Was investiert ihr in eure Bücher

Hey, ich will auch 2.200 Euro! Mit einem fertigen Roman bin ich „Autor“ - und ziemlich unbekannt bin ich auch. Alle Voraussetzungen sind erfüllt :laughing: !
Von wem kriege ich jetzt das Geld?

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Meine Ausgaben halten sich bisher in Grenzen, weil ich das meiste selbst mache.
Das Cover mache ich mit KI, fürs Lektorat nutze ich Testleser und mich selbst :face_with_hand_over_mouth:). Werbung mache ich derzeit nur über Facebook, Insta und meine Website (Wordpress). Die Ausgaben für Papyrus sollten sich in diesem Jahr auszahlen. Außerdem zahle ich für ChatGPT, wobei ich das ursprünglich mal aus Brotjob-Gründen als kostenpflichtige Version angeschafft habe. Bisher reichen mir meine Cover damit, ansonsten verwende ich „Else“ nur zum Recherchieren.

Ich würde vielleicht auch mal etwas Geld in die Hand nehmen und in Werbung investieren, konnte mich bisher aber noch zu nichts entschließen. Amazon Ads ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln und ich bin auch nicht der Mensch, der hier zum Lokalblättchen rennen würde, um denen eins meiner Bücher auf den Tisch zu ballern.

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Wenn ich den Thread richtig lese, dann nehmen alle, außer Carlo-Valentino, Mkors und Bommel, kein professionelles Lektorat. Haben die anderen noch nie ein Lektorat in Anspruch genommen und wie waren die Erfahrung von denen, die ein Lektorat genommen haben.

Mich interresiert das deshalb, weil ich dies, wenigstens für das erste Buch, machen will. Auch wenn ich versuche durch Eigenleistung (z.B. beim Cover) zu sparen, wo ich kann, so verspreche ich mir neben der Verbesserung meines Buches, einen Lerneffekt.

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Ich kann mir kein Lektorat leisten.

Damit wirst du absolut recht haben, sofern du einen guten Lektor findest. Auch da gibt es, wie überall, schwarze Schafe.

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Das Problem ist: 1. Ein Lektorat ist unglaublich teuer. Ich habe mir neulich die Preise von meiner Lektorin angesehen und die sind wieder um mindestens 30 % gestiegen. Mir persönlich hat es einiges gebracht. Die Lektorin, die ich hatte, ist aber auch sehr gut geeignet für mein Genre und sitzt auch in zig Jurys für Fantasikpreise etc. Einen guten Lektor zu finden, ist das Wichtigste, sonst bringt es dir gar nichts und du schmeißt viel Geld raus. Ich habe das Glück, einen guten Beruf zu haben und nicht vom Schreiben leben zu müssen. Ich finde aber, ein Teillektorat für ein paar hundert Euro reicht absolut aus.
Abgesehen davon, und das ist nur meine Meinung, bringen dir testlesende Mitautoren auch eine ganze Menge, zumindest je erfahrener du selbst wirst

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Servus, sowohl mein Manuskript, als auch mich, hat das Lektorat und die Zusammenarbeit mit der Lektorin um Welten weitergebracht. Als absoluter Schreibanfänger war das wie ein Quantensprung. Entschieden habe ich mich dafür, weil ich meiner Traumagentur nur ein perfektes Manuskript anbieten wollte. Würde ich auch wieder so machen.
Zur Zeit hat die Verlagslektorin meinen Erstling in den Fingern. Auch hier empfinde ich die Zusammenarbeit als Bereicherung für Buch und Autor.
Generell betrachte ich ein Buch ohne professionelles Lektorat als unfertiges Produkt und nicht marktreif.
Natürlich verursacht es Kosten, die im SP kaum wieder eingespielt werden können. Aber ein Teillektorat, sowie Bommel das gemacht hat, ist eine schöne Alternative.

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Auch die Kosten für ein Teillektorat wird man mit SP niemals amortisieren können. Selbst wenn dabei nur ein paar Hundert Euro anfallen - wieviele Exemplare muss ich im SP verkaufen, bis ich wieder bei Null bin?
Ich muss auch nicht vom Schreiben leben, ich schreibe, weil es mir Spass macht. Aber mein Geld mit der Schaufel zum Fenster rausschmeissen ist auch nicht gerade meine Intention.

Da muss ich dir widersprechen …Die Kosten für mein Teillektorat habe ich wieder eingefahren

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Jaaa! Bravo, das freut mich voll für dich!
Vielleicht doch ein Beweis dafür, dass sich Qualität in den Verkaufszahlen widerspiegelt.
So steigt mit der Zeit dein Bekanntheitsgrad … dein Erfolg … deine Einnahmen … ich wünsche es dir auf jeden Fall!

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Danke dir…Ich glaube die Werbemaßnahmen haben dafür gesorgt. Und das Geld habe ich bisher nicht wieder eingetrieben. :face_with_peeking_eye:

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Das kommt schon! Marketing ist ja auch wichtig … aber selbst beste Werbung bringt nichts, wenn die Qualität nicht stimmt. Also steh ruhig mal dazu, dein Buch ist gut!

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@Bommel
Was genau kann man sich eigentlich unter einem Teillektorat vorstellen? Wird das ganze Buch gelesen und ein erster Eindruck mittgeteilt? Zum Beispiel Logikfehler? Oder sendet man nur die ersten Kapitel?

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Ich habe das ganze Skript eingesendet. Die Lektorin hat es innerhalb von 14 Tagen gelesen und mir eine Markteinschätzung und Analyse gemacht. Zu Figuren, Plot etc. Sie hat Verbesserungsvorschläge gemacht und Schwächen aufgezeigt. Allerdings nicht so ausführlich wie bei einem Gesamtlektorat. Ich habe 8 Din A 4 Seiten, eng beschrieben, zurückbekommen. Mir hat es einiges gebracht. Ansonsten ist es eher so, dass du, sagen wir mal, 100 Seiten einreichst…oder auch mehr. Das liegt an dir und den Kosten, und daraufhin wirst du auf Schwächen und Stärken etc. hingewiesen . Das hilft auch ungemein, weil du für den Rest des Skriptes viel daran ableiten kannst

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Ein volles Lektorat ist außerhalb meines Hobbybudgetrahmens. Dank meiner überragenden Rechtschreibfähigkeiten muss ich mir jedoch eine Korrektorat an die Backe nähen.

Verräts du uns, was dich das gekostet hat?
Vielleicht kann ich ja meine Finanzministerin überzeugen, mir einen Vorschuss aufs Taschengeld zu geben.

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Es waren etwa 500 Euronen

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@Bommel
Dankeschön. Wieder ein wenig schlauer.

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Wow :hushed:

Das hat mein 460 Seitenbuch im Korrektorat nicht gekostet, da werde ich wohl Flaschen sammeln gehen müssen.

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Wow.Gib mir sofort die Anschrift desjenigen, der das Korrektorat gemacht hat…

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Ich habe gerade noch mal kontrolliert: Da war ich zu voreilig. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Das Korrektorat war ja nur vom zweiten Teil, weil der ich ja eine Gesamtausgabe gemacht hatte. So verklären sich Ausgaben in Laufe der Zeit.

Der erste Teil von Isabella hat 260€ im Korrektorat gekostet. @Suse hat die Fehlerfreiheit ja gelobt.
Guckst Du hier.

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Merci