Ich habe doch auf seinen Post geantwortet.
Darum ging es nicht…sondern um die Bücher, die No Limit als Fantasy Thriller deklariert hat
Das Schwierige ist, man kann Fantasy nur schwer empfehlen. Rad der Zeit ist halt wirklich ein langer Wälzer.
Herr der Ringe, ja, jeder weiß das 100 Seiten Auenland langweilig sind.
Harry Potter vs Scheibenwelt vs Lied von Eis und Feuer (Game of Thrones) ? Unterschied wie Tag und Nacht. Ich mag alle drei nur so lala.
Mein Lieblings Fantasy Epos wäre z.b „Belgarath Saga“. Soll es Fantasy sein (Töchter des Drachen/Thron der Libelle). Soll es romantisch und Fantasy sein (Schwertänzer Saga, Der Traumstein)
Gerne gelesen habe ich auch Trudi Canavan, Robin Hobb, David Gemmell, Salvatore, Richard Schwartz.
Das stimmt. Viele vergessen aber, dass er eben auch andere Sachen geschrieben hat.
@Arletta - Kannst du denn eigentlich etwas von unseren Tipps gebrauchen?
Unbedingt kann ich etwas mit all Euren Ideen und Ratschlägen anfangen! Ich bin wie immer schier überwältigt von den vielen Antworten. Vielen Dank für Euren fleißigen Support.
Mir ist echt wichtig zu sagen, dass ich King super gern lese, ich liebe viele seiner Werke. Meine Frage, ob der Ratgeber denn empfehlenswert wäre, bezog sich daher ausschließlich auf seinen Schreibratgeber - nicht auf S. King als Autor! Ich würde viele seiner Bücher aus dem Genre Horror empfehlen. Fantasy habe ich von ihm nicht gelesen.
Same. Und ich lese kaum Fantasy. Ihre Trilogie mit der Magiergilde hat mir gut gefallen.
Ich wollte auch die Diskussion nicht unterbrechen, ich habe genügend Tipps und Ideen bekommen, wie ich mein Problem zu lösen versuchen kann, und finde die Unterhaltung über Fantasy und die verschiedenen Untergenre (nennt man das so?) interessant. Vielleicht gerade, weil ich selbst kaum Fantasy lese. Daher habe ich mich nicht mehr geäußert und den Austausch hier im Thema interessiert verfolgt. Minimal ist die Unterhaltung sogar für meinen Krimi relevant, denn es gibt einen potenziell übernatürlichen Handlungsstrang, der aber ganz rational auflösbar ist. Mein ursprünglicher Plan war auch, die Erklärung dazu am Ende offenzulegen. Tatsächlich überlege ich aber inzwischen, das Element einfach offen zu lassen und es jedem Lesenden selbst zu überlassen, ob er an Magie in meinem Kriminalroman glauben möchte oder nicht.
Liebe Arletta,
jetzt hänge ich mich doch nochmal kurz rein
…nun, den Schreibratgeber von Stephen King kann ich dir auf jeden Fall empfehlen, er beschreibt seinen Werdegang, was er für Fehler gemacht hat, wie man sie vermeiden kann…und, was für mich wichtig war, viele Tipps für Schreibverrückte…
…er bezeichnet sich ja selber als solcher…und hat ja nicht umsonst so viel Erfolg
an ihm liebe ich vor allem die glaubhaften Figuren…so müsste man schreiben können…einen schönen Sonntag für alle…LG ![]()
Das stimmt mich nachdenklich. Ich hatte eher den Eindruck, als habe sich meine Figur innerhalb der Handlung anders entwickelt als ursprünglich geplant. Sie hat in einem entscheidenden Moment, während ich sehr im Schreibfluss war, ganz anders und trotzdem passend reagiert. Allerdings treten damit einige Charakterzüge hervor, die dem Charakter zwar mehr Tiefgang verleihen, aber insgesamt den Roman verkomplizieren. Von Deiner Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet, da wäre ich nie drauf gekommen!
Das geht mir so, ich schreibe einen Krimi und weiß nicht, wer der Täter war. Meist weiß ich aber, wer es nicht war. Daher hänge ich oft mal und komme nicht weiter. Aber die Alternative ist für mich undenkbar. Einen Plot zu haben, den ich »nur noch« füllen muss. Das merkt man vielen Büchern gerade aus dem SP auch an. Da werden dann Seiten geschunden und Kapitel, die in drei Sätzen abgehakt werden können, produzieren seitenweise Langeweile. Einen großen Plot im Kopf zu haben, ist herausfordernd, aber es hält einen im Kopf jung.
Hast Du schon einen auf diese Art geschrieben und abgeschlossen? Gibt es den zu kaufen? Mich würde das brennend interessieren.
Wie handhabst Du das mit Hinweisen auf den Täter innerhalb der Handlung, wenn Du ihn selbst nicht kennst?
Nicht ganz, aber eine Abwandlung davon. Einmal wusste ich, wer es gewesen ist, doch meine Figuren haben mich einen Besseren belehrt. Am Ende war es jemand ganz anders, als ich eigentlich vorgesehen hatte.
Schlimmer ist es, wenn der Leser nach dem ersten Kapitel weiß, wer es war. ![]()
So ist die Columbo-Krimiserie aufgebaut. Der Zuschauer weiß, wer der Mörder ist, und verfolgt, wie Columbo den Mörder überführt.
Die war und ist durchaus beliebt, die Serie.
Was vermutlich eher der cineastischen Aufbereitungen und dem Schauspieler/Charakter zu verdanken war. Nur als Buchfortsetzungen wäre das Konzept eher eine Katastrophe, fürchte ich.
Falls du mal eines lesen möchtest:
Band 32 der sehr beliebten Krimireihe von J. D. Robb, „Verrat aus Leidenschaft“.
Die Partnerin der Haupt-Mordermittlerin belauscht im Duschraum des Polizeireviers zufällig korrupte Kollegen, die über einen von ihnen begangenen Mord reden. Sehr spannend, wie das Team der guten Polizisten es schafft, den bösen Polizisten die Taten nachzuweisen.
Allerdings ist dieser Band 32 nicht so geeignet wie andere, in das Science-Fiction-Setting der Reihe einzusteigen. Wenn du nur diesen liest, wird dich manches verwirren, was nebenbei vorkommt.
Dennoch danke für den Tipp!
Na ja, ich halte viel aus als Krimileser. Muss ich leider. Aber wenn dann Sätze da stehen wie aus einer Romance, bin ich leider raus. Bernsteinfarbene Augen! OMG.
Mir ist es nicht nur egal, welche Augenfarbe die Ermittlerin hat, es stört mich sogar. Spielt es in dem Krimi keine Rolle, muss man es nicht erwähnen. Das ist noch schlechter als irgendwer, der sich im Spiegel betrachtet und beschreibt. Diese Beschreibung ist das Gegenteil von Show, don’t tell.
J. D. Robb ist das Pseudonym von Nora Roberts, die ist berühmt für Romance. ![]()
P.S.: Wenn du Romance verabscheust, dann lies niemals Band 1 und Band 3 der Reihe: das erste Kennenlernen ihres späteren Ehemannes und die große Hochzeit der Mordermittlerin.
Ich habe bernsteinfarbene Augen tatsächlich auch schon mal verwendet. Mein Echsenmensch in Schwertsünde hat diese ![]()
Ich sehe das nicht so eng, ich vermute es ist eine Zielgruppenfrage. Im harten Schwedenkrimi wird es wohl eher nicht erwähnt, beim cozy krimi kann es schon passieren, dass du mit in die Badewanne steigst und genau mitbekommst, was die Protagonisten so anziehen ![]()
Aber ich stimme zu, dass dieses „Snapshot“ - so sehe ich aus! Oftmals etwas umständlich wirkt, weil man sich das nicht gut merkt, und auch weil es manchmal die Immersion stört. Ich beschreibe körperliche Merkmale nur, wenn diese wichtig für Handlung oder Verständnis sind.
Mich stören in deinem Beispiel weniger die bernsteinfarbenen Augen. Schlimmer finde ich, dass sie heldenhaft in einer braunen Jacke, dunkler Hose und abgetragenen Stiefeln in der prallen Sonne stehenblieb.
Wäre es weniger heldenhaft, wenn die Jacke schwarz, die Hose hell und die Stiefel neu wären?
Sehr gut! Nehmt den Lesern nicht ihre eigenen Vorstellungen weg.
(Mache ich leider auch oft, aber man lernt eben hier im Forum dazu.)
