Initiale eBook

Hallo,
in meiner Druckdatei habe ich Initialen angelegt und ich würde den Look gerne auch im eBook beibehalten. Kann mir da jemand weiter helfen, wie ich das am besten angehe? Ich habe bei der Suche leider nix dazu gefunden.

Vielen Dank!

1 „Gefällt mir“

Initialen kannst du als Bilddatei ins eBook einbinden. Das Problem ist, dass je nach eingestellter Schrift im Reader die Initialen nicht dazupassen.

Ich würde es bleiben lassen, wer ein E-Book kauft zahlt ja auch weniger, dann kann er ruhig auch weniger bekommen. Auch wenn du selbst für das E-Book mehr Ertrag bekommst. Hintergrund ist der, dass eine keine zuverlässige Methode gibt, es technisch so zu lösen, dass es auf dem Reader ähnlich aussieht, wie du es willst.

1 „Gefällt mir“

Du musst dich mit den css-Vorlagen befassen und sie bearbeiten, dazu gibt es viele Seiten im Netzen, die dir sagen, wie das geht. Bei mir sieht das dann beispielsweise so aus:

p:nth-of-type(1)::first-letter { color: #406f86; float: left; font-family: Carrol; font-size: 300%; line-height: 155%; margin-bottom: -0.3em; margin-right: 0.25em; margin-left: -1; margin-top: 0em; font-weight: normal; }

Die Schrift muss natürlich im entsprechenden Ordner liegen und eingebettet werden.

Am Kindle erhältst du dann das:

Wenn die Leserin eine andere Schrift einstellt, wird die Initiale ebenfalls in dieser Schriftart dargestellt, das perfekte Bild erhalt man erst, wenn man die Verlegerschrift wählt. Aber das ist ja der Leserin überlassen.

7 „Gefällt mir“

Ich würde mir die Arbeit sparen. Du musst dich damit abfinden, dass du bei einem eBook keine volle Kontrolle über das Layout hast.
Ich verstehe deine Freude an einem schön gestalteten Buch. Tobe dich bei dem Buch aus, beim eBook lass es.
Die Anleitung von @Michou ist gut, aber die Initialen werden nicht immer zu der eingestellten Schrift passen. Zur Verlagsschrift: Da musst du eine Schrift einbinden, zu der du auch eine Lizenz hast. Lohnt sich in meinen Augen nicht.

3 „Gefällt mir“

Wenn du wirklich verkaufen möchtest im SP, gibt es gar keine Mühe, die du dir sparen kannst. Und ich weiß von treuen Leserinnen, dass eben auch das Layout des Buchs viel dazu beigetragen hat, einer ihnen unbekannten Autorin eine Chance zu geben. Weil das Buch so hübsch aussah und weil man gleich sah, da hat sich jemand Mühe gegeben. Von dieser Mühe im Äußerlichen schließt man eben gerne darauf, dass auch sonst anständig gearbeitet wurde.
Amazon und die Kindles der letzten drei oder vier Jahre geben dir übrigens sehr viel Freiheit bei der Gestaltung; die Software liest das CSS ohne Fehler aus. Dafür gibt es ja auch den Previewer, damit man sehen kann, wie das fertige Ergebnis aussieht. Natürlich gibt es auch eine Liste der Befehle, die nicht unterstützt werden, das sind aber Sachen, die eh nicht benötigt werden, um eine Überschrift und eine Initiale zu bestimmen.

Und logisch sind die eingebetteten Schriften lizenziert. Die kaufe ich eh, wenn ich die Cover gestalte, und zwar mit allen Lizenzen, da gibt es genügende, die kein Vermögen verlangen, und sie sorgen optisch dafür, dass die Geschichte rund dargestellt wird. Die Initialen kannst du mit dieser Schrift gestalten und wenn die Leserin dein Layout auswählt, dann wird sie die Initialien in dieser Schrift auch zu sehen bekommen, wenn sie nicht gerade auf einem alten Hündchen liest. Wenn sie sie nicht auswählt, dann wird die Schrift genommen, die sie für den Fließtext ausgewählt hat - der erste Buchstabe geht dann eben über drei Zeilen, mehr passiert nicht.

4 „Gefällt mir“

Was macht denn diese Zeile?

Hallo @Michou,
ich finde deine eBook Gestaltung toll.
Berücksichtige aber, dass sich nicht alle mit CSS befassen können oder wollen. Auch Geld ausgeben für Schriften ist nicht so populär. Da gehören wir einer Minderheit an. Zudem kann ich für die Initialen keine andere Schrift oder spezielle Schmuckinitialen verwenden, wie ich es in einem Buch kann.

Die meiste Mühe sollte man in den Text stecken. Dann überzeugt er auch ohne Initialen.

2 „Gefällt mir“

Einerseits ja, zum anderen wird auch viel ‘auf Sicht’ gekauft. Also wenns hübsch aussieht, hebt das die Chancen, dass es genauer angeschaut und oft auch eher gekauft wird, als ein 08/15 Layout.
Am besten, man schaut, dass man ein stimmiges Gesamtpaket abliefert.

1 „Gefällt mir“

Danke :slight_smile:

Mich damit zu befassen, hatte ich anfangs auch nicht vor. Aber weil ich wollte, dass es aussieht, wie ich es haben möchte, tat ich es dann doch. Macht ja auch Spaß und lässt sich gut mal an einem Wochenende machen, wenn man mal eine Schreibpause braucht.
Hängt vermutlich davon ab, mit wem man sich austauscht; in meiner Autorinnen-Bubble wird gelegentlich bis zur Erschöpfung geshoppt - Fonts, Grafiken, Software.
Und doch, du kannst eine andere Schrift dafür verwenden, tue ich ja auch. Die Schrift muss halt nur ebenfalls im Ordner liegen und natürlich vorher in der CSS eingetraten worden sein.

Ohne Frage ist das das Wichtigste, nur wenn du den geilen Text in eine schmuddlige Verpackung steckst, schaut ihn halt kaum jemand an. Das möchte man vielleicht nicht wahrhaben, zeigt sich aber täglich. Also bleibt nur: Viel Mühe mit dem Text, viel Mühe mit allem anderen.

3 „Gefällt mir“

Das tönt interessant. Was passiert, wenn die Schrift auf dem Reader geändert wird? Bleibt der Font für die Initiale gleich? Dann würden die Initialen nicht immer zum Text passen.
Das ist für mich die Krux. Dass das Lesa mir in das Layout pfuscht.

2 „Gefällt mir“

Bei Wahl der Verlegerinnenschrift werden alle eingebetteten Schriften verwendet, wobei du für den Fließtext in der Regel nichts vorgibst. Wonach Amazon dann entscheidet, welche der kindleseitig vorhandenen Schriften angezeigt werden, weiß ich nicht. Du könntest natürlich auch diese Schrift einstellen, musst dann eben einen Font mehr einbetten.
Wählt die Leserin Bookerly, dann werden auch die Überschriften und Initialen in Bookerly angezeigt, das passt also immer. Und das ist ja, was eh geschieht, wenn du keinerlei Anpassung am Layout vornimmst und sagst: Ey, ich hatte halt keinen Bock mich mit dem Zeug zu befassen, also nimm einfach die Basisversion, basta :smiley: Was ich nicht soo nett von dir fände :smiley: :smiley: Immerhin verdienst du in der Regel am eBook deutlich mehr als am Print, dafür ist das Layout auch noch viel leichter und schneller zu erstellen als für den Druck, den du teurer verkaufst, aber weniger dafür bekommst.

2 „Gefällt mir“

So sehr ich selbst typographisch schön gestaltete Bücher liebe, kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass ich einige (vorwiegend ältere) Leser kenne, die E-Books gerade deshalb lesen, weil sie das Layout ändern können. Die Schrift in gedruckten Büchern ist für sie oft zu viel zu klein. Auf dem E-Book-Reader stellen sie dann auf serifenlose (weil besser lesbar) Schriftarten in großen Schriftgrößen um. Vielleicht sollte man die Gestaltung seines E-Books von der Zielgruppe abhängig machen.

2 „Gefällt mir“

Das können sie weiterhin tun. Wenn du gestaltest, heißt das nicht, dass du zwanghaft vorgibst, sondern eine Möglichkeit bietest, den Roman noch mehr wie in einem Taschenbuch zu erleben. eBooks sind auch deshalb bei vielen Leserinnen noch so unbeliebt, weil sie als hässliche Notlösung empfunden werden.

BTW: Wenn du dasselbe von Papyrus erstellte epub übrigens bei Tolino hochlädst, wird es in der Regel nicht validiert. Nicht wegen der Ausschmückungen übrigens, denn sobald ich es noch einmal mit Jutoh abspeichere, läuft es problemlos im gewünschten Layout durch. Und auch da kann die Leserin wählen, ob sie meinen Layoutvorschlag annimmt oder nicht. Tut sie es, kann sie auch den selbstverständlich in der Größe ihren Wünschen anpassen.

Ganz ehrlich; es gibt keinen Grund, sein eBook nicht schön zu machen.

2 „Gefällt mir“

Ich mag sie nicht, weil es keine festen Seiten gibt, sodass man nicht richtig zitieren kann. Da lese ich lieber pdfs. Da stimmen die Seiten mit der Druckversion überein.

1 „Gefällt mir“

Mein CSS ist schon eingerostet, aber so weit ich weiß, muss der Wert length von einem Maßwert, wie em, px, cm oder % gefolgt sein.

Versuchsweise hat

margin-left: -1;

Keine Wirkung, aber vll. interpretiert Safari das nicht richtig.

Würdest du etwas in einem kommerziellen Buch einsetzen, das “vll.” richtig interpretiert wird? Wo immer dieser CSS-Schnipsel herkommt. So würde ich mich nicht darauf verlassen.

1 „Gefällt mir“