Leseprobe, Das süße Geheimnis

Servus Christian,

„Jo eh“ oder heißt es „eh kloa“ :wink:
aber ich freu mich auch über eine Sprachwissenschaftliche Expertise. Sollte uns Schreibenden ja nicht schaden.
Die bunte Mischung und Hilfsbereitschaft aller User macht es zum Privileg, hier dabei sein zu dürfen.

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Liebe Heidi,

erst einmal ein herzliches Willkommen auch von meiner Seite aus!

Auf die Beiträge zur Interpunktion etc. gehe ich nicht weiter ein, hier wurde schon genug gesagt.
Ansonsten lasse ich meine Entwürfe durch Papyrus laufen, und da wird eine Menge an Fehlern herausgefischt. Den Rest erledigt meine grandiose Korrektorin, die mich bzgl. Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion, etc. immer wieder ins Staunen versetzt.

Ad 1): Soll man einen Prolog voranstellen? Von meiner Seite aus gibt es da ein glasklares Jein. Es hängt wirklich davon ab, ob die Informationen, die man im Prolog erhält, für den späteren Verlauf essenziell sind. Es sollte beim Leser vor allem ein großes Fragezeichen zurückbleiben, das Spannung erzeugt. In Deinen Prolog könntest Du solche Elemente noch einbauen.

Ad 2): Das Rotlichtmilieu ist ein spannendes Ermittlungsumfeld für Deine Kommissarin, deren Namen „Sturm“ übrigens gut gewählt ist.
Die meisten von uns hier kennen das Ambiente des Rotlichtmilieus wahrscheinlich nur vom Hörensagen – ausgenommen Du und KaePie durch eure Recherchen – und lesen solche Passagen mit hochroten Ohren. Etwas mehr Details wären daher zur Erzeugung von Spannung im Prolog hilfreich gewesen. Eine Trigger-Warnung braucht es hier definitiv nicht, auch wenn es später etwas mehr spicy zugehen sollte.
Du schreibst einen Krimi, deshalb muss hier auch nicht jedes Detail offengelegt werden. Ein Freund von Trigger-Warnungen bin ich eh nicht. Wenn mir etwas zu viel wird, wie Gewaltdarstellungen oder Sexszenen breche ich einfach ab. Ich bin erwachsen und kann das selbst entscheiden.

Wenn Du allerdings eine Triggerwarnung als Marketinginstrument einsetzen möchtest, nach dem Motto „Leute, jetzt wird es aber richtig übel!“ dann kann man das machen. Dann sollte aber das Versprechen, das über die Triggerwarnung gegeben wird, auch eingelöst werden.

Ad 3) Herrlich! Das nenne ich mal wirklich gut recherchiert, und dein Investment lohnt sich bestimmt! Ich habe in anderen Thrillern/Krimis wohlwollend bemerkt, wenn der Autor Informationen aus erster Hand erhalten hat. Ich bin gespannt!
Ich selbst liebe beim Schreiben auch die Recherche „vor Ort“, weil es unterhaltsam und informativ ist. (Irgendwann wird das Finanzamt hoffentlich auch meine Reisen als steuerlichen Abzug anerkennen.)

Ad 4) Das erste Kapitel finde ich ausgesprochen gut, vor allem, was das „Päckchen“ von Moni Sturm anbetrifft. Mich hat es gleich gewürgt, weil es so banal und alltäglich ist (ermordeter Taxifahrer), aber auch deshalb so gut nachvollziehbar ist. Hier in Berlin schaffen es solche Verbrechen gerade noch in den Lokalteil. Durch den Mord wird auch die Berufswahl von Moni klarer.

Was stilistische Gesichtspunkte anbetrifft würde ich mich einigen Kommentaren hier anschließen und kürzere Sätze mit etwas weniger Detailbeschreibungen empfehlen. Frage Dich bei Adjektiven/Adverbien, ob sie absolut notwendig sein. Schreibe solche Sätze mal mit und mal ohne diese zusätzlichen Details und du wirst sehen, was besser klingt.

Ansonsten sind die ersten acht Seiten ein schöner Auftakt, der Lust auf mehr macht! Ich freue mich auf alle Fälle auf eine spannende Fortsetzung mit Abtauchen in menschliche Abgründe!

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Bist du ja auch. :wink: :wink:

Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass jeder so schreiben soll, wie er mag, kann oder will. Doch, und das ist das Entscheidende, wir schreiben ja für Leser. Für sie schreiben wir, von Ausnahmen abgesehen.
Und wie @Klonschaf schon geschrieben hat. Wolf Schneider würde rotieren. Und wenn man aus Wolf Schneiders Büchern eines mitnehmen kann, dann das: Einer muss sich plagen der Leser oder der Schreiber. Wenn wir den Leser nicht bei der Stange halten können, dann haben wir etwas falsch gemacht. Darum müssen wir es dem Leser so leicht wie möglich machen. Er darf unser Buch nicht mehr aus der Hand geben. Wir müssen ihn fesseln, ihn mit unserer Geschichte begeistern, nicht irritieren.

Das ist nur ein Beispiel aus der Leseprobe; da diese jedoch noch nicht überarbeitet ist, könnte die Kritik hier möglicherweise obsolet sein. :wink:

Wie durch einen hochprozentigen Cocktail aus Angst und Neugier, der seine Wirkung zur vollen Entfaltung brachte, als …

Der Satz ist unvollständig und es wird ein Vergleichsbild mit dem Satzbeginn »Wie durch… « geschaffen, aber nicht zu Ende geführt.

Man könnte stattdessen schreiben:

Sofort vernahm er das Kribbeln in seiner Magengegend, als hätte ihm ein hochprozentiger Cocktail aus Angst und Neugier die Kehle hinabgebrannt. Das nahende Klackern hoher Absätze kündigte an, dass sie ihn gleich in Empfang nehmen würde.

Und der Leser bleibt in der Geschichte! Warum? Weil wir den Leser nicht irritieren. Denn wir sind Schriftsteller und wir wissen worauf es ankommt. :wink:

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Ich bin in (fast) allem, was du sagst bei dir @Schreibfuchs . Du hast recht. Meine Reaktion war überschiessend und falls ich jemand zu harsch angegangen bin, tut mir das leid.
Was mir auffällt (und aufstösst) ist, dass in letzter Zeit der Ton hier zunehmend rauer wird (auch meiner, ja), und das gefällt mir nicht. Wir sind hier bislang immer respektvoll und wertschätzend miteinander umgegangen und konnten uns trotzdem ehrlich und treffend kritisieren, ohne übergriffig zu werden oder einander zu verletzen. Irgendwie habe ich das Gefühl, als würde das in der dichten Nebeldecke dieses Winters verloren gegangen sein. Und ich bin anscheinend nicht der einzige, dems so geht. (@Silberliebe, ich vermisse dich, @michel, wo bistn du, ey?!)
Also, @Klonschaf, sorry. Vielleicht gehts nächstes Mal etwas weniger zynisch. Bei mir natürlich, klar.

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Guten Morgen,
ja, selbst die Geheimnisse eines guten Schreibstils durchschaut zu haben (mir gerade ein Buch mit sieben Siegeln), in strittigen grammatikalischen Fällen eine korrekte Entscheidung zu treffen und plausibel darstellen zu können, ist eine beneidenswerte Gabe. Diese angemessen in einer Kritik abzubilden, ist eine Kunst … zu lernen mit Zynismus umzugehen? In diesem Fall meine Aufgabe - ich war es, die um Kritik gebeten hat.
Bezüglich Respekt und Wertschätzung bin ich voll bei dir.
Klar hatte ich daran zu knabbern, das mein Text von jemandem als abschreckend empfunden wurde… aber dass sich dieser Jemand mit meinem Text auseinandergesetzt hat, mich auf Fehler hingewiesen hat … das ist doch auch eine Art erwiesener Wertschätzung - dafür bin ich dankbar wie euch allen!!! Und schon hat die Sache eine ganz andere Energie!
In diesem Sinne einen wunderschönen und erfolgreichen Tag!
Liebe Grüße, Heidi

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Liebe alle,

Heidi war mutig und hat ihren (vorläufigen) Text hier eingestellt und um Kritik gebeten. Die hat sie in unterschiedlicher From erhalten – und das ist auch gut so, selbst wenn der Ton vielleicht in dem einen oder anderen Fall etwas harscher war. So what?

Für mich bedeutet (konstruktive) Kritik auch immer die Möglichkeit, meine Texte zu verbessern, selbst wenn manche Kommentare erst einmal weh tun. Das ist ein bisschen wie beim Training für den Marathon: die ersten langen Läufe tun weh, nachher genießt man sie.

Ich gönne mir den Luxus eines professionellen Lektorats und Korrektorats für meine Manuskripte, wobei insbesondere die Lektorin unerbittlich auf jeden Fehler, jede Unstimmigkeit und alle stilistische Verirrungen hinweist. Innerlich motzend und jaulend überlege ich, ob ich mir das „Vergnügen“ eines Lektorats weiter antun soll, entscheide mich aber dann grummelnd für eine Fortsetzung. Das Ergebnis ist ein besserer Text und ein zufriedener Autor und vor allem: zufriedene Leser! Da bin ich zu hundert Prozent bei @Schreibfuchs Einer muss sich plagen – der Leser oder der Schreiber**.**

Ansonsten gilt nach jeder Kritik eine Empfehlung, die ich jemand anderem schon hier im Forum gegeben habe und die ich selbst beherzige:

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiterschreiben.“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen weiterhin respektvollen Umgang, tolle Texte und ganz viel Spaß!

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Ich würde beim Thema Romananfänge noch einen Gedanken einstreuen, der mir schon häufiger bei ähnlichen Themen kam: Ich bezweifle, dass die Kritik am Einstieg wirklich effizient ist, wenn der Roman als Ganzes noch nicht geschrieben ist. Gerade wenn die Frage gestellt wird: "Ziel ist es den Leser zu catchen. Ist mir das gelungen? "
Das ist kein Angriff auf die Kritiker, denn nach Kritik wurde ja gefragt und die ist immer potentiell lehr- und hilfreich. Es sind sehr gute Rückmeldungen u. a. zu Stilfragen dabei finde ich. Und natürlich hat es eine unbestreitbare Logik, den Anfang auch als erstes zu präsentieren.
Allerdings ist grade der Romananfang einer der am häufigsten überarbeiteten Teile eines Romans und wird m. E. erst am Schluss in seiner endgültigen Fassung geschrieben. Da viel Energie reinzustecken, viel zu überarbeiten oder (am schlimmsten) wegen der Rückmeldungen zu zweifeln oder Schwung zu verlieren, bevor die Geschichte als Ganzes steht, behindert meines Erachtens den Fortschritt.
Mein Rat wäre (aus eigener leidvoller Erfahrung mit mindestens einem halben dutzend unterschiedlichen Anfängen bei meinem ersten Roman): Kümmere dich erst darum, dass du eine fesselnde Geschichte hast und dann überarbeite den Einstieg, der Leserinnen und Leser auch in diese Geschichte reinzieht. Hol dir dann erst die Rückmeldungen zum Anfang, weil sie sich dann auch auf einen Einstieg beziehen werden, der auch voll zu deiner Geschichte, der Stimmung und dem Stil deiner Geschichte passt.
Ein begeisternder Anfang ohne fertige Geschichte ist ansonsten ein bisschen wie ein Köder, der ohne Angel im See treibt.

PS: Und um die Eingangsfrage zu beantworten: Ich fand den Einstieg für eine Erstfassung gelungen :wink:

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Hallo Heidi 86!
Leider ist mir der Anfang deiner Leseprobe sprachlich zu wackelig, um den ganzen Text zu lesen. Sorry!

Sofort vernahm er das Kribbeln in seiner Magengegend. Wie
durch einen hochprozentigen Cocktail aus Angst und Neugierde,
der seine Wirkung zur vollen Entfaltung brachte, als das
> nahende Klackern hoher Absätze ankündigte, dass sie ihn gleich
in Empfang nahm.

Etwas vernehmen heißt, etwas zu hören, nicht zu spüren. Dazu das substantivierte Verb „Kribbeln“. Warum nicht das Verb ein Verb sein lassen: … sofort kribbelte es in seiner Magengegend.
Auch im nächsten, mAn überlangen Satz substantivierst du erneut: … das nahende Klackern. Und dazu mit „nahm“ ein Zeitfehler: … in Empfang nehmen würde.

LG, Manuela :slight_smile:

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Liebe Community,
vorweg: Herzlichen DANK nochmal an ALLE für Eure Kritik, Ratschläge, Tipps, Zuspruch und die Arbeit, die Ihr Euch gemacht habt!!! JEDE einzelne Zeile ist für mich Gold wert!
Vergangenes Wochenende habe ich mich hier angemeldet. In der Vorstellungsrunde gab es die berechtigten Fragen u.a. was und wie schreibst du …
Ich habe versprochen, hier was reinzustellen, damit sich jeder, den es interessiert, ein Bild davon machen kann, zugleich Fragen gestellt und um Kritik GEBETEN!
Zum Status meines Textes und meiner Vorgehensweise:
Der Plot steht zu 100% - Ich verfasse derzeit die Rohfassung, Stand: 200 NS - Ziel: ca. 350 NS. Daraus stammen Prolog und die erste Szene aus dem ersten Kapitel …
Ist die Rohfassung fertig, mache ich mich an die Überarbeitung. Dazu werde ich mich an die Strukturen halten, wie sie Andreas E. hier einmal vorgestellt hat halten und Euer Feedback definitiv einfließen lassen. Mein Krimi wird vor Veröffentlichung (wo am Ende auch immer) definitiv ein professionelles Lektorat/Korrektorat erhalten.
Was ich aber jetzt schon von Euch lernen durfte:

  1. Ich komme aus der Drehbuch-Ecke und bin dem Irrglauben aufgesessen, alles was beim Film Kamera und Ton einfängt, beim Roman in Worten abbilden zu müssen …
  2. An meiner Neigung zu Schachtelsätzen und Maniriertheit muss ich arbeiten.
  3. Bezüglich des fraglichen Kommas, hier meine entscheidende Erkenntnis: Bauchgefühl siegt! (Siehe die Posts von @Yoro und @KaePie)
    UND, vielleicht die wichtigste: KI hat auch nicht immer recht :wink: siehe Post von @KaePie
    Warum ich dieses Experiment überhaupt wage - wurde seitens einer Agentur (macht Film & Buch) darum gebeten. Die Vorgaben waren:
    Weibliche Protagonistin - Frauenpower - mehrbandfähig - Krimi mit realitätsnaher Darstellung der Polizeiarbeit …
    Dachte, das krieg ich ihn, habe meinen geplanten Erstling (anderes Genre) zurückgestellt und mich ans Werk gemacht. UND ich ziehe das Ding (neben Praxistätigkeit, Psychologin und Psychotherapeutin - kann also durchaus auch mit harscher Kritik umgehen) durch!!!
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Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu. Vorweg: Mangelnde oder fehlerhafte Satzzeichen stören mich in der Rohfassung nicht. Ich finde den Text gelungen. Bezüglich der Wackelsätze schließe ich mich an…ist aber kein Problem, an diesen zu feilen. Insgesamt finde ich, zeigst du ein schriftstellerisches Talent. Wenn das wirklich dein erster Roman ist: Chapeau…Da habe ich – mich selbst eingenommen- – schon ganz andere Texte gesehen. Wenn das die Grundlage für dich ist, um dich zu verbessern, gratuliere ich dir zu deinem Talent. Liebe Grüße Tanja

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Hallo liebste Metal Frontfrau🤟

nicht ganz die ersten Gehversuche. Ich hab noch eine halbe RomCom-Rohfassung auf der Festplatte (vor dem Krimi begonnen) in der Warteschleife. Ein just for fun Projekt.
Ansonsten danke für deine wohlwollenden Worte - tut auch mal gut.

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Bei der Aussage, bin ich jetzt nicht nur fast, sondern ganz bei dir. :ok_hand:

Ich kann deine Sichtweise in vollem Umfang nachvollziehen und finde, dass sie in diesem Zusammenhang besonders zutreffend ist. Die vielen unterschiedlich formulierten Kommentare zu der Leseprobe zeigen uns, leider wieder einmal, wie rasch sich der »Ton« in den Kommentaren ändern kann. Es wird deutlich, dass die Atmosphäre in Diskussionen sehr schnell kippen kann, was immer wieder zu beobachten ist.

Ich verwehre mich gegen Beschreibungen, wie »Kritik ist hart«, oder »Kritik muss wehtun«, usw. Solche Formulierungen halte ich für irreführend und sie werden dem eigentlichen Sinn von Kritik nicht gerecht.
Semantisch betrachtet (also von der Bedeutung her) ist Kritik nichts anderes, als ein Soll/Ist-Vergleich mit sachlich, wertender Begründung.

Deshalb ist es mir schleierhaft, wieso es immer wieder gelingt, Kritik als negativ darzustellen. Kritik ist nicht gleichzusetzen mit Tadel, Rüge oder gar Vorwurf. Vielmehr sollte sie als konstruktives Instrument verstanden werden, das zur Weiterentwicklung beiträgt.

Gerade uns als Schriftsteller müsste es doch ein leichtes sein, Kritik so zu formulieren, dass sie konstruktiv aufgefasst werden kann. Schließlich verfügen wir über die Fähigkeit, mit Worten präzise umzugehen und unsere Gedanken klar auszudrücken. Es liegt in unserer Verantwortung, Kritik so zu gestalten, dass sie nicht verletzend wirkt, sondern vielmehr als Anstoß zur Verbesserung dient.

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Als Romanautor aus der Drehbuchecke zu kommen, finde ich gut. Besonders betreffend Dialoggestaltung, szenischer Präsentation und Atmosphäre ist dieser Hintergrund sicher hilfreich.
Dazu ein Lesetipp für alle, die sich für Dialogtechnik interessieren: Oliver Schütte - Schau mir in die Augen, Kleines

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Dafür habe ich vier Bände in der Schublade. :smiley:

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Hallo Klonschaf,
woran scheitert es? Vermutlich nicht an einem Komma … :wink:
Bin da normal nicht kleinlich, habe erst kürzlich einem Mitstreiter von hier einen Tipp gegeben … soviel ich weiß, hat er schon bei der Agentur angerufen und die Unterlagen sind unterwegs. Drücken wir ihm die Daumen …
Aber in diesem Fall, du verstehst … ist halt auch mein Genre.

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Hallo Manuela,
Dialog, ja unbedingt hilfreich! Den Schütte hab ich übrigens auch. Kann mich deiner Empfehlung nur anschließen!
Szene/Atmosphäre, sehr sehr bedingt. Im Drehbuch oft nur innen/aussen, Tag/Nacht, evtl. noch Kamera, Licht, Ton … und zwei drei differente Wörter zur Atmosphäre. Die Regie hat da meist sehr eigene Vorstellungen.
Oft hast du auch Staffeln, wo für jede Folge jemand anderes das Drehbuch geschrieben hat. Manchmal auch Schauspieler (z.B. Marcus Mittermeier für München Mord, besetzt da auch eine Hauptrolle) da wird es dann richtig eng für die eigene Kreativität.

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Hallo Heidi!

Ich hab ein paar Jahre beim ORF in der TV-Produktion als Aufnahmeleiterin am Set gearbeitet (1990 - 93) und von daher etliche Drehbücher, (Eurocops, Tatort), gelesen. Manche waren so genau, dass man sogar wusste, wer wann und wo zu husten hatte. Aber wie du schreibst, macht die Regie beim Dreh manchmal daraus, was sie will. Was nicht immer von Vorteil für das Endprodukt ist. :wink:

LG :slight_smile:

Ja, das ist so. Als junges Mädchen habe ich immer von einer Schauspielerin die Drehbücher zur Lindenstraße bekommen. Da waren Drehbücher noch wirkliche Drehbücher…
ORF? Kommst du auch aus Österreich?

Hab’s grad auf deinem Profil gesehen, WIEN - wie schön - aus Christians Ecke!