Ich lese leider seeeehr langsam. Desaströs. …
Allerdings „stolpere“ ich ab und zu … Nur wenn du magst, würde ich ein paar Notizen machen und sie dir zukommen lassen.
Aber nichts desto trotz - dein erstes Buch soweit ich es gerade aufm Schirm habe, nicht? Und dafür auf alle Fälle: Reschpekt!!! Außerdem habe ich noch keinen einzigen Rechtschreibfehler entdeckt. Oder hab ich ihn verpennt? Wie hast du das hinbekommen??? Mega! Mensch bin ich froh, dass du unsere Seitenschlüpfergeschichten durchschaust.
Das mit den Bewertungen läuft generell zäh. Leider. Finden wir uns damit ab. Hoffnung? Es könnte sich ja auch noch ändern.
Ich finde, du hast schon recht viele Rezensionen bekommen… Kannst du stolz darauf sein. Und diese 2 Sterne ohne Kommentare: Ignorieren…Wer ein Buch so schlecht bewertet, sollte in der Lage sein dies zu begründen…wenn nicht
Ich finde ein Buch mit 2 Sternen oder einem Stern zu bewerten schon hart. Da muss es schon wirklich katastrophal sein und das ist es nicht. Ich denke @writers_headroom hat gar nicht so unrecht: Vielleicht sind das einfach Leute, die dein Buch herunterdrücken wollen in den Verkauf oder Leserängen. Die Konkurrenz ist hart und schläft nicht. Trauriges Vorgehen…Aber ich denke das es jeden trifft
kannst du mir das kurz erläutern? Wie sollte den die Einteilung der Sterne sein? Bei mir wären 2 Sterne „bemüht aber habe das Buch aus diesen Gründen nicht fertig gelesen. Gründe …“
Auf der anderen Seite sind da viele 5 Stern Bewertungen dabei das wird dem Roman einfach nicht gerecht.
Es gibt soviele Spitzenklasse Romane, mehr als 5 Sterne gehen nicht und dann steht dieser Roman auf der selben Stufe?
Also erst einmal empfinde ich eine 2-Sterne-Bewertung als: Na ja, das Buch ist ziemlich daneben. Da muss es für mich schon ein recht beschissenes Buch sein, das ich so bewerte. Wie man sieht, versteht wohl jeder etwas anderes darunter. Abgesehen davon: Eine Begründung sollte dabei sein, ist es aber in diesem Falle nicht…also kann ich solche Bewertungen auch nicht ernst nehmen. Wenn du es begründen kannst, ist es etwas anderes. z. B. mit langweilig, fachlich daneben, nicht ausgereift etc.
Und Geschmäcker sind verschieden…bezüglich deiner 5 Sterne Anmerkung
3 Sterne würde ich für ein Buch passend finden, das mir zwar nicht gut gefällt, aber das gut geschrieben und recherchiert ist. Ich weiß ja selbst wie viel Arbeit dahinter steckt und das bewerte ich immer mit. 2 Sterne würde ich nur dann geben, wenn ich es wirklich ganz schlecht finde, aus welchen Gründen auch immer. Und 1 Stern…bei Unterirdisch oder KI geschrieben Wichtig finde ich die Begründung dahinter, sonst kann man nichts daraus lernen
Denkt an die Inflation!
5 sterne- empfehle ich uneingeschränkt weiter
4 sterne- kann man gut gebrauchen, ist aber nichts besonderes.
3 sterne - kommt wohl aus China und das merkt man auch, aber erfüllt seinen Zweck
2 sterne - naja ist nicht dass, was versprochen wurde, ist aber wenigstens nicht schon kaputt geliefert worden.
1 Stern- Die Verpackung war bunt
0 Sterne - …
Und bei büchern ist alles unter 4 Sterne keine Empfehlung.
Grundsätzlich ist auch eine 2-Sterne-Bewertung hilfreich, wenn sie begründet wird. Wenn jemand moniert, dass in einem Buch zu viele logische Fehler sind oder zu viele Rechtschreibfehler oder die Grammatik fehlerhaft ist, dann ist das etwas, was einen Autor nach vorne bringt. Er kann daraus lernen, es beim nächsten Roman besser zu machen.
Anders sieht es aus, wenn jemand z.B. kein Fantasy mag und sich dann darüber beschwert, dass in seinen Augen alberne Elfen im Buch vorkommen. Ein Autor ist nicht dafür da, einen Roman zu schreiben, der jedem gefällt.
Das ist deine Wertung und auch völlig in Ordnung.
Spitzenklasseromane finde ich persönlich etwas dick aufgetragen. Bei mir zum Beispiel nicht mal fitzek obwohl ich viele davon gelesen habe. Ken Follett hat auch oft seine Längen.
Je klar durch Werbung, Verlag und richtig gutes Handwerk toller Lesestoff aber jeder sieht es anders.
Auch ein Erstling von unbekannt kann einen richtig gut unterhalten.
Das ist das Problem der 5-stufigen Bewertung. Wenn man also hingeht und allen hochklassigen Romanen, die Literaturpreise erhalten haben, 5 Sterne gibt, bleiben demnach maximal 4 Sterne für sehr gute Belletristik im Bereich Spiegel-Bestseller und Ähnliches. Alle anderen Romane von guten Autoren erhalten dann 3 Sterne. Alle Neu-Autoren ohne riesige Fanbase bekommen ergo maximal 2 Sterne; alleine um zu zeigen, dass sie nicht zur Spitzenklasse gehören. Hört sich nach einem ausgereiften und fairen Prinzip an.
Bewertungen sind immer subjektiv. Nur weil der eine etwas gut findet, muss der andere es nicht gut finden. Ich finde viele Bestseller sterbenslangweilig, genau wie hunderte andere Menschen auch
5 Sterne: Mir hats sehr gut/ausgezeichnet gefallen und mich gut unterhalten. Möglicherweise hätte man die eine oder andere Kleinigkeit noch verbessern können, aber meinem Lesespaß hat das keinen Abbruch getan.
4 Sterne: Gut, aber aus den und den Gründen noch so viel Luft nach oben, dass ein Stern auf der Strecke bleibt.
3 Sterne: Mittelprächtig. Hier sehe ich noch diverses Verbesserungspotenzial bzw. aus den und den Gründen hat es zu viele Erwartungen nicht erfüllt.
2 Sterne: Thema nicht gut umgesetzt. Schlecht geschrieben, noch zu unausgegoren. Hat meinen Ansprüchen nicht genügt.
1 Stern: Durchgefallen. Saumäßig geschrieben, geschlampt, lieblos zusammengeklatscht, keine Ahnung von Rechtschreibung und Grammatik etc., und/oder das Thema wurde so grottenschlecht oder auch so dermaßen daneben behandelt, dass es in meinen Augen einfach nur eine Zumutung ist.
Begründungen sind jedenfalls ein Must-write, je weniger Sterne, desto ausführlicher sollten sie sein.
Und ich sehe es auch so, dass da der persönliche Geschmack eine riesige Rolle spielt (denkt nur an so Sachen wie Alchemised ).
Da gehe ich nicht mit.
Ein Buch, welches ich nicht selbst geschrieben habe kann ich lesen, gut finden oder nicht.
Aber dieses rumgenörgel von wegen Luft nach oben oder kleine Unstimmigkeiten sind nicht angebracht
Bei einem Van Gogh würde niemand monieren, das ein Kobaltblau bei weitem besser passen würde, wie das zu metallische Preußenblau.
Wenn die Geschichte dich mitnimmt
Falls nicht, dann liegt es vielleicht nicht am Autor sondern an deiner Erwartung des Buches.
Ein Autor schreibt aber sein Werk und nicht 100Prozent die Fantasie des Lesers.
Da muss ich jetzt doch mal nachhaken. Da wir im Thread zu meinem Buch sind gehe ich mal davon aus, dass du auch meinen Roman meinst. Was genau ist da nicht gerecht?