Die Schlammschlacht beginnt

Ziemliches Problem.
Es ist deshalb so teuer, weil ein Mensch davon leben können muss.
KI ist überhaupt nicht billig. Sie wird nur billig gemacht, weil bestimmte Kosten nicht einbezogen werden. Aber wenn es fair zuginge, müsste man erhebliche Steuern auf KI zahlen, damit sie Jobs eben nicht so leicht kaputt machen. Denn Arbeitslosigkeit ist nicht gut für eine stabile Gesellschaft.

Das ist ähnlich wie mit Atomstrom. Da ist der Preis für das Endlager auch nicht enthalten. Von den Versicherungen für eventuelle GAUs ganz zu schweigen. Die Folgen könnte man mit Geld gar nicht wieder gutmachen.

Aber das wird alles ausgeblendet.

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Das ist klar und ich verurteile das nicht. KI ist nicht billig, von der Umwelt mal abgesehen, kostet mich aber pro Buch nicht mehrere tausend Euro. Wer sich das leisten kann, soll es auf jeden Fall machen.

Das Thema Arbeitsplätze: Leider hat jede technologische Weiterentwicklung der Menschheit Arbeitsplätze oder sogar ganze Berufe ausgelöscht, indem alles durch Maschinen automatisiert wurde. Konnten die Menschen das aufhalten? Nein

Genau, und das Grundproblem besteht darin, dass alles auf einem unbewiesenen und bis dato auch unbeweisbarem Vorwurf basiert.

Und wenn ein unbewiesener Vorwurf das schlimmste ist, was passieren kann, dann stimmt nicht mit der KI, dem Autor oder dem Text etwas nicht, sondern mit unserer Gesellschaft und den Medien, die sowas aufgreifen, obwohl vollständig unbewiesen.

Allerdings werden KI erstellte Texte in Zukunft wahrscheinlich sehr wohl erkennbar sein. Ich habe gelesen, dass Anthropic von Claude erstellte Texte ab Juni 2026 kennzeichnen will. Dafür soll die Wortwahl derart manipuliert werden, dass der menschliche Leser nichts bemerkt, Anthropic aber von Claude erstellte Texte erkennen kann.

Sollte das zutreffen, wäre zumindest im Textbereich, die KI Kennzeichnungspflicht kein zahnloser Tiger mehr.

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Ein Lektor braucht etwa 100 Stunden für ein gründliches Lektorat.

Ein Autor braucht etwa 1.000 Stunden für ein vernünftiges Manuskript.

Für den Lektor ist es okay, wenn er dafür 3.000 Euro nimmt, der Autor kann froh sein, wenn er ein paar Hundert Euro mit dem Buch verdient, von denen er auch noch den Lektor bezahlen soll.

Finde den Fehler.

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Hab ihn gefunden :joy: :joy:

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Schon. Aber der Autor rechnet nicht damit, vom Bücherverkaufen reich zu werden. Der Lektor muss davon leben, wenn er es nicht hobbymäßig macht. Und dafür ist der Zeitaufwand zu hoch, wenn man tatsächlich eine 40-Stunden-Woche ansetzte und er bei 100 Stunden für ein MS über zwei Wochen brauchte. - Aber ich würde auch keinen Lektor bezahlen, das ist die Inkonsequenz …

Es gibt auch das Konzept, Dienstleistungen untereinander zu tauschen. So mache ich das. Ich mache immer mal wieder Lektorat und Korrektorat und bekomme dafür im Gegenzug bei anderen Dingen Hilfe.

Ich mache das aber auch, sofern gewünscht, wenn ich Testleserin bin, weil mir vieles auffällt beim Lesen. Wenn die Person das will, melde ich das alles direkt mit. Einfach, weil mir das auch richtig Spaß macht.

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So mache ich es auch, im Tausch mit anderen Hobbyautoren und zwischendurch auch zwei bis drei Lektoren, die selbst schreiben. Einer dieser Lektorin verdanke ich große Einsichten.
Hilft ihr natürlich nicht, ihre Miete zu bezahlen.
Dass KI für fast dieselbe Leistung - Korrektorat und Lektorat - weniger als 20 Euro im Monat verlangt, hilft ihr auch nicht.
Und natürlich hole ich mir, wie wahrscheinlich die meisten hier, die menschliche Wertung im Tauschhandel. Wir alle versuchen zu vermeiden, einem professionellen Lektor das Leben zu bezahlen, ob nun mit oder ohne KI.

Ich finde keinen Fehler. Selfpublisher, wie wir, sind Gesinnungstäter. Ein Lektor ist ein Profi, der von seiner Arbeit lebt. Allerdings geben ihm Autoren nicht das Geld aus Wohltätigkeit, sondern weil sie einen Wert in seiner Leistung sehen, die mehr Wert für sie hat, als der Geldbetrag.

Hier fängt das Problem von Coverdesigner, Lektoren und Korrektoren an und hat überhaupt nichts mit KI zu tun. Die meisten von uns verdienen zu wenig mit ihren Büchern, als dass es sich lohnt zu bezahlen. Ich hatte deshalb schon mal einen Thread gestartet.

Die meisten geben nichts aus. Das war auch schon vor 2022 so. Mit KI hat sich nur geändert, dass man ein neues Hilfsmittel an die Hand bekommt.

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Jetzt werden Äpfel mit Birnen verglichen, und das ganze Obst hat mit dem Thema kaum noch was zu tun. Außer: Ich bin durchaus ‚fein damit‘, wenn andere Autoren (egal ob Selfpub oder Verlag) das Korrektorat oder Lektorat einer KI übergeben. Immer mit der Bedingung, das dem Umfang entsprechend im Impressum zu erwähnen.
Der Vorwurf an den Schriftsteller Thélyson Orélien war jedoch, er hätte seinen Debütroman mit KI geschrieben. Also ein weiterer Eingriff in die Textarbeit als ein Lektorat. Doch wir alle wissen nichts genaues und es gilt die Unschuldsvermutung.
Doch genau das meinte ich, wenn ich sagte, öffne ich die Tür zu meinen Texten für KI, würde es dahinter diffus. Wieviel KI ist schick, welcher Anteil zu gering, um erwähnt zu werden, finde ich (wie viele denn) Formulierungen so gelungen, dass ich sie leicht verändert übernehme … u.s.w. Die Tür ist offen und die Verführung dahinter riesig!

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Erfolgreiche Bücher?
Die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf hat dieser alle handschriftlich in einer Kladde verfasst.

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Darf ich auch mitmachen, obwohl ich persönlich keine KI benutze, aber sehr großes Interesse an KI habe? Ich möchte zumindest versuchen, KI-generierte Texte und Bilder erkennen zu können.

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Genau da liegt der Fehler. Man vergleicht immer wieder Profilektoren und Hobbyautoren.

Ein Profiautor kann und sollte sich einen Profilektor nehmen.

Für uns Hobbyautoren gibt es aber anscheinend kein Pendant. Wenn dem so wäre, würde man höchstwahrscheinlich diesem statt einem KI-Lektor vertrauen.

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Ich finde @Koebes hat da schon recht. Ich schreibe auch nur für mein Hobby und ich würde gerne einen Lektor nehmen, weil ich besser werden möchte. Ich will aber nicht ein Mehrfaches von meinem Monatslohn dafür ausgeben, zumal ich weiß, dass ich wahrscheinlich mit meinen Bücher nicht einmal einen Bruchteil davon wieder reinbekomme.

Daher verständlich, wenn man zur KI greift, die 22 Euro im Monat kostet und die man nach wenigen Wochen wieder deabonniert, nachdem man einige Schwachpunkte aufgezeigt bekommen hat. Vielleicht nicht so gut wie ein Lektor, aber fürs Hobby reichts.

Es ist ein wenig wie beim Tennisspielunterricht. Manche nehmen keine Tennisstunden und spielen einfach so drauf los. Andere nehmen einige Stunden zu einem leistbaren Stundensatz beim ortsansässigen Tennislehrer. Wieder andere geben ein Vermögen dafür aus, weil das deren Inhalt ist, aus dem sie etwas ziehen und mehr als nur Zeitvertreib ist.

Aber ich will damit wieder zurück zum Thema:
Man kann sagen, man verwendet keine KI, aber glaubt einem das dann in 3-5 Jahren überhaupt noch jemand?
Wahrscheinlich nicht. Natürlich wird es die Leute geben, wie es auch 2026 noch Menschen gibt, die mit Zahlschein überweisen und noch nie etwas online eingekauft haben. Genauso wie es vielleicht irgendwo noch technische Zeichner gibt, die auf Software verzichten, aber mir als Käufer ist das schnuppe.
Ich zahle Geld, damit ich Leistung bekomme. Der Leser zahlt Geld, damit er Unterhaltung bekommt. Ob der zum Brainstorming KI eingesetzt hat? Wird ihn nicht jucken. Im Vorwort steht stolz, dass auf den Einsatz von KI verzichtet wurde. Wird er nicht glauben.

Hier im Artikel wird ja auch bloß auf eine anonyme Aussage verwiesen, dass ein Programm behauptet, das Buch wurde mit KI verfasst. Und der Schaden ist angerichtet. Das ist ja das eigentliche Dilemma. Das ist so, wie wenn eine Kollegin behauptet, ihr Kollege hätte sie sexuell belästigt - oder noch mehr. Obs stimmt oder nicht, entscheidet sich erst Monate später vor Gericht. Bis dahin steht die Aussage im Raum und selbst wenn der Freispruch kommt: den Makel wird man nicht mehr los und wahrscheinlich hat man schon davor die Firma gewechselt oder wechseln müssen. Es hat einen Grund, warum die Erfindung von Straftaten selbst eine Straftat ist.
Das Erschreckende ist eigentlich, mit wie wenig Substanz man Leute dazu bringt, etwas skandalöses zu wittern.

Mich würde ehrlich gesagt einmal der Beweis interessieren: Jeder behauptet, dass es massenhaft KI-geschriebene Bücher gibt und fühlen sich davon (vllt berechtigterweise) bedroht, wenn man davon leben muss. Gleichzeitig wird aber der KI abgesprochen, gut schreiben zu können, weil ja keine Emotionen und kein Leben drinnsteckt.

Und dann gibt es hier ein Buch, das von den Kritiken hochgelobt wird.
Die KIs, die ich kenne, können keine 5-6 Seiten schreiben, ohne entweder völlig frei zu drehen und ins Bullshit-Bingo abzuwandern, oder sich zu sehr auf die Guidelines zu halten, und sich daher dann ziemlich schnell nur mehr wiederholen. KI-Gegner sehen das natürlich - zu Recht - als Bestätigung, dass KI keine guten Bücher schreiben kann. Dem stimme ich zu, weil dazu ist sie auch einfach nicht geschaffen und programmiert. Meine Waschmaschine dreht zwar auch ihren Inhalt und kann ihn heiß machen, aber ich würde ihr keinen Kuchenteig anvertrauen.

Und jetzt soll damit ein preisverdächtiger Roman damit geschrieben worden sein? Echt jetzt?

Ich würde gerne einmal ein Buch lesen wollen, das nachweislich zu 100 % von einem LLM geschrieben wurde. Und das nicht Slop ist und eine normale Romanlänge hat. Das ist hier der entscheidende Punkt. Denn viele Bücher die ich gesehen habe, denen völlige Generierung durch KI vorgeworfen wird, erfüllen das nicht. Und dann will ich entscheiden und meine Meinung bilden. Das wäre für mich ein rationaler Ansatz. Aber meines Wissens gibt es dieses Buch noch nicht.

Aber ich lass mich gern überraschen. Einfach interessehalber. Vielleicht kennt ja wer so ein Buch.

Edit: Und ich will nicht ein KI-generiertes Buch lesen wollen, weil ich scharf drauf bin. Ich kann ja auch nur wissen, ob mir Kapern und Oliven schmecken oder nicht, wenn ich sie davor probiert habe. Und daran scheitern viele meiner Bekannten :rofl:

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Ich scheitere ebenfalls an solchen Dingen. :see_no_evil_monkey: Es gibt ganz viele Sachen, die ich nicht ausprobieren möchte, um herauszufinden, ob ich sie mag oder nicht. Nicht nur beim Essen.

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»Das liebestolle Krokodil« wäre ein solches Werk. Es ist komplett KI generiert (Text und Illustrationen)

Das trifft es irgendwie nicht. Es wird sogar als “Groteske” betitelt und versucht gar nicht, ernst genommen zu werden. Ich dachte da weniger an ein skurriles Kunstprojekt, sondern an einen Thriller oder Krimi mit vielleicht 400 Romanseiten.

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Sorry, wenn ich jetzt vielleicht etwas am Thema vorbei schreibe…

Seit 30 Jahren entwickle ich Software für meinen Arbeitgeber in der Industrie.
Ich denke in Listen, Schleifen, Schnittmengen und if-Verzweigungen. So entstanden im Laufe der Zeit einige Anwendungen, in denen ich quasi zuhause bin.

Programmieren ist dem Schriftstellertum gar nicht mal so unähnlich, wie ich glaube. Der Roman-Autor kennt jeden Stein, jede Weggabelung und jede Taverne in seiner Welt.

Der Software-Autor weiß genau, wo sich welche Methode versteckt, wo die Fallstricke lauern, welche Fehler möglich sind und wo er etwas geflickschustert hat.

Und beide träumen des Nachts von ihrer Welt…

So war es bei mir zumindest bis vor ca. einem halben Jahr.
Seither ist meine Welt im Wandel, noch ärger als Tolkiens Baumbart in seinem Gedicht beschreibt.

Denn: auf mein Drängen hin wurde Claude Code eingeführt. Eine KI, die Software schreibt. Und zwar richtig gut.

Seither: keine Listen mehr, keine Gedanken über Schleifen, Schnittmengen und anderes Zeug. Die KI wird’s schon richten, man muss es ihr ja nur vernünftig sagen.

Aber noch nie in meinem Leben war ich so zwiegespalten.

Einesteils bin ich hellauf begeistert! Was dieses „Ding“ alles kann! Unglaublich. Und so gut! (Wenn man es ihr gut sagt).

Andererseits – alles was ich mir in 30 Jahren an Wissen aufgebaut habe ist mit einem Schlag - von heute auf morgen - fast völlig wertlos.

Niemand muss mehr wissen, wie eine Schleife geht, eine komplexe Abfrage. Die KI weiß es ja eh besser.
KI entwertet alles. Böse gesagt: jetzt kann jeder Depp programmieren!

Also - was um alles in der Welt bin ich, meine Arbeit, noch wert?

Noch ist es die Erfahrung, die ich habe. Und nur ich! Wie man was aufbaut, was man lieber nicht macht und wie es bei uns in der Firma läuft. Wie meine Programme funktionieren.

Noch. Es ist absehbar, dass das mit jedem neuen KI-Modell anders wird.
Und wenn ich sehe wie meine jungen Kollegen lustig drauf los “vibe-coden” ohne sich die zig-tausend Programmzeilen, die die KI generiert hat genau anzuschauen - dann wird mir anders zumute…

Aber ist das vielleicht gar nicht so schlimm?
KI ist ein Werkzeug, das Arbeit abnimmt. Ja, mir fehlt es manchmal, in Code zu denken. Manchmal auch nicht. Wie wohltuend ist es, sich NICHT in komplexe Sachen einarbeiten zu müssen, um sich was auszudenken. Sich nicht die Haare raufen, weil man nicht mehr weiterweiß.

Und sie ist nicht mehr aufzuhalten. Sie wird sich breit machen, in jedem Aspekt unseres Leben. Jene, die sich heute noch sicher fühlen, werden auch bald um ihre Kompetenz bangen.

In der Schriftstellerei wird es genau so sein.

Ein neues Werkzeug, dass den Autoren Arbeit abnehmen kann. Aber es ihm auch nimmt, einzutauchen in seine Welt und im „Flow“ zu schreiben. Als wäre man weggebeamt.
Ich verstehe, dass viele das schockiert und noch mehr es ablehnen, ge-vibe-codede Romane zu schreiben. (Oder wie nennt man das beim Schreiben von Prosa? vibe-writing?).

Jeder Depp kann jetzt einen Roman schreiben mit KI. Ich habs – nach längerer Zeit – mal wieder probiert und mir eine Geschichte schreiben lassen mit 5.000 Wörtern Limit. Mich hats aus den Socken gehauen, wie gut die Geschichte war. Richtig spannend!
Da musste ich an die Schreiberlinge hier denken.

Aber: ich glaube, es ist nur ein Werkzeug. Es kann dem Schreiberling Arbeit abnehmen, Dinge, die jetzt plötzlich viele können. Aber eines kann die KI noch nicht so gut, glaube und hoffe ich: sich eine wirklich gute Geschichte ausdenken! Das sind die „Kernkompetenzen“ der Autoren.

Eine gute Geschichte schlecht geschrieben ist immer noch besser als eine schlechte Geschichte gut geschrieben! Davon bin ich überzeugt.

Darum glaube ich, dass die KI bald akzeptiert werden wird als Schreibtool. Auch bei den Lesern.
Und viele werden schreiben!
Aber gute Geschichten – das können die, die es wirklich können! Und nur die!
Ich bin daher optimistisch.

Für die Software genau so wie für die Schriftstellerei.

Es wird sich viel ändern, man wird mit den Ohren schlackern und stöhnen.
Aber letztendlich wird es gut werden.

Und mal ehrlich!
Andreas Eschbach (zum Beispiel) schreibt einmal pro Jahr ein Buch. Und immer ein Gutes :wink:

Wäre es nicht schön, wenn er - dank KI - zwei oder drei pro Jahr schreiben würde? Oder mehr?
Schließlich kann man derKI Schreibstile beibringen. Dann schreibt Claude so wie Andreas.
Dann kommt es nur noch auf die Geschichte an…

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Interessanter Beitrag mit einigen Denkanstößen.

Ziel sollte sein, eine gute Geschichte gut zu schreiben. :wink: (Und an noch besseren zu arbeiten.)

Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer!

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Danke für Deinen Beitrag. Der gibt mir wirklich ein bisschen was zum Nachdenken.

Interessanter Gedanke.

Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen und, in diesem Fall, nur widersprechen. Jemand, der wirklich solide, stilistisch starke Prosa schreibt, ist immer lesbar. In jedem Genre. Ich habe Romane gelesen, deren Geschichte mich null interessiert hat. Trotzdem waren sie handwerklich so gut umgesetzt, dass ich das Buch genossen habe und beindruckt war.

Umgekehrt kenne ich das nicht: wirklich schlecht geschriebene Bücher klappe ich zu und packe sie weg. Egal, wie gut die Geschichte dahinter sein mag. Wenn mich der Text beim Lesen genug nervt, bin ich da sehr schnell raus.

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