KI-Buchcover: Wie steht ihr dazu?

Das habe ich schon richtig verstanden, wollte es nur allgemein festhalten. Und selbst wenn KI-Support notwendig wäre, so zählt für mich stets das Ergebnis, die Stimmigkeit und die, wie bei dir, in diesem Fall gelungene grafische Umsetzung (Abstände, Linien, Typografie etc.)… :wink:

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Für Figuren, Orte, Gegenstände hab ich das auch schon gemacht. Erstens machts Spaß und zweitens wird meine Vorstellung klarer.

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Schätze, ich darf mich glücklich schätzen, bei einem Verlag zu publizieren, der sich den Luxus eines eigenen Grafikteams für die Covergestaltung leistet und bei „Eisrausch“ und „Eisfalle“ sehr gute Arbeit abgeliefert hat. Für „Eisglut“ (neu im Herbstprogramm 2026/27) gilt dasselbe. Ich habe den ersten Entwurf gesehen und begeistert freigegeben.

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Mal der Neugier wegen :stuck_out_tongue: hast du dein Buch selbst dort beworben, oder hat dich ein Agent vermittelt?

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Mein Agent (Dirk Meynecke) hat mich 2023 an die Aufbau Verlage vermittelt und entsprechende Konditionen ausgehandelt. Ursprünglich ein Zweibuchvertrag für mein Debüt „Eisrausch“ und den Folgeband „Eisfalle“. Und nun kürzlich den Anschlussvertrag für Band 3 „Eisglut“. Band 4 liegt als Exposé beim Verlag.

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Das Thema ist ja gerade wieder aktiver geworden - ich hatte den Thread ehrlich gesagt schon fast vergessen :smiley:

Inzwischen hat sich meine Einstellung zum Thema auch grundlegend verändert. Nachdem ich mich eine Weile mit genKI und „Ki-Slop’“ befasst habe, bin ich inzwischen gänzlich ablehnend dem gegenüber. So sehr, dass ich inzwischen auch KI-Cover ablehne. Ich nutze keines und werde auch keine Bücher lesen, die eines haben. Mein neuer Wissensstand um das Thema genKI ist der Grund.

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Ich persönlich würde sowohl bei Covern als auch bei Werbung /social media komplett auf KI verzichten, oder es wenn dann nur so reduziert verwenden, dass es nicht als KI erkennbar ist.

Natürlich ist das für mich leicht zu sagen, da ich sowohl Design studiert habe und rein theoretisch alles selber designen könnte, als auch eine professionelle Ausrüstung habe mit der ich Content erstellen kann. Ich kenne einige Art Direktoren und Fotografen die mit eigenen KI Programmen arbeiten und wirklich sehr realistische Bilder erstellen können, da sie Bildsprache, Komposition, Beleuchtung, usw. auf eine sehr hohen Niveau verstehen.
Aber auf diesem level sind nun mal wenigstens 90% der KI Bilder nicht.

Als Autor, der sein Buch verkaufen will, wird man selber zur Marke. Und dementsprechend muss man sich überlegen wie man Auftreten und sich verkaufen möchte. Wenn man offensichtliche KI Bilder verwendet gibt das gleich ein Gefühl von schlechter Qualität und vermittelt, dass der Autor ggf. auch KI für den Schreibprozess genutzt hat, bzw. nicht vor KI in seinen kreativ Prozessen zurückschreckt. KI steht im Moment viel für schlechte Qualität, Ideenklau, Uneigenständigkeit, Lazy Writing, usw usw.
Natürlich bedeutet ein KI-Cover nicht unbedingt, dass jemand wirklich KI beim schreiben verwendet hat, aber wenn der Kunde die Wahl zwischen einem Buch mit KI-Cover und einem ohne hat, wird er sein Vertrauen und Geld eher in das ohne investieren.

Im Endeffekt muss jeder selber wissen wie er auftreten und seine Geschichten repräsentieren möchte. Es gibt viele Möglichkeiten Cover und Content selber herzustellen oder zu erwerben ohne dabei KI verwenden zu müssen.

Eine paar Ideen noch für die, die glauben es gäbe kaum bezahlbare Möglichkeiten:

  1. für Covers könnte man auch bei Design Unis (z.B. für Studiengänge wie Kommunikations Design oder Visuelle Kommunikation) nachfragen ob ein Student für ein kleines Geld Lust hätte ein Cover zu designen. Da sind die 30€ besser investiert als in Midjourney oder ein anderes KI Program.
  2. Wir leben in einer Zeit wo schon viele Handy Kameras gut sind und viele Menschen einigermaßen gute Kameras haben. Deutschland hat viele schöne Orte. Wenn man also mobile ist, kann man gerade für Conten gut Orte finden und das ganze noch mit einem Ausflug verknüpfen. Natürlich sollte man sich immer sicheren, das man das Fotografierte auch kommerziell nutzen darf. (ach, da fällt mich auch ein, dass man das auch bei KI Designs gegenchecken muss. Man darf manche Schriftarten nicht einfach kommerziell nutzen und gerade bei KI Designs ist das besonders schwer zu überprüfen)
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Ich fürchte, dass ist reines Wunschdenken. Die meisten Leser/Käufer interessieren sich weder für die Entstehungsgeschichte des Textes noch für die Herkunft der Covergestaltung. Der Kaufimpuls wird überspitzt über den optischen Eindruck (Erwartung), den Klappentext (Bestätigung) und möglicherweise durch einen Hype (‚Gruppenzwang‘) ausgelöst.

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Ich verstehe euch alle nicht. KI ist da und wird bleiben. Man kann sie hervorragend nutzen, obwohl ja bereits eine Sättigung einsetzt.

Wenn ich mir heute bei Stock-Bibliotheken Bilder herunterlade, sind doch bereits ein Großteil mit KI erstellt worden. Die sind einfach unter die anderen angebotenen Bilder sortiert. Wir alle sehen schon die ganze Zeit KI-Werbung, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Für 30 Euro soll ein Student ein Cover designen? Heuerst du den über Fiver in Vietnam an?

Ich brauche aber sowas. Gibts das auch in Deutschland?

Oder das hier:

Ja, so ist das wohl.

Ich hab nichts gegen eure ablehnende Haltung. Ich bin auch nicht glücklich mit allem, was gerade geschieht. Aber ich lebe nun mal in dieser Welt. Und bevor ich auf KI-Bilder verzichte, sollte ich in meinen Augen vielleicht zuerst einmal Veganer werden. Denn an der Fleischfront passieren viel mehr Dinge, die ich für verwerflich halte. Das kriege ich ja schon nicht hin. Und das ist nur ein Beispiel von mehreren.

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Ich könnte so viel über KI erzählen, es würde ein ganzes Buch füllen. Es würde aber gänzlich ohne KI entstehen, so viel kann ich versprechen.

Meine Position in dieser Frage ist eindeutig: Nicht ein Jota der KI – weder beim Cover noch beim Inhalt. Ich bin nicht so naiv zu hoffen, dass KI nur eine Modeerscheinung ist und keinen dauerhaften Einzug in jeden erdenklichen Bereich des menschlichen Lebens halten wird. Sie wird es – ganz sicher wird sie das. Und das wird viel schneller gehen, als mancher es sich vorstellen kann.

Schon jetzt verdienen zahlreiche Autoren ein kleines Vermögen mit KI-generierten Büchern. Inflationsartig überschwemmen sie den Markt mit einer Unmenge von Büchern – und das in einer Geschwindigkeit, die ein Mensch niemals händisch erreichen könnte. Von zwei Romanen pro Monat ist die Rede, gar von 20 Büchern in zwei Jahren, die eine brasilianische „Autorin” KI-basiert publiziert haben soll. Cover, Lektorat, Korrektorat und Satz inklusive. Die Verlage scheinen diese Entwicklung stillschweigend hinzunehmen. Letztendlich geht es ihnen um Gewinne und es scheint egal zu sein, wie und mit welchen Mitteln sie erzielt werden.

In wenigen Tagen wird mein erstes Buch erscheinen – zu 100 % KI-frei. Ich habe eigens einen Sticker produzieren lassen, der exponiert auf dem Umschlag angebracht werden soll. Er weist darauf hin, dass bei der Entstehung des Buches keinerlei KI zum Einsatz kam. Über die Kennzeichnungspflicht KI-generierter Bücher wurde auch in den Medien diskutiert, eine Internetsuche führt zu unzähligen Treffern. Obwohl ich selbst unter anderem Grafikdesigner, Illustrator und Fotograf bin, habe ich für mein Buch eine Illustration in Auftrag gegeben. War eine kostspielige Angelegenheit, aber ich habe jeden Cent gerne gezahlt. Noch – und dieses „noch” ist leider zu betonen – könnte eine KI das dabei entstandene Ergebnis nicht erzielen. Der Künstler ist einfach unnachahmlich. Doch ich schätze, dass die KI auch auf diesem Gebiet (speziell auf dem Gebiet der Karikatur, denn um solch eine handelt es sich bei der Illustration) in zwei Jahren, vermutlich sogar früher, eingeholt haben wird.

Was bleibt also im künstlerischen, schöpferischen Bereich noch zu hoffen? Ich kann darauf nur zynisch antworten: KI ist einfach zu herz- und seelenlos. Wenn sie sich nicht weiterentwickelt, wird sie bald vom Menschen ersetzt werden.

DAS ist die Crux! Die meisten von uns haben diesen Cent nicht.

Warum polarisiert die Diskussion um, mit oder über KI-Einsatz für ein Cover-Design so extrem? Wie so viele Entwicklungen über alle Zeitalter hinweg, können die meisten in Koexistenz nebeneinander zugänglich und nutzbar sein. Es gibt kreative Stricker und Strickerinnen, die in Handarbeit tolle Sachen fertigen und es gibt Strickmaschinen, die das auch können, aber schneller und mit Mustern, die Ungeübte nicht hinbekommen.
Genau so wird es im grafischen, illustratorischen, fotografischen – kurz, kreativ gestalterischen Sektoren der Fall sein. Jetzt kommt sicher der Einwurf, eine KI könne nicht kreativ sein, was z.T. richtig ist, aber bisher agiert auch keine KI in dem Bereich selbsttätig. Sie benötigt unbedingt gute Prompts für gute Ergebnisse, und diese sind Resultate kreativer Designer, die ‚ein Auge‘ dafür haben müssen.

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Weil es bei der KI – anders als bei allen technischen Neuerungen der Vergangenheit – um alles geht. Die KI hat das Potenzial, den Menschen obsolet zu machen. Dabei nährt sie sich vom Menschen Geschaffenem und beutet den Menschen somit gnadenlos aus. Gerade im künstlerischen und geistig schöpferischen Bereich sollte der Mensch – und nur der Mensch – Schöpfer sein. Welchen Wert hat ein Buch, das vorgibt, von einem Menschen zu stammen, aber von einer seelenlosen Maschine zusammengepatcht wurde? Was könnte man einem solchen Buch schon abgewinnen? Es ist doch die zwischenmenschliche Reflexion, die der Mitteilung Wert verleiht. Wenn auf der anderen Seite jedoch kein Mensch steht, was ist dann von dieser Reflexion zu halten?

Ich kann nur darauf hinweisen, dass man sich zu dieser Frage positionieren muss. Doch zuvor sollte man das dramatische Auswirkungspotenzial dieser Neuerung verinnerlicht haben. Solange ich noch einen freien Willen habe und diesen äußern kann, werde ich davon Gebrauch machen. Wer diesen Willen nicht wertet, sondern auf die kurzfristigen Vorteile schielt, die diese Technologie unbestreitbar bringt, sollte sich auf lange Sicht allerdings nicht wundern oder gar beschweren, wenn ihm bald eine Welt bereitet wird, in der eine Frage immer konkreter wird: „Was tun mit den vielen nutzlosen Essern?”

Um diese Frage geht es dabei und um nichts Geringeres.
Ist bei diesen Aussichten nicht ein wenig Gegenwehr angebracht?

Das haben hier in dem Forum die meisten schon getan, und ich glaube, es wurde kaum eine Meinung unberücksichtigt gelassen. Mit ‚polarisieren‘ meinte ich tatsächlich, dass es für Einige nur ja oder nein zu geben scheint, die Zukunft jedoch so aussehen wird, dass wir selbst die Grenzen fixieren müssen. KIs sind schließlich Produkte dieser „menschlichen Schöpferkraft“ und an uns ist es, den Rahmen zu fixieren.

Schon diverse Male habe ich hier betont (andere auch), dass für mich KI-generierte Prosa-Texte keine Option sind, aber in diesem Thread geht es um die Covergestaltung, ein gänzlich anderer Einsatzbereich. Hier muss jeder für sich entscheiden, in wie weit er KI zulassen will oder nicht. Richtig händisch ist inzwischen ohnehin kaum noch ein Cover! Selbst verwendete Stockelemente haben dubiosen Ursprung.

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Das erscheint mir doch etwas zu überdramatisiert dargestellt. KI ist schließlich keine Übermacht außerirdischer Intelligenz, sondern menschgemacht.

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Warum?
Klingt mir zu sehr nach „Und bist du nicht mein Freund (meiner Meinung), dann bist du mein Feind.“
Warum müssen wir so häufig alles ideologisch zuspitzen, bis kein Lager mehr die Position des anderen auch nur prinzipiell für vertretbar hält?
Die Entscheidung, wie KI-Cover zu bewerten sind, kann man m.E. dem einzelnen Autor und seiner Budgetabwägung und vor allem den Lesern überlassen und keinen von beiden bevormunden. Sollte es den Lesern wirklich egal sein, wer hat uns dann zur Moralinstanz gemacht, die das zu unterbinden hat? Sollte es den Lesern nicht egal sein, wer sind wir, sie dennoch zum Lesen der Bücher zwingen zu wollen?

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Mein „Aufruf“ zur Positionierung war weitreichender gemeint. Der Einsatz von KI im Bereich der Literatur und Gestaltung ist dabei noch einer der harmloseren.

Für einen Abgleich des Wissenstandes und das Verständnis vom Diffusen bei dieser Technologie empfehle ich jedem dringend, sich mit den vor allem in der jüngeren Vergangenheit formulierten eindringlichen Warnungen der Pioniere der KI zu beschäftigen. Zuvorderst sei hier der sog. Pate der KI – „The Godfather of AI“ – Geoffrey Hinton genannt. Hinton war einer der ersten Entwicker künstlicher Intelligenz. Insbesondere die Videos, die in den letzten zwei, drei Monaten erschienen sind und in denen er freimütig zugibt, dass wir die Kontrolle über diese Technologie längst verloren haben, das Wettrüsten aber munter weitergeht, geben einem doch sehr zu denken.

Meine Aussagen und Marktanalysen, besonders in meinem Marketingjob bestehen eigentlich fast ausschließlich auf Wunschdenken :wink:

Hmm, ja, ich sehe, dass du mich nicht verstehst, ich habe nie behauptet das KI wieder verschwinden wird. Und tatsächlich sind sich sehr viele Menschen der KI Werbung bewusst.
Es gibt bestimmte Altersgruppen von denen KI schwerer wahrgenommen wird, zum einen recht junge oder sehr alte Menschen und es gibt einige KI Prozesse die echte Elemente mit mit KI verbinden, z.B. die KI von H&M. Auch hier kann man die KI noch an bestimmten Merkmalen erkennen, aber man muss genau wissen worauf man achten muss.

Also ich habe selber mal Design und Marketing studiert und habe auch Freunde die immer noch studieren. Also ja, tatsächlich, wenn man mit echten Menschen in Kommunikation tritt, kann man ab und zu jemand finden der daran Interesse hat, da er sich vielleicht genau in diese Richtung eh ein Portfolio aufbauen möchte.
Ich habe gestern tatsächlich mal im Ausland nach Cover Designern geschaut und man bekommt (allerdings nicht im Vietnam, da habe ich nicht nachgeschaut, sondern ein Land auf dem ich das persönlich Design oft bewundere ) da z.B. wunderschöne Designs von professionellen Designern für unter 100€.

Genau das wird es wohl nur aus einer KI geben oder von einem Illustrator. Aber wer die Kreativität ein klein wenig anstrengt kann man ganz gut viele schöne Motive in Deutschland finden. Ich schreibe selber Fantasy und habe da kein Problem.

Ich habe an sich nichts gegen KI, finde sie sogar sehr interessant und habe auch gesagt, dass jeder für sich selber entscheiden muss. Und als jemand der seit 15 Jahren kein Fleisch ist, denke ich auch trotzdem nicht, dass man unbedingt darauf verzichten muss. Trotzdem ist Fleisch ja nicht gleich Fleisch. Man kann bewusst versuchen auf die Masse zu verzichten und sich dafür eher ab und zu ein richtig gutes Stück gönne. Das freut dann sowohl de Geschmack als auch die Gesundheit.

Ich wollte hier nur als jemand der sich mit Marktanalysen beschäftigt einen Hinweis geben das man sich mit KI Covern nicht unbedingt beliebter macht - was ihr damit macht ist eure Sache. Dazu muss ich sagen, das meine Recherchen sich größtenteils auf den Internationalen Markt beziehen und nicht auf den Deutschen. Da die „ablehnende Haltung“ benannt wurde, das ist eben auch die vorherrschende Haltung von Kunden für den kommerziellen Nutzen von KI. Und das ist halt genau kein Wunschdenken, sondern recht einfach nach zu prüfen :slight_smile:
Ob einen das persönlich juckt, muss jeder selber wissen.

Welchen Wert hat ein Buch, das vorgibt, von einem Menschen zu stammen, aber von einer seelenlosen Maschine zusammengepatcht wurde? Was könnte man einem solchen Buch schon abgewinnen? Es ist doch die zwischenmenschliche Reflexion, die der Mitteilung Wert verleiht. Wenn auf der anderen Seite jedoch kein Mensch steht, was ist dann von dieser Reflexion zu halten?

Wahrscheinlich ist auch da nicht Deine Meinung maßgeblich und meine auch nicht. Es wird für alles eine Zielgruppe geben, diejenige, die dieselbe Story mit anderen Namen immer wieder lesen möchte. Das ist die Zielgruppe für KI-generische Texte. Das ist die KI-Nische in der Literatur. Und möglicherweise ist diese Nische zahlenmäßig keine Nische, sondern ein Teil des breiten Stroms in der Mitte. Vielleicht aber auch nicht. Das ist mein Optimismus.

lala, hier würde mich wirklich brennend das Land und die Platform interessieren. Fiverr wird es wohl nicht sein, oder? Bei Fiverr ist mir aufgefallen, dass die wenigen guten Künstler, die es dort noch gibt, mehr und mehr abwandern. Möglicherweise scheinen sie das Honorar-Dumping nicht länger mitmachen zu wollen. Qualität kostet halt, oder: Wer billig kauft, kauft doppelt.

Egal, wie überfordert manche vom Fortschritt sind und ihn dann dogmatisch ablehnen. Tatsache ist das KI bleibt, wie das Internet, der Computer und die Dampfmaschine.

Grundsatz 1: Die KI nimmt dir nicht die Arbeit weg, sondern Menschen die KI nutzen.
Grundsatz 2: KI ist eine Technologie. Man muss lernen wie sie funktioniert. Wer schnell mal etwas eintippt, darf sich nicht wundern, dass Müll rauskommt. Eine KI kann nicht Gedankenlesen.

Am Ende wird es Gewinner und Verlierer geben. In dieser Reihenfolge:

1.) Menschen die mit KI umgehen können.
2.) Menschen die es nicht können.
3.) Luddisten, die im Wald in ihrem Erdbunker sitzen und sich einreden, nur sie haben recht und die Welt ist gegen sie.

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