Witzig ist: Der Rezensent hat seine Rezension schon bearbeitet. Die war noch beleidigender …
Interessant.
Ich habe mir die besagte Rezension jetzt auch mal angeschaut.
Jeder darf seine Meinung haben und sie auch äußern dürfen. Diese Rezension ist aber beabsichtigt herabwürdigend geschrieben worden. Wenn jetzt noch nachgelegt wurde, finde ich das sehr erschreckend und lässt tief blicken. Es wurde ein Dialog zitiert, indem eine Figur spricht, die nicht Mitglied in einem Dichterclub ist. Einfach um die angebliche Einfachheit des Schreibstils falsch hervorzuheben.
Und, man muss da nicht Colombo sein, es war jemand, der hier mitliest. Echt erschreckend und traurig.
Ich würde hier nicht mehr weiter drauf rumreiten @Koebes und die Plattform fürs Händereiben nicht mehr bieten.
Ja, das war eigentlich ganz lustig. Er hatte bemängelt, dass die Charaktere einfallslose Namen hätten. Wahrscheinlich hat er dann weitergelesen und und erst dann Namen wie Mbali Ngcobo, Chinedu Adebajo und Qui Yue Cheng entdeckt. Damit war seine Kritik haltlos und er hat diesen Passus entfernt.
So ähnlich sehe ich es auch. Erfreue dich an den, für ein Selfpub-Debüt sehr vielen, Rezensionen und deren hohem Durchschnittswert. Auch ein Fitzek hat viele Ein- und Zweistern-Bewertungen mit wenig niveauvollen Meinungen. Insgesamt wirkt ein Profil so wesentlich authentischer, denn bekanntermaßen kann selbst ein ‚People-Pleaser‘ es nicht jedem recht machen. Wandle die Negativität in positive Energie um: Der Ansporn ist bei negativen Kritiken deutlich höher – so meine persönliche Erfahrung.
Das impliziert mehr Intelligenz und Reflexion, als ich da sehen kann. Wahrscheinlicher ist, dass er genau diesen Punkt hier gelesen, weil Du es anfangs selber angemerkt hast. Wie oft hast Du jemals eigene Bewertungen zufälliger Käufe /Fehlkäufe nachbearbeitet? Ich noch nie.
Selbstüberschätzung, mehrere Profile, immer negativ… Und ganz wichtig: bloß nix eigenes posten oder verlinken, weil dann die eigenen Grenzen deutlich werden. Eigentlich ganz arm…
Colombo Ende.
Meine Rezension ist es nicht, ich rezensiere nie Bücher von Forenmitgliedern. Schon gar nicht bei AMAZON, weil ich weiß, wie es sich anfühlt. Es stimmt schon, dass ich üble Verrisse schreibe, aber dazu brauche ich nicht die Bücher hier. Es gibt auf dem Markt weiß Gott genug schlechte Bücher, um nicht darauf angewiesen zu sein, hier zu räubern. Sucht mal lieber weiter. Und such dir einen neuen Job, Columbo. Nicht dass du noch verhungerst.
Was allerdings stimmt: Ich halte mich bedeckt. Nicht weil ich Kritik fürchte, sondern Racherezensionen. Wenn es um mich geht, wird mir hier eine Spur zu viel gegeifert.
Suchst du denn absichtlich nach schlechten Büchern?
Vielleicht sind es einfach stille Mitleser. Wir vergessen immer, dass uns eine ganze Menge Menschen lesen, die nie hier posten etc
Vielleicht. Vielleicht nicht. Vielleicht…
Ich habe niemanden benannt.
Nein, hast du nicht…
Nein, aber ich lese einiges querbeet in meinem Genre (Kriminalroman) und da ist viel Ausschuss dabei. So etwas wäre im letzten Jahrhundert schwerlich jemals verlegt worden. Heute ist es kein Qualitätskriterium mehr, beim Verlag zu sein. Ich lese also SPler, normale Autoren, unbekannte und selten einmal bekannte. Im Normalfall begründe ich meine schlechte Bewertung ausführlich.
Das Problem beim großen A ist der Algorithmus. Habe ich eine (beschissene) Serie begonnen zu lesen, wird mir andauernd vorgeschlagen, doch mehr davon zu lesen. Man ist dann in einer Art Endlosschleife gefangen. Dass ich das Buch sauschlecht bewertet habe, nimmt A nicht zum Anlass, mir was anderes vorzuschlagen. Der Algorithmus ist eben sauschlecht oder für Leute, die vergessen haben, wie schlecht das erste Buch der Serie war. Und da wieder rauszukommen, ist fast unmöglich.
Dann guck doch einfach woanders nach Literatur. In öffentlichen Bücherschränken zum Beispiel oder bei Emmaus. Da gibt es dicke Schwarten für 1,- €. Wenn die dir nicht gefallen, bringst du sie einfach zurück. Du bekommst dafür zwar kein Geld, aber 1,- € ist ja auch kein Verlust. Und dort bekommst du auch keine blöden Vorschläge, wenn dir ein Buch nicht gefällt.
Ich kaufe ehrlich gesagt am liebsten bei unserer lokalen Buchhändlerin. Kleiner Laden, keine Kette, gute Auswahl, weiß mittlerweile genau, was ich mag und kann zu jedem Buch was sagen. Und ja - große Verlage bringen auch in letzter Zeit zum Teil großen Mist, Hauptsache der Autor ist bekannt, weil es halt nicht um Qualität sondern um Wirtschaftlichkeit geht.
Bei dem Bewertungsding nervt mich ehrlich gesagt das 5 Punkte System total. Wenn ich einem Werk 6/10 Punkte geben würde, wäre das für mich eine nettere/ bessere Bewertung als 3/5 - was eigentlich totaler Quatsch ist aber dennoch empfinde ich das so. Mein Lieblingsrestaurant würde ich auch lieber mit 9/10 Punkten als mit 5/5 bewerten - denn wirklich perfekt ist es trotzdem nicht aber halt ganz schön nah dran. Und ganz ehrlich, ich glaube jeder „Laienautor“ würde sich sehr über ein 7/10 freuen… und eine 10/10 als unrealistisch erachten.
Das stimmt. Hinzu kommt, dass sich selbst beim gleichen Genre Unterschiede gibt, die aber nur ich empfinde.
Zum Beispiel Markus Heitz vs. Wolfgang Hohlbein. Ich würde die Schreibqualität (guter Bücher) von Hohlbein mit 5 bewerten, so müsste Heitz 3 bekommen. Das ist natürlich Quatsch, ich habe schon viele Heitz Geschichten gelesen, die ich wirklich mochte. Also 4 Sterne?
Und was bedeutet das, wenn ich einem SPler 5 Sterne gebe. Besser als ein etablierter Autor wie Heitz? Nein → ich kann nur das Gefühl beschreiben und irgendwie in Punkte legen, im Sinne. "Wie gut fühlte ich mich unterhalten und habe ich Bock, gleich das nächste Werk zu inhalieren ![]()
Schwierig war das z.b bei Brandon Q. Morris. Die ersten zwei Bücher super (wären dann 5 Sterne?) dann zwei weitere gelesen und einem subjektiven Abfall der Qualität erlebt. (jetzt nur noch 4 Sterne, oder habe ich mich an den Stil gewöhnt und erlebe „immer dasselbe?“ )
Frage wie kommst du darauf das die einzige 2 Sterne Rezension bearbeitet wurde?
Als ich hier meine Kritik vor 6 Tagen schrieb habe ich mich auf diese Rezension berufen, ich habe sie damals kopiert und gerade verglichen. Da ist kein einziger Buchstabe verändert worden.
Die 2-Sterne-Rezension war anfangs eine 1-Sterne-Rezension. Dann wurde sie zur 2-Sterne-Rezension und danach wurden nochmals Passagen herausgenommen bzw. verändert. Es gibt sogar einen älteren Thread über diese Rezension … Ich habe sie außerdem selbst gelesen und Koebes kann dir das bestätigen. Auf die Idee, eine Kopie zu machen, bin ich nicht gekommen … Wozu auch.
Abgesehen davon…verstehe ich jetzt nicht dein Bedürfnis, wieder damit anzufangen oder unterschwellig anzudeuten, ich würde irgendetwas erzählen, was nicht der Wahrheit entspricht …
Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, würde ich vorschlagen, diese nun ausdiskutierte, unselige Rezension mit Nichtachtung zu strafen. Der liebe @Koebes wird hoffentlich dennoch weiterschreiben und wir alle werden noch häufiger als uns lieb ist, Kontakt mit nicht konvenierenden Meinungen haben und diese einfach verschmerzen lernen. Alle Meinungen haben ihre Daseinsberechtigung, sogar die ohne Kommentar, von denen auch ich schon kosten durfte.
Ich sehe das genauso. Nur habe ich lediglich auf etwas geantwortet und nicht dieses Thema wieder aufflammen lassen…Da liegt das Missverständnis.
Das ging auch nicht gegen dich persönlich, nur das Zitat bot sich an.
Letztlich müsste Helmut sogar der oder dem Rezensenten dankbar sein, denn viele aus dem Forum haben „Die Kugel“ gelesen, um zu seine Meinung zu prüfen und selbst eine Rezension zu schreiben. Wieder einmal wurde bewiesen, wie wirksam ‚Negativ-Schlagzeilen‘ sein können! ![]()