Also das finde ich jetzt doch etwas zu persönlich.
Ja mir hat genau der Text, den ich oben erwähnte, nicht gefallen.
Die ersten 5 Seiten sind für die Geschichte irrelevant.
Die italienischen Satzfetzen, in der Musik imitiert werden soll, zerreißen den Lesefluss
Die ersten drei sätze beginnen mit die, der die. Was danach folgt ist nicht besser.
»Und nach diesem Vorfall, der nur eine von unzähligen Katastrophen war, die dieser Mann angerichtet hatte, hatte Rocco sich selbst und sämtlichen Einwohnern Aostas geschworen, alles daranzusetzen, diesen Hornochsen in irgendein Kommissariat im tiefsten lukanischen Hinterland versetzen zu lassen.«
Solch ein Satz ist ein Beispiel. Schachtelsatz ohne tiefere Info. Wortdoppelung, dass schon nicht nur stolpern lässt, eher stottern .
Und das ist auch weder besonders bissig, witzig oder innovtiv.
Im Übrigen möchte ich meinen, was an mir verschwendet sein mag, das kannst du nicht beurteilen.
Nicht jeder der nicht deinen Geschmack, dein Empfinden für Text und deine löbliche Kommunikationsfähigkeit hat, liegt immer und grundsätzlich falsch. Vielleicht ist es nur ein anderer Geschmack, anderes Empfinden, oder gar die Fähigkeit, reflektiert zu antworten.
Güllekübel auf andere auszugießen und selbst Angst vor Regentröpflein zu haben, zeugt nie von Stil, Selbstbewusstsein und Bildung, aber von Fragilität. Schade, da man sich nett und konstruktiv unterhalten könnte, doch da es so ist, ist es so. Gut, dass viele einen Gülle-abweisenden Schirm aufspannen können …
Vielleicht irre ich mich, das oben genannte Buch ist im Original (italienisch wenn ich nicht nicht irre) richtig gut.
Toll korregiert, hervorragend lektoriert und leider bei der Übersetzung ins triste Deutsch einwenig an der Qualität lassen musste, da unser Vokabular dann doch nicht adäquat ist?
Wie dem auch sei, die Leseprobe hat mich nicht überzeugt.
Das hat mehrere Gründe. Wie oden benannt und dazu noch dieses hier: es ist ein Krimi
Leiche wird gefunden
Ermittler (immer mit irgendeiner Macke) wird eingeführt
Und schon fallen mir die Augen zu.
Im übrigen kann ich von mir behaupten, ich bin nur ein mässig gebildeter Berufskraftfahrer.
Das macht mich aber nicht automatisch zu einem Kulturbanause oder Vollproll.
Ich leiste mir das Privileg, tief zu stapeln und zu lächeln.
Ich denke, @Ulli ahnte bereits, in welche Richtung sich dieses Thema entwickeln könnte. Doch wir Schriftsteller sind sicher in der Lage, den Subtext in seinen Zeilen zu verstehen. oder?
Würde ich so nicht sagen. Es gibt auch Vorteile für Selfpublisher. Man hat einen kostengünstigen Ersatz für das Korrektorat, Lektorat und Covergestaltung.
Bevor jetzt alle aufschreien „Menschlich ist besser“, das stimmt, aber ist auch mit einem mittleren 4-stelligen Geldbetrag verbunden. Wer hat dem wird gegeben.
Ich habe mal einen Thread gestartet, was für das Buch investiert wird.
Und das häufig auch anonym. Mal eben 1 Stern raushauen beim E-Book (natürlich ohne Begründung). Da siehst du nicht mal, wer dich bewertet hat. Und selbst wenn (bei verifizierten Käufen), steht da nur ein Nutzername eines Amazonkundens.
Wenn dich jemand auf dem Kieker hat, kann er dir damit richtig schaden.
Es ist ganz gut, dass das Thema auch vor deutschen Gerichten landet. Damit wird am Ende eine Menge Frage beantwortet, die hier im Forum gestellt wurden. Was ist legal?
Dieser Prozess wird entweder schnell mit einem Vergleich enden oder bis zum europäischen Gericht gehen.
Zitat aus dem Blog: Da halte ich es wie Udo Lindenberg: «Ich mach mein Ding, egal was die andern sagen.»
Eben. Auch, weil ich die vergeudete Energie derartiger Diskussionen lieber ins Schreiben kanalisiere.
Das mit dem dem Wert für KI musst du nicht so ernst nehmen. Abgesehen davon, dass die Scanner nicht funktionieren, ist dass hier Absicht. Lass mich raten. Dir wurde sofort angeboten, dass diese Webseite deinen Text „menschlicher“ macht. Du must diech nur anmelden und Kleingeld in die Büchse schmeißen.
Das einzige Tool das ich gefunden habe, dass kostenlos ist und halbwegs ehrlich ist:
Ich habe deinen Blogbeitrag gerade gelesen und hätte gern kommentiert.
Genau meine Erfahrung. Ich kenne das Tool nicht, aber je ausgereifter ein Text, desto eher vermutem manche Tools einen KI-generierten. Andere vermuten es nur, damit du sie kostenpflichtig buchst, damit sie deinen Text humanisieren.
Ich liefere also einen von mir geschriebenen Text, den diese Tools als KI zerreißen, um sie dann menschlich klingen zu lassen.
Vom ganzen Kopfschütteln habe ich ein Schleudertrauma. Schöne neue Welt.
Das könnte tatsächlich sein. Auf die Idee war ich nicht gekommen.
Oh je!
Ich brauche so ein Tool gar nicht, denn ich weiß ja, dass das, was ich schreibe, von mir ist. Es war bloß ein kleiner Test, den ein Bekannter für mich gemacht hat. Warum hatte ich ihn darum gebeten? Um zu zeigen, wie schnell man unschuldig in Verruf geraten kann.
Irgendwann lassen wir uns aus einer Idee bei azamon mit KI einen Roman schreiben, nur für uns. Und weil wir dann inzwischen zu faul sind, den zu lesen, lassen wir ihn uns von GatCPT auf einer Seite zusammenfassen.
Ich glaube zu denken, also glaube ich zu wissen, das ich glaube, zu sein.