Spiegel Bestseller Autor

Deine persönliche Einschätzung ist der einzig ausschlaggebende Gradmesser - für Dich, und die musst Du keinesfalls für Dich behalten, nur weil das so vermeintlich gewünscht erscheint. Ich spreche bei meiner Interpretation der meisten Bestseller - die ich geschenkt bekomme oder per Leseprobe anlese - auch nur für mich. Jeder andere darf vor Begeisterung umfallen oder das, was ich lese, schrecklich finden. :smiley:

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Ich mag die Sticker nicht, weil man sie kaum abbekommt. Den Vogel abgeschossen hat für mich aber vor ein paar Jahren ein Verlag, der den Sticker sogar auf das Cover der e-Book-Version gepackt hat. Wozu? Mach das auf das Vorschaubild im Onlineshop, aber bittedanke nicht auf das Exemplar, das in meinem digitalen Regal vor sich hin rostet.

Bei vielen Büchern kann ich auch nicht verstehen, warum sie auf der Bestsellerliste landen, weil ich schon den Klappentext furchtbar finde und dann das Buch gar nicht erst aufmache. Um das Regal der wöchentlichen Bestsellerliste mache ich sogar einen Bogen - außer ich suche ein bestimmtes Buch, zuletzt war das die 1% Methode. Steht übrigens noch ungelesen hier im Regal. Oder liegt vielmehr, weil mir der Platz ausgegangen ist.

Je nach Genre ist der Platz aber tatsächlich hart erkämpft, weil die Verlage wenig Budget ins Marketing stecken und die Schreiberlinge das selbst machen müssen. Denen gönne ich den Platz, die Sichtbarkeit und die 5 Minuten Ruhm von Herzen und bin bei manchem Buch - unabhängig von der Qualität des Inhalts - sogar schon neidisch (aber nie missgünstig) gewesen und habe mir gewünscht, das auch zu schaffen. Und dann kommt mein Teenager daher, nimmt eines meiner Bücher und klebt einen solchen Sticker darauf, den er vorsichtig von einem anderen Buch abgeknibbelt hat :wink:

Ansonsten gilt wie so oft: Gekauft wird, was gefällt. Kann ich oft nicht nachvollziehen, muss ich aber auch nicht, weil ich bei den meisten Titeln auf den Listen eh nicht die Zielgruppe bin. Und das ist okay so.

Aber eines Tages schaffe ich das auch - Amazon Bestseller für meine Rubrik hab ich schon einige Male geknackt und einmal sogar eine Woche gehalten :smiley:

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Wir kommen immer weiter ab von der ursprünglichen Fragestellung. Es sollten keine Bestseller bewertet werden - weder empirisch belegt noch persönlich empfunden.
Es ging hier doch um die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, mit einem Bestsellersiegel zu werben. Dazu wurden Meinungen abgefragt, nicht zu einzelnen Büchern, Autoren oder Inhalten.
Kann man auf immer und ewig damit werben, wenn man mal einen Bestseller zustande grbracht hat? Das war nach meinem Verständnis die Frage von @benraun777 .

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Also wenn ich das mal schaffe, dann werde ich auch für immer damit Werbung machen und immer damit angeben, dass ich mal einen Bestseller geschrieben habe :smiley:

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Joar, das könnte man machen.
Ich persönlich würde es wahrscheinlich irgendwann lassen, wenn der Erfolg eher eine Eintagsfliege war.
Ich betone aber das wahrscheinlich.

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Meines Erachtens nicht. Klar, es ist verlockend, das zu tun. Aber wie schon von Ho.Ro erwähnt, es kann eine einmalige Sache gewesen sein, die ich nicht wiederholen kann.
Nur weil irgendein Auto vor xx Jahren mal gut bewertet wurde, sind nicht alle Folgemodelle auch gut.

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Mit ein Grund, weshalb ich nicht aktiv auf Verlage zugehe. Wenn die was wollen, wenn denen mein Geschriebsel gefällt - sollen sie sich gefälligst selbst bei mir melden. Jedes Buch hat ein Impressum mit ladefähiger Adresse.

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Warum nicht? Es werden doch auch Filme damit beworben, dass der Oskar-Preisträger Hein Blöd eine Hauptrolle hat.

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Hmm, kann man, sicher. Aber ob Hein Blöd in 30 Jahren noch jemand interessiert …

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Gerade Hein Blöd ist unsterblich. Meine Kinder haben ihn vor 30 Jahren gemocht und meine Enkelkinder mögen ihn heute.

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Goethe wirbt ja auch noch immer frech für sich selbst als „Klassiker“.

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Ich habe den Namen nur verwendet, erhlich gesagt, weiß ich nicht, wer das sein soll.

Bin ganz bei dir

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:scream: Käptain Blaubär und Hein Blöd muss man doch kennen.

Kritische Stimmen behaupten, es wäre die deutsche Seefahrerversion vom Dagobert Duck, weil ebenfalls seltsamer Kumpan und 3 Enkel.

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Wer Kinder hat, kennt auch Hein Blöd.

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Ich habe keine Kinder und kenne ihn auch. An dem kommt man ebenso wenig vorbei wie an Heino und seine schwarzbraune Haselnuss.

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Ich habe Kinder (deren zwei) und kenne ihn nicht.

Dich lenkt die Quetschkommode ab, Hein Blöd zu schauen.
Duck und weg… :face_with_hand_over_mouth:

Wirklich seltsam, aber mach dir keine Gedanken. Dafür kennst du sicher andere „Leute“, die wir nicht kennen.

Jedenfalls, das ist Hein Blöd.
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Sehr schön! So muss das sein: Wenn die Verlagsfuzzis etwas von einem wollen, sollen sie sich gefälligst zum jeweiligen SPler begeben. So weit kommt es noch, dass wir uns wo möglich bei denen vorstellen. :sunglasses:

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