Erlebnisse eines Scheintoten bzw. lebendig Begrabenen könnte ich mir nach diesem Satz gut vorstellen.
Naja. Meiner Meinung nach muss ein Stilmittel - vor allem, wenn es gegen geltende Regeln verstößt - immer einen Sinn haben, einen Mehrwert bieten. Das ist im obigen Beispiel eher nicht so. Es handelt sich um einen Mann. Das kann prägnanter und sprachlich korrekt vermittelt werden.
Gelungener im Sinn einer constructio ad sensum wäre zum Beispiel „Wind und Wetter macht uns nichts aus“ - hier wird aus Wind und Wetter eine ungemütliche Gesamtlage. Oder „Dingsda-Pils. Das König der Biere“ - so bleibt der Slogan einfach besser im Gedächtnis.
Also : Bevor man eine gegebene Technik über den Haufen wirft und das dann als Stilmittel bezeichnet, sollte man diese Technik zunächst einmal souverän verwenden können.
Der Satz könnte eine Tür zu einer traurigen Geschichte über schwere Krankheiten und Schicksalsschläge öffnen.
Hast recht, ich hatte den Plural im „Schnellesemodus“ überlesen, ist immer so bei mir, wenn ich alle Beiträge lesen will, da verschluckt mein Hirn schonmal eine Silbe
genial und heilsam. danke
Okay, jetzt hast du mich neugierig gemacht!
Hallo Hartmut,
okay, tolle Idee
Beginne Deinen Gruselroman mit dem Satz:
Es war ein grauer Freitag im November, an dem das Schreibforum zurückschlug😄.
Liebe Grüße
Kein Thema Trotzdem Danke
Die Forensoftware ist neu, wir sind alle „neu“.
Beitrag
Früher, in längst vergangener, aber nicht vergessener Zeit war sie eine Außenseiterin, eine stachlige Distel unter den Schönheiten am Gymnasium.
OK, wenn du das so siehst. - Allerdings bedeutet „schwingen“ für mich eine in sich harmonische Bewegung. Im Gegensatz dazu haftet „zittern“ etwas Zufälliges, Unkontrolliertes an, was ich hier eher herauslese. Doch über solche Dinge lässt sich trefflich streiten, denn jeder liest ein Bild, das mit wenigen Sätzen aufgebaut ist etwas anders.
Hast Du da nicht ein „nicht“ vergessen?
Beitrag
Der grob geflochtene Strick kratzte fürchterlich um meinem Hals und die Tapete war zum sterben schön.
Da läuft es mir kalt den Rücken runter. Die Vorstellung, lebendig begraben zu werden … brrr, einer meiner liebsten Alpträume.
Ein schöner Anfang, allerdings stimmen die Konjugationen nicht: Es muss ‚wäschst‘ und ‚duschst‘ heißen. Und nach dem schließenden Anführungszeichen kommt hier ein Komma hin.
Ich weiß, das klingt jetzt sehr pingelig, aber wenn eine Story bereits im ersten Satz mit solchen Fehlern ankommt, wirkt das schon etwas abschreckend.
Wie genau sollte man diese „Vorlage“ benutzen können?
Der zu ersetzende Text lässt sich nämlich nicht löschen; es liegt weder an meinem Computer noch am Browser, denn ich habe es auf verschiedenen Geräten und mit verschiedenen Browsern ausprobiert.
Und: Für die bessere Sichtbarkeit wäre das einzig wirklich Hilfreiche, wenn die Beiträge automatisch nach „neuste zuerst“ sortiert würden, sodass man beim Lesen nicht durch über 600 Beiträge scrollen muss, bevor man neue Beiträge sieht. Eine weitere Sortiermöglichkeit auszuwählen (wie z.B. „beliebteste zuerst“), wäre sicher auch okay.
Aber: Wie kann ich nun meinen Beitrag, meinen „ersten Satz“ einreichen, sodass er auch sichtbar ist?
Ein Noir mit Humor. Bestens!
Also, das „Davor“ erinnert mich jetzt doch zu sehr an „Legenden der Grisha“.