Die Schlammschlacht beginnt

Ich auch :slight_smile:

Ich habe schon Bücher in die Ecke geschmissen, die recht passabel geschrieben waren aber die Geschichte so dermaßen grottenhaft schlecht war, mit so vielen Widersprüchen und Stolperern, dass es im Kopf fast schon weh tat.
Aber auch Bücher, bei denen sogar ich die laienhaftige Schreibweise erkannte, aber trotzdem weiterlas. Weil ich wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht.

Vielleicht nimmt in Zukunft der Leser dann das Heft (oder Buch) selbst in die Hand und vibe-writet mit KI die Geschichte dann selbst. Wer weiß…

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Hast Du da ein paar Beispiele? Welche Bücher waren das?

Ich hab da eher die Erfahrung, dass Autoren, die sprachlich reflektiert schreiben gerade oftmals auch sehr starke Plots haben. Eben, weil sie sehr reflektiert sind. Aktuell Dörte Hansen, die mich völlig vom Hocker reißt. Sprachlich brilliant, einfaches norddeutsches Setting, bewegende Plots.

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Also wenn KI so toll schreiben kann, dass sie Preise abgegreift, dann sind wir wohl wirklich bald alle überflüssig. Aber was sagt das über diese Preise aus? (Dazu hatte ich schon immer eine Meinung. Meist werden da Bücher bejubelt, die kaum jemand freiwillig liest.)
Ich finde es traurig, dass wir bald alle unter Generalverdacht stehen und uns erklären müssen. Wir sichern und beweisen, als ob wir nichts besseres zu tun hätten.

Aus Neugier habe ich mal was von mir in diese App eingegeben, einfach, weil manche Detektoren alles als KI entlarven, selbst den alten Dracula. Bei mir gab es ein 100% menschlich.
Vielleicht probiert das mal jemand mit einem KI Text.

Andreas, den ich sehr gut kenne und auch auf der FBM wieder treffen werde, wäre entsetzt, das zu lesen. :sweat_smile:

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Ich nicht. Weil ich gerade in diesem Jahr häufig enttäuscht worden bin von Inhalten, die eigentlich toll gewesen wäre, wenn sie denn jemand gut aufgeschrieben hätte.
Auf der anderen Seite ist meiner Meinung ein richtig schlechter Inhalt, der überzeugend geschrieben wird, im Idealfall so gut, dass ich gar nichts vom schlechten Inhalt merke.
Irgendwer hat mal gesagt, dass Robert de Niro selbst ein Schnitzel überzeugend spielen könnte.

Stimmt leider auch nicht. Ich habe bisher 18 Bücher von ihm gelesen. Darunter waren welche, die mich umgehauen haben, mittelmäßige und sogar 1, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Das ist vollkommen normal, finde ich. Alles andere wäre unmenschlich - womit wir wieder beim Punkt sind. Ich möchte von Menschen geschriebene Bücher lesen und nicht 10 „Eschbachs“, die er in 10 Wochen rausbringt.

Das wäre es eben nicht.

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Damit schaffst Du mich jetzt echt :smile:

Bei diesem KI-Detektor hab ich es jetzt nicht probiert, weil ich keinen Bock hatte für just-for-fun zu zahlen.

Aber ich hab ein und denselben Text bei zwei anderen KI-Detektoren reingeschmissen. Der eine sagt 0 % KI-Inhalt, der andere wirft 89 % KI-Inhalt raus.

Das sagt für mich genug aus.

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Nicht unbedingt. Du kannst Ergebnisse noch nachvollziehen und einschätzen. Das ist eine Fähigkeit, die in meinem Beruf - da bin ich mir ziemlich sicher - gerade am aussterben ist, weil sich niemand mehr mit den Grundlagen beschäftigt.

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Das stimmt - noch! So rasant wie sich die Modelle verbessern, ist jede Prognose schwierig. (vor allem wenn sie die Zukunft betreffen :wink: ).
Meine Kollegen sind 20-30 Jahre jünger, wachsen mit KI auf und schauen sich den Code kaum an. Geht ja. Tut was es soll. Da wird mir schon seltsam zumute, wenn ich auf die Zukunft sehe…

Da ich weiß, das Andreas des nächtens durch die dunklen Gänge und Hallen dieses Forums wandelt, würde ich sowas nie laut schreiben :wink: ….

Ich weiß es leider nicht mehr. Ich merke mir - wenn überhaupt - nur die guten Bücher :wink:

Nein! Denn ohne Prompt kann die KI nichts - und es braucht jemanden, der den Prompt schreibt.
Darum sollte man keinesfalls die KI meiden wie der Teufel das Weihwasser, sondern sich damit beschäftigen. Auch prompten braucht Übung. Wer sie hat, der gewinnt. Das gilt auch im Schreibhandwerk.

Sag mal Suse, wie würdest du deine Abneigung gegen KI-gestütztes Schreiben in Worte fassen? Ist es mehr ein Gefühl, wenn ja welches?
Von Berufs wegen bin ich eher pro-KI. Beim Programmieren ist es vielleicht einfacher, Qualität zu erkennen als beim Schreiben. KI-geschriebene Bücher würde ich also mit großem Interesse lesen, allein schon um zu sehen was KI kann.

Ich kann nur empfehlen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und zwar richtig! Es wird euch sonst auf die Füße fallen, irgendwann. Ist aber nur meine Meinung….

Alex

Er weiß bereits, dass ich dauernd meckere … Außerdem bin ich ja nur ein einzelnes Leserchen. Ich werde auch noch mehr von ihm kaufen. Deshalb muss ich ja nicht alles von ihm gut finden oder „schleimen“. Was ich gut finde, finde ich gut, was nicht, das eben nicht. Daraus mache ich kein Geheimnis. Wozu auch?

Das ist super einfach: Ich möchte Geschichten lesen, die ein Mensch geschrieben hat. Warum? Weil ich auch ein Mensch bin. Es geht mir auch zusehends auf den Wecker, wenn ich eine Website besuche und zuvor bestätigen muss, dass ich ein Mensch bin. Diese Entwicklung erfüllt mich mit Unbehagen.

Richtig! Man sollte sich stets mit Themen beschäftigen, bevor man ein Urteil fällt. Für meinen Teil werde ich jetzt jedoch nicht mehr weiter darauf eingehen, weil ich mich schon hinderttausendfach dazu geäußert habe (oder etwas weniger vielleicht). Ich nehme erst wieder dazu Stellung, wenn ich etwas Neues zur Thematik beizutragen habe. Dann mache ich das allerdings. Versprochen!

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Mich würde es interessieren, wie das bei dir ist.

In den letzten Jahren habe ich sehr viele Aufgaben bewältigt, über die ich mich früher nie drübergetraut hätte, weil mir das Wissen dazu fehlte. Jetzt kann ich mir das in einer halbwegs passablen Zeit aneignen und die Aufgabe abhaken, auch ohne dass ich Experte sein muss.

Allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass sich der Lerneffekt nicht mehr einstellt. Vor allem in Hinblick, dass ich aus meinen Fehlern nicht mehr lerne (oder nicht mehr so direkt). Es ist ein schwer greifbares Gefühl.

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Ganz genau so!
(Was machst du beruflich? Auch Softwareentwicklung?)

Man müht sich nicht mehr, etwas zu lernen. Nicht einmal, es zu verstehen. Man schaut es an, denkt sich, achso geht das, interessant. Und vergisst es wieder. Früher hätte ich mir sowas aufgeschrieben, irgendwo eingebaut, dokumentiert. Jetzt nicht mehr. Die KI kann man ja jederzeit fragen, die weiß es eh besser.

Beispiel:
Ich habe keine Ahnung wie SVG-Bilder aufgebaut sind, bearbeite sie aber in meinem Code. Es war eine Frage von 5 Minuten.
Das macht mich schon nachdenklich, weil ich das nicht weiß. Andererseits: muß ich es wissen? Eigentlich nicht. Oder weißt du noch, wie dein code in Assembly geschrieben wird? Nein. Und musst du es wissen? Auch nicht. Müssen wir noch wissen, wie ein Programm funktioniert? Schaut nicht so danach aus.

Ich weiß noch nicht so genau ob uns die KI klüger macht - oder dümmer. Anfangs dachte ich klüger. Jetzt bin ich mir nicht so sicher.

In meiner Kindheit gab es eine heftige Diskussion darüber, ob man den Kindern in der Schule die Nutzung von Taschenrechnern erlauben soll oder nicht. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Sie wurde erlaubt und ich weiß noch, wie ich mich darüber freute! Ich habe heute noch meinen ersten Taschenrechner zuhause liegen. Ein alter Sharp, der nicht mal Punkt-vor-Strich kann.
Resultat: meine Mutter, über 80, kann besser Kopfrechnen als ich…

Noch ein Beispiel:
Mein Opa war Wagner. Also jemand, der aus Holz Räder für Kutschen etc. baute.
Dann kamen die Gummireifen auf - und er war arbeitslos. Keine brauchte mehr Holzräder.
Und bei aller Nostalgie: ich bin froh darüber :slight_smile:
Ähnlich ergeht es mir jetzt. Keiner braucht mehr Programmierer….

Ich frage mich manchmal, ob in 10 oder 15 Jahren, wenn ich vielleicht eine OP brauche, der zuständige Arzt erstmal googeln muss, wo meine Leber ist …

Und in der Schule? Hausaufgaben waren schon vor KI obsolet, weil eh alles aus dem Internet abgeschrieben wurde.
Leider lernt man nichts, wenn man nicht übt.
Und das Üben fällt jetzt wirklich weg. Obwohl wir eigentlich nicht darauf verzichten können.

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Also bei mir war/ist es so (als Beispiel), dass ich durch die KI überhaupt angefangen habe mich zu trauen Musik zu machen. Ich habe immer Screenshots gemacht und nachgefragt und es mir erklären lassen, mit sehr kleinen und verpeilten Schritten, aber am Ende hatte ich was, was man sich anhören kann. (Geht auch mehr in Richtung Hintergrundmusik für Szenen).
Oder: Für meine Geschichte brauche ich Wissen im Bereich Parasitologie. Zuerst suchte ich nach Büchern dazu, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich nichts gefunden und habe dann (damals) mit ChatGPT mal meine Biologie aufgebaut. Parallel schaute ich immer wieder, ob ich Bücher oder ähnliches dazu finde und erst vor einem Monat habe ich ein Buch gefunden. Direkt bestellt und war sehr neugierig, angefangen zu lesen und war irgendwie voll begeistert. Schlussendlich werde auch vieles abgleichen, verändern, verbessern, neu hinzufügen, was ich da mit der KI als Unterstützung gebaut habe.

Im Endeffekt habe ich neues dazugelernt und auch weitergeführt.
Für mich ist die KI dahingegen irgendwie zu einem Starthelfer geworden, mit dem ich zuerst mal einfach und nicht überfordernd anfange zu lernen. Und später kann es gerne Stück für Stück aufwendiger werden. Aber die Basis ist mal da.

Mein Ziel ist immer: Wenn ich etwas machen möchte, möchte ich es auch verstehen und auch wissen um was es geht und wie es funktioniert.

Man kann schon sagen: ich bin wissbegierig :smiley:

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Genau so simpel funktioniert es eben nicht. Denn diese ganze Zeit, dieses Jahr, in dem ich schreibe, ändere, die Outline umschmeiße, Szenen verwerfe usw., die braucht es, damit aus der ursprünglichen Idee für eine Geschichte ein guter Roman wird. All die Sackgassen, Irrtümer, Einsichten, wie es nicht geht, sind genauso notwendig wie der Text, der am Schluss übrig bleibt.

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Nicht ganz :sweat_smile: Steuerberatung

Würde ich heute noch so arbeiten, wie man vor 5-7 Jahre gearbeitet hat, wäre mein Deckungsbeitrag (zumindest bei unserem Kundenstamm) nicht mehr positiv und mein Arbeitgeber würde sich schön bei mir bedanken. Auch die Vorlaufzeit hat sich geändert. Mussten meine Kunden früher 4-6 Wochen vor Fertigstellung sich bei mir melden, passiert das jetzt in 2-3 Wochen. Sie wissen, dass es bei der Konkurrenz auch funktioniert und erwarten es bei uns genauso.

Dafür habe ich ein viel breiteres Feld, das ich bearbeite, als noch vor wenigen Jahren. Hier investiere ich jetzt 5-10 Stunden in grundlegende Recherche zu einem Thema, wofür man früher auf ein mehrtägiges Seminar geschickt worden wäre, und 3.000-5.000,– Kurskosten gehabt hätte. Zum Beantworten von grundlegenden Fragen reicht das, ein Experte wird man so natürlich nicht. Aber es sind auch die Anforderungen seit Covid derart gestiegen, dass man nicht mehr die Zeit findet, sich ein 50seitiges Dokument in Ruhe so durchzulesen, dass man es verstanden hat und sich in der Lage sieht, es auch technisch umzusetzen.

Schon wild irgendwie. Da ist Unterstützung durch KI für viele ein Rettungsanker, der einen vorm Ausbrennen hilft. Alles hat eine Kehrseite.

Momentan mache den überwiegenden Teil der Betreuung ich. Das kann ich auch ganz gut, weil ich das Grundgerüst dazu habe, die Branchen kenne, den Menschenschlag dahinter und hier auch verwurzelt bin. Ich kann, während ich ein schnelles Konzept mit dem Kunden entwickle, nebenbei über ein paar lokale Entwicklungen quatschen. Weil mir das Zusammenziehen aus verschiedenen Themenbereichen einigermaßen leicht von der Hand geht. Ich kenn ja die Materie tief genug.
Ich frage mich aber, wie in 10 Jahren die Betreuung aussehen soll, wenn dieses Gerüst, zu wissen, wie alles miteinander verzahnt ist, fehlt.

Sehr sympathisch.

Zu allem anderen habe ich keine Meinung mehr.

Ich hatte sehr viel Text vorbereitet - und ihn wieder gelöscht :smiley:

Kurzform:
Nein Programmierer werden nicht überflüssig - zumindest nicht der Software Entwickler, der eine Benutzernahe „kreative“ Lösung bauen möchte. Denn das kann KI nicht. Sie kann generische Lösungen bauen, die auch in Softwarefragen „nett genug“ sind, aber „speziell“ macht sie erst der Mensch mit seiner Kreativität. Aber die KI kann helfen, gerade im Backend. Umbauen, Vereinfachen, Neustrukturieren von Code. Wenige Tage, wo früher ein Monat veranschlagt wurde, falls man das Thema überhaupt anfassen wollte.

Kann ein kreativer Mensch, mit ein bisschen Coding Verständnis mit Vibe Coding eine ernsthafte Software bauen? Ich denke ja.

kann ein kreativer Mensch, mit ein bisschen Story Verständnis und einem fetten Code Abo ein ernsthaftes Buch „schreiben lassen?“ Ich denke nein.

Wenn du der KI extrem kleinteilig Vorgaben machst, damit daraus „dein Buch“ wird - ja man - warum hast du es dann nicht einfach selber geschrieben? Und selbst dann ist die Frage, ob nicht dein Stil erkannt wird.
Bücher tragen eine Handschrift, die vom Schreibrick, Vokabular, Erfahrungen und Vorurteilen des Schriftstellers abhängen. Sie sind absolut nötig für den „Stil“, unabhängig davon, dass es noch Erfahrungen gibt, was ein Buch spannend oder langweilig macht.
Ich erkenne inzwischen den „KI“ Stil sehr zuverlässig. Er ist mir sogar schon im wissenschaftlichen Text einer Veröffentlichung ins Auge gesprungen. Ich neige dazu Texte sofort nicht mehr ernst zu nehmen oder weiterlesen zu wollen, wenn ich diese ‚Formulierungen‘ lese. (allerdings nur auf Deutsch :wink: )

Daher: Schreibt eure Texte selbst. Jedes Wort. Ja, lasst euch inspirieren, oder diskutiert eure Ideen mit der KI, wenn ihr mögt. Lasst eure Texte analysieren. Aber seit euch sicher - sobald ihr anfangt Formulierugen zu übernehmen, wird das nicht mehr euer Text sein und eventuell erkannt werden.

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Ich komme aus der Branche. So läuft das nicht. Es gibt keine „kreative“ Lösung, sondern nur eine die das geforderte Ergebnis der Spezifikation bringt. Und das im Rahmen des Butchet. Der reine Code-Hacker der im Keller mit seiner Pizza sitzt ist tot (sein Job, nicht er). Sein Job geht entweder an die KI oder nach Indien. Was nicht heißt, das hier in Europa alle arbeitslos sind. Es wird die Schnittstelle Kunde ↔ Technik gebraucht. Der Programmierer wird es nicht mehr geben , aber den IT-Consulting.

Es wird aber noch Programmierkenntnisse verlangt. Man muss beurteilen können, ob der Code, den KI rausschmeißt oder aus Indien kommt, den Qualitätsrichtlienen entspricht und ob es überhaupt funktioniert.

Deshabl hatte ich meinen AZUBIS immer gesagt, programmiert selber. Ich werde es zwar nicht nachprüfen, aber das ist die Berufsphase, wo man noch ohne Druck arbeiten kann.

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Das Ende der Programmierer wurde schon vor Jahren verkündet, als die Inder auf den Markt drängten. Es hat sicher einige Programmierer arbeitslos gemacht, aber es gibt immer noch viele.

Die KI gilt als nächster Sargnagel und hat - vor allem in USA - viele Programmier-Jobs gekostet. Aber das Ende der Programmierer wird auch das nicht sein. Aber es wird die Welt der Programmierer wandeln und zwar erheblich.

Das reine Coding wird eine KI-Aufgabe werden. Und seltsamer Weise wird etwas wichtig werden, was - nach meinem Gefühl - in der heutigen Gesellschaft sehr stark verloren geht: Kommunikation.
Nur wer sich klar und verständlich ausdrücken kann - sei es nun gegenüber der KI oder gegenüber des Anwenders - wird bestehen.

Wortkarge Stoffeln, die keinen geraden Satz herausbringen werden untergehen. Selbst wenn sie im Coding unschlagbar gut sein mögen. Die “reinen” Programmierer wird man nicht mehr benötigen.

Denn der der ITler von morgen wird noch etwas brauchen, was auch gerade extrem am schwinden ist: Empathie!

Ohne dass du dich als Programmierer in die Wünsche des Anwenders hineinfühlst, in seine Bedürfnisse, seine Art zu denken, wie er arbeitet - wirst du versagen. Nicht das, was der Anwender dir aufträgt wird programmiert, sondern das, was er wirklich braucht. Was hinter den Wünschen steckt.

Wer einfach blind 1:1 das macht was der Anwender sagt und sich nicht bemüht, zu verstehen, warum er das möchte, der wird genau so verlieren.

So gesehen:

KI ist vielleicht gut für die immer dünner werdende Gesellschaft. Denn die ist am Schwinden wie die Elben in Tolkiens Welt. Aber für KI braucht man das wieder - Kommunikation, Einfühungsvermögen.
Vielleicht hilft es uns heraus aus dem abgestumpften Sumpf von Social Media und Co…

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