Kreatives Schreibspiel

„Wo kann ich denn hier einen Schluc kaufen?“
„Wie bitte? Einen was, hä?“
„Mit Wasser? Na hörn Sie mal! Eimer Wasser. Quatsch! Das muss doch auch anders gehn. Nein?“
„Na schön. Dann einen Schluc. Augenblick, ich seh mal nach.“
„Gemach? Nee, geh ich halt woanders hin.“ :dizzy:

Auswahl

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„hätte ich die Auswahl, ich wählte ein anderes Volk“, flüsterte der Herrscher, während das Fallbeil nach unten sauste.

Komet

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Sein kometenhafter Aufstieg in die Chefetage, hinterließ einen Schweif voller ängstlicher, miefiger Schleimfunken.

Hoppelpoppel

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„Mörder ahoi“ hieß der Film mit Margret Rutherford und der Kapitän der Battledore freute sich am Ende der Woche immer auf die Reste der Woche, auch „Hoppelpoppel“ genannt.

Bettvorleger

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Während die Taube es sich auf dem Blumenkasten gemütlich machte und ihre Notdurft mitten in die beinahe reifen Erdbeeren verrichtete, kam der Wachhund des Hauses seiner eigentlich Berufung nach und machte es sich als schnarchender Bettvorleger bequem, statt die Taube zu verjagen.

Hühnersuppe

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„Wo sind denn die anderen?“ fragte der Hahn seine Viert-Frau, als sie ihn zum Mittagessen gerufen hatte.
„Keine Ahnung. Lass es dir schmecken!“ sagte sie lächelnd und schob ihm einen Teller vor den Schnabel.
„Das riecht aber lecker. Was ist das?“
„Hühnersuppe!“

Deutsche Bahn

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Wenn sich bei der Deutschen Bahn etwas Bahnbrechendes anbahnt, wäre das vermutlich wörtlich zu verstehen.

Gurken

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:rofl::rofl::rofl:

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Wenn eine Gurke eine Gurke hat aber nicht ißt, dann ist die Gurke die die Gurke hat nur ein Gogo und kein Porsche.

Geschwindigkeit

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Die Geschwindigkeit mit der
er jede Stufe einzeln nimmt
Das Geländer fest umfasst
Wie damals den Schläger als er bei Tennisspiel jedem Ball hinterher gesprungen ist
Der laute Seufzer bei jedem Schritt
Als wäre es ein Aufschlag oder die Entscheidung zum Tie Break
Während er langsam zerbricht und zu Boden fällt
Als hätte er das Spiel verloren.
.
.
Wimbledon

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Hin - zurück
Hin - zurück
Hin

Zurück

Hin - Zurück
Hinzurück
Hinzurück

Hin

zurück

Hin Zurück
Hnzurückhinzurückhinzurück

Aus - Applaus

NW:

Ödnis

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Ode an die Ödnis

Oh, weite Leere, stilles Nichts,
wo kein Erstaunen sich noch bricht.
Du grauer Schleier, trübes Tuch,
bist mir der Fluch in meinem Buch.

Die Zeit, sie rinnt wie Sand dahin,
wo ist das Wort, wo ist der Sinn?
Kein Tintenstrich bricht diesen Bann,
wo fang ich nur, oh Himmel, an?

In deinem Glanz, da schweigt der Geist,
weil jeder Mut sofort zerreißt.
Kein erster Satz, der rettend winkt,
nur Stille, die im Nichts versinkt.

Oh, weiße Ödnis, stumme Wand,
nimm diesen Druck von meiner Hand.
Kein erster Tropfen, schwarz und rein,
bricht in die weiße Leere ein.

So schreckt mich auf dem weißen Blatt,
die Ödnis noch - und nicht zu knapp.
Doch fließt das erste Wort heran,
fängt endlich meine Reise an.

Horror vacui

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Wunderschön!

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Aristoteles ging davon aus, dass die Natur kein Vakuum dulde.
Dieser Tage geht es um weit mehr als ein physikalisches Problem:
Er steht für ein zutiefst menschliches Gefühl. Die Leere macht vielen Menschen Angst – sowohl die äußere, wie auch die innere Leere.

In der Kunst zeigt und zeigte sich der Horror vacui besonders deutlich. Mittelalterliche Handschriften, barocke Kirchen oder manche Werke moderner Außenseiterkunst füllen jede freie Fläche mit Ornamenten, Figuren oder Mustern. Kein Raum darf unbedeckt bleiben.
Dahinter steckt oft der Wunsch nach Ordnung und Kontrolle. Die leere Fläche wirkt bedrohlich, weil sie offen ist, unbestimmt und Interpretationen zulässt.

Doch der Horror vacui prägt nicht nur die Kunst, sondern auch das moderne Leben.
Für viele Menschen ist Stille kaum noch erträglich. Sobald es zu leise wird, greifen sie zum Handy, schalten Musik ein, lassen das TV-Gerät nebenbei laufen, Gedanken müssen übertönt, Pausen vermieden werden. Kann es sein, dass die permanente Reizüberflutung unserer Zeit als Versuch verstanden werden kann, die innere Leere nicht zu erkennen, nicht spüren zu müssen?

Dabei ist Leere nicht zwangsläufig negativ.
In der Musik lebt die Wirkung oft von den Pausen.
In der Architektur schaffen freie Räume Klarheit und Ruhe.
Im persönlichen Leben können Momente der Stille notwendig sein, um nachzudenken, Gefühle zu entdecken oder neue Ideen aufleben zu lassen.
Wer die Stille immer und überall bekämpft, tötet jede Chance auf Reflexion und auch jede Kreativität.

Deshalb verrät der Horror vacui auch soviel über den Menschen.
Er zeigt den Wunsch nach Sicherheit und Sinn im Leben.
Gleichzeitig macht er deutlich, wie schwer es uns fällt, mit Unsicherheiten klar zukommen.
Vielleicht sollten wir Leere und Stille nicht als Bedrohung wahrnehmen, sondern als Gelegenheit, denn erst dort, wo nicht schon alles ausgefüllt ist, kann etwas Neues entstehen.

NW:
Diversität

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Auch die Diversität unterscheidet sich von der Perversität nur durch eine Silbe

Sprache

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Sprache kann ein mächtiges Werkzeug sein.
Zum Guten und zum Schlechten.
So kann man mit nur einem Satz, einem an sich postiv besetzten Begriff, einen extrem bitteren Beigeschmack geben.
Sei’s mit Absicht - oder auch nicht.

NW:

quod erat demonstrandum

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Humor res seria est - quod erat demonstrandum

Entschuldigung

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Entschuldigung! -
Gesundheit!

Seeraum

„Kinder, habt ihr euren Seeraum aufgeräumt?“
„Klar Mama! Dürfen wir jetzt raus zum Spielen?“
„Schwimmt los! Aber wie gesagt: Flossen weg von den Angelhaken!“

Vogelhaus

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Lieber ein Vogelhaus als ein Vogelkäfig.

Freiheit!

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