Das hört sich doch gut an
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Ich mag Horror, Fantasy und Sci-Fi. Aber ich schreibe im Sci-Fi , weil ich nichts neues zu Elfen und Vampiren beitragen könnte.
Aber im Sci-Fi ärgert mich schon sehr lange eines. In den meisten Fällen sind die Außerirdischen Idioten, die die Erde platt machen wollen, aus irgendeinem dummen Grund (Wir wollen Wasser etc.) bis Will Smith sie KO schlägt. Oder in den seltenen Fällen sind sie Idioten die die Menschen selbstlos retten wollen. Die einzige Ausnahme die mir spontan einfällt ist „District 9“.
Aber was ist, wenn sie zwar nicht aggressiv sind, aber sich auch nicht die Butter vom Brot bzw. die Maus aus dem Käfig nehmen lassen. Was passiert, wenn bei jemanden, der unter Insektenphobie leidet, plötzlich in der Nebenwohnung ein Kollektiv von intelligenten Riesenkäfer einzieht. Und wie denken die Käfer über die unbehaarten Primaten nebenan.
Wie wird die Menschheit reagieren, nachdem die Außerirdischen eine demokratische Weltregierung eingeführt haben, Viruserkrankungen ausgerottet sind und sich das weite Weltall geöffnet hat? Werden alle mit Blumen im Haar im Gras sitzen und „Kumbaya“ singen. Spoiler: Nein.
Man merkt das ist mehr Soft-Sci-Fi. Es geht darum wie Charaktere und Gruppen im Chaos reagieren.
Finde ich einen interessanten Ansatz…District 9 gefällt mir übrigens gut
Bei Babylon 5 war es ein bisschen so. Die Menschheit ist eher eine „kleine“ Fraktion neben den anderen Aliens. Außerdem gab es Aliens mit ganz anderen Merkmalen. (Insektoiden und komische Schalenwesen) Interessant (und etwas unheimlich) war, dass die Erdregierung im Laufe der Serie eine extremistische „Anti-Alien“ Haltung annimmt, dass die Protagonisten zwingt in den Widerstand zu gehen. Sehr ungewöhnlich zur damaligen Zeit.
Die Serie ist am Anfang extrem zäh, ab Staffel 3 megamäßig spannend (mit Einführung einer Gefahr, die man einfach nur als fremd bezeichnen kann) , um dann in der letzten Staffel wieder oll zu werden ![]()
Gute Frage! Mein erstes „größeres“ Projekt gehört zu Fantasy, obwohl ich in diesem Genre kaum lese. Aber ich liebe historische Romane (besonders historische Krimis). Burgen, Klöster, geheime Schriften/ Rituale, mächtige Herrscher usw. - Das finde ich klasse. Aber ich bin keine Historikerin. Meine Geschichtskenntnisse sind eher rudimentär. Deshalb entschied ich mich für Fantasy. Es bietet Erzählspaß bei maximaler Freiheit und der „tiefere“ Sinn lässt sich genauso transportieren, oder besser, da man auch mal übertreiben kann.
Mein anderes Projekt ist sowas wie ein Krimi, angehaucht mit Verschwörungstheorien und geheimen Bünden. Ich will ausprobieren, ob ich das hinbekomme, mit dem Gewehr an der Wand… und es macht mir Riesenspaß Schurken auszudenken.
Das dritte Projekt - ein Krimi und die Geschichte einer Familie/ einer persönlichen Entwicklung, Identitäten…
Ich lese je nach Stimmung und momentanen Interesse nicht nach Genre. So höre ich auch Musik (bin kein Fan von Künstlern sondern von Liedern)
Wichtiger ist mir immer, WAS transportiert wird, nicht wie.
Guten Morgen, liebe @Bommel ,
das ist eine spannende Frage. Ich lese alles querbeet, es muss nur gut und spannend geschrieben sein. am liebsten mag ich aber realistische Geschichten mit Leuten vom Hier und Heute. Das war schon immer so, mich interessieren Menschen, warum sie so handeln, warum sie so oder so agieren, warum sie zu Mördern , Mistkerlen oder auch Helden werden… ![]()
Psychologie ist spannend und manchmal erschreckt man, was sich Leute gegenseitig antun. Im Moment schreibe ich an meinem Herzensprojekt, einem Kinderroman für Kinder von acht bis zehn Jahren, bin jetzt auch langsam auf der Zielgeraden
, habe mal ein paar Kinder in dem Alter schnuppern lassen, die fanden es lustig
…na mal sehen…am Anfang hab ich gedacht, schreibste mal schnell für Kinder, kann ja nicht so schwer sein…Hahaha, bin sehr schnell eines Besseren belehrt worden
…es macht aber immer noch Riesenspaß und ich habe tausend Ideen für Fortsetzungen…
…andererseits juckt es mich schon, einen realistischen Roman zu schreiben, ich schweife auch gern immer mal ab ![]()
Na, mal sehen. erstmal das eine Objekt zu Ende bringen ![]()
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Laymon ist niemandem zumutbar? ![]()
Ich soll dir von meinem Mann ein klares Veto aussprechen @nolimit
Was das Lesen betrifft, bin ich prinzipiell für fast alles offen.
Fitzek fand ich früher gut. Die letzten nicht mehr so, weil er irgendwie nachgelassen hat. Macht mir mittlerweile den Eindruck, als würde er sich selbst (oder vom Verlag?) unter Druck setzen, am Fließband zu produzieren. Gut Ding will aber bekanntlich Weile haben.
Auch Karin Slaughter (Will Trent/Georgia-Reihe) war früher irgendwie besser. Nachdem ich „Die letzte Nach“ viermal neu angefangen habe, stehts jetzt im Regal, weil’s mich einfach nicht vom Hocker reißt.
Hier reihen sich Thriller an regionale Krimis, historische Romane, Jugendbücher und eine ordentliche Sammlung Dora Heldt/Evenlyn Sanders & Co. - und das sind nicht nur Erbstücke meiner Mutter.
Liebesromane lese ich eigentlich nicht - und zwar aus dem Grund, weil ich sie selbst schreibe und deshalb meist (leider) in den Lektorenmodus schalte. Auch, wenn ich das gar nicht will.
Aber die Frage war ja „Warum schreibt ihr in eurem Genre?“
Weil Romance bei mir tatsächlich das einzige ist, für das meine Fantasie reicht.
Nein, anders gesagt: Weil ich mit der Erzählung von Liebesgeschichten zum einen das verarbeite, was ich mir für mich selbst gewünscht hätte und zum anderen das, was mir in meinem Umfeld so begegnet.
Tatsächlich würde ich gerne mal einen Krimi oder Thriller schreiben, aber ganz ehrlich? Ich hab’ bisher nicht mal den Hauch einer Idee dazu.
Nachrichten lesen. Da stehen Kriminalgeschichten für die nächsten 1000 Jahre. Oder Aktenzeichen gucken und zwar nicht zum Nacherzählen sondern zur Inspiration.
Das stellst du dir ein bisschen einfach vor. Gute Krimis zu schreiben, ist eine Kunst. Da reicht eine Idee nicht. Man braucht ziemlich viel verschiedene GLAUBWÜRDIGE Charaktere und daran scheitern die meisten SPler. Der Aufbau ist recht kompliziert, denn schließlich will der Leser mitraten und keinen Deus ex am Schluss erleben. Hut ab vor guten Krimiautoren. Es braucht hunderttausend Gründe, warum Leute was machen und im Gegensatz zum Liebesroman, wo einfach nur die Begründung reicht, weil ich es so will. Liebesromane sind per se anders, weil immer so viele Gefühle involviert sind und wir alle wissen, wie irrational manche Liebende sind.
Du hast völlig recht. Aber es ging mir um diese Aussage:
Ich bezog mich also nur auf die Ideenfindung.
Nein, nur eine reine Idee reicht nicht. Aber sie steht immer am Anfang. Danach kann man diese Idee weiterentwickeln, dazu Figuren erfinden, ihnen Eigenschaften und Eigenheiten zuweisen usw.
Was heißt hier nein?
Es geht doch darum, dass SCamp nicht den Hauch einer Idee hat und ich darauf meinte, dass der Hauch einer Idee in den Nachrichten zu finden ist.
Also an Ideen mangelts nicht. Die kommen einfach so im Alltag, bei der Arbeit, im Verein, sogar im Garten …
Es ist eher die Umsetzung, die ich schwierig finde.
Blöd formuliert, mein Nein bezog sich darauf, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es gar keine Idee gibt. Alltag, Job, Freizeit - überall gibt es etwas, was man als Idee hernehmen könnte.
Ach so. Sorry, hatte ich falsch verstanden.
Alles gut
Alles gut ![]()
Wahrscheinlich ist auch eher eine Kombination aus „keine Idee“ und „bisher keine Motivation, das mal weiterzudenken“.
Vielleicht liegt’s auch daran, dass sich meine Gedanken derzeit einfach noch zu sehr um eine unerfüllte Liebesgeschichte drehen, für die ich quasi verzweifelt nach einem Happy End suche.
Also, ich würd’s nicht ausschließen, auch mal einen Thriller/Krimi zu schreiben. Vielleicht nähere ich mich dem ja mal über einen Plottwist.
Gib sie mir mal zur Kur. Ich schaffe nie ein Happy End. Bei mir endet fast alles immer mit dem Tod. ![]()
Tatsächlich habe ich schon das ein oder andere Mal darüber nachgedacht, einen meiner Protas am Ende sterben zu lassen. Aber das fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Für Changing Keys hatte/habe ich eigentlich noch einen vierten Teil im Hinterkopf (wenn ich denn CK3 mal fertig habe). Mal sehen, ob das dann nur noch ein Spin-off wird oder ich es evtl. doch schaffe, einen der beiden sterben zu lassen. Tatsächlich hätte ich dafür sogar schon eine Idee.
Also, falls das nichts werden sollte, schicke ich dir die beiden einfach zum Sterben. ![]()