Eine Geschichte nieder zu schreiben ist zwar keine Raketenwissenschaft, dafür Handwerk und harte Arbeit. Dabei können die Gedanken schneller fliegen wie irgendeine Rakete und das auch noch ohne Brennstoff zu verbrauchen.
Hm … Was dieses Gedankenkarussell verbrennt sind dann wohl meine Nerven.
Hmmm - ohne Brennstoff? Das kleine Organ Gehirn verbraucht immerhin rund 30 Prozent der Energie, die dem Körper in Form von Glukose zur Verfügung steht … aber wenn man sich anschaut, was so in der Welt passiert, könnte man glauben: da findet gerade ein gewaltiges Experiment statt - nämlich auszutesten, was passiert, wenn man Gehirne auf Brennstoff-Diät setzt und sie dann ins Oval Office und an andere wichtige Orte platziert …
Ein Ort der Pein, der Qualen, der finanziellen Not.
Ein Ort, wo man Kreditvermittler und Psychotherapeuten bräuchte.
Ein Ort, wo jedes Klicken des Zählers ein Zucken auslöst.
Ein Ort, wo man sich nicht traut, das Ergebnis anzusehen.
Ein Ort, an dem Geld von denen, die nicht soviel haben zu jenen verschoben wird, die nicht wissen wohin damit.
Die Tankstelle.
Aus dem Polizeibericht: Gestern Nacht wurde von bislang unbekannten Tätern die Umgehungsstraße von Oberkotzau nach Klein-Bitzenheim gestohlen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Straßenräuber führen, ist eine Belohnung von 100 Euro oder fünf Litern Super E10 ausgesetzt.
Ha, icke!
Als Fleißmeise rettetetete ich die Welt schon mehrmals.
Jaha, erst gestern gelang es mir unter allergrößter Anstrengung die Sonne aufgehen zu lassen.
Und das, anders als die Bahn pünktlich!
Jeden verfluchten Tag muss ich dafür morgens zwei Minuten eher aus den Federn steigen.
Ihr habt es sicher erraten, ich bin ein Gott.
Leider muss man als solcher einen Knochenjob ableisten.
Wie gerne würde ich auch mal den leichten und schön kühlen Mond über den Himmel schieben, aber nö!
Mit Grausen denke ich an den 21. Juni. Da hab ich richtig zu malochen. Danke auch!
Der nächste literarische Erguss wird sich mit dem Thema GOTTKOMPLEX befassen müssen.
In unserem Regenfass befindet sich mehr Wasser, allerdings kein Meerwasser, oh, ich schweife ab, entschuldigung, es geht also um Regenwasser, von dem in unserem Regenfass mehr enthalten ist als in einem Bierfass.
Suses Versuche, das Regenwasser aus dem Regenfass mit Kaminbesteck ins Bierfass umzufüllen, verliefen an diesem Tag vergeblich. Entnervt gab sie auf und fasste ihren Frust darüber in Worte.
… mmmmmh - was reimt sich bloß auf „Seifenspender?“ hirnte Freddy Mercury … als ihn plötzlich ein Geistesblitz durchfuhr. „I am the great pretender“ ergab eindeutig mehr Sinn als „i am the Seifenspender“! Und so war ein Welthit geboren
„Eierbecher???“ brüllte der Kapitän, als er das Paket öffnete, das der Hubschrauber auf sein Deck abgeseilt hatte. „EIERBECHER?? Was für schwerhörige Idioten!! Ich hatte einen EIS-BRECHER angefordert!!“
Ich habe sowohl meinen Katzen als auch den Pferden für richtig viel Geld Hörgeräte besorgt. Jedes einzelne individuell angepasst.
Insbesondere bei den Katzen ist das Anlegen der Hörgeräte fummelig und mit täglich frischen Kratzern verbunden.
Bei den Pferden ist eine Leiter notwendig, da sie einen Giraffenhals bekommen, sobald ich mit der Gerätschaft anrücke.
Rausgeschmissenes Geld, vertane Liebesmüh, denn allesamt hören auf mich genauso schlecht wie zuvor.
„Kein Bonbonpapier!! Ich brauch Klooooopapier!“ schrie der Kapitän, als ihm der schwerhörige Maat eine Handvoll Werthers-Echte-Bonbonpapier unter der Türe durchschob.
Wetterleuchten auf See.
Kapitän: „Alle Piraten aufs Deck. Party!!!“
Wusstet jemand, dass Pogo -„tanzen“ genau dort erfunden wurde?
Beinahe im Takt schubsten sie sich grob. Mindestens zwei segelten zuckend über Bord.
Die anderen lachten dreckig.
Dann brüllte der Kapitän ausgelassen: „Lightshow! Los Leute tanzt! Alles was jetzt noch fehlt sind …“