gerade meine Intention.

Da muss ich dir widersprechen …Die Kosten für mein Teillektorat habe ich wieder eingefahren

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Danke dir…Ich glaube die Werbemaßnahmen haben dafür gesorgt. Und das Geld habe ich bisher nicht wieder eingetrieben. :face_with_peeking_eye:

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@Bommel
Was genau kann man sich eigentlich unter einem Teillektorat vorstellen? Wird das ganze Buch gelesen und ein erster Eindruck mittgeteilt? Zum Beispiel Logikfehler? Oder sendet man nur die ersten Kapitel?

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Ich habe das ganze Skript eingesendet. Die Lektorin hat es innerhalb von 14 Tagen gelesen und mir eine Markteinschätzung und Analyse gemacht. Zu Figuren, Plot etc. Sie hat Verbesserungsvorschläge gemacht und Schwächen aufgezeigt. Allerdings nicht so ausführlich wie bei einem Gesamtlektorat. Ich habe 8 Din A 4 Seiten, eng beschrieben, zurückbekommen. Mir hat es einiges gebracht. Ansonsten ist es eher so, dass du, sagen wir mal, 100 Seiten einreichst…oder auch mehr. Das liegt an dir und den Kosten, und daraufhin wirst du auf Schwächen und Stärken etc. hingewiesen . Das hilft auch ungemein, weil du für den Rest des Skriptes viel daran ableiten kannst

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Ein volles Lektorat ist außerhalb meines Hobbybudgetrahmens. Dank meiner überragenden Rechtschreibfähigkeiten muss ich mir jedoch eine Korrektorat an die Backe nähen.

Verräts du uns, was dich das gekostet hat?
Vielleicht kann ich ja meine Finanzministerin überzeugen, mir einen Vorschuss aufs Taschengeld zu geben.

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Es waren etwa 500 Euronen

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@Bommel
Dankeschön. Wieder ein wenig schlauer.

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Wow :hushed:

Das hat mein 460 Seitenbuch im Korrektorat nicht gekostet, da werde ich wohl Flaschen sammeln gehen müssen.

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Wow.Gib mir sofort die Anschrift desjenigen, der das Korrektorat gemacht hat…

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Ich habe gerade noch mal kontrolliert: Da war ich zu voreilig. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Das Korrektorat war ja nur vom zweiten Teil, weil der ich ja eine Gesamtausgabe gemacht hatte. So verklären sich Ausgaben in Laufe der Zeit.

Der erste Teil von Isabella hat 260€ im Korrektorat gekostet. @Suse hat die Fehlerfreiheit ja gelobt.
Guckst Du hier.

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Merci

Von deiner Warte aus betrachtet, ist das leichthin gesagt und es mag auch etwas daran sein. Ich glaube jedoch, die Welt ist bunt und jeder sollte seinen Platz darin finden können. So wie ich, die frech ihre nicht „marktreifen“ Produkte anbietet. Für nicht „marktreife“ Leser. :wink:

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Ich finde, das ist überhaupt die Grundvoraussetzung zur Veröffentlichung einer Geschichte.

Dennoch: Ich kann mur einfach kein Lektorat/Korrektorat leisten und sehe nicht ein, warum ich deshalb nichts veröffentlichen sollte. Denn überzeugt bin ich schon von meinen Texten.
Mit Ausnahme meiner Erstlingswerke, bei denen ich das auch entsprechend auf meiner Homepage vermerkt habe.
Das waren Anfängerfehler.
Von meiner allerersten Kurzgeschichtensammlung war ich irgendwann auch nicht mehr überzeugt und habe sie deshalb vom Markt genommen. Das sind eben Erfahrungswerte, bei denen schlechte Kritiken sehr hilfreich waren.

Zusammenfassung: Nur, weil ich kein Geld habe, „darf“ ich nichts veröffentlichen - In meinen Augen schlichtweg Mumpitz.

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Wenn alle Bücher ohne Lektorat unfertige Produkte wären, müssten 90% unfertig sein. Zumindest wenn man sich viele dieser Texte ansieht, die ganz bestimmt kein Lektor gesehen hat.

Ich habe vor kurzem sogar ein Buch mittendrin abgebrochen, weil es trotz Lektorat hanebüchene Fehler hatte. Sowohl inhaltlich wie auch hinsichtlich der Rechtschreibung und Grammatik.

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Hatte ich auch schon mal. Habe aber zu Ende gelesen.

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Ich wage zu behaupten, dass Suse kritischer ist als jeder professionelle Korrektor.

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Sehe ich auch so: Suse hat es voll drauf.

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