aber ob das Opfer eines Mörders, falls es überlebt, sich in ihn verlieben wird, wage ich zu bezweifeln.
Sicher. Aber immer nur Leute umbringen, das ist doch langweilig. Lass sie uns zur Abwechslung mal ein bisschen foltern …
Vermutlich hast du die angloamerikanische „billion“ nicht als deutsche Milliarde gelesen ![]()
Das kommt bei Dean Koontz auch vor und bei Andreas Gruber und bei Tess Gerritsen und bei … inklusive Verstümmelungen.
Daher glaube ich immer noch, dass die Art der Darstellung mit in Betracht gezogen werden muss.
Bei all den genannten Autoren gibt es eine Handlung. Selbst wenn da auch Folter und Verstümmelung vorkommen, sie sind nicht das tragende Element der Story.
Alchemised besteht eigentlich nur an aneinandergereihten Scheußlichkeiten, darüber hinaus ist es ziemlich langweilig, weil sonst nichts passiert.
Ja eben. Das meine ich ja mit der Art.
Ja, ich weiss. Und gefällt mir genauso wenig. Bei denen wirds aber als Verbrechen dargestellt und nicht als sexueller Kick.
Btw: Derzeit läuft gerade die Orange-the-World-Kampagne der UN-Frauen. Was das ist, könnt ihr googeln, wenn ihr wollt.
Also ich habe gerade reingelesen und muss sagen: Folter, Folter, Folter
Ich hab mir die Leseprobe angetan und muss sagen: Ich weiß auch nach 139 Seiten nicht, was das soll. Irgendwas mit abgrundtief bösem Antagonisten, der sich freut, die Protagonistin brechen zu dürfen.
Ich werde gar nicht erst reinlesen. Wollte nur zu bedenken geben, dass man nicht pauschal sagen kann: Vergewaltigung ist verboten und darf deshalb nicht Bestandteil einer Geschichte sein. Vielleicht habe ich es auch falsch ausgelegt.
Letztendlich ist es mir egal, denn ich werde das Buch sowieso nicht lesen.
Nein Suse, darum gehts hier überhaupt nicht.
Aber Vergewaltigung als etwas darzustellen, was zu großer Liebe führt, das finde ich das Allerletzte!
Genau darum geht es…Die Perversion zu normalisieren
Da gebe ich dir vollkommen Recht.
Genau!
Deswegen darf man doch trotzdem darüber schreiben, oder?
Absolut. Manchmal muss man sogar (wie ich in meinem Roman).
Ich hatte das schon irgendwo mal auf deutsch gelesen, ich glaube also eher, dass es dabei um die Einnahmen der gesamten Filme ging, bin mir aber nicht ganz sicher.
Brrr, brrr, brrr…
Da schließe ich mich an.
Leider schnappt da zuoft das Stockholmsyndrom zu,
Findet diese Art Diskussion, wie wir sie hier führen, denn in den Foren der „Zielgruppe“ statt?
(Ich mache mir nichts vor - ich als 54 yrs old white man, bin es nicht.)
Denn (gewagter Twist) dann träte etwas völlig neues ins Blickfeld. Vergewaltigungen werden als solche benannt oder dargestellt, nicht mehr als romantisierte Variante.
Gewalt ist Gewalt, nicht mehr als Verführung getarnt. Diebstahl der persönlichen Rechte, bis hin zur Person selbst. Das wäre brutal ungeschminkt.
Selbstenttarnung im Genre quasi.
Nicht falsch verstehen. Ich billige nicht alles, hab es nicht einmal gelesen. Ich versuche nur Blickwinkel zu wechseln, um etwas zu verstehen.
Kann nicht sein. Tausend Milliarden Einspielsumme sind absurd. Eine Milliarde hingegen klingt realistisch. Nochmal: In der Regel resultiert das aus einem Übertragungsfehler aus dem Englischen. Passiert erschreckend häufig.