Öffentliche Schreibwettbewerbe

Für die nicht jeder geschaffen ist. Gruppendynamik verselbstständigt sich gerne und macht zudem mit Rosa-Filter manchmal betriebsblind. Wettbewerbe sind unterm Strich ein ehrlicheres Feedback und spornt zu Verbesserungen an.

Das meine ich.

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So gesehen habt ihr recht. Aber was für ein Feedback bekommt man bei einem Schreibwettbewerb, wie z.b. diesem vom BoD? Ich weiß nicht, war der Beitrag unterirdisch, am Thema vorbei oder oder… oder ganz knapp nicht geschafft. Nach dem Motto knapp vorbei ist auch daneben?

Ich persönlich kann nichts für mich mitnehmen. Nichts lernen.

Ich will das auf keinen Fall schlecht reden. Diese Gedanken sind nur meine.

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So gesehen gar keins. Aber wie ich schon sagte, bei vielen Wettbewerben werden die Siegergeschichten veröffentlicht (im Netz). Die kann man dann für sich analysieren und mit dem eigenen Text vergleichen.

Selbstverständlich sollte man nur teilnehmen, wenn man eben Spaß daran hat. Wenn nicht, dann nicht. Ist ja nicht weiter schlimm. Oh je. 3x nicht hintereinander- die arme pap-Stilanalyse …

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Der wesentlichste Gewinn-Faktor wird das Glück sein! Die drei Jury-Mitglieder des BoD Wettbewerbs haben erst vor fünf Wochen die Geschichten vorgelegt bekommen – ich vermute mal, schon eine Auswahl, die aber nach welchen Kriterien und von wem getroffen wurden? Jedenfalls kann ich nicht glauben, dass alle 500 teilnehmenden Geschichten tatsächlich gelesen wurden. Glück? Bekannter Name? Der berühmte erste Satz? Niemand weiß es.

Aber, man kann die Gewinnerstorys lesen und kann sich spiegeln. Wer von uns hat nicht schon mal gedacht Hey, das hätte ich auch gekonnt (oder gar besser machen können)? Wir müssen eben auch lernen, unser eigener, ehrlichster und schärfster Kritiker zu werden.

Der Scheinwettbewerb im Forum ist hauptsächlich von mehr oder weniger Sympathie oder Antipathie geprägt, was auch, da es höflich und gesitteter zugeht als in anderen Foren, lobenswert ist.

Es gibt kein ‚entweder, oder‘. Beides hat seinen Stellenwert, insbesondere im Hinblick darauf, mit Zurückweisungen (Schreibwettbewerbe) und Kritik (hier) umzugehen. Unbestritten gibt es auf jeden Fall nur hier netten Austausch und auch Lob – Zuckerbrot und Peitsche sozusagen. :grin:

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Ich tu mir manchmal schwer, mich da zu entscheiden. Aber Peitsche dann doch nur, wenn ein Safeword festgelegt wurde.

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Ein Nein muss reichen! :sweat_smile:

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Seit Rollei Fluxxkompensatoren verbaut, passiert das häufiger erzählte mir der Zeitreisende, der gelegentlich (immer zu spät) zum Tee kommt.

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Wettbewerbe sind auch nur dem Geschmack einer Jury untergeordnet. Sonst würden nicht so viele schlechte Texte gewinnen

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Nun, das könntest du auch ausdehnen auf Agentur- und Verlagslektoren und letztlich sogar auf die Leser.

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Deswegen finde ich Mischwettbewerbe, bei denen eine Jury bewertet und ein Publikum besonders gut.

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Das die Leute nicht realistisch Bewerten entspricht deiner Wahrnehmung… Ob dem so ist, weißt du nicht
Es mag hin und wieder solche Bewertungen geben… aber du kannst es nicht allen unterstellen. Und es kommt auch immer darauf an, wie Kritik geäußert wird. Kritik ist auch nur eine subjektive Aussage. Bei Texten geht nicht nur um die Grammatik, sondern auch um die Aussage, den Schreibfluss etc. Ich persönlich kritisiere Leute ungern öffentlich…heist aber nicht das jeder das so sieht. Was lernst du aus Schreibwettbewerben, wenn du kein Feedback zu deinem Text bekommst? Ich kann für mich keinen nutzen oder Ansporn darin finden. Bleibt jedem selbst überlassen

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So ist es ja auch…

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Leider bedeutet Publikumsbewertung häufig Bubble-Liken. Wer gut vernetzt ist, bringt das Klatsch-Publikum gleich mit. Von diesem Geschäftsmodell lebt bspw. story.one (und vermutlich auch andere).

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Siehe die gehypten Bücher über Booktook etc

Das stimmt natürlich. Ich unterstelle es auch nicht allen. Doch bin ich auch per PN darauf hingewiesen worden, bitte doch keine Geschichten zu verreißen sondern die Füße still zu halten, wenn mir eine Geschichte nicht gefällt, weil negative Kritik in einem Wettbewerb unfair wäre.
Hinzu kommt, dass im Seitenwind selbst auch Post in der Richtung zu finden waren: Also ich schreibe nur positive oder keine Bewertung.

Ich unterstelle es ohnehin nicht allen, da ich ja selbst auch sowohl negativ als auch positiv bewerte. Nur manche machen das eben laut eigener Aussage genau nicht.
Oder sie sagen, Rechtschreibfehler / Grammatikfehler bewerte ich nicht, weil nur der Inhalt der Geschichte zählt. Aber ich meine, gerade in einem Wettbewerb sollte alles in die Bewertung eines Textes einfließen.

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Ich sagte ja, es zählt alles…

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Ein drittes Mal: ich vergleiche die Siegertexte mit meinem eigenen und versuche herauszufinden, warum deren Texte angekommen sind und meiner nicht.
Allein durch die Analyse der Fremdtexte lernt man.

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Manche sehen das aber anders.

Wenn es für dich gut ist, ist es doch in Ordnung.

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Und genau deshalb finde ich Publikum plus Jury gut.