Plagiatsvorwürfe

Habt ihr mitbekommen, dass gegen den Loomlight Verlag-Thienemann- Esslinger eine Strafanzeige gestellt wurde, wegen Plagiaten? Skriptideen von unbekannten Autoren sollen durch eine Lektorin in Büchern bekannter Autoren eingeflossen sein. Da ist ein großer Bericht im Spiegel. Also wenn da was dran ist: Herzlichen Glückwunsch für die Verlagswelt…Wer möchte da noch ein Skript einreichen, ohne Angst zu haben, dass es geklaut wird? Aktuell gibt es wohl eine Hausdurchsuchung im Hause Loomlight.

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Hi,
ich habe das nicht mitbekommen, aber Kriminelle gibt es überall. Bei der Polizei (Stichwort: Korruption, rassistische Chats), in der Regierung (Stichwort: Spitzel, Agenten, Doppelagenten).
Das hat ja nichts mit dem Verlagswesen zu tun sondern eben mit Leuten, die kriminelle Energie an den Tag legen. Wieso sollten Lektoren davon ausgenommen sein?

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Trotzdem ist es für alle Verlage negativ… Ein schwarzes Schaf bringt alle zum Nachdenken … wie bei allen anderen Dingen auch.

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Die Titelei der Spiegelausgabe sagt fast alles, was es dazu zu sagen gibt.

(sic) Eine Romantasy-Autorin vermutet, der Thienemann-Esslinger-Verlag habe ihre Ideen übernommen. Ein kniffliger Vorwurf in einem Genre, in dem die Leserinnen immer mehr vom selben Stoff wollen. (sic)

Vorzugsweise wird hier nicht einmal mehr mittels Binnen-I gegendert, sondern bloß die weibliche Form präsentiert. Wir wissen: Darin sind die Männer schon enthalten. Die Frauen waren es in der alten Plural-Form natürlich nicht. :laughing:

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Nein. Ich habe noch einiges mehr gelesen, und zwar weil Loomlight sich auf Instagram geäußert hat. Da haben sich dann auch einige andere Leute geäußert. So einfach ist es nicht. Es geht um exakte Storylines und es geht auch nicht nur um eine Autorin. sondern um 4 Ich möchte gar nicht wissen, wie oft so etwas vorkommt und nicht zur Strafanzeige gebracht wird.
Lies doch mal den ganzen Artikel

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Das heißt, ein bekannter Autor würde seine langjährige Lektorin fragen: „Ich habe noch keine Ideen für den nächsten Band meiner Reihe, den ich schreiben soll, haben Sie vielleicht Vorschläge für mich für eine Storyline?“ - und dann würde die Lektorin sagen: „Ja, ich habe eine Idee: erzählt eine Storyline mit einem bestimmten Plottwist und bestimmten Höhepunkten.“ - und dann würde der bekannte Autor genau diese Storyline für sein nächstes Buch verwenden, weil er ja überhaupt keine eigenen Ideen hat?

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So ungefähr…Oder aber der Autor hat eine ähnliche Idee und der Lektor leitet ihn in diese Richtung.

Ich wollte das nicht gutheißen. Plagiate sind grundsätzlich abzulehnen. Aber wer immer mehr vom Gleichen verlangt, darf sich nicht wundern, wenn sich so manche Storylines inhaltlich ähneln.
Ob und wieviel hier wirklich abgekupfert wurde werden wohl Gerichte klären müssen.

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Ja, das sehe ich auch so. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auf jeden Fall. Mal abwarten, wie es ausgeht.

Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke. Bei instagram und Co bin ich nicht. Vielleicht taucht demnächst noch in anderen Medien was dazu auf. Ist auf alle Fälle interessant.

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Der Spiegel-Artikel ist ziemlich verharmlosend (leider) und verwaschen, da er viele andere Themen einfach in den Pott geworfen hat (zum Beispiel D. Schecks Bemerkungen zum Genre Romantasy).

Anyway: Bei der Klage geht nicht nur um Storylines, „Skriptideen“ oder Tropes, sondern auch um Textstellen.

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Ja, ich weiß…und ich finde das Ganze nicht abwegig.

Ich hab das seit gestern auf Threads mitbekommen und werde das mit im Auge behalten.

Die Frage „was, wenn die das kopieren“ habe ich mir auch schonmal gestellt, als ich über eine Verlagseinreichung nachgedacht habe. Aber wenn sich das jetzt wirklich bewahrheiten sollte, ist das für mich nur noch ein Grund mehr, im Selfpublishing zu bleiben.

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Die Frage habe ich mir auch schon gestellt…Wer weiß es? Viele Autoren würden das nicht zur Anzeige bringen, weil es einfach auch wahnsinnig teuer werden kann und du als Autor sicherlich auch verbrannt wärst in der Verlagswelt. Zumindest könnten manche so denken… Große Verlage haben viel Geld und Einfluss. Ich finde das mutig…wenn dem wirklich so ist. Das muss man erst einmal abwarten. Allerdings sind mir die Zufälle in dem Zusammenhang schon sehr auffällig.

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Na sauber!
Als Noname-Autor kannst du es dir gar nicht leisten, gegen einen Verlag rechtlich vorzugehen, es dürfte auch verdammt schwierig sein, da dann genau zu beweisen, was wirklich geklaut und was nur ‚sehr ähnlich‘ geraten ist.
Da bin ich auch mal gespannt, wie das weitergeht, aber ich sehe es wie @Annabell: Ein weiterer Grund, der fürs Selfpublishing spricht.

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Ich bin geschockt! Echt.

Ja, schon aber … Menno!

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In dem Fall scheint es auch um exakte Textpassagen zu gehen. Da kann man sich nicht so leicht herausreden.

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Da fragt man sich schon, wie blöd man sein kann - oder wie unverfroren. Die können doch nicht ernsthaft meinen, dass das 1:1 Kopieren ganzer Passagen nicht auffallen würde?
Ich versteh mal wieder die Welt nicht mehr.

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Yupp…Mal sehen, wie es weitergeht.

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Ich hab das jetzt mal sacken lassen und stelle mir gerade vor, ich reiche ein Manuskript bei einem großen Publikumsverlag ein. Die Grundidee ist super, einige Details vielleicht auch, trotzdem reicht es nicht, um angenommen zu werden.
Ich versinke also im Meer der Nonames, die unaufgefordert etwas einreichen, werde abgelehnt und damit ist der Fall sowohl für mich als auch für den Verlag erledigt. Denke ich zumindest.

Was ich nicht weiß: Ein findiger Lektor sammelt fleißig gute Ideen, Passagen, Formulierungen etc., auch aus meinem Manuskript, legt sie sich ‚auf Halde‘ und greift damit seinen Hausautoren helfend unter die Arme, wenn deren Stories zu sehr schwächeln und eine ‚Aufbauspritze‘ brauchen.

MIR IS SCHLECHT!!!

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