Drop Caps (2)

Hallo zusammen,

hat hier jemand Erfahrungen mit Drop Caps?
Also diesen Dingern hier (auf Deutsch nennt man die anscheinend „Initialbuchstaben“):

Ich hab zwar hier einen alten Thread dazu gefunden, aber da wird nur auf ein Detail eingegangen, nicht darauf, wie man’s in Papyrus macht (ich habe PA 11). Im Handbuch habe ich nichts gefunden.

Bei Vellum geht so was und ich habe mich gefragt, ob das Papyrus auch kann. Konkret hatte ich die Idee, meine Kapitelnummern (sind keine, sondern kleine griechische Buchstaben alpha, beta, gamma, usw.) statt in die Kapitelüberschrift als Drop Cap darzustellen. Leider geht das selbst in Vellum nicht reibungslos (nur als Grafik, aber bei E-Books sieht das dann sicher doof aus, wenn jemand die Fontgröße ändert).

Tija, vielleicht übertreib ich’s jetzt, aber das Auge liest ja bekanntlich mit. :wink:

2 „Gefällt mir“

Es geht in Papyrus auch nur als Grafik. Wir hatten das Thema schon häufig.
Bemühe mal die Suchfunktion nach „Initialen“.

3 „Gefällt mir“

Danke für den Pointer, äh, den Hinweis.
Ich sollte an meinem Deutsch arbeiten.

Hab hier was nützliches gefunden:

Initialen sind eine Herausforderung, denn

Genau dieses Auge zeigt, dass im obigen Beispiel die Grundlinie des initialen M nicht sauber zu jener der dritten Zeile passt. Wir bewegen uns hier ganz schnell in den Feinheiten der Mikrotypografie. Und da spielen nicht nur formale Parameter eine Rolle, sondern auch der optische Eindruck, die Wirkung, das Gefühl und die Erfahrung.

Mit dem Microspacing in Papyrus kann man da sehr viel machen, aber auch …
Gut gemeint ist halt nicht immer auch gut gemacht.

2 „Gefällt mir“

Das mit den Initialen ist tatsächlich ein Problem! Deshalb habe ich mich in meinem Praxisbuch „Layout mit Papyrus Autor“ auf den Seiten 301 bis 318 diesem Thema beschäftigt.

Die Vorgehensweise wird eingehend beschrieben. Beide Beispiele sind aus dieser Quelle.

5 „Gefällt mir“

Die dritte Version im 1. Screenshot gefällt mir ziemlich gut. Soweit hat meine Fantasie nicht gereicht und ich bin bei der ersten geblieben :slight_smile:

Wobei mein Ziel ein anderes war, als das der meisten. Ich wollte lediglich die Stimme des selten auftretenden Erzählers optisch vom „normalen“ Romantext absetzen. Kursivschrift allein war mir da nicht krass genug.

Ein solches Design geht leicht mit einer Text-Formatvorlage, die dann auch im EPUB funktioniert (wenn man es denn in CSS so konfiguriert kriegt).

Wenn man Grafiken einfügt (wie das bei Bertis 2. Screenshot geschieht) sollte man sich bewusst sein, dass etwas Ähnliches nur mit größerem Aufwand ins EPUB übertragen werden kann.

2 „Gefällt mir“