Sista Kecks Reise vom Buchdesigner bis zur Veröffentlichung und danach

Liebe Freundinnen und friends,

dieser Thread soll so eine Art Leitfaden für individuelle Problemchen werden, im Bezug auf die Nutzung von dem Buchdesigner und gerne darüber hinaus, also bis zur Veröffentlichung und weiter.

Ich habe vor diese Tipps zu speichern, bzw. mit einem Lesezeichen zu versehen, damit ich nochmal darauf zugreifen kann. Bei der übernächsten Veröffentlichung geht ja alles wieder von vorne los. Und nee, ich kann mir das nicht alles merken.

Wer mag, darf mich gerne ein bisschen begleiten. Vielleicht sind ja auch andere in einer ähnlichen Phase?

Mein Roman (Satire/Thriller) ist feddich. Gestern habe ich zum ersten Mal mit dem Buchdesigner, ähm, herumgespielt.

Heute habe ich mich entschieden für

  • Taschenbuch **125*190 mm. Keine weitere Vorlage.
  • Dabei kommen Seitenränder von oben, rechts, links 18 mm; unten 10 mm heraus. Ist das okay so??? Nicht zu wenig? Mein Buch wird um die 370 Seiten haben. Der Text soll ja nicht in der Falz verschwinden. Aber es sollen auch nicht „unnötig“ viele Seiten werden, wegen den Kosten. Ich mache ohnehin die Schrift groß/leserfreundlich (ist zumindest der Plan).

Eine weitere Frage bitte:

  • Voreingestellt ist die Schriftart „Lora“. Ich brauche unbedingt eine Schriftart, die ich bei Epubli nicht extra mitliefern muss. Geht das mit Lora? Hat jemand einen Tipp, jemand, der/die sich mit Epubli auskennt? Im Notfall einen Tipp, der bei Epubli auf jeden Fall funzt. Es muss nix Ausgefallenens sein, nur sehr gut lesbar.

Das isses mal für heute. Der Thread geht bestimmt noch weiter. Vielen herzlichen DANK, an alle, die ab und zu reinschauen und behilflich sind.

Vielleicht guck ich erst morgen wieder rein. Mein Kopf raucht. :hatching_chick:

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Ähm, darf ich nochmal fragen .?.

  • Bitte um einen Tipp, bezüglich einer gängigen Schriftart bei Epubli.
    Ich hab auch schon in anderen Threads gesucht. Da finde ich einiges. Nur erfahre ich dort nicht, ob die bei Epubli funzt.

  • Wie breit mache ich den Innenabstand (Seitenrand bis Text) bei einem Taschenbuch mit 380 Seiten?

:pleading_face:

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Epubli ist ein Druckdienstleister. Natürlich bettest du in dein PDF die Schriftart mit ein, was denn sonst? Du willst ja, dass sie es so drucken, wie du es siehst. Das ist ein Klick beim Export, mehr nicht. Beim Epub arbeitest du ohnehin nicht mit festen Schriftarten, nicht solange du dich nicht besser auskennst.

Generelle Tipps zum Format. 12,5 mal 19 cm willst du haben und dann aber eine große Schrift, das widerspricht sich etwas. Crimson, Alegreya, Garamond oder Vollkorn, die kannst du bei Google Fonts herunterladen, für Fließtext eine sichere Bank. Keine Probleme mit den Rechten, falls das deine Bedenken sind. Nochmal: Epubli druckt das Buch, wie du es willst. Die Schriftarten werden in das Dokument eingebettet, da musst du nichts liefern.

Seitenränder bezeichnet man besser mit innen und außen, statt mit links und rechts. Innen brauchst du mindestens 20 mm, bei vierhundert Seiten eher mehr. Die Seiten (das Papier) bei Epubli sind leider sehr dick, da machst du besser mehr Platz in den Falz, sonst wird es schwer händelbar.

Seitenränder:
Innen 21 mm (mindestens)
Außen 15 mm
Oben 12 mm
Unten 15 mm

Mit Alegreya kannst du auf 10 Pt Schriftgröße gehen und es trotzdem super lesen, eine platzsparende Schrift.

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Du nimmst die Schriftart, die dir gefällt und für die du eine Lizenz zur kommerziellen Nutzung hast.
Dann klickst du bei Papyrus auf „Veröffentlichen“, wählst „pdf für die Weitergabe“ aus und lädtst die Datei bei epubli hoch. Jede x-beliebige Schriftart ist möglich, solange das pdf fehlerfrei generiert wird.

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Epubli sagt hier selbst, man solle Schriften einbetten. Also bist du frei in der Wahl einer Schrift, die du kommerziell nutzen darfst.

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Bedenke, dass linke und rechte Buchseiten andere Abstänge haben sollen.

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Lora finde ich zu „hoch“. Das Verhältnis zwischen Gesamthöhe und Mittellänge wirkt komisch.
Du kannst doch Schriften ins PDF einbetten. Die Schrift ist bei Papyrus dabei und unterliegt laut beiliegender Lizenz der OFL, sollte also gehen.

Experimentiere, aber nicht am Originaltext, sondern an einer Kopie, etwas mit Schriftarten, Zeilenabständen, Zeichenabständen. Natürlich hilft auch die Silbentrennung, die ich jedoch nur Widerwillig einsetze, meist händisch bei langen Wörtern oder Absätzen mit zu großen Wortzwischenräumen.
Es gibt ja auch Fonts, die leserfreundlich sind. Atkinson Hyperlegible Font - Braille Institute wäre so ein Beispiel. Gerade für Menschen, die Dioptrin nahe am oder im zweistelligen Minusbereich haben, ist sowas hilfreich.
Auch den Font darfst du einbetten.

Ich nutze schon lange „Vollkorn

Gruß

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Vielen herzlichen DANK!!!

Ich denke, damit komme ich schon mal weiter.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Sonntag, ihr Lieben. :hugs:

Darf ich fragen, welche Schriftgröße du mit Vollkorn verwendest? Ich habe sie eben auf 10,5 eingestellt. Gut so? :jack_o_lantern:

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Hier sind meine Absatzeinstellungen im Fließtext:
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Ich denke, das ist lesbar.

@Suse: Wie fandest du die Schriftgröße bei Isabella und Miriam? Das was Vollkorn 10pt.

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Ich hatte keine Probleme.

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Weil ich auch mit Vollkorn veröffentliche, glaube ich dazu etwas sagen zu können. Ein Probedruck mit 10pt war mir etwas zu schlecht lesbar. Ich bin jetzt bei 11pt mit 15er Zeilenhöhe. Das hat Überwindung gekostet, weil es viel Umstellungsarbeit war. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Cool! Vollkorn ist beliebt. :slight_smile:

So ist das mit dem persönlichen Empfinden. Ich finde, trotz der kleineren Knicke in der Optik, Vollkorn in 11pt. zu groß.

Macht es so, wie ihr euch wohl fühlt. 10 oder 11 pt. machen nicht hunderte Seiten Unterschied.

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass ich euch habe. :+1:t4: :+1:t4: :+1:t4:

Vor dieser Phase hat es mir soooo gegraust, dass ich mit dem Schreiben leider getrödelt habe; also immer wieder große Pausen gemacht habe. Bloß nicht fertig werden … Argl.

In den letzten Wochen ging dann alles sehr schnell.

Momentan bin ich mit der Schrift zufrieden, sehr sogar.

Meine nächste Frage ist: In manchen Zeilen habe ich fette „Lücken“ - ihr wisst schon.

  1. Was mache ich da generell?
  2. Sollte danach noch etwas verrutschen (Zeile einfügen und ähnliches), gäbe das ein Problem?

PS: Unsere Anthologie steht auch im Buch.

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Die automatische Silbentrennung einschalten und fürs ebook wieder rausnehmen.

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Meinst du die Silbentrennung für’s gesamte Buch einschalten? Oder nur für die entsprechenden Zeilen?
Besten Gruß von Greenhorn Kick. Schlimm … Aber es kann ja nur besser werden.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Abend liebe Suse und sage Danke.

Immerhin arbeite ich jetzt (Taschenbuch) mit einer Kopie. Das war sicher gut so, wegen dem E-book welches noch folgt.

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Ja, genau das. Und in den Einstellungen definieren, wieviele Silben getrennt werden dürfen. Da steht irgendwas mit 2 oder 3 Buchstaben oder so. Bin heute nicht mehr am Rechner.
Gutes Gelingen!

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  1. Das klingt nach Silbentrennung in diesen Zeilen. Einfach ein manuelles Trennzeichen einfügen. Wenn das nicht hilft, vll. umformulieren.
  2. Abstände in Absätzen mache ich nicht über eine Leerzeile, sondern über die Abstände vor/nach einen Absatz. Ich habe eine Fließtextabsatzformatvorlage ohne Abstand, eine für den Beginn / Ende eines Blockes und dan eine, wo der Block Anfang und Ende in einem sind.
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    Diesen Satz habe ich 3x: Fließtext, Einschübe für Isabellas Zeitsprünge und einen um einen SMS- Chat grafisch umzusetzen.
    Mit den richtigen Zeilenhöhen und Abständen halte ich so die Registerhaltigkeit fast immer ein. Ich feile noch am Feinschliff, aber es wird.
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Ich setze die Silbentrennung Widerwillig im ganzen Text ein. Es gibt jedoch immer wieder Trennungen, die mir optisch nicht gefallen, da schalte ich es an den Stellen ab.
Ich werde mit Silbentrennung nicht warm.

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Genau, ich wollte die Silbentrennung auch vermeiden. Hmpf.
Morgen probiere ich Suses Tipp. Mal sehen, was das mit der Seitenzahl insgesamt macht und wie das Bild wirkt.
Wenn das für mich nicht funzt, probiere ich deinen Trick, bzw. die Silbentrennung partiell ein- oder abzuschalten.

Für heute bin ich erledigt. Aber immerhin bin ich weitergekommen. YEAH!

Danke euch sehr! :four_leaf_clover:

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Das ist dein letztes Mal mit „Selbst ist die Frau“. Du wirst mit dem Buch entdeckt und dann macht der Verlag den Buchsatz. Dein Part ist dann, dir alle sechs Monate einen weiteren Band aus den Rippen zu leiern.
:partying_face:

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Au ja, der ist gut.
Wenn sich die Damen und Herren dann noch überreden lassen, meine Bücher flott zu veröffentlichen … Ich kann mir nicht vorstellen ein, zwei oder sogar drei Jahre zu warten … Ächz - ARGL!

Über die Intervalle müssen wir auch reden.

Und beim Weihnachtsessen - hoffentlich gibt’s da ein All I Can Eat Buffet - möchte ich nicht feststellen, dass ich weniger verdiene als alle anderen.

Siehst du? Die werden sich richtig dolle auf mich freuen. :rofl: :rofl: :rofl:

Außerdem, ganz ehrlich: Ich kann derzeit nicht sagen, ob das eine Eintagsfliege bleibt. Bin gerade so überzeugt von der Story plus Umsetzung und überlege daher, ob ich das wirklich toppen kann. Nicht dass es mir an Ideen mangelt. Oh no. Aber der PU2 wird schon echt special. Total witzig, spannend, kurzweilig, überraschend ununund.
Wie schafft Eschbach das am laufenden Band? Ein Rätsel.

Andererseits habe ich in den letzten Jahren eine mega Entwicklung durchgemacht. Dinge geschafft, die ich nicht sicher für möglich hielt. Es bliebe also spannend.
He, deine Worte schenken mir Mut. DANKE dir. :notes:

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