Seitenwind Woche 2: Der perfekte erste Satz

Danke für den Tipp. Bisher ist das Manuskript auch noch in der Bearbeitungsphase, als noch hab ich Möglichkeiten dazu. :slight_smile:

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danke für die Beurteilung und Info :+1:, allerdings war kein „und“ in meinem Beitrag.

„Du willst also millionen Buddhisten ins Unglück stürzen. Mal abgesehen von den übrigen Anhängern der Seelenwanderung in der westlichen Welt.“

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Als sie klein war, sehnte sie sich allabendlich eine gute Fee herbei. Die sollte sie verzaubern. Nach dem Aufwachen hoffte sie, ein perfektes Mädchen zu sein. Fehlerfrei. Beachtet. Geliebt.

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Hallo runenmeister.

Keine Entschuldigung nötig :upside_down_face:, hier wird ja (hoffentlich) um der Sache willen diskutiert. Zunächst mal finde ich es völlig ok, dass wir beide als zwei unterschiedliche Leser zwei unterschiedliche Meinungen haben, denn sonst würde ja nur noch genau eine Sorte Bücher gekauft. :crazy_face:(Grausige Vorstellung).

Mich fasziniert an DirkTs Beitrag „Die Nummer 21 …“ (hinter dem grammatisch und erzählerisch möglicherweise zu Überarbeitenden - siehe dazu auch unter 3.) die Offenheit des Beginns. Da ist ne Menge möglich, von

  1. anstehender Todestragik (sind wir auf einer green mile?, in Dachau?, auf Guantanamo?, auf dem Mars, wo sich gerade entschieden hat, dass das Wasser nicht für alle reicht?, …)
  2. eine groteske Komödie à la Monty Python,
  3. ein dystopischer Porno à la „1984“, in dem die 21ste „Sie“ sich im Massenabfertigungsverfahren von „seiner“ Liege erhebt um Platz für eine/n nächste/n zu machen … und in diesem dritten Fall würde ich sogar den nervös rumhüpfenden Redakteur in mir energisch zum Schweigen bringen, denn dann ist sogar die Grammatik für mich stimmig …

… also, ich bin immer noch gespannt …

Was mir gerade noch erinnert: Ich fragte die Schriftstellerin einer Beziehungstragödie einmal: „Was genau haben sie mit dieser Wendung in Ihren Roman gemeint? Was beabsichtigen Sie damit?“
Sie antwortete: „Ich hab’s geschrieben. Was Sie damit assoziieren, ist Ihre Sache.“ Nach dieser Antwort musste ich erstmal schlucken, aber dann dachte ich eine Weile darüber nach. Und ich denke heute, wenn damals Anne von Canal - oder in diesem Falle „DirkT“ - erreicht haben, dass ich etwas assoziiere, dass es meine Vorstellungskraft anregt, hat sie damals ihren - und hier auch „DirkT“ seinen - Job gut gemacht.

Aber das ist eben meine Meinung. :innocent:

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Der Moment der Entscheidung war gekommen. Ich musste eine Wahl treffen und doch wusste ich, dass sich nichts daran richtig anfühlte. Die Frage war: womit könnte ich besser leben?

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Zum nächsten Goethe-Institut waren es fünfundzwanzig Tagesmärsche.

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Sehr interessant, mich stört nur das unnötige „Früher …“.

Liebe timei.

Ich habe Dir ja auch gar nicht geantwortet. Ich bezog mich auf "DirkT"s „Die Nummer 21 …“

Aber mach dir nix draus, du bist nicht die Einzige, der das hier schon passiert ist … :crazy_face: … (falls Interesse, siehe Beitrag 516 :cowboy_hat_face:)

Ich tippe auf humorvolle philosophische Fantasy. Würde weiterlesen.

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Nicht mehr vieles an der Vertrautheit zwischen uns war übrig geblieben. Doch eines einte uns: Verständnislosigkeit für die Position des anderen.

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Ich sehe … Germanisten. In der Postapokalypse.

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„Mörder“ erklang ein schriller Schrei, bevor ihn etwas an seiner Schulter traf und dumpf zerplatzte.

Weiterschreiben! Unbedingt!!! :stuck_out_tongue:

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Mit flauem Kribbeln gen Magen brettern mein Gruselkabinett und ich durch die Kuhle, die sich gerade noch vor uns auftat. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages scheinen mir dabei ins Gesicht und schenken mir etwas Frieden. Für immer ist gar nicht immer so verkehrt.

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Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig.

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Vielleicht waere „Kaum war Vertrautheit“ weniger holperig und straffer als „Nicht mehr vieles an“? Muesste es nicht „war“ statt „ist“ sein? Oder „Vertrautheit war verflogen / vergangen.“ Ansonsten find’ ich’s gut. Geht wohl nicht um einen Thriller, eher um Tiefsinn, zwischenmenschliche Konflikte …

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Jahrmondphasen nachdem die Welt des Schöpferengels in der Dunkelheit versank, erzählten altweltliche Flammenbilder voll Wahrlicht und Hoffnungsschimmer von den Notstunden des Zeitensinns.

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Ich verließ die Vergangenheit und ging erhobenen Hauptes in die Zukunft, geradewegs in mein Verderben.

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Was ist an „die Nummer“ und „seiner Liege“ falsch? :0 (vllt würde es aber ohne „die“ etwas angenehmer klingen?)
Hinter besagter Nummer kann sich ja jedwedes Geschlecht befinden und mit „seiner Liege“ lässt es darauf schließen, dass es wohl jemand Männliches ist?