Spiegel Bestseller Autor

So sieht er auch aus - und nein, ich kenne ihn trotzdem nicht.

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Eben, meine Worte seit '33.

Unglaublich!

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Ist Marketing, einmal Bestseller, immer Bestseller. Verlage werben heute aber auch zunehmend mit SEO-opt. Begriffen, klatschen noch die Tropes hinzu, natürlich Bestseller und Own-Voice - und die Leute kaufen das Buch. Fiel mir gerade bei einem Roman einer sehr unsympathisch auftretenden Dame auf. Aber auch polarisieren ist heute ein Marketing-Mittel, für mich ein Grund, die Bücher zu meiden.

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Selbstverständlich bleibt man weiterhin ein Bestseller-Autor oder eine Bestseller-Autorin. Zumindest für das Buch, das zu einem Bestseller wurde.

Wenn sich jemand bei einem Verlag mit einem Erstlingswerk bewirbt, wird er oder sie sicher nicht vergessen, auf eventuell gewonnene Literaturwettbewerbe hinzuweisen. Das sind ebenfalls Auszeichnungen, die man irgendwann irgendwo erworben hat, und auf die man sicher stolz sein kann. Dennoch ist das keine automatische Garatie für eine gleichbleibende Qualität nachfolgender Schriften oder in die Autorenliste eines Verlags aufgenommen zu werden.

Genauso ist das für mich als Leser. Der Hinweis auf einen Bestseller-Autor kann mich zwar dazu verleiten, ein solch angebotenes Buch zuerst etwas genauer unter die Lupe zu nehmen (Thema im Klappentext, kurze Leseproben), bei Nichtgefallen landet dieser Bestseller aber schnell auf meiner privaten „Nicht-Bestseller-Liste“.

Fazit: Wer es einmal geschafft hat, in einer Bestsellerliste zu landen, darf sich zwar damit rühmen, muss aber danach dieses Niveau auch weiterhin beweisen und zu halten verstehen. Ww

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Das dürfte das größte Problem sein, einmal hohes Niveau (oder auch „nur“ hohen Unterhaltungswert) erworben, wird genau das auch in Zukunft erwartet - von den Lesern und noch mehr von den Verlagen.

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Diese Erwartung finde ich nicht überhöht oder problematisch. Ich finde problematisch, dass Nachfolgebücher, die das Niveau nicht halten, trotzdem auf die Liste „gepeitscht“ werden. Man kann dem Autor doch sagen: Nee, bitte mach besser. Nur reicht dafür die Zeit nicht, weil Verlage Angst haben, dass der Markt vergisst. Tut er auch. Nämlich den Bestseller von letzter Woche, wenn er eben doch nur Marketing war.

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Früher hatten Autoren oft mehr Zeit, ein Buch zu schreiben. Dadurch waren ihre Werke häufig durchgehend gut oder wurden sogar zu Bestsellern. Wenn ich an Schriftsteller wie Tom Clancy, Robert Ludlum oder Peter Benchley denke: Auf deren nächstes Buch musste man zwar manchmal länger warten, aber dafür war es dann auch wieder ein echtes Lesevergnügen. Natürlich musste man ihren Schreibstil und die Themen, über die sie geschrieben haben, auch mögen.

Schade, dass die drei bereits verstorben sind.

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Und wenn ich heute an Schriftsteller denke (ohne Namen zu nennen, den sie schreiben noch), die drei bis vier Bücher oder noch mehr pro Jahr auf den Markt schmeißen … und ehrlich gesagt jedes ist bestenfalls eine Variation des vorhergehenden - dann lieber nicht.

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Darf man „Hein Blöd“ eigentlich noch sagen? Das ist doch irgendwie brainshaming.

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:star_struck: Interessiert mich nicht. Ich habe ihn ja nicht so genannt.
Hein Der-Mit-Der-Vorübergehend-Subotimalen-Hirnstruktur wäre natürlich ein ansprechenderer Name. :star_struck:

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Ich sage, was ich will, solange es nicht geltenden Gesetzen zuwiderläuft. Dieses ganze künstliche Gequatsche geht mir dermaßen auf den Seier - das kann ich nicht beschreiben.

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Ja, oder gerne gesehen: „Der anders begabte Hein“. :sweat_smile:

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Würdest du einen Politiker „hein Blöd“ nennen, wärst du vermutlich nach §188 dran. Insofern hast du da dein Gesetz :slight_smile: Die Comicfigur muss nur in die Politik gehen, haha. Und andere machen das ja schließlich auch.

Also ich muss doch sehr bitten - wir wollen doch die wirklichen Comicfiguren nicht beleidigen.

Akzeptiert

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Diese Möglichkeit habe ich als Selpublisher glücklicherweise auch. Mein PU 2 kommt fast drei Jahre nach dem ersten.
Weswegen? Weil ich die Wettbewerbsfrist einhalten wollte, also nicht zu früh veröffentlichen. Dann hatte ich allerdings getrödelt und anschließend rangeklotzt, damit ich es noch schaffe …
Wie reagieren meine wenigen und sehr lieben Fans aufs Warten?

  • Sie freuen sich wie Bolle
  • Einer liest, in Anbetracht des angekündigten zweiten Teils, Teil1 zum dritten Mal. Da sag ich doch mal „Yes!“

:sunflower:

PS: In der Zwischenzeit war ich nicht untätig. Kurzgeschichten ununund … Und ganz sicher habe ich mich in den letzten Jahren weiterentwickelt, also viel gelernt und möglichst umgesetzt.

Kann ich mein jetziges Niveau halten? Gar besser werden? Keine Ahnung. Ich werde es versuchen.

Was ist das?

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Oh, sorry … „Pauschalurlaub, Band 2“ … :dancer:t4:

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Richtig, an sich mehme ich mir ein Jahr Zeit, kann auc mehr werden. Einmal bin ich richtig festgesteckt und habe keinen Ausweg aus der Handlung gefunden - also zur „Erholung“ und „Entklemmung“ einen kurzen Roman geschrieben, mit anderen Protas und nur knapp 200 Seiten, danach ging es wieder mit meiner Hauptreihe.

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