Das, was er schreibt, schreibt er alarmierend gut, selbst die imA rein pornografischen Szenen. Ich habe nur „Die Insel“ und eine Zombie-KG gelesen. In meinem Umfeld sind erstaunlicherweise noch mehr ziemlich horroraffine Damen unterwegs, weit über meine Empfindsamkeiten hinaus, und die geben nur einen Würgelaut von sich, wenn das Gespräch auf Laymon kommt.
Kein Frauen-Horror …
Würde ich also auch nicht schreiben …
Lustigerweise habe ich mir diese Frage heute Nachmittag gestellt ![]()
Ich schreibe momentan einen psychologischen YA/Crossover Thriller. YA, weil mir die Adoleszenz-Themen Spaß machen, die durch einen Jugendlichen Protagonisten entstehen. Gleichzeitig habe ich durch die Thriller/Mystery Elemente sehr viele Freiheiten und spreche vllt auch erwachsene Leser an. Ich habe mich erstmalig an einem Ich-Erzähler versucht, was mir sehr viel Spaß macht. Das Buch steckt in der allerletzten Überarbeitungsphase und geht vermutlich nächste Woche an die Testleser. Ich bin sehr gespannt.
Vorher habe ich einen High-Fantasy Roman geschrieben, den ich (bisher) nicht veröffentlicht habe. Das war ein Kindheitsprojekt, das ich generalüberholt hatte. Ich merke aber, dass mir Thriller/Mystery/Drama beim Schreiben mehr Freude bereiten.
Das ist aber ein schönes Thema ![]()
Ich schreibe Unterhaltung und mein Wunsch ist den Menschen das Gefühl von Abenteuer zu vermitteln. Gefahrvoll aber mit optimistischen Grundton. Mein Lieblings Genre ist Fantasy und zwar „Herr der Ringe“ artig, mit Mysterien und glaubwürdigen Weldgefüge. (nicht unbedingt die Gemetzelschlachten
) Ich baue gerne Welten selbst und kreiere alles neu. Auf gleichen Niveau mag ich Sciene Fiction, wobei es hier mehr „kämpferisch“ zugeht (Paladinsöldner)
Trotzdem war mein erstes Buch ein historische Roman, der im japanischen Mittelalter spielt. Klar, könnte man sagen „Die Purpurlilie“ ist eine „Ninja Geschichte“, aber ich hatte bestimmte Motive dieses Buch zu schreiben. Ich hatte in meiner Jugend eine japanische Freundin, die viel zwischen den klassischen Erwartungen ihrer wohlhabenden Familie und den eigenen Wünschen haderte. So ein Konflikt trägt die Protagonistin auch mit sich. Für dieses Buch habe ich viel über das japanische Denken recherchiert und in das Buch eingebaut.
Danach zum Runterkommen zwei Fantasywerke geschrieben. (Naavorth, Schwertsünde)
Das ist glaube ich das zweite Thema, dass alle meine Bücher, egal ob SciFi oder Fantasy gemeinsam haben, ist die „Sinnfrage des Lebens“, die sich die Protagonisten auf ihrer Reise stellen. Ich glaube, die Frage stelle ich mir selbst oft und lebe sie durch meine Protagonisten in die Story des Romans ein ![]()
Ein drittes Thema, weniger dominant, aber als „heutzutage low betitelt“ gibt es meist einen Romance Part, der aber eher auf eine stille Weise trägt und die Protagonisten begleitet. Also nicht die heiß entflammte Leidenschaft, sondern eher das … wer bist du nochmal, der immer an meiner Seite kämpft?
Aber ich bin Genres ziemlich untreu. Ich mag so viele Dinge und probiere auch gerne rum ![]()
Hela und Korian → Urban Fiction
Die Romane in der Pipeline:
Schwerter der Ordnung (Fantasy + Survival)
Zerspaltene Welt (Steampunk + Slowmance + Vampire Kinder der zweiten Stunde)
und Baltic Biker (Projektname): Cozy Thriller / Baltic Noir (Was habe ich mir nur dabei gedacht)
Ich finde das Thema auch schön…vor allem interessant. ![]()
Schöne Frage. Warum schreibe ich in meinem Genre?
Zunächst einmal habe ich erst ein Buch geschrieben und bin daher noch frei, mich auch in anderen Genres zu versuchen. Dennoch hat es einen Grund, warum mein erster Roman im Sci-Fi-Genre angesiedelt ist.
Als junger Mensch hatte ich relativ wenig Zugriff auf Bücher. Was es gab, war Karl May, Mark Twain und Ähnliches. Als ich die durch hatte, fand ich Gefallen an den Heften von Geisterjäger John Sinclair. Die waren ganz nett, aber dann kam Ren Dhark, eine alternative Heftserie zu Perry Rhodan. Das war mein Einstieg in die Science-Fiction; einem Genre, das mich fortan nicht mehr loslassen wollte. Zu den Büchern kam meine Vorliebe zu entsprechenden Filmen und Serien.
Als ich bei einem Spaziergang mit meinem Hund Dexter sah, wie die Morgensonne sich in irgendeinem Gegenstand spiegelte, dachte ich spontan an eine metallische Kugel und dass ich daraus eine Geschichte schreiben könnte. Damit fing alles an. Ich hätte einen Krimi schreiben können oder eine Gruselgeschichte oder …
Aber für mich war sofort klar, dass es ein außerirdisches Artefakt sein muss. Als ich noch am gleichen Tag zu schreiben begann, wurde mir ebenfalls klar, dass ich nicht wie andere Autoren in diesem Genre von grünen Männchen, Weltraumschlachten oder galaktischen Imperien schreiben wollte. Mein Vorbild waren Hard-SF-Romane, die eher realistisch nachvollziehbare und technisch machbare Geschichten erzählten.
So bin ich in dem Genre gelandet, welches mich mein Leben lang begleitet hat. Es war keine Abwägung, was gerade in ist oder was lukrativ wäre. Es war ganz einfach das einzige Genre, in dem ich zu schreiben in der Lage war.
Das finde ich toll…einfach weil es deine Leidenschaft für das Genre zeigt. ![]()
Um mein Genre vorweg mal kurz zu beschreiben:
Es liegt im Bereich psychologischer, existenzieller Horror. Dazu kommt Vampirismus, der biologisch und psychologisch aufgebaut ist. Alles ist sehr introspektiv und körpernah.
Warum ich in dem Genre schreibe?
Es hat sich über das Jahrzehnt dorthin entwickelt.
Ich meine, ich habe in der 7. Klasse mit Vampirismus angefangen. Zwar war der Horror schon da, aber mit einer Sicht von einer 13/14 Jährigen ![]()
Ich hatte auch andere im Kopf, wie Dark Fantasy oder Psychothriller, aber ich blieb bei Horror und Vampire stecken, bis heute. ![]()
Das Genre fasziniert mich und ich weiß auch ungefähr wieso, aber ich glaube das würde den Rahmen sprengen. Es hat viel mit persönlichen Gründen zu tun.
Mit anderen Worten: Es ist eine intrinsische Leidenschaft von mir.
Ich glaube, das trifft es ganz gut. XD
Also ebenfalls eine tiefe Leidenschaft. Toll ![]()
Das Genre wählt mein 16-jähriges Ich aus. Da kann ich leider gar nix machen.
Finde ich auch gut…tief verwurzelt
Joseph D’Lacey - ein Buch (Entsorgt) angefangen und nach zehn Seiten zugeklappt - das ist …äääh … niemandem zumutbar. Weit über dem, was man als Horror bezeichnet - das ist Splatter in Reinform
Ja, habe auch einige von denen gelesen und sie waren unterhaltsam, für den, der sich darauf einlassen möchte.
Mein Lesen und Schreiben ist mit mir erwachsen geworden. Die Einteilung in Genre finde ich bei bei beidem kompliziert. Es gibt auch so viele Untergruppen.
Ich weiß nur, meine Nichtgenre. Das sind Krimis und Liebesgeschichten. Horror auch nicht so, es sei denn er ist feinpsychologisch.
Von dem kleinen Mädchen, was Märchen geliebt hat bin ich zu einer erwachsen Frau geworden, die einiges erlebt hat.
Wenn ich schreibe, ich habe das Glück frei zu schreiben, dann kommt am Ende irgendetwas „Fantastisches“ raus, was aber mit der Wirklichkeit verwoben ist. Da gibt es dann viele Farbabstufungen, die ich nicht näher einordnen kann. Ich bringe mein Innerstes auf Papier, denke ich.
Im Moment bin ich dabei eine Dystopie zu schreiben. Das macht mir gerade sehr viel Spaß. Es war ein langer Prozess. Vielleicht ist das mein Genre?
Warum schreibe ich Thriller und ausgerechnet auch noch im Subgenre Climatefiction? Weil es „mein“ Thema ist, weil es uns allen buchstäblich unter den Nägeln brennt und ich für mein Schreiben einen Bezug zur Realität schätze als ausgewiesener Recherche-Freak. Dazu das „Arktis-Virus“, das ich mir vor vielen Jahren zugezogen habe … Davon abgesehen bietet das Genre Thriller eine riesige Bandbreite von Möglichkeiten. Vor allem jenseits Fitzek’scher Splatter-Orgien. Ohne dass ich jetzt etwas verraten möchte über meine weiteren Buchprojekte.
Apropos: Ich lese genreunabhängig fast alles, was mir unter die Augen kommt und inhaltlich/thematisch interessant erscheint. Lediglich die lange Phase meiner jugendlichen Vorliebe für Fantasy und mehr noch SciFi habe ich hinter mir gelassen. Na ja, fast. ![]()
Du brennst auch für dein Genre …Toll
Mir geht es ähnlich wie @Koebes . Da ich erst einen Roman geschrieben habe kann ich mich gar keinem Genre wirklich zuordnen, aber wenn ich mir die begonnenen Stories ansehe, von denen ich demnächst eine weiterschreiben will (sobald ich wieder länger als 5 Minuten sitzen kann), dann sind es doch Fact-Fictions mit deutlichen Bezug zur Arbeiterklasse und zu Jugendlichen, bzw jungen Erwachsenen. Aussenseiter stehen mir dabei ganz nahe, weil ich nach 43 Jahren Psychiatrie überzeugt bin, dass „Normal“ das wirklich Gefährliche ist. Daher kommt sicher auch mein Faible für Magischen Realismus. Und eine kleine Liebesgeschichte muss auch immer dabei sein, einfach weil all you need is Love. Neu entdeckt - und zwar hier - habe ich eine interessante Neigung zur Satire. Also ehrlich, ich bin nicht leicht in irgendwelche Kasteln zu stecken.
Eine sehr schöne Frage.
Ich schreibe in den Genren Fantasy und Sci-Fi, weil ich es liebe, wissenschaftliche Themen der Realität in fantastische Welten zu packen. Zum einen mag ich es einfach, wenn ich Leuten Themen näher bringen kann und zum anderen, finde ich es entspannend darüber nachzudenken, wie sich eine Fantasy-Welt auf die Erkenntnisse der Neuzeit einstellen würde. (Wäre es Zauberei, Schamanischmus, oder ganz rational erklärbare Phänomene ihrer Umwelt?)
Natürlich weiß ich auch, dass Themen wie Naturwissenschaften, Psychologie, Gesellschaftsforschung und Politik nicht jedem Gefallen und auch nicht jeder möchte sich auf den Pfad der 1000 Seiten Charakterentwicklung begeben. Doch für diejenigen, die das gerne tun, gebe ich mir größte Mühe und meißle liebevoll gezeichnete Schauplätze und autentische Figuren aus dem Stein.
Grundsätzlich habe ich jedoch kein Interesse daran, mich auf die beiden oben genannten Genres zu versteifen. Wenn mir eines Tages der Sinn danach steht, eine Horror-Story zu konzipieren, dann bin ich erstmal 3 Tage im nassen Kartoffelkeller und lasse die Atmosphäre auf mich wirken.
Konventionen können immer und zu jeder Zeit gebrochen werden und das auch noch straffrei ![]()
Sehe ich genauso. Das ist der Vorteil, wenn man als unbekannter Autor und ohne Verlag ist…Man kann machen, was man will
Ganz genau, absolut richtig, darin liegt die Freiheit, die uns mit der Geburt anheim gefallen ist. Jeder muss sich nur die Frage stellen, wie weit lass ich mir meine Freiheit begrenzen.
Welches Genre ich schreibe kann ich leider nicht sagen (dafür müsste man vermutlich mehr als ein paar Zeilen geschrieben haben) aber eigentlich lese ich das Zeuch, was als schnöder Roman in Buchhandlungen steht. Außer seit gestern Abend, seit gestern Abend hab ich 412 Seiten eines - recht sexy anmutenden- Romantasy Buchs gelesen und nicht wirklich viel anderes gemacht… Verdammte Axt. Ich les mal weiter…