Rezensionen die verschwinden

Ich bin auch gespannt, ob ich etwas höre

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Ich hätte eine Frage an alle, die hier mitlesen:

Wie seht ihr das mit 5 Sterne Bewertungen bei Romanen von Mitforisten, die aus eurer Sicht handwerkliche Schwächen haben?
Dabei meine ich nicht kleine Dinge wie vereinzelte Grammatikfehler oder dass einem die Handlung persönlich nicht gefällt, sondern eher grundlegende Aspekte wie Aufbau, Stil oder Logik.

Vergibt ihr in solchen Fällen trotzdem die volle Punktzahl, oder bewertet ihr strenger?

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Volle Punktzahl auf keinen Fall, bei Mitforis bewerte ich alles, was ich unter 4 Sternen ansiedeln würde, gar nicht.
Wenn ich Lust und Zeit habe, schreibe ich dann hier ne PN und liste auf, worüber ich gestolpert bin.

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Ich kann nur für mich sprechen: Wie ich zugeben muss, habe ich vielleicht 4 Bücher von Foristen gelesen. 3 davon fand ich super, eins eher weniger. Das habe ich demjenigen auch mitgeteilt. und dementsprechend bewertet. Aber nicht wegen Logikfehlern, Grammatik etc., sondern weil es schlichtweg unausgereift und langweilig war. Ich bewerte, wie ich andere Bücher auch bewerte. Allerdings bewerte ich generell selten mit nur 2 Sternen, weil eben viel Arbeit dahintersteckt.

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Ich vergebe bei Büchern grundsätzlich keine 1-Stern-Bewertung. Das sind keine Mixer, die nicht funktionieren oder Pullover mit Webfehlern.

Ein Mensch hat Monate, vielleicht Jahre daran gearbeitet. Hat Geld dafür ausgegeben (sei es auch „nur“ für Schreibsoftware, Testdrucke u.ä.), hat sich Gedanken über seine Story gemacht, hat zusammen mit Testlesern unzählige Korrekturläufe hinter sich. Da steckt eine Menge Arbeit drin und die respektiere ich. Wenn mir die Geschichte nicht gefällt, liegt es vielleicht an mir. Sind Fehler drin, akzeptiere ich sie (nobody is perfect), ist der Stil zu langweilig, dann ist der Autor vielleicht noch unerfahren (noch!).

Ihn mit einer miesen Rezeption zu bestrafen, macht ihn nicht besser. Das überlasse ich denjenigen, die das aus Neid oder persönlichen Moriven tun.

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Bei Amazon ist gerade wieder viel im Argen. Viele Blogger können nicht mehr rezensieren.
Sterne verschwinden und auch ganze Bewertungen. Bei mir auch. Aber offen gesagt schaue ich da nicht ständig nach.

Ich denke nicht, dass das Verschwinden etwas mit Meldungen zu tun hat. Da müsstest du schon jemandem schwer auf den Schlips getreten haben. Kam tatsächlich schon vor, regelrechte Hexenjagden, die aber darauf abzielten, die Bücher sperren zu lassen. Leider hat das auch schon geklappt.

Was die schlechten Bewertungen angeht, ist es schon seltsam. Aber wenn dir jemand eins reinwürgen wollte, würde er eher den berühmten einen Stern geben.

Bei Büchern schreibe ich nur gute Rezensionen, 4 oder 5 Sterne, die sind aber ehrlich, ich bewerte eben nur wenige Bücher. Wenn ich nichts Gutes zu schreiben habe, lasse ich es lieber. Halte ich auch beim Reden am liebsten so. Und ja, die Leser haben ein recht auf ehrliche Meinungen, aber die schlechten muss ich ja nicht verfassen. Es gibt ja Leute, denen das richtig Spaß macht.
Bisher hatte ich keine Probleme, nur meine Sterne bleiben hängen, Rezensionen gingen schnell durch.

Bei Amazon kann man nachlesen, dass gegenseitiges Rezensieren gegen die Bedingungen verstößt. So wie auch gekaufte und Gefälligkeitsrezensionen. Habt ihr euch gegenseitig rezensiert? Dann hoffe ich, du weckst keine schlafenden Hunde.
Viel Erfolg weiterhin.

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Ich wecke keine schlafenden Hunde. Meine Frage geht dahin, warum bestimmte Bewertungen verschwinden und wie es dazu kommt und ob es gezielte Meldungen gibt. Ich will einfach wissen, ob jemand Leute mit der Nase darauf stupst. Und ich muss es nochmal sagen: Es geht nicht nur um mich…Es passiert auch bei einigen anderen. Alles, was ich hier geschrieben habe, betrifft nicht mich als Person bzw. nicht nur.

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Genauso sehe ich das meist auch. Ich bewerte Bücher generell sehr wenig.

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Nicht unbedingt. Gerade beim großen A finden sich ‚Werke‘, die erkennbar lieblos zusammengeklatscht wurden, da hat sich niemand groß Gedanken gemacht und schon gar nicht unzählige Korrekturläufe durchgezogen, da wurde einfach nur irgendwas zusammengeschustert und in der Hoffnung auf möglichst viel Gewinn gepostet.
Bei sowas habe ich keinerlei Skrupel, nur einen Stern zu vergeben.

Auch wenn sich die Fehler eklatant häufen, sehe ich nicht so ganz ein, warum ich das akzeptieren soll. Wer sein Buch zum Verkauf anbietet und mein Geld dafür will, muss auch gewisse Qualitätsstandards erfüllen. Wer das (noch) nicht kann, soll woanders (z.B. in einem Forum wie unserem hier) lernen und üben, bis es passt. Das Autorendasein ist ein Handwerk, und wie bei jedem anderen auch muss man da diverse Dinge lernen, bevor man seine Elaborate in die freie Wildbahn entlässt.

Ihr würdet im Restaurant auch kein halb rohes und völlig versalzenes Essen mit der Entschuldigung ‚der Koch ist ganz neu im Metier und übt halt noch‘ akzeptieren und aufessen - oder?

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So sehe ich es auch. Ich würge niemandem extra etwas rein. Aber wenn mir etwas nicht gefällt, sage ich es. Warum sollte ich nur Positives verbreiten? Das ist ja auch wieder nicht ehrlich. Ich bewerte immer so, wie ich es für richtig halte - ohne böse Absichten.
Ich mache das allerdings nicht mehr beim großen A - weder positiv, noch negativ.
Ich bin immer noch sickig, dass positive Bewertungen von mir, zum Beispiel für KaePies Buch, gelöscht worden sind, obwohl ich nicht gegen die Richtlinien verstoßen habe.
Jeder, den ich bewerten möchte, egal in welche Richtung es geht, bekommt von mir auch eine Bewertung, nur nie wieder beim großen A.

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Doch du hast hat ja gegen die Richtlinien verstoßen Du kennst ihn ja aus diesem Forum. Und das ist ja genau der Punkt, warum ich das wissen möchte. Woher weiß Amazon das?

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Ich kenne auch Annabell Schilling. Die Rezensionen zu ihren Romanen sind nicht gelöscht worden.
Glaubst du ernsthaft, A. sucht nach Suse, findet Susanne Kowalsky und sieht den Zusammenhang zu KaePie oder Annabell? Außerdem hat Annabell meine Bücher nicht rezensiert. Also ist es keine gegenseitige Rezensions"schenkung". Ich habe ein Buch geschenkt bekommen, dessen Autor ich kenne und dessen Buch ist gut finde. Nicht mehr und nicht weniger.

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Du darfst den Richtlinien nach jemanden bewerten, der dir persönlich bekannt ist. Ich hab seit 2021 eine 5-Sterne-Bewertung einer Testleserin, die das angeboten hat. Die hatte ich extra darum gebeten, das dazuzuschreiben.

Es ist lediglich verboten, Geld zu bezahlen oder sonstige Dinge zu tun, die nicht ehrlich sind. Aber ich darf dir ganz offiziell mein Buch schenken und du darfst es ebenso offiziell bewerten. Wichtig ist nur, dass das von dir kommt.

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Das ist doch genau der Punkt. Es trifft gezielte Leute. Und genau Amazon wird nicht danach suchen

Dann verstehe ich nicht warum das bei einigen passiert

Mir ist das eigentlich egal. Ich werde da nichts mehr bewerten. Punkt.

Außerdem kenne ich KaePie ja noch nicht einmal persönlich.

Kannst du ja machen. Ich will es dennoch wissen

Ja, mich interessiert das irgendwie auch. Mein Entschluss steht aber fest.

Wahrscheinlich, weil Amazon mit irgendwelchen Algorhythmen nach gefakten Bewertungen sucht, die dort ja tatsächlich ein Problem sind.

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