In der Tat war die Geschichte mit dem Manuskript komplizierter als man meinen dürfte. Heidi hatte dies nämlich nicht, wie ursprünglich geplant, zu J nach New York mitgenommen. Auch hatte sie es nicht im Feuer von Modor vernichtet - obgleich sie dies mehrfach überlegt hatte, da Hans und Franz ihr signalisiert hatten, dass Js Absichten ihr gegenüber doch mehr als fragwürdig waren. Letztlich hatte jedoch die Liebe zu J gesiegt. Niemals könnten Sie das Manuskript ihres geliebten J vernichten. Anderseits hatten Hans und Franz Einwände sie soweit gebracht, dass sich leichte Zweifel an der Gegenliebe von J aufgetan hatten. Zu Heidis Glück wurde ihr Geist lediglich von einem klebrigen Mischmasch aus Schampus und Bauzner Senf zusammengehalten, so fiel es ihr leicht multiple kleine Horcruxe abzuspalten, von denen sie einem, nennen wir ihn spaßeshalber L, den Vertrag und einer, nennen wir sie spaßeshalber T, das Manuskript mitgab…
Lieber Helmut,
ich brauche nur noch eine, maximal zwei Wochen gute Umsätze, für „Omuntu“ dann hole ich mir die Leclerc’sche Villa auf Schwanenwerder. (Steht für 79 Millionen € zum Verkauf …) Okay, ich werde erst einmal nur eine Anzahlung leisten können, den Rest stottere ich über die nächsten 757 Jahre ab. Überhaupt kein Ding.
Schau Dir dieses architektonische Juwel noch einma genau an. Bald wechselt es den Besitzer …
Dafür hab ich heute im Hundepool gebadet, ohne dass eine elaborierte high-society Tante Schnappatmung bekommt. Und ich sitze mit nem Glas Wein auf meiner Couchlandschaft unter der Pergola und blicke auf meine Tomatenpflanzen.
Reicht mir.
Perfekt!
Ich sitze mit einem Glas Chateau Migraine, grand cru classe vor meinem Monitor, Katze Knöthi neben mir auf ihrem Schlafteppich und genieße den sinnfreien Small Talk im Forum. Besser als das Herumgestochere von irgendwelchen Gurkentruppen mit einem Lederball auf dem Rasen vom Orangen-Mann.
Und ja, die Tomaten …
Ist bei uns leider schon etwas zu dunkel für Aufnahmen von unseren melonengroßen Früchten, wird aber morgen nachgeliefert. Element 126 und Nanokohlenstoff lassen die Teile bis auf Kürbisgröße heranwachsen. Und das bisschen Uran235 hat wohl auch nicht geschadet.
Wenn ich mich mal outen darf: ich hab tatsächlich noch vier Flaschen Rothschild Chateau Lafite 1992-1994 im Keller.
Aber furchtbar für zu Hause. Mein Lieblingswein liegt eher so bei 8€ bei Barrique. Mit Eiswürfeln im Sommer.
Oder einfach nen Flens. Im Grunde bin ich, glaube ich, ein ganz einfacher Kerl…
Das mit den Tomaten ließ mir jetzt doch keine Ruhe. Nachher glaubt mir das keiner …
Ja, die einfachen Dinge zählen. Ich bin glücklcih mit Störtebeker Bernsteinweizen und einem leichten Terrassenwein La Baie Orientale IGP - Lionel Osmin & Cie ( La Baie Orientale IGP - Lionel Osmin & Cie | vinello.de) Schlürft sich gut weg.
@Koebes Du hast doch nichts dagegen, wenn Heidi und ich uns schon einmal ein wenig in Deiner Ferienwohnung einleben? Ist schön hier. Du hast Geschmack!