Vielleicht ist es auch nur eine schlechte Englisch-Rückübersetzung von „True novel“, was man wohl eher als „echter Roman“ im Sinne von „guter“ oder „gelungener“ übersetzen sollte.
Genau. Fussschritte auf dem Tanzboden erinnern mich, Kleinkind, an dich. Tränentropfen in den Augen! Das nächste mal bin ich echt.
@Suse diesmal hier rein - das ist jetzt die aktuelle Ausschreibung für nächstes Jahr.
Darf ich denn hier mal ganz neugierig nachfragen, ob jemand aus dem Forum in der BoD-Wettbewerbsanthologie „Magic Between the Pages“ dabei sein wird? Vorgeblich sollte die Benachrichtigung der Gewinner bis gestern erfolgt sein. Ich habe jedenfalls nichts erhalten und auch nicht wirklich damit gerechnet bei so vielen Teilnehmern. Aber leider hält sich BoD noch bedeckt mit der Bekanntmachung, und man könnte fast glauben, die haben nur drei Mitarbeiter. Emailantworten gibt es keine, und egal zu welcher Jahreszeit heißt es nur „so viel zu tun“ – ich frage mich, wie man mit einer solchen ‚Leistung‘ so groß hat werden können. ![]()
Ich hab jedenfalls auch nichts gehört.
Ich habe ger nicht erst mitgemacht.
Wenn ich eine Benachrichtung bekommen sollte, dann ist Isabella dran schuld, die hat die Gegenwart ge-rolleiflex-dingst.
Ich habe, wie erwartet, auch nichts gehört. Deshalb habe ich „Aussichten“ beim Seitenschlüpper eingestellt.
Von einem Forenmitglied weiß ich, dass es im letzten Jahr auch keine Absagen gab.
Vor ca. 5 oder 6 Wochen habe ich das Cover vom magic between the pages bei Insta gesehen und da standen schon drei Autorennamen auf dem Cover…![]()
Ein Schelm, der Böses dabei denkt…
Ich hatte nur mitgemacht, weil ich eine spontane Idee hatte… Ansonsten werde ich meine knappe Zeit in Zukunft für eigene Projekte aufwenden und hier natürlich.
Die drei Autoren/Autorinnen standen schon bei der Ausschreibung fest. Sie sind sozusagen die „Zugpferde“, so wurde das auch die beiden Jahre zuvor schon gehandhabt. Absagen werden nie geschrieben — bei 500 Teilnehmern verständlich. Nur die Gewinner wurden benachrichtigt und ich dachte, jemand von uns wäre vllt. dabei.
Meine Geschichte hatte ich schon so geschrieben, dass ich sie in andere integrieren kann. ![]()
Ah, verstehe.
Man hat ja auch eine Eingangsmail bekommen. Technisch sollte es möglich sein, abzusagen. Aber egal. Nicht so wichtig.
Es wäre deutlich respektvoller, eine kurze Absage per Mail zu schicken. Man erwartet ja nicht unbedingt eine persönliche Anrede und eine Begründung der Ablehnung. Von daher wäre es eine einzige Sammel-Mail an alle Teilnehmer, bei der man nur die Gewinner aus der Liste streicht.
10 Minuten Aufwand für den Respekt an 500 Menschen.
Das sehe ich auch so. Vorallem, ich denke jetzt mal kaufmännisch, tendenziell fast jeder Teilnehmer ist auch ein potentieller Kunde. Nicht jeder kann gewinnen. Ist klar. Aber Respekt sollte es schon geben.
Ich gehe jetzt duschen und Schwamm drüber. ![]()
Seltsamerweise zieht mich rein gar nichts zu Schreibwettbewerben. Komisch … aber ich konzentriere mich lieber auf meine eigenen Dinge und schreibe Geschichten, wenn ich Spaß daran habe.
Dem stimme ich zu 100% zu. Das Gleiche gilt für Verlagsabsagen, wo man Autoren ein halbes oder gar ein ganzes Jahr in der Schwebe hält, obwohl das Manuskript längst im Papierkorb gelandet ist. Technisch kein Problem, aber höfliche Business-Etikette sucht man heute leider oft vergeblich.
Ich schreibe natürlich primär für mich selbst. Öffentliches Schreiben geht darüber hinaus, weshalb Wettbewerbe durchaus den Reiz haben, sich einem bestimmten Thema, dem man sich selbst vielleicht nie gestellt hätte, auf individuelle Weise zu nähern. Sich in einen Wettstreit mit anderen Schreibern zu begeben, ist ein menschlicher, zusätzlicher Gewinn. Ich lese, wie Mitmenschen aus dem selben Thema gänzlich andere Ergebnisse erzielen. Ich spiegele mich. Sich ‚messen‘ ist auch eine Art, von einander zu lernen.
Und du hast doch auch gerne beim Seitenwind mitgemacht, oder?
„Wettstrittiger“ ging es doch kaum noch! Denn auch eine Herzchenjagd ist auch nichts anderes als ein Wettbewerb.
Ja…aber der Seitenwind macht Spaß, weil es sichtbar ist. Es hat so eine Gruppendynamik. Ein reiner Schreibwettbewerb hat das nicht.
…und man bekommt sofort ein Feedback. Das hat mir gut gefallen. Seitenwind sozusagen. ![]()
Der Seitenwind war auch ein Wettbewerb …
Ich mag Wettbewerbe, denn sie machen mir Spaß. Ich finde es interessant, mir Gedanken zu einem vorgegeben Thema zu machen und freue mich dann umso mehr, wenn ich etwas Sinnvolles und in meinen Augen Gutes zusammenbekommen habe. Wenn es dann auch noch einer Jury gefällt und möglicherweise noch Lesern, freue ich mich noch mehr.
Außerdem kann man so gut Erfahrungen sammeln.
Wettbewerbe, bei denen sowohl eine Jury als auch ein Publikum bewerten, sind doppelt interessant.
Ein gutes Beispiel (allerdings ging es um Fotos) war in diesem Jahr der Crime-Club-Wettbewerb. Vom Publikum habe ich nur 2 Stimmen bekommen. Die Meinung der Jury hat mir einen 8. Platz beschert.
Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Fällt mir zu einem Thema nichts ein, versuche ich es so lange, bis mir entweder etwas einfällt oder ich reiche eben nichts ein. Aber allein über die gestellte Aufgabe nachzudenken, ist schon wertvoll und bringt mitunter Ideen für eigene Projekte.
Mir gefällt das sehr. Daher grase ich regelmäßig das Internet nach Wettbewerben ab.
Bei Verlagsabsagen sehe ich das noch ein wenig anders, weil man ja schließlich nicht aufgefordert worden ist, etwas zu schicken. Bei einem Wettbewerb schon.
Wenn man regelmäßig teilnimmt, lernt man auch mitunter andere Autoren kennen, die mitgemacht haben. Dann kann man prima seine Texte austauschen und darüber reden. Außerdem werden die Siegertexte ja veröffentlicht. Die kann man mit dem eigenen Text vergleichen und versuchen herauszufinden, was am eigenen Text nicht gefallen hat. Ich finde das sehr wertvoll.
Außerdem kann man mit einem Sieg in einem Wettbewerb super Werbung machen. Ist doch toll.
Siege und Platzierungen werden oft über Social Media millionenfach geteilt. Kostenloses Marketing. Was will man mehr?
Es gab immer wieder Leute, die kein Feedback bekommen haben, weil es einfach zu viele Texte waren, um alle zu lesen. Hinzu kommt, dass es jede Menge positive Kritik gab, „nur“ um niemanden zu enttäuschen. Ich habe zum Beispiel mehr als einmal per PN eins auf den Deckel bekommen, weil ich eine Geschichte schlecht bewertet habe, da beispielsweise viel zu viele Fehler drin waren oder sie am Thema vorbeiging.
Dann gab es solche Leute, die nur positives Feedback gegeben haben. Geschichten, die diese Bewerter für schlecht hielten, haben sie nicht negativ sondern stattdessen gar nicht bewertet, um niemanden zu verletzen. Solche Bewertungen haben keinerlei Mehrwert.
Das Verlagsgeschäft an sich, ist vom Konzept her eine einzige Aufforderung. Dass ihr inzwischen so viele Schreiber nachkommen, ist zum Problem geworden.