Fehler im Cover beim Druck

Die Abrechnungen erfolgen bei BoD vierteljährlich, die Verkäufe, so wie sie kommen.

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Wenn wir bei Abrechnungen sind:
Hat jemand noch die Aufforderung vom A bekommen, seine Stammdaten neu zu pflegen? Ich soll irgendwelche Steuernummern nachtragen. Ich habe doch alle angegeben, die ich hatte, als ich mich anmeldete.
Da ich ja jetzt von fast den Bestsellerolymp bestiegen habe, frage ich mich, was das soll. Isabella hat letzten Monat einer (in Zahlen 1) über Unlimited gelesen. Oder 165 Menschen nur die erste Seite, und alle an zwei Tagen.
Da sind die Printverkäufe über BoD doppelt so einträglich gewesen. :smile:

Die Einzigen, die an meiner Autorenschaft was verdienen, sind meine Lektorin und in Zukunft wohl der Steuerberater.

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Mir geht es ähnlich, aber das ist KDP doch egal, was ja auch richtig ist. Die Aktualisierungen in größeren Abständen sind dort üblich. (Witzigerweise hatte auch ich über zwei Tage Ende April hinweg 162 gelesene Seiten zu verzeichnen. Es fiel nur auf, weil man dort sonst die Grillen zirpen hört. :face_holding_back_tears:)

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So, mein bei Amazon bestelltes Exemplar ist gerade angekommen – und was soll ich sagen?
Ich bin sauer!

Hier mal ein paar Punkte, die ich nicht in Ordnung finde:

  1. Die Farbgestaltung des Covers ist völlig daneben. Es soll das schwarze Weltall darstellen, keinen blauen Himmel.

  2. Das gedruckte Buch von Amazon ist schmaler.

  3. Der Titel rutscht daher aus der Mitte zum rechten Rand.

  4. Der Barcode auf der Rückseite ist „etwas“ größer und könnte bei manchen Büchern Text überdecken. Ist bei mir zum Glück nicht der Fall, aber das sollte man berücksichtigen.

  1. Der Buchrücken wurde komplett umgestaltet. Nicht nur die Reihenfolge Titel/Untertitel/Autor wurde geändert, auch die Schriftgröße wurde unangemessen geändert. Der Autorenname ist jetzt auf einmal größer als der Titel (Original ist unten zu sehen).

  1. Ich hatte mich bewusst für cremefarbenes Papier entschieden, weil ich die Lesbarkeit darauf als besser empfinde. Amazon druck auf weißem Papier.

  1. Jetzt kommt die Krönung dieser Geschichte. In meinem Vertrag mit epubli steht unter anderem dieses:

Sehe nur ich hier eine eindeutige Vertragsverletzung?

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Das ist wirklich sehr krass.
Ich hoffe, du hast schon ordentlich gemeckert!

Eben erst verglichen und erstmal meinen Schreibfreunden exklusiv mitgeteilt. Das böse Schreiben mit der Frage nach Vertragseinhaltung geht morgen an epubli raus.

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Das ist wirklich furchtbar. Du hast dir doch bei der Gestaltung was gedacht. Das können die doch nicht einfach ändern!

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Das ist super strange! Ich will ja nicht zu sehr für Amazon argumentieren, aber wenn du direkt mit denen arbeitest, bekommst du zum einen 1:1 was du hochlädst und zum anderen gibt es ja eine online-Vorschaufunktion und die entspricht 100% dem, was gedruckt wird. Da gibt es keine Überraschungen nach meiner Erfahrung. Für die E-Book Version kann man sogar im Vorschau das Aussehen auf allen Geräten vom Tablett bis zum Handy durchspielen. Und natürlich bekommst du auch das cremefarbene Papier, wenn du es auswählst. Das Versagen muss eigentlich komplett bei epubli liegen, wenn die ansatzweise von Amazon dieselben Auftragstools zur Verfügung gestellt bekommen, wie ein Selfpublisher.

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Ich fürchte, die Formulierung ‚automatisiert anstoßen‘ ist der unerwünschte Elastikeinsatz im Vertrag. In alle Richtungen dehnbar. Epubli vertraut darauf, dass der Selfpub-Auftraggeber das bestellte und gelieferte Exemplar des Endkunden nicht sieht und somit nicht reklamiert. Wir sind in der besch… Situation, unserem Dienstleister 100%iges Vertrauen entgegenbringen zu müssen, denn von weiteren Vorgängen und Abwicklungen erhalten wir keine Kenntnis. In einem Worst-case-Szenario könnte man somit nicht einmal den Verkaufszahlen trauen.

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Sicher ist/war bei BoD auch nicht alles in bester Ordnung. Aufgrund von @Koebes Erfahrungen habe ich meine letzten Verträge geprüft und glücklicherweise nichts Beunruhigendes festgestellt. Dass BoD Cover eigenmächtig verändert hat, habe ich noch nicht erlebt und ist aus meiner Sicht erschreckend.
Bisher sind die Bücher immer so produziert worden, wie gefordert. Was mich außerdem noch bei BoD hält, ist die Tatsache, dass ich meine Adresse nicht ins Buch schreiben muss (mir fällt der Fachbegriff dafür jetzt nicht ein).
PS: Ich wollte noch etwas zu den Cover-Farben sagen: Geringe Unterschiede muss man wohl hinnehmen, das der Farbdruck ein sehr komplizierter Prozess ist und viele Stellschrauben hat. Es fragt sich nur, was vom Auftragnehmer als gering bezeichnet wird …

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Lass uns bitte wissen, wie sie reagieren.

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Seit ich mit dem E-Book zum A gewechselt bin, läuft es deutlich besser. Ich schreibe morgen epubli an und wenn da keine befriedigende Antwort kommt, löse ich meinen Vertrag für das Taschenbuch auf.

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Für mich ist wichtig, dass ich weiß, an wem es nun scheitert, an epubli oder an Amazon.
Einzige halbwegs gute Alternative wäre für mich tredition. Allerdings lege ich großen Wert auf den VLB-Eintrag, für den ich dann alle 3 Jahre neu bezahlen müsste.
Nur, will ich das, wenn bei tredition möglicherweise dasselbe passiert, wie bei epubli?

Edit: Habe eben auf einer Website entdeckt, dass auch bei tredition zumindest Farbabweichungen vorkamen.


Quelle: https://selfpublishertipps.de/tredition-erfahrungen/

Es scheint überall dasselbe Problem zu geben. Mit uns kann man es ja machen … Also doch einen „echten“ Verlag suchen? Für mich vermutlich unmöglich. Momentan sehe ich keine Lösung, außer eben Amazon zu meiden. Nur werden das potentielle Leser sicher anders sehen.

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Leider. Eine eigene Buchhandlung aufzumachen und SP Bücher vorrätig zu halten ist eine super Alternative, treibt einen aber schnell in den Ruin.

Frage: Wie kann man als Buchhändler eine kleines Vermögen machen?
Antwort: In dem man mit einem großen anfängt.

Natürlich könnte man ja mal Musk nachfragen, der hat ja genug Zaster auf der Kante.
Wäre ich über’m Teich, würde ich ein paar Risikokapitalgeber suchen, gründen und nach einem Jahr verkaufen. Aber in Deutschland bekommt nur der Gründungskapital, der es im Prinzip nicht braucht.

Höhle der Löwen, ginge, ist meiner Meinung nach aber skripted. Auf die Samwerbrüder könnte man sich einlassen, gleiches Spiel, wenn es erfolgreich wird, verkaufen. Da müsst ihr dann mitziehen und den Vertrieb eurer Bücher bei dem StartUp stoppen.

Crowdfunding gibt es auch noch. Wer eh viel auf Messen unterwegs ist und selber verkauft, kann seine Bücher auch komplett selber drucken (lassen). ISBN sind nicht so teuer, die Meldungen beim DNB, VLB oder Landesbibliotheken musste halt selber machen.

Das, was garantiert nicht funktioniert: Quängeln und nichts tun.

Das Problem scheint sich aus der (unerwünschten) Weitergabe der Druckdatei zu ergeben. Amazon-Maße weichen geringfügig von den Angeboten von bspw. BoD und vermutlich epubli ab (US-Formate), was bedeutet, dass die Amazon-Druckerei ggf. bei ‚fremden‘ Dateien einen nicht erwünschten Schnitt macht, wodurch die Covergestaltung immens beeinträchtigt wird. Ich habe von Amazon/KDP stets einwandfreie Drucke (oft besser als von BoD) erhalten, sofern ich dort meine Datei auch dort direkt hochgeladen habe.
Gravierende Farbunterschiede habe ich bisher nur beim Druck über BoD erlebt, wobei ich mich beim letzten Buch auch darüber nicht beschweren konnte. Nochmal: Bei Digitaldruck kann es immer wieder zu Unterschieden kommen, weil die Maschinen für jeden Auftrag individuell eingestellt werden müssten. Bei hoher Auflage im Offsetdruck wird einmal optimal eingestellt, Probeauszüge gedruckt und dann läuft die Maschine in gleichbleibender Qualität durch.

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Das sehe ich ein. Aber nicht, dass einfach die Reihenfolge und die Aufmachung des Buchrückens geändert wird. Das hat ja nichts mehr mit Formaten oder unterschiedlichen Druckereien zu tun. Das ist eine eigenmächtige Veränderung eines Originals. Und das ist verwerflich! Ich kann auch nicht einfach hingehen und der Mona Lisa einen Bart anmalen, weil sie mir damit besser gefällt. (Ich weiß, der Vergleich hinkt sehr, aber was besseres fällt mir momentan nicht ein.)

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Das habe ich verstanden, aber warum und wann die an epubli übermittelte Ursprungs-Druckdatei geändert wurde, kann nur epubli beantworten. Mit ihr wurde der Vertrag geschlossen, der als Ergebnis (vollkommen egal wo gedruckt) das Buch der übermittelten Datei haben muss. Reklamation also nicht an Amazon, sondern epubli.

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Ohne es wirklich zu wissen, behaupte ich jetzt mal - wie schin mehrfach erwähnt - wenn ich ein Buch über epubli veröffentliche, ist epubli mein Vertragspartner und nicht A oder BoD oder sonst irgendjemand. DA können sich die Herrschaften in Berlin noch so winden und drehen, ich habe keinen Vertrag mit A oder B oder …

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Das ist ja wirklich erschreckend. Da kann es einem glatt vergehen.
Irgendwie wird man immer nur über den Tisch gezogen. Bin gespannt, was du herausfindest.

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Ich kann auch nur sagen: Amazon druckt gut. Genauso wie hochgeladen. Tredition auch gut, jedoch ein anderes Format, als bei A

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