Hochvolumiges Schreiben

Eben. Und die implizierte Aussage dies sei nicht der Fall, spiegelt nicht das wider, was ich so in den letzten Jahren hier las.
Denn genau so wurde mitunter kritisiert.

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Vielleicht ging es im speziellen Fall nicht um die Qualität der Kritiken sondern eher um die Quantität.
Das ist natürlich abhängig vom Fragenden (Autor),
dem Thema und nicht zuletzt von der Zeit.
Das ist auch ein Grund, warum ich meine Texte hier nicht mehr zur Begutachtung teile, die 3 Meinungen, die ich bekommen würde, kann ich vorhersehen. Ich weiß ja, wer antwortet. Leider aber auch wer nicht, was ich natürlich bedauere. Denn gerade darauf würde ich Wert legen.

Ich hab mir das Krokodil mal angeschaut, und reingelesen.
3 sehr wohlwollende Bewertungen in all der Zeit.
Und die sehen nach Insiderjobs aus.

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Ich wollte nur rüberbringen das hier im Forum Ki Texte viel härter kritisiert werden als menschliche Texte. Ich habe keine Erinnerung wie du sonst menschliche Autoren kritisierst. Meine Aussage war also nicht auf dich sondern allgemein auf das Forum gemünzt. Sorry das ich mich schlecht ausgedrückt habe.

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Anders ausgedrückt hätte ich mich ganz sicher, ja. Und das werde ich auch, Deinen Worten zum Trotz, weiterhin so handhaben. Hinter dem Computer sitzt in diesem Fall ein Mensch, den ich eher motivieren als zerreißen möchte.
Wegen mir kann die KI gern ihre schriftstellerischen Versuche einstellen und sich anderen Bereichen widmen, in denen sie mehr Nutzen bringt. Da sehe ich kein Problem. :wink:

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So sehe ich es auch. Weg von kreativen Unternehmungen, hin zu praktischer Unterstützung im Technikbereich.

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Das haben sich auch die schlesischen Weber bezüglich der Dampfmaschine gewünscht.

Mal abgesehen davon, das der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ein Marketinggag ist, ein LLM macht keine Versuche, es ist nur ein Computerprogramm.

Wie heißt es so schön:
KI nimmt dir den Arbeitsplatz nicht weg. Das tut jemand der KI nutzt.

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Hier wird mAn überhaupt kein Text hart besprochen. Man will ja niemandem weh tun. :slight_smile:
Und auch KI-Texte sind letztlich menschliche Texte, denn die KI stiehlt sie aus vorhanden Werken und setzt sie bloß neu zusammen.
Zu glauben, diese Entwicklung würde vor irgendetwas innehalten, ist ein Irrtum. Sie wird mAn langsam aber sicher alles verschlingen. Das ist so sicher, wie in jedem Zugabteil mindestens 75 Prozent der Fahrgäste permanent auf ihr Handy starren, als wären sie ferngesteuerte Zombies.
Die Seuche Digitalitis, wie ich sie nenne, hat Ende des vorigen Jhdts den Deckel der Pandorabüchse angehoben, die KI hat ihn endgültig entfernt. Und keine Kraft der Erde wird den Geist wieder in die Flasche zwingen können.

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Mich hat sie 30 Jahre lang ernährt.

Da habe ich nie begriffen. Data hätte lieber wünschen sollen eine bessere KI zu werden. Warum etwas anderes zu werden, als sich zu vervollkommnen.

Pinocchio ist ja anthroposophisch der Archetyp der Charaktervorlage Data. Wie @Phlox ja anmerkte: Menschlichkeit, nicht Perfektion.

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Welchen meinst du?

Da die Pop-kultur eher moderne Prägung hat: die populärere Disney Vorlage. Die literarische Vorlage ist anders. (Die x-rated Version auch :see_no_evil_monkey:)

Was ist für dich eine ‚harte‘ Besprechung?
Zu sagen, dass einem ein Text aus den und den Gründen so noch absolut nicht gefällt, ist hier doch gang und gäbe.
Man kann es natürlich immer auch brutaler ausdrücken, aber sowas wie ein ‚dein Geschreibsel ist der totale Mist‘ bringt nun wirklich niemanden weiter.

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Im Gegenteil! Ich meine das absolut wörtlich mit dem Nutzen, den KI uns bringen kann, und bin deshalb insgesamt sehr pro KI. Mir fallen zig Bereiche ein, in denen ich KI gern mehr nutzen würde. Mir ist es nur völlig egal, ob KIs sich schriftstellerisch betätigen oder nicht. Von mir aus können sie das sein lassen, aber wenn andere Menschen Freude daran haben, mithilfe einer KI Texte zu verfassen, warum nicht? Mir ist es wirklich völlig egal. Ich persönlich brauche sie dafür nur nicht.
Mir wird KI auch garantiert nicht den Job wegnehmen. Ausgeschlossen. Ich würde sie selbst gern auf Arbeit nutzen, wenn sie für mich die Qualitätssicherung und Dokumentation übernehmen könnte und dürfte xD

Edit: ich bezog meinen Beitrag darauf, dass jemand hier schrieb, KI Texte würden viel härter kritisiert werden als die Texte menschlicher Autoren. Wenn ein Autor wegen einer schonungslosen Kritik meinerseits sein Schreibhobby aufgibt, täte mir das von Herzen leid. Deshalb hätte ich einem Menschen gegenüber meine Kritik anders formuliert - und trotzdem dasselbe Feedback gegeben. Ich möchte demjenigen helfen, besser zu werden. Nicht ihm oder ihr etwas kaputt machen, das Freude bereitet. Jeder von uns hat mal angefangen und die wenigsten Autoren sind so talentiert, dass schon die ersten paar Texte literarische Meisterwerke waren. Bei der KI hab ich da moralisch keine Bedenken.

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Soweit kommts noch - ich habe mir meine Rente erarbeitet.

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Man muss nur noch einen Dummen finden der sie finanziert. :partying_face::money_mouth_face:

Noch funktioniert das System - wenn es das noch gut 20 Jahre tut - alles gut.

So etwas hast du noch nirgendwo von mir gelesen!!
Aber zu schreiben: Das finde ich spannend, das hat mir gut gefallen u.sw. ist keine Textarbeit. Ebensowenig wie noch so viele süße Smileys oder Ein-Satz-Kommentare.
Hier kommen teilweise Texte rein, die mich an Grundschulaufsätze erinnern. Kaum jemand geht da rein, zitiert Textpassagen, analysiert sie und macht Alternativvorschläge. Das wäre Textarbeit, wie ich sie kenne und mir wünsche. Aber das findet hier kaum bis gar nicht statt. Und tut man es, wird man oft verbal angegriffen, als unfreundlich, überheblich, brutal geziehen. Im günstigsten Fall kriegt man keine Antwort des Autors oder vielleicht etwas via PN.
Wenn man schreibt, dein Text strotzt vor Adjektiven und kurzen Hauptsätzen, wird das von manchen hier bereits als aggressiv bezeichnet. Und reflexartig findet eine Diskussion darüber statt, wie man „freundlich“ kommentiert. Devise: Seid nett zueinander. Das ist das Wichtigste! Nein, für mich ist das nicht das Wichtigste. Das Wichtigste für mich ist, meine Schreibe zu verbessern. Und von oberflächlichen Streicheleinheiten wird sie nicht besser. Lieber den Finger auf die Wunde legen, auch wenn es weh tut. Die Wahrheit tut immer irgendjemandem weh.
Und noch was. Es gibt kein freundliches Kommentieren. Nur ein kompetentes. Aber das muss man als solches auch erkennen und akzeptieren können. :wink:
Papyrus ist IMHO ein nettes Miteinander, aber kein Arbeitsforum.
Sorry für dieses Statement, ich hab euch trotzdem alle lieb! :smiling_face_with_three_hearts:

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Vielleicht siehst du es so, dass hart = ehrlich ist. Aber ich sehe es eher wie ein Kampfkünstler. Jeder Schüler ist auf seinen Niveau und bekommt Kritik so, dass er die nächste Stufe erreicht. Klar könnte der Sensai jetzt sagen: Sach mal, wie bewegst du dich denn? Totale Katastrophe! Aber das weiß der Schüler bereits und braucht es nicht jeden Tag zu hören. Wichtig ist nicht, dass er im Vergleich (zu was?) mies ist, sondern, dass er im Vergleich zu sich selber besser wird.

Viele schreiben hier als Hobby, oder an ihren ersten Werken. Wir geben Hinweise, wenn sie gewollt sind. Jedem steht es frei zu sagen: hier ist mein Text, nehmt alles auseinander, was ihr findet!

Aber dieses Auseinandernehmen ist enorm subjektiv. Was mir gefällt, können andere ganz anders sehen. Ich würde tendenziell ein Buch solange bemäkeln, bis es wie eines geschrieben ist, wie es mir gefällt - das heißt aber nicht, dass es so richtig ist. So bleibt es halt bei Hinweisen, über die der anderen nachdenken kann - willst du wirklich Abc? Und wenn ja, dann sei es drum.

Diese Balanceakt zu schaffen, ist für mich die echte Form der Textkritik.

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Das kann allenfalls für Korrekturen gelten. In einem Forum ist dies (meines Erachtens) hingegen wünschenswert.

Das soll es ja sein. Daher die „Rubriken“.

Nebenbei bemerkt: ich habe zu dem Thema KI/ Leser als einer der wenigen belastbare Statistiken zur Leserrezeption und dem Buchmarkt zitiert. Aber quasi alle (auch Du) sind wieder in den "Ich-empfinde-es-aber-so-Modus geblieben. Da ist Argumentation seines Sinnes enthoben.
Vielleicht ist es so, dass der reine Arbeitsmodus in diesem Rahmen gar nicht mehr so richtig gewünscht ist? :thinking: (Was ok ist, denn meine Probeleser/Kritiker pflege ich in PM. Kritik und Kritikfähigkeit am Text ist für mich auch ein Vertrauensverhältnis)
Hier ist es eher ein Abchecken der Gesamtwirkung des Textes /der Schreibfähigkeiten.

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Das ist ein extrem kluger Satz!

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