Der neue "Alte" oder alte "Neue"

Wenn ich den langen Klappentext
um die Hälfte kürzen lasse
gehöre ich dann wirklich schon
zu der bildungsfernen Klasse?
Oder wenn ich einen kürzeren
verlängere, so auf die Schnelle,
bin ich dann auf erstem Blicke
vielleicht der Intellektuelle?

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Die Erstellung eines Klappentextes gehört zu den schwierigsten Aufgaben bei der Herausgabe eines Buches.
Fakt ist, dass man kaum die gesamte Bandbreite des Inhalts erfassen kann. Man muss also auswählen, was man überhaupt erwähnt. Beim Schreiben kommt einem es meistens so vor, dass nach einem ersten Entwurf noch dieses oder jenes erwähnt werden müsste.
ich habe die Erfahrung gemacht, dass der potenzielle Leser meist klüger ist, als vorhergesehen. Ein gutes Buch verkauft sich jedoch vielfach durch eine Empfehlung von Bekannten und Freunden.
Wichtig ist beim Klappentext eigentlich nur, dass man neugierig macht.

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Kann es nicht auch umgekehrt sein?
Der „Gebildete“ schreibt die kurzen Klappentexte, da er ja die Worte kennt und der „Ungebildete“ die langen, da er versucht die fehlenden Worte zu beschreiben? :wink: :joy:

Mein Klappentext ist noch nicht fertig, wie auch der Text überhaupt. Daher auch die ersten Grafiken ohne ihn. Der Text ist prophylaktisch zum Verständnis der Grafiken eingefügt worden.

Wie @Berti schreibt, ist es schwierig einen guten Klappentext zu schreiben. Meine Herangehensweise sieht so aus, das ich erstmal alles was ich für relevant halte, in einen Text schreibe. So kann ich nichts übersehen.
Danach wird umgebaut, gestrichen, angepasst, Fragen eingefügt (die neugierig machen und deren Antwort man im Buch findet), etc. Der abgebildete Text ist noch der lange Rohtext.

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Danke für die Hinweise, auch die Linien auf dem Cover sind super. Sie alleine erklären schon viel und damit läßt sich sehr gut weiter arbeiten.

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Das ist jetzt die (Dank eurer Hilfe) vorläufige Finalversion in Originalgröße:


Der Nebelschleier auf dem Cover hier im Forum ist auf dem Original nicht vorhanden.

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gefällt mir soweit sehr gut, ich würde aber den Autorennamen auch mittig setzen.

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Guter Einwand.
Mir gefällt dein Cover auch. Eine Sache ist mir jetzt ins Auge gesprungen: Der Buchrücken. Muss die Schrift nicht gedreht werden? Also so, dass man von unten nach oben liest?

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Ja, das ist schon deutlich aufgeräumter und dadurch ruhiger, klarer. Mich würde nun noch stören, dass das Frontcover mittig ausgerichtet ist, aber mit Ausnahme des Namens. Vermutlich würdest du mit der hellen Schrift sonst in die Wellen geraten. Vielleicht kannst du das ‚retten‘, indem du die Bildmontage einfach etwas kleiner machst (ist sowieso arg dicht an der Schnittkante), dann kann auch der Name mittig angeordnet werden.

Auf der Rückseite würde ich auf die Titelwiederholung verzichten – ich kenne kein Buch mit dem Titel über dem Klappentext. Stattdessen würde ich in der gleichen Punktgröße deine Klappentext-Headline setzen (Höhe ausgerichtet an Untertitel der Front). Den Klappentext würde ich ebenfalls mittig ausrichten und nicht linksbündig rechtsflatternd. Option: Die Schlusszeile auch nochmal in der gleichen Punktzahl wie die Headline setzen.

Die Headline selbst finde ich nicht ‚packend‘ genug, da beide Sätze nicht zusammengehören. „Die Welt verändert sich nicht laut.“ Da erwartete ich einen folgenden Gegensatz (leise, geräuschlos, stumm …). Der Folgesatz wäre das Gegenteil von äußerer Veränderung oder von außen … Das kann möglicherweise gewollt sein, klingt aber so ähnlich wie ‚Das Fahrrad war nicht alt. Es war gelb.‘ :wink:

Ich richte es auch so aus, wie du es beschreibst, aber es ist beides gebräuchlich. Deshalb wackelt man so in der Buchhandlung oder Bücherei auch immer so lustig mit dem Kopf, wenn man durch die Reihen stöbert. :sweat_smile: Der Vorteil hier ist, dass der Rücken-Titel auch lesbar ist, wenn das Buch normal auf dem Tisch oder in einem Stapel mit der Front oben liegt.

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Dein Name muss mehr in die Mitte…und dein Buchrücken (Schrift gehört andersherum)-zumindest in Kontinental-Europa. Die einzigen, die es andersherum machen, sind die Engländer
Der Titel ist immer noch sehr weit oben. Wenn der Beschnitt weg ist, wird das unter Umständen nicht so gut aussehen. Hast du sonst irgendetwas verändert außer den Klappentext?
PS: Sonst sieht es toll aus

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In meinem Bücherregal sind alle anders herum. Außer Cor Diaboli, die erste Auflage. :laughing:

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Die Verlage handhaben das vollkommen unterschiedlich.

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In England vielleicht

Also in meinem Bücherregal ist das unterschiedlich. Je nach Verlag. Ohne England.

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Und das war ein Versehen. :joy:

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Bei typografie.info gefunden:

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Siehe meinen Beitrag…

Ich sehe da keinen Verlagsroman

Ja. Und siehe mein Bild. Fazit. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Letztendlich sollte @mephy entscheiden, was ihm besser gefällt.

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Es gibt drei Möglichkeiten. So ist es nun einmal.

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