Manuskriptanalysesoftware - narratiq

Hier geht es um die Fortsetzung des narratiQ - Threads aus der Plagiatsdiskussion.

Ich habe mir eure Seite angesehen.
Es scheint, ihr arbeitet ein bisschen mit dem nagenden Zweifel eines Schriftstellers, ob sein Text „gut genug“ ist. Jeder würde doch gern wissen, ob die 80% Spannung geknackt werde. (was immer das heißt).

Die Frage ist, wie das analysiert wird → wird eine "Übereinstimmung nach Schema F (z.b Heldenreise, „Katze im Sack“) besonders gut gefunden? Was bedeutet „guter Stil“ (hohes Tempo in Thriller? Blumige Ausschweifungen in Romantik?)

Ich habe selbst eine Software programmiert, die mit einer lokalen LLM (innerhalb mehrerer Stunden :smiley: ) ein ganzes Manusscript analysiert, und gewisse Dinge aussspuckt wie … „tempo der szene“, „offene Fragen“, „wendepunkte“, „beteiligte protagonisten“ etc. Daraus jetzt abzuleiten, ob mein Buch spannend ist, kann ich aktuell nicht. Bisher ist es sowas wie ein hitechspielzeug für mich, da je nach LLM auch andere Ergebnisse herauskommen. :smiley:

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Nein, Autoren sind gar nicht die Hauptzielgruppe. Daher ist die reine Autorenversion auch noch nicht verfügbar. Das Tool unterstützt Entscheider in Verlagen wenn es darum geht Manuskripte als passend für das Verlagsprogramm herauszufiltern. Es ist kein generisches LLM (dann könnten wir auch keine "No-Traning und DSGVO Garantie geben), sondern auf den jeweiligen Verlag und seine Imprints abgestimmt. Stile und Spannungsbögen sind wissenschaftlich erfasst und erkennbar. Tropes beschrieben. Das alles fließt mit ein. Wir haben auch mal mit „ein paar Stunden“ begonnen und wissen nach über 12 Monaten, dass man das was narratiQ als Gutachten und Analyse ausgibt ziemlich gut ist und vor allem ob es eben in den Verlag passt, was noch geändert werden muss. Wie viel Aufwand steckt für den Autoren und Lektor noch in der Überarbeitung. Und wir haben Stabilität, es kommt nicht immer etwas „anderes“ heraus :slight_smile:

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Mit welcher Intention treten Sie dann hier auf? Die Anzahl der (aktiven) Lektoren im Forum dürfte gegen null gehen. Hier schreiben fast nur Autoren und ein paar Leute, die Papyrus für seltene Spezialfälle nutzen. Aber jeder Autor würde gerne wissen, wie sein Buch in einem Verlag ankommt, der das Tool bereits nutzt.

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Ich kam über das Plagiatsthema. Jeder Autor kann es nutzen und manche machen es auch. Man muss dann eben um die Ecke denken, weil man kein Verlag ist. Aber der Marktvergleich funktioniert so oder so. Schreiben Sie mir und wir können eine kleine Demotour machen. Ich denke Sie werden viele positive Momente finden. Und mein Nein bezog sich hauptsächlich auf die Aussagen „Es scheint, ihr arbeitet ein bisschen mit dem nagenden Zweifel eines Schriftstellers, ob sein Text „gut genug“".

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