Das ist mein allererstes längeres Stück. Schreibe aber seit meiner Kindheit Kurzgeschichten und spiele auch fast genauso lange mit Worten und ihrer Bedeutung (lag an meinem Opa, der noch Mittelhochdeutsch konnte).
Habe aber viele Jahre lang an einem Denkmodell gearbeitet und das ganze von philosophischer, theologischer und technischer Seite her betrachtet. Das versuche ich mit diesem Stück dem Leser offenzulegen, ohne es direkt anzusprechen. Nur durch Handlung. Das Schreiben selbst ging Flott (Urlaub, die Tage durchgeschrieben). Ich hatte den roten Faden und das Ziel vor Augen und meine Figuren einfach mal machen lassen. Das Ende lasse ich auch offen, um den Leser zum Nachdenken zu bringen und selbst entscheiden zu lassen.
Die Hauptarbeit besteht jetzt, daraus – durch Überarbeitungen – ein gutes Buch zu erstellen. Da werde ich wohl auch mindestens ein halbes Jahr mit zu tun haben.
Um von dem Buchthema wegzukommen, bearbeite ich zwischendurch auch andere Themen, die hier in einer virtuellen Schublade liegen. So bekomme ich einen neuen Blick auf den Text.
Aktuell „bastel“ ich zwischendurch an einem reich bebilderten Kinderbuch, zu dem mich eine reale Ereigniskette im letzten Advent inspiriert hat.
Das Kinderbuchprojekt wieder in die Schublade gekommen, weil ich mich nicht darauf konzentrieren konnte. Hänge gedanklich immer noch an meinem Hauptbuch fest.
Diese Woche habe ich mal ein Cover für den Roman entworfen. Aktuell ist er erstmal als Philosophischer Science-Fiction-Roman (Near-Future-Thriller, Gesellschaftsroman) eingestuft.
Die Erde und die Ionosphäre spielen eine wichtige Rolle, daher die Erde und die Sterne auf dem Cover.
Sub-Genres sind:
Metaphysischer, mythologischer SF (das Auge)
Technisch basierter SF (die Knotenpunkte und Ley-Linien der Erde)
Philosophischer SF (die Denkerköpfe)
Das Auge müsste höher und die Farben müsstest du ein wenig anpassen. Das dunkle Lila und das Orange sind zu stark. Das macht das Cover unscharf und zu dunkel…Nimm mal die Sättigung etwas raus
Das Auge habe ich so tief gesetzt, weil ich darüber noch den Platz für den Titel haben möchte. Die Schrift ist sehr hell, daher hatte ich das Cover so dunkel gesetzt.
In der Originalgröße wirkt das auch deutlich schärfer. Bei der Verkleinerung ist einiges davon verloren gegangen. Das mit der Zurücknahme der Sättigung werde ich mal ausprobieren und den Text drauf setzen.
Es muss doch noch neutraler Hintergrund für den Titel/Autorenname bleiben, liebe Yoro. Ich finde, dass dafür eher zu wenig freier Raum einkalkuliert wurde, aber das kann man erst beurteilen, wenn alle Komponenten zusammengefügt sind.
Letztlich kann man die Komposition erst richtig einschätzen, wenn alles komplett ist. Vielleicht ist die Titeltypografie sehr grafisch und dominant gelöst. Vielleicht gibt es einen Untertitel, vielleicht einen komplexen Namen … In dem jetzigen Stadium ist alles möglich, aber am Schluss ist Millimeterarbeit notwendig. Bis jetzt ist alles ‚schick‘!
Ja, aber man kann sich das Cover visuell vorstellen. Und es muss nicht immer die Schrift oben sein…muss man mal ein bisschen herumexperimentieren. Ich denke, das Problem ist, dass die geplante Schriftfarbe sich sonst nicht genug abhebt…aber auch da gibt es Möglichkeiten.
Alles gut. Das zweite ist super…Ist eine bessere Auflösung als das erste Mal. Wirklich gut. Nur den Klappentext würde ich etwas runtersetzen und den Buchrücken…sonst kann es sein, dass du mit dem Text in den Schnittbereich kommst.
Wahrscheinlich sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich, aber ich würde ein Buch mit der Länge dieses Klappentextes sofort wieder zurücklegen. Länger als der erste Absatz dürfte es für mich nicht sein, damit ich einen Blick drauf werfen würde.
Ein sehr schönes Cover – auch die Farbharmonie finde ich stimmig. Doch der (Design-) Teufel liegt im Detail und in diesem Falle an der Unausgewogenheit von gefülltem und leerem Raum. Je weniger unterschiedliche Bezugslinien (auch wenn es Vorder- und Rückseite zusammen sind, denn ein Buch ist ein 3D-Objekt und wird in der Gesamtheit wahrgenommen), desto ruhiger und klarer wirkt die ‚Botschaft‘. Ich war mal so frech und habe das Layout mit den vorhandenen Bezugslinien (magenta) ausgestattet, und man sieht, wie viele unterschiedliche es sind. Es fehlen ja auch noch ISBN-Feld und ggf. Autorenname. Also, vielleicht solltest du noch ein wenig friemeln und so schieben, dass Linien gemeinsam genutzt werden?! Weniger ist auch hier mehr! Generell spielt sich alles zu weit oben ab.
Zu viele unterschiedliche Bezugslinie lassen Layout unruhig wirken
Gesamtes Layout zu nah an Beschnittkanten (oben und Längsseiten)
Rückseite zu weit oben an der Beschnittkante
Rückseite unten zu viel leerer Raum – harmonischer machen
Klappentext zu lang, sollte ‚knackiger‘ und ‚lockender‘ sein
Klappentextblock schmaler machen
Rückentitel viel zu weit oben
(Unschärfe im Titel sicher gewollt, aber problematisch, liest sich unschön)
Ist der Untertitel Platzhalter für den Autorennamen? Wenn nein, wo steht er?
Beim zweiten Cover ist der Hintergrund besser. Statt das Auge höher könnte man die Erde etwas kleiner machen. Dann kleben die Köpfe und das Auge nicht mehr dran.
Die Wiederholung des Titels auf der Rückseite ist unnötig. Probier es mal mit Blocksatz.
Den Rückentitel auf gleiche Höhe wie der Titel.
Wo bleibt dein Name?
Das ist wirklich ein Problem. Aus meiner Sicht ist das so: Der Klappentext sollte auch von einem leicht Fehlsichtigen noch ohne Brille gelesen werden können, ohne dass die Armlänge nicht mehr ausreicht. Das ergibt eine Schriftgröße von 14 Punkt (z.B. Times, Arial). Allein das begrenzt die Textlänge. Ohne mich jetzt darüber auszulassen was konkret ich weglassen würde, tendiere ich dazu, ein Drittel bis ein Halb der Länge wegzulassen. Interessanterweise produzieren jene die längsten Klappentexte, die in unserer Schreibgruppe die höhere Bildung haben - aber das ist nur eine lokale Beobachtung. Meine Deutschlehrerin meint öfter: „In der Kürze liegt die Würze“.