Öffentliche Schreibwettbewerbe

Ich habe gerade gelesen, dass 276 Geschichten bei der Smartokratie-Ausschreibung eingereicht wurden :grin:

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Wo hast Du das gelesen?

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Christoph Grimm hat das im SF-Netzwerk (scifinet.org) gepostet, in dem Forum dort unter dem Thread Smartokratie

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Danke :+1:

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Auch wenn ich ihn hier Vorgestellt hatte, am Ende habe ich nicht an dem Smartokratie Wettbewerb teilgenommen. Einerseits war ich zu letzt doch etwas angeschlagen gewesen, andererseits wie ich bei der Vorstellung der einen Anthologie die aus einer früheren Version des Wettbewerbs hervorging doch etwas skeptisch über die Ausgestaltung des Wettbewerbs bin.

Also ihr hattet ja schon selber gemerkt das die Verlags Homepage nicht mit Smartphones harmoniert. Ist euch auch aufgefallen, dass die Eridanus Social Media Accounts, die auf der Homepage verlinkt sind, weder den Wettbewerb noch Neuerscheinungen des Verlages bewerben? Macht einfach nicht den professionelsten Eindruck.

Zum Wettbewerb selber hatte ich ja zu der alten Siegeranthologie mich schon kritisch geäußert das man den Eindruck bekommen kann das Schwächen in der Story mit der „richtigen“ politischen Haltung, sprich der des Herausgebers und Chefjuror überinstimmenden übertünchen kann. Jetzt habe ich den Link den CaroBee gepostet hat angesehen und muss sagen ich kann nicht sagen das ich seid dem anderer Meinung bin. Und nachdem was ich teilweise von ihnen hier im Forum gelesen habe könnte das speziell für Suse und michel eventuell eher ein Nachteil sein, wäre es für mich wahrscheinlich auch gewesen.

Nun trotzdem allen die Teilgenommen habe viel Erfolg, wenn ich mit meiner Vermutung daneben liege umso besser.

Da der Verein zur Förderung der Raumfahrt die 2026er Ausschreibung veröffentlicht hat bin ich da gerade am Überlegen ob ich da nochmal Mitmachen soll. Auch wenn ich auch da mir die Magazine mit den Gewinnern der letzten zwei Jahre bestellt habe um zu sehen was dort als Preiswürdig angesehen wurde. Insbesonder nachdem bei der Mikrostoryausschreibung dieses Mal ausdrücklich um keine Dystopien oder Weltuntergangsszenarien gebeten wurde. Tja das was ich beim letzten Mal eingeschickt hatte war Minimum AI kritisch weshalb es durchaus als Dystopisch angesehen werden konnte.
Nun eine spezielles Detail der 20.000 Zeichen Ausschreibung würde mich tendenziell auch wieder in eine etwas Dystopische Richtung lenken, so sollte das generell nicht gewünscht sein anstatt nur nicht bei der Mikrostory währe das gut fortzeitig zu wissen anstatt direkt ins Fettnäpfchen zu treten.
Ist halt leider so, wenn man am Geschmack der Jury vorbei schreibt erhöht das nicht gerade die Chancen zu gewinnen.

Hier aber die Links zum Wettbewerb:
Kurzgeschichten Ausschreibung 2026
Mikrostory Ausschreibung 2026

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Da musst du drüber stehen.

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Hier ein aktueller Schreibwettbewerb.
BIs zum Einsendeschluss ist es noch etwas hin, aber der frühe Vogel usw. :wink:

Gruß aus MG
Klaus

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Das Voting wird bis Mitte Mai verlängert.

Da musst du drüber stehen.

Stimmt, jedoch das ist der Grund warum ich dazu übergegangen bin, wen die selbe Jury weiter bewertet, ich mir anschauen was sie in der Vergangenheit positiv prämiert haben um zu schauen ob es Sinn macht bei dem Wettbewerb mit zu machen oder ob man lieber sehen sollte ob man es besser wo anders probiert.

Wenn wir schon dabei ist ich habe mir die letzten zwei Jahre der Gewinner des Verein zur Förderung der Raumfahrt angesehen. Fand es eigentlich angenehmer als das was ich beim Eridanus Verlag gesehen hatte.

Nun da nur drei Geschichten pro Jahr prämiert werden, ausser vorletztes Jahr wo aufgrund eines Punktegleichstandes vier Geschichten prämiert wurden, kann natürlich sein das stärker gesiebt wird. Weshalb ich Beiträge die komplett am Thema vorbei gegangen sind eigentlich nicht gesehen habe. Gut der Siegesbeitrag von vor zwei Jahren hatte das Thema eventuell maximal frei ausgelegt und ich hätte einen der zweit platzierten persöhnlich bevorzugt. Aber man konnte noch sagen ja passte grundsätzlich zur Ausschreibung.

Auch bei der Bandbreite der prämierten Geschichten war ich persöhnlich positiv überrascht. Sprich ich hatte nicht das Gefühl das die Jury Favoriten hatte die sie bevorzugte im Gegensatz zum Eridanus Wettbewerb. Gerade bei den Mikrokurzgeschichten, wo das Thema freigestellt ist, war eine sehr große Bandbreite an Themen prämiert worden.

So ich überlege gerade am Kurzgeschichten Wettbewerb teil zu nehmen. Bin nur noch nicht ganz zufrieden mit meiner Wettbewerbsidee. Fehlt noch das gewisse etwas.

Suse hatte ja schon erwähnt am Mikrostory Wettbewerb teilnehmen zu wollen, gibt es aber noch jemand der am Kurzgeschichten Wettbewerb teilnehmen möchte?

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Möglicherweise bewertet man als Teilnehmer die Jury-Entscheidungen über. Gewinner werden sie mögen, Verlierer eventuell als ungerecht ansehen. Letztlich sind alle nur eine subjektive Momentaufnahme einer Jury, die in ihren Vorlieben und Kompetenzen bunt zusammengewürfelt ist und meist anonym agiert. DEN Jury-Geschmack gibt es nicht, denn in wessen Hände die eigene Geschichte fällt ist ungewiss. Nicht alle Geschichten werden von allen Juryteilnehmern gelesen. Bei der Menge ist das unmöglich.
Kein Teilnehmer erfährt je, warum ein Text positiv oder negativ herausstach. Bei den meisten Wettbewerben flutschte ich unbemerkt hindurch. Und doch bin ich nie leer ausgegangen, denn ich habe im Idealfall dazugelernt und mir bleibt am Schluss noch immer meine Geschichte. Und dass immer auch das Glück eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist sicher allen klar. Also, wenn es zeitlich passt, das Thema zusagt und die Ausschreibung seriös wirkt, ist eine Teilnahme bereichernd.
Good Luck :four_leaf_clover:

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Noch 4 Tage bis zum Ergebnis der Abstimmung. Ich bin echt gespannt!

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Hier sind nun die Gewinner aus dem Quintessenz-Schreibwettbewerb zu finden.

Sogar mit Begründung. Das finde ich mal richtig gut!

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Ja, das ist schon gut gemacht. Für meinen Geschmack, eine Spur zu viel Selbstbeweihräucherung in vielen Blogposts. Aber verdiente Gewinner und (fast) Gewinner :wink:. (Meine Story flog früh von dort raus, um hier unsanft zu landen. :sweat_smile:)

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Auf deiner Seite landet nichts unsanft.

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Ich habe heute eine freundliche Absage vom Eridanus Verlag bekommen. Hat trotzdem Spaß gemacht und war eine gute Übung.
Wenn es bei anderen ebenfalls nicht geklappt haben sollte, können wir sie ja vielleicht hier posten?

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Ich habe ebenfalls eine Absage erhalten, finde meine Geschichte aber gut, weshalb sie in meiner neuen Kurzgeschichtensammlung, die ich zum Jahresende hin veröffentlichen werde, einen Platz findet.

Wettbewerbe sind immer eine gute Übung.

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Hab’s auch geschafft nicht dabeizusein. Wieder etwas Gemeinsames! :joy: :wink:

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Dito, ich hab auch ne Absage. Aber die Idee mit der Kurzgeschichtensammlung gefällt mir immer besser.

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Liebe Teilnehmer der Ausschreibung „Smartokratie“.
Soviel ist sicher, die haben keine unserer Geschichten verdient. :wink:

Nachdem ich meine Geschichte eingesandt hatte, bin ich auf dieses Science-Fiction-Forum gestoßen.
Die teilweise respektlosen Kommentare haben mich dazu veranlasst, auf die Absage zu reagieren.
Dabei ging es mir nicht um die Absage selbst, sondern um das Verhalten eines der Jurymitglieder gegenüber uns Schriftstellern.


Werte Frau …!

Vielen Dank, dass Sie meinen Beitrag zu Ihrer Anthologie »Smartokratie« gelesen haben. Es erfüllt mich mit Freude, dass mein Text nicht Teil Ihrer geplanten Sammlung wird. Wenn Sie das Mail zu Ende gelesen haben, werden Sie verstehen warum.

Denn ich habe bereits am 21. April 26 darüber nachgedacht, meine Geschichte aus Ihrem Schreibbewerb zurückzuziehen, da es wenig erfreulich und, ehrlich gesagt, ziemlich irritierend ist, mehrfach abfällige Bemerkungen eines der Jurymitglieder zur »großen Zahl dystopisch-lastiger Beiträge« lesen zu müssen.

Quelle: „Smartokratie“: Neue Anthologie Ausschreibung im Eridanus Verlag - Seite 3 - Kurzgeschichten, Anthologien & Magazine - SF-Netzwerk 14 April 2026 - 15:07

Ich hatte vor, meine Geschichte vor allem deshalb zurückzuziehen, denn wenn sie so wenig Gefallen findet, weil sie nicht das hervorgebracht hat, was erwartet wurde, sprich, weil sie nicht einem bestimmten Weltbild entspricht, dann brauche ich in der Anthologie nicht dabei zu sein. Wäre die Geschichte doch genommen worden, hätte das für mich, nach den respektlosen öffentlichen Kommentaren, nur bedeutet, dass es offenbar nichts Besseres gab, und das wäre kein Grund für mich gewesen, dabei zu sein.

Ich erlaube mir, besagtem Herrn eine Auffrischung seines Gedächtnisses zu geben, falls ihm die Intention seiner eigenen Ausschreibung entfallen ist:

(…)

„Werden wir zukünftig in einer Smartokratie leben – und wird diese utopisch oder dystopisch sein?“

Quelle: „Smartokratie“: Neue Anthologie Ausschreibung im Eridanus Verlag - Kurzgeschichten, Anthologien & Magazine - SF-Netzwerk Hervorhebung durch Autor

(…)

Wenn Sie dezidiert utopische oder dystopische Beiträge verlangen, dürfen Sie sich kaum wundern, wenn Sie diese auch erhalten. Es erscheint mir wenig produktiv, dies dann öffentlich anzuprangern.

Die Sichtweise der Autoren auf mögliche Zukunftsperspektiven ist deren legitime Angelegenheit und sollte weder Anlass zu Spott noch zu respektlosen Kommentaren bieten. Es spricht vielmehr für den Realitätsbezug der Teilnehmenden, wenn sie mit Weitblick und ohne technische Verblendung erkennen, dass gesteigerte Bequemlichkeit ihren Preis hat: nämlich weniger persönliche Freiheit. Wer hier immer noch von strahlenden Utopien träumt, dem sei der sprichwörtliche Blick aus dem Fenster empfohlen.

Zur Erinnerung, falls es Ihnen entgangen sein sollte: Dystopien warnen. Sie zeigen, wohin die Reise gehen könnte, wenn gesellschaftliche und technologische Entwicklungen aus dem Ruder laufen. Sie schärfen unseren Blick für Gefahren, die andere gern aus Bequemlichkeit übersehen. Wir stehen längst mit mindestens einem Bein in genau jener dystopischen Wirklichkeit, die Ihr Projekt thematisieren und/oder am liebsten als Utopie betrachten will.

Für die Zukunft wäre es sicherlich angemessen, öffentliche Äußerungen zu den Texten der Teilnehmer, unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ ausfallen, zu unterlassen. Ein zurückhaltender, respektvoller Umgang fördert nicht nur ein professionelleres Klima, sondern erspart allen Beteiligten unnötige Irritationen und Missverständnisse.

Mit freundlichen Grüßen

PS: Die weibliche Form ist der männlichen Form gleichgestellt. Lediglich aus Gründen der Vereinfachung und leichteren Lesbarkeit wird die männliche Form gewählt.

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Wie in dem Forum über die Teilnehmer öffentlich gelästert wurde, war schon heftig.
Was mich zusätzlich verwundert hat: Jemand hat nach dem Einsendeschluss öffentlich angeboten, noch Texte einzureichen, wenn nach der ersten Sichtung immer noch nichts Vernünftiges dabei sein sollte. Auf mich wirkte das wie „Gemauschel“.

Geschrieben 14 April 2026 - 20:25 (Einsendeschluss war der 31.03.)

Wenn es nicht reicht, sag Bescheid. Ich habe noch nichts eingesandt. :fun:

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