Selbstbewusstsein ist durchaus beneidenswert und nützlich. Kann aber auch im Weg stehen, wenn es die Selbstreflexion behindert. Und natürlich darf man kritisieren, mir geht’s dabei um die Substanz einer Kritik. Die sah ich oben, v.a. im Kontext („50 - kann doch auch 49 oder 55 sein?“) nicht gegeben. Kritik muss vernünftig begründet sein und sollte auch nicht verächtlich geäußert werden. Vielleicht bin ich auch etwas old school.
Verächtliches habe ich nicht gefunden. Ich bin auch old-school und das schmerzt überhaupt nicht. ![]()
Aber war es nicht dieselbe Person, die gesagt hat, ein Roman dürfte ruhig mal über 20 Seiten langweilig sein, legt aber ihrerseits das Werk eines anderen Autoren wegen eines einzigen Satzes direkt weg? Das passt doch irgendwie nicht zusammen, meine ich.
vielleicht bin ich überempfindlich - will dieses Fass auch gar nicht weiter öffnen. Formulierungen wie „„…blabla…“, der Mann, der das sagte, war 50 Jahre alt. Dann habe ich das Buch zugeklappt. Klingt doch furchtbar.“ u.a., ich finde das schon recht despektierlich. Blabla?
… richtig. Selbst-Reflexion ![]()
soisses. A propos skandinavisches Ermittlerteam: gerade lese ich den neuen, zehnten Band des Autoren-Paares Lars Kepler. Den ersten hat vor Jahren Lasse Hallström verfilmt - sonst schaue ich alle seine Filme, den habe ich ausgelassen, um mein Kopf-Kino nicht zu stören.
Oh, Joona Linna? Mein letzter Band war ‚Lazarus‘ – da muss ich unbedingt wieder weitermachen!
„Die Auferstehung“. Verschwundene Frau im brasilianischen Regenwald. Müsste das neuste sein, weil es beim Hugendubel direkt am Eingang lag.
Als ich über den Eschbach geflogen bin, habe ich mir den Sammelband für 18 Euro geholt. Alle Geschichten zusammen.
Was mir besonders gut gefällt, welche Laute von den Planeten ausgehen und aufgezeichnet werden.
Weiterhin: schöne lange Sätze zum Eintauchen. Da bin ich vielleicht altmodisch.
Und: ein echter Science Fiction mit viel Info über die Planeten, wirklich sehr, sehr gut.
Genau ![]()
Na, so wurde ich hier auch schon kritisiert: „Esoterik Bla Bla macht noch kein Mystik Genre.“ Habe nur einmal den Kritikton aufgegriffen, der hier so herrscht. Die Aufregung darüber, weil es ein etablierter Schreiber ist, finde ich lustig.
Hat überhaupt nichts mit Selbstreflexion zu tun.
Bla, bla deshalb, weil ich mich nicht mal erinnern kann, was gesagt wurde.
So soll der berühmte, wichtigste erste Satz aussehen. Wollte mal einen hochgelobten Autor nachschlagen in seinem neuen Werk, direkt am Eingang des Hugendubel.
Ja weil hier so viel Wert auf den Schreibstil gelegt wird. Ist ja auch sehr wichtig, wie ich schmerzlich erfahren muss.
Ich wollte mir ein Vorbild anschauen. Der erste Satz soll ja der wichtigste sein. Und den fand ich einfach grottig!
Also der erste Satz. Es geht nur darum. Sonst nix.
Mich interessiert ja schon die verschwundene Frau im Regenwald nicht. Trotzdem wollte ich dem ersten Satz wenigstens eine Chance geben.
Wenn die Sätze harmonisch sind.
Aber nicht: Der Mann der das sagte, war 50 Jahre alt.
Das erinnert mich an einen gewollt angestrengten Schulaufsatz in der Hauptschule.
Darf ich eine Meinung haben! Nicht nur immer nach unten hacken auf die Neulinge und die anbeten, die verkauft werden. Da ist sehr viel Schrott unterwegs für sehr viel Geld! Meine bescheidene Meinung!
Verweise auf die Kritik die ich hier im Forum bekommen habe.
Unter anderem: „ein bischen Esoterik Bla Bla macht noch kein Mystik Genre“. Zitat ende!
Oder wenn ich eine Umgebung beschreibe in der eine Figur lebt und die gerade mal zwei Seiten lang ist, dann heißt es: „Info Dump“, da wird sich nicht mal die Mühe gemacht auf deutsch zu kritisieren oder konstruktive Vorschläge zu machen.
Ist das respektvoll?
Ich habe nur den Ton aufgegriffen, der mir entgegengebracht wurde!
Hatte ich so hingenommen. Fällt mir nur gerade auf, weil sich hier so aufgeregt wird einen Verkaufsschlager zu kritisieren.
Der Tonfall stammt nicht von mir!
Wer hat sich den aufgeregt, als ich kritisiert wurde?
Schon irgendwie lustig!
Mir wiederholt mangelnde Selbstreflexion vorzuwerfen, finde ich komplett lächerlich, ehrlich gesagt!
„Show don´t tell“ wird hier im Forum gepredigt!
Z.Bsp.: Tönte der Bariton des graubärtigen, vornehm gekleideten Mannes.
Könnt ihr mir folgen?
Ich grätsche da mal zwischen.
Ich glaube, das läuft hier etwas aus dem Ruder.
Keinesfalls wird hier im Forum „immer“ nach unten gehackt.
Die Argumentation war insgesamt etwas unglücklich. Ich möchte auf die unterschiedlichen Maßstäbe nicht mehr eingehen, weil darauf bereits hingewiesen wurde.
Zum Thema zurück: ich denke, @Orlando hat den Punkt getroffen. Handwerklich muss da noch ordentlich dran entwickelt werden. Das ist nicht schlimm, ich kann es auch nicht unbedingt perfekt und habe trotzdem Spaß am erzählen.
Dein Text hat Elemente, die ich
a) toll finde und andere Seiten, die ich
b) furchtbar finde.
Jetzt mein Verständnis vom Problem:
Ich habe den Eindruck Du möchtest nur a) hören, aber b) würde Dich weiterbringen.
Ganz deutlich gesagt: Das ist nicht böse gemeint.
Selbstreflexion an alle, die mich in so einem Ton kritisiert haben, was ich hingenommen hatte, ohne meckern, wohl gemerkt!
Es geht nicht darum, dass ich die Kritik nicht vertragen habe. Darüber hatte ich mich nicht beschwert.
Nur jetzt, als ich im selben Ton Kritik übe, erzeugt das Aufregung.
-Ja meine Kritik an den Genres hat wohl den Rahmen gesprengt!
Ah! Okay. Danke. Ich hinke etwas her. Er hat so viel geschrieben.
Aber natürlich. Du musst sogar!
Das macht hier doch niemand. Wer hier einen Text einstellt, der muss eben auch mit Kritik rechnen. Ob neu, mittel oder alt.
Ich denke, die Reaktionen auf deine Aussagen zum ersten Satz waren so, wie sie eben waren, weil du wegen eines einzigen Satzes das Buch direkt wieder zugeklappt hast. Du hättest vielleicht dazu schreiben sollen, dass du in einer Buchhandlung gestöbert hast und darüber gestolpert bist. Das wäre dann zumnidest bei mir ganz anders angekommen. Davon ab: Ich war einfach nur verblüfft, welche Wirkung ein ganz normaler Satz auf dich hatte.
Es gibt auch Leute, die eine übertriebene Forderung danach schon hier öffentlich kritisiert haben. Ich nämlich.
Ja, es fehlt mir an der Tiefe. Bisschen beschäftigt hatte ich mich. Aber nachdem es nach 3 Jahren und mehreren Anläufen immer noch nicht richtig gut ist, frage ich mich, ob es für mich Sinn macht, weiterhin Zeit zu investieren, nur um jeglicher Aufklärung entgegenzuwirken und einen Schmarrn zu erzählen, in der Vergangenheit, der nie passiert ist.
Hatte natürlich Lust, etwas zu erzählen.
Das Nachdenken über Techniken macht leider wenig Spaß.
Wenn später keiner die Geschichte zu Ende liest, ist es auch nicht gut.
Ich werde es schon schaffen. Aber das bleibt dann wohl mein einziges Buch.
Meine Erwartungen waren sehr hoch.
Ich bin dankbar für die Kritik, schließlich möchte ich, dass meine Geschichte bis zum Ende gelesen wird.
Ich bin knapp im Worte fassen und erkläre mich nicht gerne.
Und übrigens werde ich nächstes Jahr im September 60. Um das geklärt zu haben!
Es kann nicht sein, dass die Menschen die einzige entwickelte Zivilisation im Weltall sind, deshalb werde ich meine Geschichte zu Ende bringen!