Plagiatsvorwürfe

Das kann narratiq. Es ist eine Lektoratsunterstützung. Kein Ersatz. Autoren können es auch nutzen. Wobei es demnächst eine gesonderte Version geben wird, da die Anforderungen doch unterschiedlich sind.

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Hm, da frage ich mich, wie ist das denn möglich? Allein im deutschsprachigen Raum erscheinen, denke ich, jedes Jahr über 100.000 neue Bücher, oder? Zusätzlich zu den Millionen, die es schon gibt. Und ihr analysiert von jedem einzelnen Buch den Plot und die Charakterkonstellationen - ohne KI?

Das sagt er doch gar nicht: Er sagt, dass es das damals noch nicht gab.

Hallo,

narratiq ist ein KI gestütztes Tool. KIs neigen dazu sich etwas auszudenken, wenn Sie etwas nicht wissen. Gerade bei Büchern kann das passieren, deshalb ist es auch immer wichtig zwischen einem Chat und einer Recherche zu unterscheiden, aber dies nur am Rande. Es geht um veröffentlichte und verfügbare Bücher. Wenn das Tool ein Buch analysiert hat, dann können wir eine Recherche anstoßen und diverse Datenbanken (die kostenpflichtig sind) werden nun abgesucht und schauen, ob es ähnliche Handlungen gibt. Dabei hilft auch die KI, aber die KI führt nicht die Suche und den Abgleich aus. Dann wäre man schnell wieder im Bereich von Halluzinationen. Du bist gerne eingeladen dir das Tool anzusehen. Wir planen bei Gelegenheit ein Webinar zu unserem Tool. Hier findest du auch Screenshots des Abgleichs (mein persönlicher Blog).

Also, ich finde den Gedanken, dass KI die Plots von Hunderttausenden veröffentlichten Büchern analysiert, nicht schöner als den Gedanken, dass Verlagslektoren die Plots von Tausenden unveröffentlichten Manuskripten analysieren.
Ist ja nicht so, als würde KI keine Ideen „klauen“, mit denen sie trainiert wurde.

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Dann sollte man den Unterschied zwischen generativer und assistierender KI bei euch nochmal recherchieren.

Davon ab, kann die Werbung für das für uns Autoren hier jetzt noch nicht brauchbare Tool vielleicht ein bisschen einschränken?

Es steht doch eindeutig auf der Homepage, dass diese KI nicht damit trainiert wird.

Ach so, das hatte ich nicht gelesen.

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Also, die Debatte ist doch klar. narratiq analysiert und generiert nicht. Thema generative KI damit ausgeschlossen und trainiert wird auch nicht. DSGVO etc…alles klar. Lektoren nutzen es schon. Verlage auch. Jeder Autor kann es nutzen. Du kannst es gerne einschränken, Vielleicht gehen wir einfach in einen anderen Thread. Würde ja Sinn machen, oder?

Auch das Literaturcafe.de beschäftigt sich mit diesem aktuellen Vorfall, sieht ihn aber trotz aller Vorwürfe differenzierter, als das aufgescheuchte Feuilleton.
Kuckst du hier

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Ich bin nach Sichtung der Webseite skeptischer als vorher. Analyse von englischen Büchern? Sind die nicht anders als deutsche? Kann man einfach die Sprache ändern und das wars? Soll alles immer gleicher und gleicher werden? Mich anmelden und eine Anfrage stellen konnte ich auch nicht. Mit zwei Browsern versucht. Chrome und Firefox auf Mac OS Tahoe 26.3

Hallo, Tonalitäten sind natürlich anders. Wir können aber tatsächlich verschiedene Sprachen analysieren. Für einen Verlag aus Barcelona funktioniert das wie folgt: Deutsches Manuskript rein und dann wird die Analyse in spanisch erstellt. Dabei wird aber nicht übersetzt, sondern nur die Analyse in der Wunschsprache ausgegeben. Ein spannender, aber kein guter, Fehler. Wegen der Demo melde dich doch einfach bei mir unter patrick.meier at narratiq.de (wir haben den Fehler gefunden, unsere Calendly Schnittstelle wollte oder wil gerade nicht).

Unter Manuskriptanalysesoftware - narratiq kann es gerne frei vom eigentlichen Thema hier weitergehen.

Den Artikel finde ich sehr differenziert und lesenswert, danke!

Ich bin sehr gespannt, was da herauskommt und ob am Ende ein Plagiat nachgewiesen werden kann. Ganz neu ist so etwas nicht, in den USA gab es einen sehr ähnlichen Fall, nur dass da die Agentin den Stoff an eine ihrer Autorinnen weitergegeben haben soll - ob und wie das ausging, weiß ich gar nicht. Gerade in diesen Genres ist es aber immer ein Ritt auf Messers Schneide, weil sich die Bücher ja absichtlich so sehr ähneln. Die Detailfragen dröseln dann die Gerichte auf und tun sich gar nicht so leicht damit.

„Im großen Stil“ wird so etwas aber sicherlich nicht betrieben, egal, ob es hier nun so war oder nicht. Da halte ich es wie @Suse , schwarze Schafe kann es überall geben und ich würde nicht der gesamten Branche Vorsatz unterstellen. Als Autorin hätte ich da weiterhin wesentlich größere Bedenken dabei, meine Inhalte in ein KI-Tool einzufüttern, als sie einer Agentur oder einem Verlag zu schicken.

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Wenn endlich festgestellt wird, dass jedes weitere Buch im Romantasy-Genre zwangsläufig ein Plagiat ist, ist das Thema durch. :rofl:

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Hat außer mir noch jemand auf der Welt einen Bestatterroman geschrieben? Ich meine bloß, weil in meinem Fall ein Plagiatsnachweis vielleicht recht einfach wäre. :sweat_smile:

Nee. nee. Da geht es um explizite Dinge. Ich warte lieber das Gerichtsurteil ab.

Es gibt einige Bestatterromane … Guck mal bei Amazon

Nachgesehen. Stimmt. Aber meiner ist einfach todschick.

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Im wahrsten Sinne des Wortes

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