Leseprobe, Das süße Geheimnis

Ich auch!

Das kommt mir ein bisschen vor, wie nach dem Mauerfall in Berlin.
Zahlreiche coole und liebe Leute haben sich ziemlich schnell vom Acker gemacht; mit der Begründung, hier wäre bald alles unerträglich. Ich habe damals geantwortet: „Ja, wenn du jetzt auch noch gehst …“

Jeder kann dazu beitragen, dass es hier nett zugeht, hilfreich, erhellend, witzig, lehrreich usw. :hatching_chick:

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Das ist ein Lernprozess lieber @Schreibfuchs.
Ich habe an Kursen teilgenommen in denen das gelehrt wird. Heißt leider nicht, dass ich jetzt alles richtig mache, aber ich bemühe mich.

Vielleicht ist das hier eine Gelegenheit, die inspiriert, sich mit dem Thema, konstruktive Kritik eingehender zu beschäftigen .?.

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Der Grat zwischen konstruktiver Kritik und weichgespülter ist eigentlich ein breiter Weg. Nur hier wird der Kritik, die ohne ein vorangegangenes Bravo und wie toll doch alles ist, unterstellt, sie sei verletzend. Das ist sie nicht, das will sie nicht. »Sie ist, was sie ist«, sagte die Kritik. Nur hier nicht.

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Ich denke, es gibt einen schärferen Grat. Den zwischen oberlehrerhafter, kleinmachender Kritik und der aufbauenden, wirklich konstruktiven. Beides unterscheidet sich oft nur in der Tonalität oder einem winzigen unbedachten Nebensatz. Wir kochen hier alle nur mit Wasser und wissen, dass das ultimativ gute Buch ein Märchen ist.

Was aufbauende Kritik ist, sollten schon Eltern wissen. Sie könnten (immer ans Alter angepasst natürlich) das Gekritzel ihres Kindes unangemessen bis über den grünen Klee loben, zur Belohnung ein teures Atelier einrichten und überall angeben, gerade einen van Gogh großzuziehen (nicht hilfreich, wenn es nicht van Gogh ist) oder könnten das Bild mit Ignoranz strafen oder von oben herab bemeckern (die traurigste Option) oder könnten es fein abgestuft ehrlich loben und die Kritik en detail begründen, um es zu motivieren, es anzustacheln das Beste aus sich selbst herauszuholen. Ähnliches gilt für Pädagogen an der Schule.
Meine Zeit jenseits der Grundschule war nahezu durchgehend geprägt vom Erleben, was ich alles nicht kann und nie können werde. Unter irgendeiner dieser Schulbänke liegt mein Selbstvertrauen, meine Selbstachtung, mein Selbstbewusstsein – mein Selbst eben, eingetrocknet wie eine Rosine. Mag durchaus sein, dass meine Lehrer recht hatten. Aber ein halbes Jahrhundert brauchte ich, um den Mut zum öffentlichen Schreiben aufzubringen, und vielleicht geht es anderen hier ganz ähnlich. Wir kennen einander nicht wirklich. Vielleicht haben sie eine andere Geschichte, einen anderen Motor, der sie antreibt! Wir sollten hier Benzin für einander auftreiben, aber keine Reifen zerstechen, denn hier ist Forum – nicht Schule.

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Mich würde interessieren, ob es noch neue Aspekte in Bezug auf den Text von Heidi gibt oder ob es nur noch um die Kritik von Kritiken geht. Das ist ein anderes Thema und wurde in unserer Community schon breit diskutiert.
Wer sich weiter zu dem hochinteressanten Kritikthema austauschen möchte, sollte das vielleicht in einem eigenen (vorhandenen oder neuen) Kritikthread machen.

Hier geht es doch um den Anfang von Heidis Geschichte.

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Liebe Heather,
das hast du sehr offen und schön geschrieben.
Ich erlaube mir, es mit der Quintessenz deiner Aussage zu versuchen:

Die Motivation ist das Ziel konstruktiver Kritik.

Wenn es für euch alle okay ist, dann würde ich das gerne als ein schönes ENDE für die Diskussion zu angemessener Kritik an dieser Stelle betrachten. Zumal es dafür einen eigenen Thread gibt.
https://community.papyrus.de/t/die-sache-mit-der-kritik-mal-wieder

Noch kurz in eigener Sache: Eure Beiträge waren AUSNAHMSLOS ALLE spitze, wofür ich mich nochmals herzlich bedanke!

Liebe Grüße, Heidi

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Sorry, du hast ganz recht.

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Es gibt im Netz (einige wenige) Arbeitsforen und es gibt (viel mehr) Streichelforen. In ersteren wird hart an Texten gearbeitet und schonungslos kommentiert. Das verträgt nicht jeder Autor.
In zweiteren, vorzugsweise SP-Foren, wird primär gestreichelt. Ich nenne sie die literarischen Plauderstübchen. Dort haben sich alle lieb und sind nett zueinander. Das ist das Wichtigste.
Kommentiert wird eher schonend, ich nenne es oberflächlich, à la: Das ist sehr spannend, das hat mir gut gefallen, tolle Story u.s.w.
Mag jeder entscheiden, wo er sich wohl fühlt.
LG

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Oh, da habe ich ja einige spannende Themen verpasst. Das hier wäre „mein“ Thema gewesen. :bat:
Bin aktuell etwas angeschlagen, aber bald sicher wieder mehr hier. Tolles Projekt!
Liebe Grüße,
M.

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Wir haben dich schon vermisst :wink:

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Hallo,
bin die Heidi und erst seit einer Woche hier. Daher sind wir uns virtuell noch nicht begegnet.
Aber ich habe gelesen, dass der Michel hier schon schmerzlichst vermisst wurde. Dann sieh zu, dass du schnell wieder ganz fit wirst und bis bald.
Liebe Grüße, Heidi

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Servus,
Respekt, deine Textprobe zählt mit Abstand zu den hochwertigsten, die ich hier je gelesen habe - Gilt im übrigen auch für deine Beiträge hier.
Dass es sich dabei um einen Rohentwurf handelt, glaub ich dir jetzt nicht ganz - mit KI geschrieben?
Egal, jedenfalls auch mein Genre. Bei Interesse können wir uns gerne per PN weiter austauschen. Aus Gründen habe ich mich entschlossen, in diesem Forum nicht mehr öffentlich zu schreiben.

Hallo,
Respekt zurück - für deinen Namen. Gehe mal davon aus, eine Anspielung auf Karl Valentin, den ich als gebürtige Münchnerin sehr verehre.

Dies wiederum nehm ich dir nicht ab, hier treiben andere Hochkaräter ihr Unwesen :wink:
Es handelt sich in der Tat um eine Erstfassung, wobei ich dabei um entsprechende Sorgfalt bemüht war. Für mich zählt schon bei diesem Schritt, Qualität mehr als Quantität.

In dieser Frage schwingt eine böse Unterstellung mit, die du bitte unverzüglich zurücknehmen wirst! In diesem Punkt bin ich selbstbewusst genug, zu behaupten, dass ich ohne KI besser schreibe als mit.

Ich kommuniziere wirklich mit etlichen Leuten aus dieser Community per PN. Im jeweiligen Einzelfall berechtigt. Einen Austausch zu deinem Anliegen sehe ich eher im allgemeinen Interesse einer Autorenplattform.
Deine Gründe, welche auch immer das sind, werden mich nicht per se zu einer Antwort veranlassen. Also lass es lieber bleiben.
Liebe Grüße, Heidi

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Dann betrachte ich deinen Beitrag jetzt als nicht-öffentlich.

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@Koebes , kannst du gerne betrachten, so wie es dir beliebt :rofl:

@Heidi86 war nur eine harmlose Frage, wenn du in diese eine Unterstellung hineininterpretierst, dann ist das dein Problem.

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KI ist – besonders hier im Forum – ein zweischneidiges Schwert. Vielleicht hat jemand versucht, ein Kompliment zu machen. Daher die missverständliche Frage. Man weiß ja nicht, ob man auf einen Freund oder Feind der KI trifft. Die meisten Autoren wären tödlich beleidigt, wenn man sie fragte, ob der Text, den die geschrieben haben, von einer KI stammt.

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Oh mei, gönn dir dir doch heute einfach noch einen schönen bunten Faschingskrapfen und alles wird gut!

Und wenn du ganz lieb sein willst, dann bleibst du bei diesem Entschluss!

ist jetzt auch nicht nötig …
Ich finde es bedauerlich, dass Carlo-Valentino sich zurückziehen will, zumal er hier viel künftige Erfahrung beisteuern könnte (Verlagsveröffentlichung, Verhandlungen über Filmrechte - wer erreicht das schon?) und das Thema Schreiben aus sehr professioneller Warte betrachtet - damit eckt man hier tatsächlich leicht mal an (siehe auch @Manuela_K in einem Nachbarthread Lest ihr vor dem Kauf Leseproben? - #43 von Manuela_K)

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Faschingskrapfen und Schokolade lösen keine Probleme, aber das tut der Apfel ja auch nicht! :wink: :joy:

Gehen wir alle einen Schritt zurück und sagen STOP, heute ist noch Fasching, ernst wird es erst ab morgen. :wink: :joy: :joy:

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waaaaaaaaas?? Dann wäre meine Strategie ja völlig verkehrt??! :cold_face:

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