KI-Buchcover: Wie steht ihr dazu?

Da es hier ja um Cover geht: Du darfst dir gern die Cover meiner Bücher auf meiner Website unter „Veröffentlichungen“ ansehen. Sie sind 100% KI-frei erstellt.

Eine steile These. Ich schreibe, weil es mir Freude macht. Würde ich mit allen Mitteln nach Bestätigung suchen, würde ich mich dem Mainstream hingeben.

Ja, das wäre sinnvoll, aber ganz genau nicht an dieser Stelle (siehe Thread-Titel, der das Wort „Cover“ beinhaltet).

Das könnte wirklich durchaus sein. Ich für meinen Teil rede hier von Unterhaltungsliteratur.

Nö. Wie gesagt, ich bin auch der Ansicht, man sollte ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen. Das nutzt jedoch nicht viel, wenn man damit allein auf weiter Flur steht oder fast allein oder von mir aus mit einer Minderheit im Abseits steht.

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Bei @Suse bestätiget sich die Ausnahme. Da macht es doch „Die Hülle“.

Um mal wieder etwas Auflockerung in die Diskussion zu bringen.

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Schön wärs, wobei man sich da mal wieder fragen kann, was ein ‚gutes‘ Buch ausmacht. Aber wie hier schon sehr richtig gesagt wurde, es muss zuerst einmal von der Leserschaft entdeckt werden, und wenn das Cover nicht überzeugt, nehmen es viele gar nicht erst in die Hand.

Was die schlechten angeht: Wirf als abschreckendes Beispiel einen Blick auf ‚Alchemised‘. Tolles, aufwendiges Cover mit Farbschnitt, übelster Inhalt, und das Ding geht weg wie warme Semmeln.

Nun, dies hier ist halt ein Thread über KI und Cover, ein Thema, was für sehr viele von uns hier einige Relevanz hat. Es steht dir frei, einen anderen aufzumachen.

Ob man sich das auch damals gefragt hat, als all die Waschfrauen, Hufschmiede, Fassbinder, Müller, Laternenanzünder, Weber, Setzer, Köhler, Kutscher und sicher noch jede Menge weitere Berufe der industriellen Revolution zum Opfer gefallen sind?
Immerhin ist die Welt da nicht untergegangen.

Wie damals stehen wir heute am Beginn eines neuen Zeitalters, es werden viele Berufe wegfallen, aber auch viele neue entstehen. Und wie damals spielt es absolut keine Rolle, ob uns das passt oder nicht, der Wandel ist da und lässt sich durch nichts und niemand wieder rückgängig machen.

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Ich bin immerwieder erstaunt, dass es nur zwei Lager zu geben scheint.
Ein Cover, das ich in einem Rutsch bei canva zimmere, sieht genauso aus.
Wenn ich nur Teile ( einmalige Bordüre, Arabesken oder Ähnliches kreiere, diese nach den alten, grundlegenden Regeln einbaue.
Mir dann einzigartige Buchstaben kreieren für den Titel zum Beispiel.
Wird es sicher besser.
Mein erstes Cover hab ich selbst gezeichnet, einzigartig heißt aber nicht gleich großartig.
Wenn ich es jetzt neu machen würde, wäre es ein hybrid aus beidem.
Da ich aber keine Ahnung habe, was für die Gestaltung die wichtigsten Regeln sind, wird es wieder nur mittelmäßig.
Es ist also nicht so wichtig womit sondern, wie.

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Dem ist nichts hinzuzufügen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er damit umgeht.

Dann könntest Du hier eventuell eine dystopische Geschichte einreichen:
Ausschreibung Smart City
Sendet uns bis zum 31.03.2026 eure Ideen einer smarten Zukunft in Form von Kurzgeschichten. Diese dürfen das Thema abenteuerlich, kriminalistisch, humorvoll, romantisch, dramatisch, ernst, kritisch, nachdenklich stimmend, schockierend – oder auch ganz anders – kreativ bearbeiten, wobei neben Originalität ein logischer Handlungsstrang erwünscht ist.


Was ich beim Durchlesen deiner Beiträge noch nicht herausgefunden habe, ist, was erwartest Du von uns?
Wie willst/möchtest/kannst Du das Forum bereichern?
Was hat dich bewogen, dich hier anzumelden, hier, wo angeblich „nur“ Unterhaltungsliteratur, auf deutlich niedrigerem Niveau geschrieben wird?
Das, was wir/ich bisher gelesen haben, ist nichts Neues, sondern nur bereits Bekanntes in anderer Form.

Also Fremder, nütze die einmalige Chance einer umfassenden Vorstellung, damit wir erfahren, mit wem wir hier kommunizieren! :wink:

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Da mache ich auch mit. Wäre doch schön, wenn möglichst viele von hier mitmachen würden. Das Thema stößt ja offenbar immer wieder auf Gegenliebe.

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Bin dabei, arbeite gerade an der Geschichte.

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Viele meinen offenbar immer noch, dass drei Klicks genügen und schon spuckt die KI ein tolles Cover aus.
Dem ist nicht so!

Um auch nur annähernd gute Ergebnisse zu bekommen, muss man der KI erstmal klarmachen, was man haben will. Das ist das berühmte Prompting. Und weil die Möglichkeiten mittlerweile beinahe schon unendlich sind, muss die Vorgabe so genau wie möglich sein. Promts, die eine halbe Din A 4 Seite füllen, sind völlig normal, oft sind es sogar noch mehr. Dazu kommt, dass sich da bereits eine eigene Terminologie und Befehlskürzel entwickelt haben.

So bezeichnet z.B. --c das ‚Chaos‘, also wie stark das Ergebnis variiert. Mit --s wird eine Art von Ästhetik generiert, --r steuert Fotorealismus, --ar das Seitenverhältnis - und von diesen Befehlen gibts noch eine ganze Menge mehr. Zudem müssen sie auch noch mit Werten versehen werden.
Dazu kommen dann die Prompts, also was überhaupt auf das Bild draufsoll und was nicht, ob ein besonderer Stil angewandt werden soll, welche Atmosphäre und und und.

Und selbst dann, wenn man sich mit alledem schon sehr gut auskennt, muss man in den meisten Fällen diverse Durchläufe machen lassen, ein halbwegs gelungenes Ergebnis als Basis nehmen und daraus weitere Versuche generieren, Prompts leicht abändern etc, bis man endlich etwas hat, was man verwenden möchte.

Allerdings ist es damit noch nicht getan, jetzt kommt das Feintuning in einem Bildbearbeiter wie Photoshop oder Affinity. Hier werden jetzt einzelne Elemente zusammengefügt, besondere Beleuchtung und sonstige Filter angewendet, Freistellungen und Zuschnitte gemacht und auch hier u.s.w.
Etwas Ahnung, welches Genre was für Elemente verlangt, sollte man schon haben, genauso wie man das alles optimal zusammenbaut.

Zum Schluss braucht so ein Cover natürlich Titel und ggf. Untertitel, den Namen des Autors und evtl. das Genre. Auf die Rückseite soll der Klappentext und auch der Buchrücken muss entsprechend gestaltet werden.
Man benötigt dazu nicht nur Lizenzen für die verwendeten Fonts, sondern sollte auch
hier etwas Ahnung von grafischer Gestaltung haben, was da in welcher Größe mit welchen Abständen wo platziert werden soll.

All das kann man lernen, auch in online-Kursen oder aus Büchern, aber es kostet natürlich auch Zeit und Geld.
Da ist man unterm Strich oft verdammt froh, wenn einem die KI einen Teil der Arbeit abnimmt - und es nicht die Welt kostet.

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:clap: :clap: :clap:
Danke, dass du das mal ausführlich erklärst. Hinzu kommt, dass man oft nur Ausschnitte aus Ki Bildern benutzt, diese mit Stockfotos/Fotos und Grafiken kombiniert. Komplett bearbeitet…dementsprechend brauchst du nicht nur einen genauen Prompt, sondern oft mehrere, wenn du mehrere Elemente benötigst, weil du kein passendes Foto/Grafik findest. Es gibt mittlerweile den Beruf des Prompters, habe ich mir heute aus einer IT-Quelle sagen lassen…Kurz zusammengefasst: So einfach, wie viele tun, ist es nicht. Abgesehen davon, je nach KI, kostete es auch Geld.
Übrigens habe ich jetzt eine eigene Canva-Website gemacht, mit all den Covern, die ich so aus Spaß kreiere. Oben rechts steht die Seitenzahl zum Weiterklicken … schlecht zu sehen
https://tanja-elias.my.canva.site/

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Wow! Was für wunderschöne Cover! :heart_eyes: das hast du echt drauf!

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:smiling_face:

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Tolle Cover! :slight_smile:

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Schließe mich an, spreche aus Erfahrung. :wink:

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:smiling_face: Vielen Dank ihr zwei

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Me too. Aber der Zündfunke ist noch zu schwach und unstet. :sweat_smile:

Das sind wunderschöne Cover, liebe @Bommel. Ich habe dir ja schon gesagt, dass du mit Auftragsarbeiten ein bisschen was nebenbei verdienen könntest.

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Vielen Dank… Zumindest fange ich an, die Cover wenigstens mal zu zeigen.:smiling_face:

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Das Thema gibt ne Menge her, ist bis Ende März gut zu schaffen - und ich habe eine Idee! Ich denke, ich bin auch dabei :smiley:

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