Sista Kecks Reise vom Buchdesigner bis zur Veröffentlichung und danach

Wenn mein primäres Ziel die Spiegel-Bestsellerliste wäre, würde ich nicht als Selfpublisher veröffentlichen. Das geht letztendlich nur über einen Verlag, der das Buch entsprechend pushed. Dafür brauchst du wiederum einen bereits bekannten Autorennamen oder sehr viel Glück und Zeit. Ich habe weder das eine noch das andere und erst recht nicht die Begabung.

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Autschn.

Ob ich die habe? Kann ich schwer sagen. Aber wenn ich nicht geträumt hätte, wäre ich nicht mehr da … Ich brauche große Ziele und freue mich über jeden Schritt, den ich schaffe. :dizzy:

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Das sollst du auch! Aber bei allem Spaß bei Höhenflügen ist mit einer Prise Realität die Fallhöhe deutlich niedriger und somit weniger schmerzhaft. (Aber ich bin auch Pessimist von der Wurzel bis zur Spitze. So kann ich nur noch positiv überrascht werden. :sweat_smile:)

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War neulich beruflich in Köln und hatte etwas übrige Zeit bei Thalia verbracht … auch wenn man sie noch mit der Lupe suchen muss, gibt es dort vereinzelt SP-Bücher. Eines sogar top präsentiert am Büchertisch.
Bei uns in Bayern bekommst du im Buchhandel SP nur mit ISBN und auf Bestellung, damit sie ja nicht im VLB suchen müssen … und dabei machen sie noch Augen, als würdest du ein Pfund Kokain kaufen wollen …

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Vielleicht war es eines der seltenen Goldnuggets (BoD), das tatsächlich die Spiegel-Bestsellerliste erklommen hat(te). Wenn man Umsatz machen muss, MUSS das präsentiert werden. Aber das sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen: SP? Nein, danke! In den Augen der meisten, und nicht nur im Handel, ist das so. Und ich gebe ehrlich zu, dass einige Argumente durchaus zutreffend sind.

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Ja, BoD ganz sicher, das habe ich im Impressum gelesen. Das Genre war Dark Romance, nicht mein Ding, weshalb ich leider Titel/Autorin nicht mehr weiß.

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Spiegel Bestsellerlisten eher nicht, das wäre mir aufgefallen. Die studiere ich regelmäßig, wie andere Aktienkurse oder Bundesligatabellen …

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gab’s nicht mal einen Autor, der sich in die Spiegel-Bestsellerliste sprichwörtlich eingekauft hat, indem er massenweise sein eigenes Buch kaufte/kaufen ließ?

Viele Wege führen nach Rom :see_no_evil:

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Wieso sollte man auch ohne ISBN veröffentlichen? Das hat doch keinerlei Vorteil, oder?

Da war doch auch irgendein Musiker, der das gemacht hat. Vielleicht machen das viel mehr Leute, als wir glauben. Ich kaufe von meinem eigenem Buch nach der Veröffentlichung immer 10 Stück, für die Testleser als Dankeschön und ein paar in Reserve für Geburtstage, zu denen mir kein Geschenk einfällt. Eine meiner Schwägerinnen ist immer dabei …

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"BoD Buchshop

https://buchshop.bod.de › mr-und-mrs-rodriguez-in-gute…

2024 landete J.G. Rose mit der Mafia-Romance „Mr. & Mrs. Rodríguez“ auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Sie schreibt mit viel Leidenschaft die unterschiedlichsten …"

Manchmal doch! :sweat_smile:

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Er müsste dann zwischen 10.000 und 100.000 Bücher gekauft haben. Wenn er sich das leisten kann, wird ihn der Listenplatz kaum interessieren.

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BoD empfahl mal, die ersten Eigenbedarfskäufe über einen Händler (Amazon etc.) zu machen, um das Ranking dort somit zu beeinflussen.

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Nein, glaube eher Nachteile, aber als Käufer habe ich die nicht unbedingt zur Hand, wenn ich im stationären Buchhandel ein Buch bestellen will. Bei Hugendubel in München wollen sie die aber wissen bei einem SP Buch.

Mache ich nicht. Ich möchte das Ranking gar nicht auf diese Weise beeinflussen. Und bei Amazon kaufe ich eh nichts mehr.

Ach so! Das wusste ich nicht. Interessant.

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Da muss es einige geben … Weil ich manche Bücher gelesen habe und …, ähm, mit Verlaub … Nun ja …

Das haben früher praktisch alle Plattenlabels so gemacht. „Vertrieb“ … ha ha. Hat aber super geklappt. Zack, die Goldene … usw. Wie es heute läuft? Keine Ahnung. Aber weshalb sollten sich bewährte Konzepte nicht durchziehen? … :crazy_face:

Im Laden??? Nee, bei Epubli, oder?

Manchen geht es um die Selbstdarstellung. Die latzen das und freuen sich über den „Erfolg“.

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Genau. Unmittelbar nach der Veröffentlichung bestelle ich direkt 10 x print.

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es gab den Fall - in den USA sogar mehrfach - und: Du musst nicht 100000 Bücher verkaufen für einen Platz in einer der vielen Spiegel-Listen? Dazu: die Egos sind sehr verschieden, Geld ist nicht immer der große Treiber.

Wer ernsthaft Geld verdienen will, braucht als Maler eine renommierte Galerie, als Autor einen Verlag - und eine große Portion Glück, in jedem Fall. Oder liege ich da falsch?

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Okay, ich mache trotzdem den nächsten Schritt …

Habe ich mit Pap die Möglichkeit von der Buchdatei automatisch ein E-Book zu erzeugen?

Letztes mal habe ich alles mit dem Editor formatiert. Ächz.

Falls das jetzt „automatisch“ ginge - wie?
Und muss ich auf bestimmte Dinge besonders achten?