Testleser, Lektor und endloses Überarbeiten

Du darfst, und die Antwort lautet „nein“.
Ich bin vor etwas mehr als 3 Jahren direkt mit einem Großprojekt ins Autorenhobby gestartet, mit der einen Romanidee, die mir am Herzen liegt.
Inzwischen bin ich bei der sehr schleppenden dritten Überarbeitungsrunde, die voraussichtlich noch mehr als ein Jahr dauern wird.

Meine Testleser kommen alle aus meinem Bekanntenkreis, insofern habe ich es wirklich gut. Von den 8 haben allerdings nur 3 angeboten, die nächste Romanfassung ebenfalls testzulesen. Für die nächste Testleserunde brauche ich ohnehin auch „Frischfleisch“, den unvoreingenommenen Blick, werde aber nicht über das Internet nach Testlesern suchen, sondern Freunde und Bekannte fragen, ob sie mir Kontakt zu passenden Leuten in ihren Freundes- und Bekanntenkreisen vermitteln können.

Ich habe ihnen gedruckte DIN-A4-Ausgaben mit sehr breitem Korrekturrand gegeben, und um möglichst viele Randbemerkungen gebeten.
Hier findest du mein Begleitschreiben dazu:

Ja, sehr viel. Viele Erkenntnisse, viele Anregungen, einige Frustration und Zweifel - und unglaublich viel Arbeit hat es mir eingebracht. :wink:

Ich hatte eigentlich für diese (die dritte) Überarbeitungsrunde 6-12 Monate eingeplant. Leider sind jetzt schon 5 Monate um, und ich habe in der Zeit nur knapp 5% (noch nicht mal das ganze erste Kapitel) überarbeitet. Wenn ich das hochrechne, fange ich an zu heulen, also denke ich nicht mehr über Zeitpläne nach, sondern arbeite Schrittchen für Schrittchen weiter.
Mein Motto, das ich mir auf die Pinnwand geschrieben habe, lautet:
Es dauert, so lange es dauert - Hauptsache, es wird am Ende gut.

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