DIE KUGEL – Der erste Kontakt

Die einzige 2-Sterne-Rezension bei Amazon trifft meine Meinung fast vollständig.

Der Schreibstil wirkt unerfahren und oft plump. Alltägliche Handlungen werden in sehr einfachen Sätzen geschildert, ohne Tiefe Dialoge und Figuren bleiben unglaubwürdig. Die Idee mag interessant sein, trägt den Roman für mich aber nicht.
Nicht falsch verstehen Schreiben ist schwierig, und du schreibst sicher besser als ich, mein eigener Schreibversuch wurde von einer befreundeten Lektorin komplett zerrissen. Trotzdem wären es für mich vorläufig nur 2 Sterne.

Danke für deine Meinung. Leider kann ich daraus nichts lernen.

Gib mir doch mal Beispiele und wie ich es besser machen kann.

Was fehlt den Figuren? Was könnte sie glaubwürdiger machen?

Mit einfachen Phrasen, die du aus der genannten Rezension kopiert hast (ist das eventuell deine?) hilfst du niemandem. Mach mich besser, sag mir, wie man es richtig macht.

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Also diese Sichtweise ist mir ja gänzlich fremd. Was ist, wenn du nach ein paar weiteren Büchern feststellst, dass du ein Buch noch besser findest als „Der Marsianer“ (was auch immer „besser“ sein soll)? Passt du dann all deine vorherigen Bewertungen an, weil der „Der Marsianer“ dann deiner Logik folgend nur noch 4 Sterne verdient hat? Diesen Vergleich mit hochkarätigen Schriftstellern verstehe ich nicht und trübt m.M.n. auch nur das Leseempfinden.

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:+1:

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Ich muss sagen diese 2 Sterne Rezension, von der du redest, hat mich überhaupt erst dazu veranlasst das Buch zu lesen, ich bin nämlich kein Scifi Leser. Also muss sich Koebes für diese Rezension eigentlich bedanken, denn ich war nicht die einzige, deren Neugier geweckt war. Nachvollziehen konnte ich diese Rezension überhaupt nicht, abgesehen davon, dass sie bodenlos arrogant geschrieben war. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und fand es spannend. Man hätte den Mittelteil etwas kürzer gestalten können, das wäre mein einziger Kritikpunkt gewesen. Plump fand ich gar nichts. Weder die Figuren noch den Schreibstil. Ganz im Gegenteil, wenn ein Charakter plump sein soll, muss der Autor es auch ausdrücken dürfen. Bezüglich des Marsianers: Dazu kann ich nichts sagen, ich habe nur den Film gesehen. Allerdings habe ich mir auch da die Rezensionen angeguckt: Da fallen Sätze wie: Schlechter Schreibstil, es fehlen nur die Bilder, dann wäre es ein Comic. Langweilig, Mc Gyver trifft Weltraum etc. um nur einige zu nennen. Du siehst also: Rezensionen sind überall vielfältig, genauso wie Geschmäcker. Gut, dass jeder einen anderen hat und es vielfältige Bücher gibt.

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nein die Rezension ist nicht von mir, das mache ich nicht wenn ich einen Roman nicht fertig gelesen habe. Ich kann sie nur völlig nachvollziehen deshalb habe ich sie erwähnt. Es ist nicht meine Aufgabe dich besser zu machen bzw. kann ich es nicht wie ich es schon vorher erwähnt habe.

Also ich fand es mega!
Aber es ist ja ohnehin kein SP. Und amerikanischer Schreibstil und Setting sind im Vergleich schwierig zu beurteilen.
Unabhängig davon: warum immer mit der Oberliga vergleichen? Man stelle sich vor ich würde ein Kleinkunstfestival oder eine Pub-Band verreißen, nur weil es ja einen Freddy Mercury oder die Beatles gab…

Oder im Sport: der FC Kleinstadt in der Kreisliga hat zwar Mega gefightet und in einem dramatischen Spiel ein 0 zu 2 gedreht. War trotzdem Kacke, weil Bayern wäre ja besser…

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da empfindest du etwas das besser sein kann als bei den Bayern.
Bei dem Roman kann ich das nicht sagen.

Aber es wurde um Meinungen gefragt, ich habe meine abgegeben. Sie hilft dem Autor nicht. ok geht jetzt die Welt unter?

Nanu?! Nicht deine Aufgabe? Nein, natürlich nicht. Aber ich dachte, das hier wäre eine Schreibcommunity, in der wir uns gegenseitig unterstützen. Daher bin ich verwundert über eine solche Aussage.

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Das ist legitim. Ich ebenso.

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Nein, aber in Koebes Kugelgeschichte ist es nahe dran. Zum Glück ist am Ende …

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Vielleicht kannst du mir trotzdem helfen und mir erklären, was du unter „plump“ verstehst. Sind es Textpassagen? Dialoge? Der ganze Text? Wie müsste der Text sein, damit er für dich interessanter und besser wird? Du hast doch bestimmt eine konkrete Vorstellung davon, wie ein Text sein soll.

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An dieser Stelle will ich mal eine Lanze für @s3chaos brechen, denn der Disput ist genau an dem Punkt, den ich heute am frühen Morgen erwähnte: das Dilemma des Bewertens innerhalb einer Bubble. Alles stürzt sich auf einen vermeintlich „bösen“ Kritiker, wo wir doch stillschweigend beschlossen haben, uns immer lieb zu haben.
Kann man seine/ihre (?) Meinung nicht einfach erdulden und mann- oder frauhaft aushalten? Wir wollen bei den Großen mitspielen, also sollten wir uns auch so verhalten. Warum muss ein Kritiker Verbesserungsvorschläge liefern? Darf ich nicht eine Argumentation vorbringen, die nicht von vielen geteilt wird? Muss ich besser singen können als eine Sopranistin, nur weil ich falsche Töne wahrnahm?

Ich habe, nachdem ich dieses Match hier eine Weile beobachtet habe, beschlossen, sämtliche Bücher von Selfpublishern dieses Forums (sofern mir bekannt) nur noch zu rezensieren, wenn ich nach meinem persönlichen Geschmack vier oder fünf ehrliche Sterne vergeben möchte. Alles andere bleibt künftig unrezensiert.
Da habe ich nicht ‚Böckchen‘, muss mich aber im Falle einer etwaigen negativen Aussage nicht noch vor Publikum dafür rechtfertigen. Bemerkenswert finde ich allerdings den Umstand, dass in diesem Forum Werke von Verlagsautoren schon gnadenlosem Verriss ausgesetzt waren, ohne dass ‚Verbesserungsvorschläge‘ mitgeliefert wurden. (Wäre auch irgendwie absurd.)
So – pfählt mich! :face_with_hand_over_mouth:

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Nein, musst du natürlich nicht!
Kritik ist legitim und war es immer.
Das ist unstrittig.
„Du triffst die Töne an Stelle xyz nicht“ ist Kritik. „Versuch das hohe C herauszuarbeiten“ ist extrem konstruktiv.
„Meine Oma furzt besser, als Du singst“ (Dieter Bohlen) ist keine Kritik.
„Du bist schlecht, weil Pavarotti besser ist“, ist ebenfalls keine Kritik.

Dem analog könnte man die Fähigkeit zur Kritik absprechen, weil es
bessere Feuilletons gibt
Argumente nicht genannt werden
Kriterien fehlen
Wille zur Begründung fehlt.

Nichts desto trotz: jeder darf so kritisieren, wie er es möchte oder kann. Aber ich muss es nicht mögen. Kritik ist ebenfalls Publikation. Und damit kritikwürdig.

Ohnehin halte ich (s. o. ) online Bewertungen für nicht aussagekräftig.

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Ich würde dich trotzdem darum bitten, dass du mir in einer PN deine Meinung zukommen lässt :grin:

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Nein. Niemals! Wir sind doch nicht Graf Vlad.

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Da gibt es wohl ein Missverständnis. Ich habe in einem früheren Beitrag bereits geschrieben, dass ich für jede Kritik dankbar bin, weil ich daraus lernen kann. Zum Lernen muss ich aber auch verstehen, was ich besser machen kann. Darum habe ich um Erklärung der Kritik gebeten.

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Ich habe meine Kritik und meine Gründe bereits erklärt. Du erwartest nun von mir, dass ich dir zeige, wie du es besser machen kannst. Das kann ich nicht, und genau deshalb fühle ich mich damit in eine Ecke gedrängt. Eine Rezension ist eine Lesermeinung, keine Schreibberatung.

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Auch wieder wahr. Es wäre trotzdem nützlich für den Autor, wenn der Leser sagen würde: Z. B. Ich habe mich zu Tode gelangweilt. Das Buch hat Logiklücken. Die Geschichte ist haarsträubend, weil… Der Schreibstil ist… Billiger Abklatsch von…Der Mittelteil reist es runter… etc. Es geht ja nicht nur um deine Rezension… sondern um Rezensionen im Allgemeinen

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Ich bin gespannt, ob du noch so denkst, wenn du mal um Hilfe bittest.

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